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04. Oktober - Spukhaus

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04. Oktober - Spukhaus

Hallo zusammen,

dann kommt hier noch die Geschichte von gestern:

Datum: 04.10.2025

Fandom: American Horror Story

Stichwort: Spukhaus

Neugierig blickte Adam Carpenter aus dem Fenster des Busses. Sie waren in Los Angeles und er konnte es immer noch nicht glauben, dass sie hier waren.

Dies war ihr erstes gemeinsames Halloween und sie hatten sich entschieden, wegzufahren.

„Was denkst du, starten wir dem Spukhaus morgen Abend gleich einen Besuch ab?“, fragte Theo Graves.

Das Spukhaus war das sogenannte Murder House und das Gruselhaus schlechthin in Los Angeles.

„Oh ja auf jeden Fall. Ob wir dann wirklich einen Geist sehen?“ Adam lachte, denn er glaubte nicht an Geister, dennoch wollte er das Haus sehen, von dem alle sprachen.

In wenigen Tagen war Halloween und dann würde dort viel los sein. Daher hoffte sie, dass es morgen Abend noch ruhig war.

Ihr Hotel war zum Glück auch nicht weit entfernt. Zuerst hatten sie das Hotel Cortez buchen wollen, aber Adam hatte sich dagegen entschieden, was auch besser war.

Ihr Zimmer war nicht groß, aber es würde für sie reichen. Immerhin sollten Sie etwas von der Stadt sehen.

Am folgenden Abend war es endlich so weit und sie machten sich auf den Weg zum Murder House. Das Haus selber war gar nicht schwer zu finden, denn es gab unter Fans viele Hinweise darauf. Hand in Hand schlenderten die beiden Männer über den Bürgersteig und blieben überrascht stehen, um das Haus zu bewundern.

Von außen sah es aus wie ein ganz gewöhnliches Haus, nichts deutete darauf hin, dass es hier spuken sollte.

Zu ihrem großen Glück waren auch keine anderen Menschen anwesend, zumindest soweit sie es von außen beurteilen konnten.

„Was denkst du, wollen wir reingehen? Ich würde gerne ein paar Bilder machen. So als kleine Erinnerung“, meinte Theo.

Sein Freund hatte nichts dagegen, und so betraten sie das Haus, welches nicht einmal abgeschlossen war.

Auch wenn Adam sich darüber wunderte, dass man so ein Haus offenstehen ließ, gingen sie hinein.

Das Innere war völlig anders, als er es erwartet hatte. Auch Theo war mehr als überrascht.

Von der Straße hat es ausgesehen, als wäre alles dunkel, aber nun brannten mehrere Lampen und sogar im Kamin loderte ein Feuer.

Alles schien sauber und aufgeräumt zu sein, als würden die Besitzer jeden Moment zurückkommen.

„Wie ist das möglich?“, wunderte sich Adam. „Schau dich doch mal um. So sah es doch von außen gar nicht aus. Die Möbel sind modern und hier ist nirgendwo auch nur ein Krümnel Staub zu finden“. Adam schüttelte verwundert den Kopf.

„Dann schau doch mal genauer hin, wenn du den Dreck nicht siehst“, knurrte eine barsche Frauenstimme.

Beide Männer fuhren erschrocken zusammen und wandten sich um. Im Türrahmen stand eine blonde Frau mit einer Zigarette in der Hand.

„An eurer Stelle würde ich dieses Haus nicht betreten“, warnte sie und nahm einen Zug von ihrer Zigarette.

„Ja also Entschuldigung. Wir dachten, das Haus steht leer und wir können es uns anschauen“, stammelte Theo.

„Ich bin Constance Langdon und mir gehörte einmal dieses Haus.“ Sie zuckte mit den Schultern und deutete mit ihrer Zigarette zum Kamin. „Moira wird sich um den Dreck kümmern.“

Man sah ihr an, dass sie am liebsten noch mehr gesagt hätte, aber Constanze schwieg und musterte die beiden Eindringlinge von oben bis unten.

„Wenn ihr nicht Teil des Hauses werden wollt, solltet ihr gehen. Das Haus besitzergreifend, und zudem wird es langsam auch ein bisschen voll.“

Erneut nahm sie einen Zug und blies den Rauch genüsslich aus.

„Ich verstehe nicht ganz, was geht hier eigentlich vor?“ Theo machte einen Schritt auf Constanze zu und diese neigte den Kopf ein Stück zur Seite. Dann huschte ein Lächeln über ihr Gesicht und sie deutete zur Treppe. Ihre Kinder waren hier.

Ein Poltern war zu hören, gefolgt von einem Fluch, und dann erklang ein Schrei. „Lauft!“, rief Constance und deutete mit einer Hand zur Tür.

Das Poltern nahm zu und Adam hörte etwas gegen die Wand klatschen.

Er nahm seinen Freund bei der Hand und eilig verließen sie das Haus.

Hinter ihnen schlug die Tür zu und sie hörten nichts weiter als ein Lachen.

Auch wenn sie nicht wussten, was eben geschehen war, so war beiden klar, dass sie dieses Haus nie wieder betreten würden.

Denn hier stimmt etwas wirklich nicht.

ENDE