LNCrawler

Du bist nicht mein Ausbruchspartner Nummer 1!

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Du bist nicht mein Ausbruchspartner Nummer 1!

Noahs Sicht

Wir traten langsam in das Studio, wo uns ein Mann um die vierzig schnell entgegen kam. „Da seit ihr ja! Ich dachte schon ihr kommt nicht mehr.“

Er fing an zu lachen, als wäre es ein mega lustiger Witz gewesen.

Ich hob überrascht eine Augenbraue und musterte ihn irritiert.

Lloyd legte mir eine Hand auf die Schulter. „Noah das ist Dareth, Dareth das ist Noah.“

Dareth nickte und deutete wild auf Umkleidekabinen. „Hopp, hopp ihr drei, geht euch umziehen. Noahlein kann bei mir bleiben.“

Lloyd verzog das Gesicht und sah unsicher zwischen uns her.

Dann murmelte er mir zu. „Er ist freundlich, aber etwas crazy. Wenn es dir zu bunt wird, kannst du zu mir kommen, oder zu einem der anderen.“

Ich nickte überrascht und konnte nicht unterdrücken, das sich ein enttäuschtes Gefühl in mir breit machte, als seine Hand von meiner Schulter glitt.

Dareth nickte und rieb sich die Hände. „Du kannst gerne zu mir kommen Noah, die Ninja ziehen sich nur schnell um und wir gucken uns das ganze vom Rand an.“

Ich folgte ihm einfach, eine andere Wahl blieb mir ja auch nicht wirklich.

Ich setzte mich zögernd auf einen der Stühle am Rand und Dareth ließ sich neben mich fallen. Ich zuckte überrascht, doch er schien es nicht zu bemerken.

„Also Noah, ich bin der Manager der Ninja und auch schon lange mit ihnen befreundet, was treibt dich zu ihnen?“

„Ich uhm... Irgendwie gibt's da gerade Stress, aber so wirklich verstehen tu ich es nicht.“, murmelte ich leise.

„Ahhh ja wo die Ninja sind, gibt es lustigerweise immer Stress. Aber nicht in diesem Studio, es reicht das Kai und Jay das letzte zerstört haben. “,meinte er laut lachend.

Genau das erschreckte mich. Dieses Laute, ständig in Bewegung seiende, Komische. Verdammt, das war noch anstrengender für mein Nervensystem als die erste Zeit bei den Ninjas...

Dareth musterte mich aufmerksam. „Ist das Lloyds Jacke? Muss ich da was wissen?“,fragte er, fing an zu lachen und zog seine Augenbrauen hoch.

„Er hat sie mir nur geliehen...“, murmelte ich und wünschte ich könnte mehr Abstand gewinnen.

Ich hörte einen Schrei aus der Umkleidekabine. Laut und eindeutig sauer. Ich sprang erschrocken auf. Fuck setzte mir das hier zu...

Dareth stand ebenfalls auf. „Gehen wir mal nachsehen was Cole so stört.“,meinte er mit einem Kichern.

Wir traten vorsichtig vor Coles Umkleidekabine und mein Blick wanderte sehnsüchtig zu Lloyds. Ich wollte seine ruhige Art, nicht ihren komischen Manager!

„Was ist los Cole?“,fragte Dareth.

Ich hörte ein spöttisches Schnauben von Cole. „Die Kleidung ist wieder zu klein! Wieso??? Irgendwann müsstet ihr meine Größe doch haben!“

Ich hörte Nya kichern. „Wahrscheinlich hast du wieder zu viel Kuchen gegessen.“

Dann hörte man sie einen entsetzten Laut von sich geben. „Lloyd Montgomery Garmadon, komm her ich brauche Hilfe!“

Dareth setzte an:„Kann ich di..“

„Nein! Der einzige der hier rein darf ist Lloyd oder ich erwürge denjenigen mit bloßer Hand!“

Lloyd seufzte auf, trat aus seiner Umkleidekabine, kein Oberteil an und schlurfte langsam zu Nya.

Machte er das absichtlich?? Aber eins musste ich ihm lassen, er war wirklich gut trainiert. Noah!, ermahnte ich mich selbst.

Er trat in Nya Umkleide Kabine. „Was gibt's?“

„Wer macht einen Reißverschluss nach hinten und erwartet das ich den zu bekomme??“

Ich hörte ein belustiges Schnauben von Lloyd. „Du trägst es falsch rum, das muss nach vorne.“

„For real jetzt?“,fragte Nya entsetzt.

