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01. Oktober - Maislabyrinth

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01. Oktober - Maislabyrinth

Hallo zusammen,

dann kommt hier auch die erste Geschichte:

Datum: 01.10.2025

Fandom: Jeanne, die Kamikaze-Diebin

Stichwort: Sich in einem Maislabyrinth verlaufen

Der Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite und sorgte noch einmal für Sonne und Wärme.

Das Wetter war daher perfekt, um den Tag im Maislabyrinth zu verbringen.

Zumal die vier Freunde auch endlich keine Schule hatten.

Natürlich hatte Miyako die anderen überredet, an dem Ausflug teilzunehmen. Immerhin war heute Samstag und das Wetter perfekt dafür für eine gemeinsame Unternehmung.

„Los, jetzt beeilt euch doch mal“, drängte Miyako. „Warum muss ich eigentlich immer diejenige sein, die euch zur Eile antreibt?“

Betrübt schüttelte sie den Kopf, denn sie kannte es gar nicht anders.

„Ja, ja, wir sind doch schon da“, antwortete Chiaki.

Wie immer lehnte er an der Wand und hielt seine Jacke im Arm. Vor dem Haus würde auch Yamato auf sie warten.

Natürlich war wie immer Marron zu spät dran. Erneut klopfte Miyako kurz an, und sofort öffnete sich die Tür und ihre Freundin trat heraus.

Sie hatte sich die Haare hochgesteckt und sah damit umwerfend aus, wie Chiaki fand. „Habe ich nicht eine wunderschöne Freundin?“, fragte er.

Dabei grinste er sie an und Marron hatte den Anstand, zu erröten.

Darüber konnte Miyako nur mit dem Kopf schütteln. Zusammen gingen die Freunde nach unten und begrüßten dort Yamato.

Danach gingen sie die paar Schritte zum Bus hinüber, der sie zu dem Maislabyrinth bringen sollte.

Gut gelaunt plauderten die Freunde miteinander und vor allem Marron genoss diesen Moment des Friedens. Neben ihr saß Chiaki und hielt ihre Hand. Was konnte es Besseres geben?

Dennoch blickte sie immer wieder zu ihrer Freundin, denn sie wusste, dass Miyako ebenfalls in Chiaki verliebt gewesen war. Da sie aber gesehen hatte, dass Chiaki Interesse an Marron hatte, zog sie sich zurück. Aber diese unterhielt sich angeregt mit Yamato. Vielleicht wurde aus den beiden ja auch noch ein Paar, sie würde sich freuen.

Nachdem sie angekommen waren, bezahlten sie ihren Eintritt und machten sich auf den Weg durch das Labyrinth.

Passend zum Herbst standen überall Kürbisse. Dank des schönen Wetters war natürlich auch einiges los und die Menschen drängten sich dicht an dicht.

Das ganze Gebiet war wunderschön gestaltet und es gab vor allem für die Kinder viel zu sehen.

Hand in Hand schlenderten Marron und Chiaki hinter ihren Freunden her. Die beiden Engel waren natürlich auch in der Nähe.

Mittlerweile war es kein Geheimnis mehr, dass Marron in Wirklichkeit Jeanne und Chiaki Sindbad war.

Der Kiespfad führte einmal nach rechts und dann wieder nach links. Man konnte auch das Gefühl haben, man würde sich verlaufen oder im Kreis drehen. Dennoch hatten die Freunde sehr viel Spaß dabei.

Der Pfad war in der Tat nicht markiert, wie Miyako erwartet hatte. Denn es gab hier viele, auch noch kleine Kinder.

An jeder Ecke gab es etwas zu entdecken und auch die Pflanzen wurden erklärt. „Ich denke zu Halloween könnte man hier richtig viel Spaß haben. Stellt euch nur mal eine Party vor“, meinte Chiaki.

„Da bräuchtest du aber ganz viel Polizeipräsenz. Wenn hier etwas passiert, daran mag man gar nicht denken“, hielt Miyako dagegen. Sie war nun einmal die Tochter eines Polizisten und konnte nicht aus ihrer Haut.

„Was passiert, wenn wir uns hier verlaufen?“, fragte Yamato.

Überrascht von diesen Worten starrte Chiaki ihn an. „Du weißt aber schon, dass wir Jeanne und Sindbad sind? Zudem sind unsere Engel hier auch in der Nähe. Wir werden uns schon nicht verlaufen.“ Ein Lachen konnte er sich nicht verkneifen, als er Yamatos Blick sah.

„Na gut, daran hatte ich jetzt nicht gedacht.“ Betreten sah er zu Boden und ärgerte sich über sich selbst.

Auch die anderen stimmten in das Lachen mit ein. Marron schmiegte sich an ihren Freund und war dankbar für diese wunderschöne kleine Ablenkung. Wenn sie ehrlich war, würde sie sich am liebsten einmal mit Chiaki hier verlaufen. Sie wusste nur zu gut, dass er sie retten würde, auch wenn das natürlich gar nicht nötig war.

ENDE