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Tag 7: Panic (=Panik, Bestürzung)

Mixed Moments Adventure [Inktober 2026] — www.fanfiktion.de · All chapters

Tag 7: Panic (=Panik, Bestürzung)

Tag 7: Panic (=Panik, Bestürzung)

Anmerkung: Heute nur kurz, ich hatte einen anstrengenden Vormittag, aber ich denke es geht auch einmal so. Aber dafür passiert einiges in diesem Teil! Viel Spaß beim Lesen

* * *

Der Anblick des Ogers löste zumindest für einen Augenblick ziemliche Panik unter den Anwesenden aus. Die Männer und Frauen, die zuvor noch gegen Floralee und Alriko gekämpft hatten, starrten auf den grünen Hühnen, der sich aufgrund seiner Enttarnung auch erst einmal sammeln mussten. Sie wirkten wie erstarrt, Entsetzen zeichnete sich in ihren Gesichtern ab, was auch kein Wunder war. Wer weiß, wie lange er an ihrer Seite gewesen war …

„Verdammte Scheiße! Auf ihn!“, brüllte einer der anderen Männer, nachdem er seinen Schrecken überwunden hatte und stützte auf den Oger zu. „Genau! Hauen wir ihn zu Brei!“ Alriko nahm ihn beim Wort, genau so wie auch noch eine der Frauen, die sich von hinten mit einem langen Kampfstab auf das Monster stürzte

Währenddessen wechselten Floralee und Heddy kurz Blicke. Die Druidin machte eine vielsagende Geste, die die Halblingsfrau zu deuten wusste. Sie nickte und beugte sich dann zu Arcanicus vor. „Nutzen wir das Chaos und die Panik und machen uns aus dem Staub“, raunte sie ihm zu.

„Du willst die anderen zurücklassen?“ Der Magier schluckte.

„Für’s Erste. Denn wenn das stimmt, dann sind das Zepter und du das, was der Oger da will, und wenn er ein Magier ist … Floralee und Alriko kommen schon klar, außerdem haben sie jetzt glaube ich Unterstützung.“

Der Oger-Magier war tatsächlich nicht zu unterschätzen, denn er schleuderte die Angreifer mit einer lässigen Handbewegung und einem Schwall Magie zurück. Alrik und der andere Mann konnten sich nur mit Mühe abfangen, dafür sprangen jetzt aber auch die Gefährten des letzteren in die Bresche und Floralee beschwor zudem einige Ranken, die sich auf den Oger hinab senkten und ihn in seinen Bewegungen behinderten.

Arcanicus nickte. „Dann also los!“

„Gut, halt dich mal fest, es wird jetzt ein bisschen schütteln und schaukeln! Oder warte mal! Das Ding hier stört nur.“

Heddy grabschte ihn und warf das Behältnis zur Seite. Ehe der Magier protestieren konnte, stopfte sie ihn in eine freie Tasche auf der Vorderseite ihrer Weste, sprang von der Wurzel herunter und hastete in der Deckung anderer zu Alrikos Rucksack, um sich auch noch das eingewickelte Zepter zu greifen.

Und dann blieb den Magier nichts anderes mehr übrig, als sich an dem Stoff festzuhalten und alle guten Mächte um Beistand zu bitten, denn Heddy rannte auch schon los – über Stück und Stein weiter in den Wald hinein …

Wie lange das Schütteln und Rütteln so ging, konnte er nicht sagen, es fand erst sein Ende, als Heddy und er plötzlich ausrutschten und mehr oder weniger unsanft in die Tiefe schlidderten …

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