LNCrawler

Der nächste Morgen

Moonlight Soul — www.fanfiktion.de · All chapters

Der nächste Morgen

Noahs Sicht

Ughhh...mein Kooopppfff. Warum hab ich mittlerweile ständig Kopfschmerzen?

Ich setzte mich vorsichtig auf und rieb mir die Augen. Und warum fühlte ich mich als hätte ich Muskelkater in jedem erdenklichen Muskel...?

„Ugh... morgen...",kam es von der Seite und mein Blick wanderte erschrocken zur Seite. Lloyd...?

Ich quietschte erschrocken auf als mir bewusst wurde, das ich exakt nichts an hatte.

Ich zog die Decke um mich und sprang erschrocken auf. „I-ich...du...Ich..."

Lloyd schien zu verstehen, setzte sich auf und sah zur Wand. „Zieh dich an ich gucke weg."

„V-versprochen?",fragte ich ängstlich und Lloyd seufzte. „Ja. Ich werde nicht schauen."

Als ich mich selbst nochmal versichert hatte, das er wirklich zur Wand starrte, schnappte ich mir aus dem Schrank Klamotten und legte die Decke vorsichtig weg.

Ich zog mich schnell an und das einzige was ich angezogen heraus brachte war ein kleinlautes:„okay... ich bin fertig..."

Lloyds Blick wanderte langsam zu mir. „Hunger?"

„Nicht wirklich..."

Mein Magen protestierte sofort damit das er laut auf knurrte.

Lloyds Augen weiteten sich und er sah belustigt von meinem Bauch zurück zu meinem Gesicht. „Wiiirrrkkliicchh?",fragte er neckend und stand auf. „Sei nicht so peinlich berührt. Ich habe nichts gesehen, alles gut."

Ich nickte nur verlegen und ließ mich von ihm raus aus dem Zimmer Richtung Küche schieben.

„Was möchtest du?"

„Irgendwas leichtes...?"

Lloyd stellte sich an die Küchentheke und sein Blick striff musternd über mich.

„Ist dir schlecht?"

Ich räusperte mich nervös und setzte mich langsam auf den Stuhl. „Nicht direkt, aber....uhm...."

„Du willst nichts riskieren. Schon verstanden."

Er begann und das Klimpern von Besteck und Geschirr erklang. Mehr bekam ich davon allerdings nicht mit, außer der Geräuschkulisse, da ich meinen Kopf auf den Tisch gelegt hatte, und tief in meinem Arm vergrub.

Gestern war wie ein schwarzes Loch. Als hätte ich einen Filmriss. Nur das ich befürchtete, diese Erinnerung würde wiederkommen. Wenn der Kopfschmerz nach ließ.

„Was planst du heute?",fragte Lloyd mich und etwas wurde vor mir abgestellt. Ich hob nur leicht den Kopf und meine Augen musterten ihn müde.

„Keine Ahnung....Lloyd? Ich...hab ich was angestellt?"

Lloyd schmunzelte, setzte sich mir gegenüber und lächelte. „Naja.... Wir haben ein paar Vasen weniger, du hast noch viel Spaß am Essen gehabt, hast mir sogar was davon abgegeben, hast ein Kissen zerstört und nach mir geschnappt.".

Meine Augen weiteten sich und ich sah weg. „Ich...hab ich dich erwischt..?", flüsterte ich.

„Nein. Und Wirbelwind...", er nahm vorsichtig meine Hand und mein Blick wanderte erschrocken zwischen ihm und unseren Händen hin und her.„...du hattest Angst. Du wolltest mich nicht verletzen, ich habe dich einfach erschreckt. Alles ist okay. Aber jetzt kannst du mit dem Training beginnen und dan-"

„Nein."

„Hm?",kam es überrascht von ihm und er sah irritiert zu mir. „Wie nein?"

„Bindungstraining meinetwegen, wir scheinen damit irgendwie leben zu müssen, zumindest bis wir eine Lösung haben, daran nehme ich teil. Aber nicht an einem Verwandlungstraining. Ich werde mich nicht mehr verwandeln Lloyd."

Er blinzelte langsam. „Ich befürchte das wirst du..."

„Nein. Erste Verwandlung war notwendig, die anderen werde ich so gut wie möglich zurück halten.", knurrte ich, mehr sauer mit mir selbst als mit ihm. Ich würde die Kontrolle nicht wieder verlieren. Denn das war das ganze anscheinend gewesen.

Lloyd zögerte. „Ich... umstimmen kann ich dich wohl kaum. Aber... ich....redest du mit mir wenn es dir schlechter gehen sollte, wenn du es nicht trainierst?"

„Verstecken kann ich es ja eh nicht.", grummelte ich. Dumme Bindung.

