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02. Oktober - Totenbeschwörer

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02. Oktober - Totenbeschwörer

Hallo zusammen,

dann kommt hier auch die zweite Geschichte:

Datum: 02.10.2025

Fandom: Lost Girl

Stichwort: Totenbeschwörer

Der Abend hätte so entspannt sein sollen, zumindest wenn es nach dem Werwolf Dyson gegangen wäre. Er hatte endlich einen Abend frei und hatte diesen mit seiner Freundin, dem seitenlosen Sukkubus Bo verbringen wollen, aber wie die Dinge immer waren, lief alles anders.

So hastete er mit Bo, seinem Kollegen Hale und dessen Freundin Kenzi durch die nächtlichen Straßen auf der Suche nach dem Totenbeschwörer.

„Wo lang?“, fragte Hale. „Es muss hier irgendwo sein. Der Informant sagte, Massimo und der Totenbeschwörer sind hier“, gab Bo zurück.

Ihr schwarzes Haar, welches sie zu einem Pferdeschwanz gebunden hatte, wippte hin und her. Sie sahen sich um, konnten aber nichts entdecken.

Dyson brummte genervt und aktivierte seine Kräfte. Der Wolf unterdrückte ein Knurren und schnupperte.

Gespannt sah Bo ihn an, sie kannte seine Kräfte und seine Nase war bei solchen Aktionen Gold wert. „Ich habe ihn. Folgt mir!“, forderte Dyson und rannte los.

Bo zückte ihr Messer und folgte ihm. Kenzi und Hale dabei dicht auf den Fersen.

Dyson führte sie zu einer alten Lagerhalle, deren Tore nicht ganz geschlossen waren. Dort blieben die Freunde einen Moment stehen und lauschten. Aber es drangen keine Geräusche nach draußen.

„Kenzi, du bleibst hinter mir. Hale, du passt auf sie auf“, forderte Bo. Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, als auch schon zwei Zombies auf sie zurtorkelten.

Beide schwankten sichtlich hin und her, während der eine direkt auf Bo zusteuerte. Diese fluchte und nahm Kampfhaltung ein. Der Untote schlug zu und Bo wehrte sich. „Findet den Totenbeschwörer!“, rief sie. Hale und Kenzi rannten in die Halle, während Dyson Bo zu Hilfe kam.

Es dauerte nicht lange und beide Zombies lagen auf dem Boden. Es war unmöglich, sie zu töten, denn die waren schon tot.

„Toller Abend“, knurrte der Wolf. „Ich spendiere dir später etwas zu trinken“, gab Bo zurück.

Er grinste und ließ seine Augen gelb leuchten, dann eilten sie zusammen in die Halle.

In einer kleinen Kammer am anderen Ende fanden sie Massimo und den Totenbeschwörer.

Beide hatten sich hinter einem alten Tisch verschanzt. Es war dunkel und mehrere Feuer brannten um sie herum.

An der Seite standen noch mehr Zombies, während Kenzi mit ihrem Schwert auf einen einschlug.

Bos Herz machte einen Satz, als sie zu ihrer Freundin blickte. Um Kenzi machte sie sich immer Sorgen, da sie eben nur ein Mensch war. Dennoch schlug sie sich gut und war eine starke Kriegerin.

Hale sang einen Angreifer nieder, ein Vorteil, wenn man eine Sirene war.

„Was geht hier vor, Massimo? Wieso erschafft ihr Zombies?“, verlangte Bo zu erfahren. Der Druide kräuselte die Lippen und blickte zu seinem Freund. Bo kannte ihn nicht und es war ihr auch egal. Was zählte, war, dass es endete, denn die Zombies waren Faes.

„Ein Geschenk für Morrigan“, gab er zurück.

Dyson knurrte und sprang nach vorn. Er setzte über den Tisch hinweg und schlug den Totenbeschwörer nieder. Unterdessen zog Bo ein Seil aus der Tasche und machte Jagd auf Massimo. Dieser wehrte sich und warf eine Feuerschale um. Bo sprang darüber hinweg und presste Massimo an die Wand.

„Dafür wirst du büßen, Sukkubus“, fauchte Massimo. „Ja, ja schon klar. Gebt die Toten frei.“

Zuerst geschah gar nichts und Bo dachte schon, er würde ablehnen, aber als der Totenbeschwörer zusammenbrach, war auch der Zauber zu Ende. Die Toten sackten zu Boden und blieben reglos liegen.

„Nein, nein“, schrie Massimo. Er wehrte sich, aber Bo drückte ihn gegen die Wand und fesselte seine Hände.

„Jetzt bringen wir dich zu Trick. Das wird ein Nachspiel haben.“ Bo wandte sich um. „Geht’s alles gut?“

„Ja, alles bestens, Chika.“ Kenzi hob den Daumen und auch die anderen stimmten zu.

Während Hale telefonierte, bewachte Kenzi die beiden Gefangenen. „Dinner bei mir? Dann bekommst du auch deinen Trink.“ Bo blickte ihren Freund an und dieser grinste. „Bin dabei.“

Ihre Augen glühten ganz kurz blau und versprachen einen heißen Abend.

Dyson leckte sich die Lippen und war versucht, sie zu küssen, aber er hielt sich zurück. Er konnte auch etwas warten.

ENDE