Offene Fragen
Offene Fragen
Nina schloss die Wohnungstür auf und seufzte. „Du hattest recht, Maggie“, sagte sie, während sie ihre Jacke und ihren Schal an die Garderobe hängte. „Gut, dass wir nicht nochmal ins Café zurück sind. Ich bin todmüde.“ Ihre Partnerin war an ihr vorbeigegangen, hatte ihre Jacke über eine Stuhllehne gehängt und warf den Schal über einen Garderobenhaken, traf aber so schlecht, dass er abglitt und zu Boden schwebte. Mit einem Augenrollen bückte Nina sich danach und hängte ihn ordentlich auf. „Nanu“, frotzelte Maggie. „Kein demonstrativer Griff in den Rücken, kein bärbeißiger Kommentar? Dann musst du ja wirklich müde sein.“ Sie kicherte und Nina verzog das Gesicht. “Das bin ich auch! Du kannst froh sein, sonst würde ich dir gleich mal demonstrieren, wie bärbeißig ich sein kann.“ Maggie schlug die Augen nieder und kniff die Lippen zusammen, um nicht loszuplatzen. Spielerisch boxte sie Nina gegen den Oberarm. „Versprich nichts, was du nicht halten kannst, Süße!“
Als sie kurz darauf nebeneinander im Bett lagen, fragte Maggie: „Denkst du, sie sind heute Nacht in der Buchhandlung sicher?“ „Ich hoffe es“, antwortete Nina leise. „In den letzten Nachrichten hieß es doch, die Polizei habe keine Hinweise auf weitere Komplizen oder Kontakte.“ Maggie nickte zwar, aber sie wirkte nicht überzeugt. „Es könnte ja auch Nachahmer geben.“ Nina drehte sich zu ihr herum und griff nach ihrer Hand. „Wir dürfen nicht vom Schlimmsten ausgehen, Darling“, sagte Nina. Dann blieben sie beide still. „Ich mache mir vor allem Sorgen um Crowley“, brach Nina schließlich das Schweigen, weil sie ihre Angst nicht länger für sich behalten konnte. „Als es hieß, er könne womöglich nicht mehr zurückfinden, habe ich meinen Ohren nicht getraut.“ Maggie legte ihr einen Arm um die Schultern und zog sie zu sich heran. „Mir ist jetzt noch ganz flau deswegen“, räumte sie ein. „Aber bestimmt war das nicht wörtlich zu verstehen.“ Nina sah sie zweifelnd an. „Die Engel hatten Angst“, widersprach sie. „Und die war weder hypothetisch noch metaphorisch, sondern sehr konkret.“ Sie schluckte. Maggie sah sie beklommen an. Mist, jetzt hatte sie die ohnehin schnell besorgte Freundin auch noch zusätzlich beunruhigt. „Nina, du Trampel“, warf sie sich vor, „sieh zu, dass du das wieder in Ordnung bringst!“ Sie dachte angestrengt nach. „Schau mal“, sagte sie schließlich. „Sie sind alle zuhause. Und sie haben heute Nacht Gabriel zur Verstärkung.“ Maggies Stirn glättete sich bei diesen Worten sichtlich. „Stimmt“, antwortete sie. „Und morgen früh haben sie auch wieder uns.“ Es klang fast kämpferisch. Die Frauen lächelten sich zu. „Dann sollten wir jetzt versuchen, etwas Schlaf zu kriegen“, schlug Nina vor und Maggie löschte als Antwort das Licht.
***
Auch Gabriel saß im Dunkeln. Aber er saß nie lange, sondern wanderte die meiste Zeit ruhelos zwischen Laden- und Hintertür hin und her, spähte aus einem der Fenster in die Dunkelheit und lauschte angestrengt, ob draußen, nebenan oder auf dem Dach etwas zu hören war. Aber alles blieb still. So blieb ihm viel Zeit, sich zu fragen, was Bee gemeint haben mochte, als sie weit nach Mitternacht die Buchhandlung verlassen hatte. „Ich will was recherchieren“, war ihre einzige Auskunft gewesen. Und im Wegdrehen hatte sie noch etwas gemurmelt. Gabriel hatte „Wir sind alle deutsche Juden“ zu hören geglaubt. Weil das aber für ihn keinen Sinn ergab, musste er sich wohl verhört haben.