„Hmh. Okay. Und noch was: du erklärst das Narl. Ich steh nur daneben."

Ich gab ihm einen bösen Blick ehe ich anfing zu frühstücken. „Meinetwegen du Verräter."

*

Ich verzog das Gesicht, als ich mich plötzlich auf einer Wiese wiederfand. Was zur...?

Ein schwarzer Wolf sprang an mir vorbei, schien als würde er mich nicht sehen...?

Ich drehte mich um, als ich ein Lachen hörte. Der Mann? Was ...?

Er lief einfach an mir vorbei und rief:„Shira bleib stehen! Du entkommst mir doch eh nicht!"

Ich hörte ein anderes Lachen, viel weiblicher und höher. Aus dem Wolf wurde eine kleine Frau, die den Mann neckend ansah. „Du bekommst deinen Tigerhintern ja nie hoch, was soll ich machen? Bis heute Abend warten?"

Ich starrte die beiden an und fühlte mich etwas wie ein Creep. Oh mein Gott! Wer sind die...? Und wieso...kam mir das so bekannt vor?

„Kar ich sag es dir, hier finden wir bestimmt ein paar schöne Blumen! Ich kann es kaum erwarten, wenn die Besprechungen mit den Elben anfangen! Sie sind so faszinierend!"

Kar schüttelte nur belustigt den Kopf. „Du findest alles faszinierend was nicht gerade ein Wandler oder ein Mensch ist."

Sie verzog das Gesicht gespielt empört und lächelte frech:„Tja hätte ich mal besser was mit nem Elb angefangen, als mit nem schnöden Tigerwandler."

Er hob sie hoch und sie schrie erschrocken auf, auch wenn sie nicht wirklich panisch wirkte.

„Hey!",rief ich sauer. „Hört auf mich zu ignorieren und nehmt euch ein Zimmer!"

Ich stockte als kein Ton heraus kam. Oh...

Kar grinste, ließ sie wieder runter und pflücke eine Blume die er ihr nachdenklich zwischen die Haare steckte.

„Du siehst gut aus."

„Augendiener."

Augendiener? Was ist das? Oh mein Gott wie lange ist das her??

Er hob eine weitere Blume auf. „Hm... vielleicht, aber niemals bei deiner Schönheit."

Shira nahm sie und drehte sie vorsichtig zwischen den Fingern. „Natürlich Kar."

*

Ich blinzelte und sah unsicher in der Hütte hin und her. Holy Shit was war das...?

Lloyd starrte mich an, als hätte er einen Geist gesehen und ich hob unsicher eine Augenbraue.

„D-du hast das auch gesehen oder?"

Ich seufzte. „Du glaubst mir nicht wie sehr ich jetzt am liebsten nein sagen würde und mich freuen würde das du alleine paranoid wirst..."

Lloyd zögerte dann murmelte er:„Ich...mir passiert das öfter. Seitdem ich dich das erste Mal auf der Feier gesehen habe, träum ich oft nachts von diesem Paar..."

„Das...ist seltsam...", flüsterte ich.

Lloyd schmunzelte und sah unsicher weg. „Ja... wahrscheinlich..."

Ich zögerte dann lächelte ich ihm unsicher entgegen. „Anscheinend.... sind wir beide seltsam."

Sein Blick fand zurück zu mir und er hob eine Augenbraue. „Wir beide?"

Ich nickte unsicher. „J-ja. Wir beide. Du weißt schon du hast komische Träume von Pärchen und infizierst mich damit und ich bin ein Kissen tötender Wolf..."

Lloyd schnaubte und schien etwas Sicherheit wiederzufinden. „Wenigstens sind wir auch irgendwie cool."

„Glaubst du.",jammerte ich gespielt und fing erneut an zu essen.

Lloyd kicherte.

Vielleicht könnte das ganz amüsant werden. Wir durchlaufen dieses Horror Training, sind danach frei, suchen eine Lösung diese Bindung zu lösen und dann geht jeder wieder sein Leben!

Er sein dummes Ninja Leben und ich mein dummes Kellner Leben. Er bekannt und ich unbekannt. Und vielleicht...wenn das alles nicht mehr ist...lade ich ihn mal auf einen Kaffee ein. Um mir zu zeigen das da wirklich nichts ist.

Ein lautes Klopfen brachte mich aus meinen Gedanken und ich hörte Zens Stimme flöten:„Orukis, ihr habt Training~!"

----------------------------------------------------------------------------

Hii,

Ich wollte vielen, vielen Dank sagen für die vielen Aufrufe! Über 2000! Vielen Dank OwO!

Hoffe euch hat das Kapitel gefallen!

Liebe Grüße!

Wolf