„Jaaa.“, brummelte Lloyd, trat raus und schlurfte zu seiner Umkleide zurück, gab ein langes Gähnen von sich.

Ich sah unsicher hin und her. Was... War das der normale Alltag bei ihnen?

Dareth seufzte. „Also bei allen passt es bis auf bei Cole?“

„Ja.“,kam es zustimmend von Nya und Lloyd.

„Gut ähm...Cole passt die Hose?“

„Seltsamerweise ja!“

„Gut dann...lass das T-Shirt weg. Ich erwarte eh von dir und Lloyd oberkörperfreie Bilder für eure Fan-Magazins.“

Ich sah auf den Boden. Was war das für ein Bullshit? Wieso mussten sie das?

Das Fotoshooting dauerte eine Stunde lang, sie konnten das tatsächlich auch echt gut, aber nach einer Zeit war ich müde geworden.

Wir liefen gerade zum Auto als Lloyd seufzte. „Geht es nur mir so oder habt ihr auch Hunger?“

Die anderen stimmten zu während ich versuchte möglichst unauffällig mit zulaufen. Mir war noch kälter, kein Wunder dieses Studio war echt unterkühlt gewesen, keine Ahnung wie die Ninja das aushielten...

Ich kuschelte mich etwas mehr in Lloyds Jacke. Ich war eindeutig glücklich, dass er sie mir gegeben hatte...

Lloyd tippte mich an. Die anderen zwei waren schon vor gelaufen und Lloyd lächelte sanft. „Alles okay?“

Seine Augen musterten mich aufmerksam. „Uhm..ja... nur etwas...viel. Ich bin sowas nicht gewohnt.“

Lloyd nickte nachdenklich. „Wir wollten noch essen gehen, aber nur wenn es für dich okay ist. Sonst sag ich, ich hab Migräne.“

Meine Augen weiteten sich leicht. „N-nein das ist kein Problem... aber danke.“

Lloyd lächelte und fing leise an zu summen als wir weiter liefen.

Cole und Nya waren eindeutig weiter vorne, doch Lloyd schien es nicht zu stören, mit mir hinterher zu laufen. Oder er zeigte es einfach nicht.

Ich versuchte möglichst locker zu fragen:„Du würdest für mich Migräne vortäuschen?“

Lloyd kicherte. „Klar. Du glaubst mir nicht was ich schon alles gefaked habe, da wird das jetzt nicht das Problem sein.“

Ich sah zur Seite. Angespannt.

„Uh das heißt nicht das ich alles Fake!“,meinte Lloyd erschrocken als er meine Angespanntheit merkte.

„Nur wenn ich merke das Leute etwas nicht schaffen, aber sich nicht trauen es zu sagen,dann versuch ich eine angenehme Lösung zu finden.“

Ich sah ihn unsicher an und er lächelte zögernd. „Du kannst mir vertrauen Wirbelwind, ich lüge nicht was Zuneigung oder Sorge betrifft.“

Mein Herz schlug schneller und ein warmes Gefühl breitete sich in mir aus. Hieß das er sorgte sich um mich?

„M-magst du chinesisches Essen?“,fragte Lloyd, unsicher ob er es damit verbesserte oder verschlimmerte.

Ich lächelte leicht. „Ja sehr. “

Er atmete erleichtert aus und lächelte. „Gut, wir müssen nicht mehr weit, dann sind wir da.“

Gesagt,getan, wir waren da. Ich ließ mich am Rand auf die Sitzbank fallen und Lloyd rückte vom anderen Ende zu mir.

Nya beobachtete das interessiert und bedankte sich bei Cole, der alle Gentleman Moves ausgepackt hatte.

Eine Kellnerin brachte uns Karten und fragte mit einem leichten Lächeln, ob wir denn schon etwas zu trinken haben wollten.

Nya und Cole bestellten eine Sprite während ich mich nach Lloyds sanfter Aufforderung für eine Cola entschied. Er ebenfalls.

Vielleicht war es ungesund, aber mein Körper brauchte Zucker um wieder runterzufahren...

Ich hob die Karte nicht und sah wie Lloyd neben mir mich aufmerksam musterte. „Hast du keinen Hunger?“

Ich schüttelte leicht den Kopf und saß angespannt da. Das war schwer und anstrengend...

Die Ninja bestellten und nach kurzer Zeit kam das Essen.

Cole und Nya waren so in ein Gespräch konzentriert, dass sie nicht mal weg sahen, als Lloyd mir eine Gabel in die Hand drückte.

