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31. Oktober - Supernatural

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31. Oktober - Supernatural

Hallo zusammen,

heute kommt schon der  31. Oktober.  Dies ist die letzte Geschichte aus meinem Kalender.

Mein Dank geht an Ruth Wagner und Ann  Morgan für ihre lieben und fleißigen Reviews.  Der letzte Teil sollte ein anderer werden, aber dank euch kam das heraus. Viel Spaß.

31. Oktober

Serie: Supernatural

Wort: Halloween

Sam fragte sich immer noch, was er verbrochen hatte, dass die anderen diese Idee so toll fanden. Die Freunde waren tatsächlich sofort bereit gewesen, im Bunker eine Halloween-Party zu veranstalten. Von Charlie und Jo hatte er auch nichts anderes erwartet, aber selbst ihre Freundin, die Hexe Rowena war dafür.

Auch Bobby und Ellen waren vorbeigekommen.

Zu seiner großen Überraschung hatten sich auch Charles und Edwin angekündigt. Die beiden Geister waren Freunde geworden, denn sie waren so völlig anders als die Geister, die Sam kannte. Die beiden trotzten dem Tod und waren nicht bereit, ins Jenseits zu gehen. Sie wollten hier auf der Erde bleiben und hatten daher die Dead Boy Detective gegründet. Ihre Agentur lief gut, viel besser als jemals erwartet.

Der kompletten Bunker war für Halloween dekoriert worden. Überall standen Kürbisse oder auch Kürbislaternen und spendeten ihr schauriges Licht. Hinzu kamen ein paar falsche Geister und diverse Kreuze.

Auf einem niedrigen Sideboard stand sogar ein Hexenkessel, aus dem es rauchte. Darüber konnte Sam nur den Kopf schütteln, denn er verstand nicht wirklich, was die anderen daran fanden.

Für ihn müsste man gar nicht so einen Aufwand betreiben. Allerdings war er der Einzige, der das Ganze so entspannt sah. Sein Bruder war in diesem Punkt völlig anders. Dean liebte Halloween und das nicht nur wegen der Süßigkeiten.

„Komm schon, Schatz, jetzt wollen wir uns endlich verkleiden“, verkündete der ältere Winchester gut gelaunt.

Und davor hat es sich Sam schon den ganzen Tag gefürchtet, denn Dean hatte ihm partout nicht verraten, welches Kostüm er heute tragen sollte. Ein wenig unsicher folgte er dem anderen daher ins Schlafzimmer. Man sah ihm deutlich an, dass er am liebsten geflohen wäre. Aber Dean war in solchen Dingen sehr unerbittlich.

„Du musst keine Angst haben, es wird nichts Unanständiges werden“, sagte Dean.

Sam hob eine Augenbraue und sah sich im Schlafzimmer um. „Und was genau hast du dir für ein Kostüm für mich ausgedacht? Du weißt sehr gut, dass ich nichts davon halte und mich auch nicht verkleiden möchte. Es macht keinen Unterschied, ob ich ein Kostüm anhabe. Essen und Trinken kann ich auch in normaler Kleidung.“

Jetzt war es an Dean zu seufzen.

„Hab dich nicht so, Schatz. So schlimm wird es auf jeden Fall nicht werden.“ Davon war Sam jedoch nicht überzeugt. Dennoch ging er zum Bett und besaß sich das Kostüm, welches darauf lag.

Zuerst erkannte er nur schwarze Kleidung und er fragte sich schon, was sich Dean dabei gedacht hatte.

„Möchtest du dein Kostüm sehen?“, fragte sein Freund.

Dean war ihm plötzlich viel zu nah und legte einen Arm um seine Taille. „Tatsächlich wollte ich dich erst in Strumpfhosen stecken und aus dir Robin Hood oder einen Märchenprinzen machen. Aber ich glaube, ein böser Sheriff oder Soldat, der Zorro fängt, ist besser“, flüsterte Dean.

Sanft küsste er Sam aufs Ohr und leckte dann darüber. „Zieh dich an, ich will sehen, wie es dir steht.“

Damit gab er Sam einen Klaps auf den Hintern und zog sich ins Bad zurück. Überrumpelt sah Sam ihm nach und wusste noch nicht so recht, was er davon halten sollte.

Dennoch griff er nach der Kleidung und begann sich umzuziehen. Wenig später stand er in schwarzen Stoffhosen und einem dunklen Hemd vor dem Spiegel. Er legte einen Pistolengürtel an und schnappte sich den Hut vom Bett. Ganz so schlecht sah es in der Tat nicht aus, wie er fand.

Als er Dean dann jedoch erblickte, blieb ihm fast das Herz stehen. Natürlich sah Dean immer gut aus. Der Ältere konnte tragen, was immer er wollte, ihm stand im Grunde alles. Aber die schwarze Stoffhose samt dem roten Hemd und der schwarzen Weste ließen ihn noch verwegener aussehen. Er hatte sich ein Tuch um den Kopf gebunden, sodass nur seine Augen herausschauten. Dazu hatte er sich einen Hut aufgesetzt und sah tatsächlich aus wie Zorro.

„Und was sagst du, gefalle ich dir?“ Dean drehte sich mehrfach um die eigene Achse und man sah ihm den Spaß daran deutlich an. „Ja, es gefällt mir in der Tat sehr. Du hast zwei wirklich tolle Kostüme herausgesucht. Danke, Schatz“.

Dean konnte nur mit den Schultern zucken, denn er freute sich sehr über dieses Kompliment, auch wenn er es nicht zeigen wollte.

Hand in Hand schlenderten sie zurück ins Wohnzimmer und begrüßten Rowena, Edwin und Charles. Sie alle trugen Kostüme und sahen darin richtig gut aus.

Rowena hatte sich passend in eine Hexe verwandelt, wie man sie aus alten Legenden kannte. Aus Edwin war ein Prinz aus dem 16. Jahrhundert geworden und sein Freund sah wie sein Diener aus.

Ellen und Bobby stellten jeweils zwei Jäger dar, auch wenn sie dafür nicht viel Kostüm benötigt hatten. Charlie hatte sich in einer Voodoo Königin verwandelt, während ihre Freundin einen wirklich

modernen und sexy Tod darstellte.

„Nun, da wir ja alle zusammen sind, können wir auch gemeinsam Halloween feiern. Mein Dank an alle. Vor allem dank Charlie und Jo gibt es auch genug für uns zu essen. Eine Bowle und reichlich Alkohol haben wir natürlich auch. Ich wünsche uns allen einen wunderschönen Abend“, sagte Dean.

Zufrieden klatschten die anderen Beifalle. „Danke für die Einladung“, sagte Edwin. Aber Dean winkte nur an. „Schön, dass ihr da seid. So sollte man Halloween feiern. Mit Freunden und der Familie.“

Jo drehte die Musik auf und bat Edwin um einen Tanz. Wann konnte man denn schon mal mit einem Prinzen tanzen?

Sie alle würden diesen Abend, diesen Halloween-Abend genießen.

ENDE