„W-was..?“

Er schob den Teller zwischen uns. „Das musst du probieren, das schmeckt gut.“, murmelte er mir zu.

Ich zögerte und nahm mir etwas. Wieso machte er das?

Und so ging es als weiter. Er forderte mich immer wieder sanft und vor allem unauffällig auf, mit zu essen und ich war ihm dankbar.

Ich war zwar hungrig gewesen, aber... ich fand nicht das es mir zu stand einfach etwas zu bestellen und Lloyds Fütterungsaktion füllte meinen Magen schnell.

Und ich war sehr dankbar das er es nicht auffällig tat...

Als wir fertig waren stand plötzlich jemand neben unserem Tisch.

„Nora? Oh warte mittlerweile Noah stimmt's? Wir haben uns ja so lange nicht gesehen!“

Ich sah überrascht auf. „Luca?“

Die Aufmerksamkeit aller Ninja hatte sich auf uns gelegt und Luca zog sich einfach einen Stuhl dazu.

„Ich...du bist doch weg gezogen...“, murmelte ich überrascht.

„Jaaa und jetzt bin ich in Ninjago City! Ich fange hier an bei einer Schneiderin zu arbeiten. Seit wann lebst du denn hier? Ich hab erst neulich wieder dein Insta gesehen und dachte mir, hey Nora hat sich ganz schön verändert, ich hätte das nie...erwartet.“, sagte er und deutete auf meinen Körper.

Ich räusperte mich leicht und sah unsicher an mir herunter. „Jetzt schon etwas länger...also beides.“

„Ah ich erinnere mich noch an die Schule, ich bin ja immer noch der Meinung, wir waren das beste Pärchen! Du warst wirklich die Beste, die ich je hatte!“, kicherte Luca.

Lloyd sah an mir vorbei. „Er.“

„Was?“,fragte Luca überrascht und schien die anderen jetzt erst zu bemerken.

„Er.“,sagte Lloyd selbstbewusst hinter mir. Und verdammt ich war... irgendwie glücklich, weil er es so sicher, aber ruhig richtig stellte.

„Jaja das vergess ich noch.“, schmunzelte Luca und sah mich an. „Ist er dein neuer Freund?“

Ich wurde rot und fing an zu stottern.

Lloyd kicherte hinter mir. „Nein ich pass nur auf ihn auf.“

Luca lächelte. „Na dann. Meld dich mal bei mir ja? Wir können ja vielleicht wieder etwas wie früher machen.“

Damit stand er auf und ließ mich in dem Chaos zurück, dass er verursacht hatte.

Ich hielt meinen Blick gesenkt und Cole war der Erste der etwas sagte. „Also mir ist der Typ zu stressig, erinnert mich an Jay.“

Ich sah überrascht auf. Nya lächelte mich sanft an. „Also Noah...das war dein Ex?“

Noah... sie hatte es nicht geändert?

„J-ja...wir waren danach, aber noch befreundet.“

Lloyd faltete eine Serviette und schien sich auch voll und ganz darauf zu konzentrieren.

Cole musterte das amüsiert und murmelte. „Scheint als müsste sich Lloyd erst wieder fokussieren.“

Lloyd gab Cole einen dunklen Blick und wandte sich dann wieder der Serviette zu.

Cole lächelte. „Schon länger her? Schien ja als er hätte er dich lange nicht gesehen. Aber...dumme Frage aber wenn er doch weiß das du Noah heißt wieso sagt er dann andere Namen? Find ich etwas respektlos.“

Cole..? Dieser grummlige, einschüchternde Typ sah mich trotzdem auch als Jungen? Vielleicht hatte Lloyd Recht und ich musste mir bei ihnen wirklich keine Gedanken machen...

Mein Magen hüpfte auf und ab und Freude tollte darin eindeutig. Wieso bedeutete es mir so viel...? Weil ich das war. Ich war männlich und das es jemand einfach anerkannte, ohne kämpfen und verbessern, fühlte sich gut an.

„Ich war um die 15. Ich glaube er meint es nicht böse, aber... sagen wir so er redet manchmal schneller als er denkt.“

Cole schnaubte belustigt. „Eins zu eins wie Jay.“

Lloyd schwieg immer noch neben mir, fast als wäre es ihm unangenehm zu reden.

Seine Augen durchsuchten die Umgebung aufmerksam. Wahrscheinlich suchte er nach einem Kellner zum Bezahlen...

Seine Augen blieben auf etwas stehen. Ich versuchte verzweifelt auszumachen, wohin er starrte, doch es war mir unmöglich.

Aber... wieso war er so fokussiert?

Nya schien es ebenfalls zu merken. „Lloyd?“

„Ich habe schlechte Neuigkeiten.“,brummte Lloyd neben mir, doch sein Blick wand sich nicht von seinem erspähten Ziel ab, während ich immer noch versuchte, überhaupt herauszufinden, auf was in der Menge er achtete.

Nya hob angespannt den Kopf, als wüsste sie sofort was er meint.

Cole nickte langsam. „Wir übernehmen das.“

Lloyd nickte leicht und sein Blick richtete sich auf mich. „Wir gehen ins Bad Noah.“

„W-was?“

„Bad, jetzt.“,brummelte Lloyd und trotz des klaren Befehles, war seine Stimme einen Tick weicher geworden.

Ich seufzte leicht. Besser man tat erstmal was er wollte und verstand später wieso, ich hatte nicht das Bedürfnis in die Luft gejagt zu werden.

Wir standen auf und Lloyd lief neben mir, so das ich zwischen ihm und der Wand laufen musste.

Normalerweise wäre mir das sehr unangenehm gewesen, doch jetzt löste es lediglich ein leichtes Ziehen aus.

Er hielt mir die Tür auf und ich trat vorsichtig ein.

Kaum war die Tür zu gefallen, drehte ich mich zu ihm um. „Was hast du gesehen?“

„Mitglieder des Rudels.“

Kurze ehrliche Antwort. Kein drumherum Gerede...gefiel mir...

„Aber....woran...wie...?“

Lloyd sah mich belustigt an. „Sie tragen alle Ketten mit einem Wolf dran Noah. Wenn sie uns unbemerkt überfallen wollen, sollten sie die abnehmen.“

„Aber...du... ich konnte nicht mal richtig Personen ausmachen, wie siehst du solche Details?“,fragte ich entsetzt.

Lloyd sah verlegen auf den Boden. „Uhmm... Ninja-Training?“

„Das war eine Frage, keine Antwort Lloyd.“, murmelte ich und musterte ihn. Was verheimlichte er?

„Es ist nicht so wichtig Wirbelwind. Wir sollten lieber hier rauskommen und zum Auto gehen.“

„Aber...Was ist mit Cole und Nya?“

Lloyd schmunzelte. „Sie wissen Bescheid.“

Lloyd besah sich das Bad näher und bemerkte relativ schnell ein Fenster.

Er deutete drauf. „Da kommen wir raus.“

Ich sah ihn zweifelnd an. Ich war nicht unsportlich, aber... ich käme eindeutig nicht hoch. Und durchziehen wird auch schwer...

Er bemerkte meine Unsicherheit. „Entweder ich trag dich raus, was erstens für dich nicht wirklich angenehm wird, zweitens wird es es schwer so durchs Fenster zu klettern, weil es schon schmal für alleine ist, oder, ich helfe dir und du kletterst fast alleine raus.“

Ich zögerte. „Uhm ich weiß nicht ob...“

Lloyd stellte sich an die Wand und hielt mir seine Hände hin. „Hopp jetzt Wirbelwind, ich pass auf dich auf.“

Ich seufzte ergeben auf. Er hatte Recht. Ich hatte nicht wirklich eine Wahl und selbst wenn er versuchen würde mich zu tragen, wir würden nicht zu zweit durch passen...

Ich stand unsicher vor ihm. Ich... könnte er überhaupt...war das eine gute Idee? Ich mochte es nicht mich auf andere verlassen zu müssen...

Lloyd konnte ein Kichern nicht unterdrücken und irgendwie wurde es sofort in mir wärmer. Seine warme, lockere Seite war eindeutig...leichter zu erfassen.

„Komm schon, ich bin standhaft, dich halte ich locker.“, spottete er und ich fing an zu lachen.

Ich ließ mich sanft von seiner Hand hoch drücken und stützte mich am Fensterrand hoch.

„Fühlt sich an als würde ich irgendwo ausbrechen...“, schmunzelte ich. „Du wärst allerdings nicht mein Nummer 1 Versprechenspartner.“

„Du auch nicht meiner, du bist ein Dickkopf.“,kicherte Lloyd.

Ich drückte mich schwerlich raus. Scheiße, ich hatte es mir trotz meiner Zweifel leichter vorgestellt. Kletter erstmal aus so einem schmalen Fenster....

Ich kletterte raus und schob mich auf das Gras. Dann sah ich durchs Fenster runter. „Brauchst du Hilfe..?“

Lloyd kicherte. „Wenn ich stecken bleibe musst du mich raus ziehen.“

Ich fing an zu lachen und sah wie elegant er sich hoch schwang und dann aus dem Fenster drückte. Es war eindeutig keine schlechte Idee erstmal etwas zurück zu weichen, jetzt hatte er genug Platz.

Lloyd stand auf und zog mich sanft auf die Füße. Meine Beine zitterten leicht vor Aufregung, aber es war erträglich.

Wir liefen langsam los Richtung Auto und ich konnte nicht aufhören, leise zu kichern, und Lloyd stimmte immer wieder mit ein.

Vielleicht war die Lage Ernst, aber etwas Spaß vertrieb eindeutig meine Unsicherheit...

Kaum waren wir am Auto angekommen, öffnete Lloyd die Hintertür für mich und ich ließ mich rein fallen.

Lloyd kicherte ebenfalls, blieb aber draußen stehen.

Ich musterte ihn, seine entspannte Haltung, die Augen die sanft durch die Gegend sahen, das leichte Lächeln auf den Lippen, welches sein Gesicht seit dem Restaurant nicht verlassen hatte...

Mein Handy vibrierte und ich holte es vorsichtig aus meiner Tasche. Ich hatte seit ich bei den Ninjas war nicht mehr wirklich drauf geschaut...

Lloyd räusperte sich leicht. „Uhm... meine Mutter kommt morgen vorbei. Also...ja. Du kannst ja selbst entscheiden ob du dazu kommen möchtest oder nicht.“

Ich nickte nachdenklich und sah zu der Nachricht auf meinem Handy. Sebastian...

Ich öffnete sie und las was er mir eben geschrieben hatte.

* Hey Noah,

Wo bist du hin?? Du warst auf einmal weg und hast dich auch net mehr bei uns gemeldet. *

Ich runzelte die Stirn. Ja, Sebastian war nicht gerade ein guter Freund von mir, aber immer noch am nähsten.

Ich tippte zurück:

* Is schwer zu erklären, aber ich bin erstmal net daheim, sry. *

* Was??? Wo bist du bro? Doch net bei diesem Ninja oder? Hast du nicht gehört was Mark gesagt hat? Verlass dich auf dein Gehirn, alter. *

Ich zögerte. Was sollte ich antworten...?

Lloyd schien meine Unsicherheit zu bemerken und beugte sich leicht zu mir. „Alles okay?“

„Hm..einer meiner Kumpel hat mir geschrieben und...als ich geantwortet habe, dass ich erstmal nicht daheim bin, meinte er, ich wär ja...“

Ich stockte. Shit. Das konnte ich ihm jetzt ja nicht so sagen...

Lloyd nickte verstehend. „Er hat Angst, du bist bei mir?“

Ich nickte unsicher.

Lloyd rieb sich seine Schläfe. „Uhm... entweder sei ehrlich oder lüg was das Zeug hält.“

Ich kicherte. Sein Humor Alter...

Eine neue Nachricht tauchte auf.

*Du bist bei dem oder? Alter Noah, was werden die anderen dazu sagen? Du verrätst voll Mark. *

Ich sah unsicher zu Lloyd, zeigte ihm die Nachricht.

Lloyd verzog das Gesicht. „Ich versteh schon, bei ihnen bin ich der Schlechte, oder? Uhm... Vielleicht sagst du ihm einfach, dass du das lieber persönlich klären willst? Das macht es... wahrscheinlich einfacher.“

Ich seufzte, zögerte... ich wollte Lloyd verteidigen. Wollte ich wirklich. Aber... irgendwas schrie in mir, verbock es dir nicht mit den anderen...

Ich seufzte erneut auf und tippte:

* Mark hat sich selbst enttäuscht. Lloyd hat nix schlimmes getan und ich will das eig nicht per Telefon klären, lass lieber dafür treffen. *

Nya und Cole kamen angetrottet.

„Haben alles erledigt. Wir können heim.“, murmelte Cole und schien es mit Absicht nicht weiter auszuführen.

Nya nickte. „Rein mit euch, wir fahren nach Hause.“

Lloyd nickte, und wir verteilten uns wieder, wie am Anfang der Fahrt. Und verdammt, die Rückfahrt schien mir endlos, ebenfalls wie mein Gedankenkarussell.

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Hiiii,

Ich bin wieder da hahahha. Hoffe euch gefällt das Kapitel <3

Noahlein gibt sein bestes XD

Liebe Grüße

Wolf