Während er in der nächtlichen Buchhandlung Wache hielt, grübelte Gabriel über ein Wort nach, das ihm in seiner Zeit als leitender Erzengel wenig bedeutet hatte: Verantwortung. Damals hatte es für ihn nur einen Sinn: Engel, die gegen den Großen Plan verstießen, die es an Gehorsam und Demut fehlen ließen, mussten zur Verantwortung gezogen werden. Das war seine Aufgabe und die ließ keinen Platz für Vergebung oder die Frage nach Gründen. Gereizt schüttelte er den Kopf. Für sein altes Ich brachte er nur noch wenig Geduld auf. Er wechselte wieder die Position und ging zum Fenster. Die stille dunkle Straße bot keine Ablenkung von seinen Grübeleien. Dass Verantwortung auch etwas war, das man selbst trug, hatten ihm vor allem Erziraphael und Crowley gezeigt: schon als sie ihn vor Himmel und Hölle versteckt hatten und später, als sie zum zweiten Mal die Apokalypse verhinderten. Von ihnen hatte er gelernt, dass die Verantwortung noch größer war, wenn man eine Machtposition innehatte. „Viel zu spät“, warf er sich bitter vor. Wie so oft in den letzten Tagen drängte sich ihm der Gedanke an all die Engel auf, die er mit seiner Unterschrift zur Löschung ihres Gedächtnisses verurteilt hatte. Seinetwegen hatten unzählige ihre Individualität, ihre Persönlichkeit und ihre Erinnerungen eingebüßt. Wie viele Familien hatte er auseinandergerissen? Wie immer an dieser Stelle seiner Erinnerungen brannte die Scham in seinem Magen und seinem Kopf und es drängte ihn, sich jetzt sofort zu stellen, sich dem Himmel oder vielleicht den Vereinten Nationen auszuliefern, damit er bestraft werden konnte. Er wollte die Strafe, wollte eine strenge Strafe, damit sie die Schuld erleichterte, die auf seinem Gewissen lag. Aber je länger er darüber nachdachte, desto klarer sah er, dass keine Strafe seine Schuld mindern konnte, weil sie nichts an dem Leid ändern würde, das er anderen mit seiner Verblendung und seiner Selbstgerechtigkeit zugefügt hatte.
Er unterbrach seine Runde und ließ sich am verwaisten Esstisch schwer auf einen Stuhl fallen. Er spürte seine Schuld fast körperlich, wie ein Gewicht auf seinen Schultern. Er stützte die Ellenbogen auf die Tischplatte und den Kopf in seine Hände. Aber…, er hatte doch auch hier Verantwortung. Er konnte doch Bee nicht allein zurücklassen! Konnte Erziraphael und Crowley nicht im Stich lassen, die so viel riskiert hatten, um das Ende der Welt abzuwenden, auch Muriel nicht oder Nina und Maggie, die sie alle hier willkommen geheißen hatten, die für ihn und Bee so etwas wie ihre Familie geworden waren. Schon gar nicht in dieser Situation, mit dem versuchten Attentat, unbekannten Feinden und laufenden Ermittlungen. Er schüttelte den Kopf, als könne das die Gedanken wieder an ihren richtigen Platz fallen lassen und die alte Ordnung wiederherstellen. Denn es hatte Ordnung geherrscht, als es nur richtig und falsch gab, nur ja und nein, nur Schwarz oder Weiß. Kein vielleicht, keine Grautöne und kein einerseits – andererseits. Und die Orientierung war so einfach gewesen. Wahr und richtig war das, was Gott ihnen verkündete, beziehungsweise vom Metatron verkünden ließ.
Gabriel seufzte und rieb sich die müden Augen mit den Handballen. Erstaunt realisierte er, dass er sich nach dieser Einfachheit nicht zurücksehnte. Die Welt, die er seitdem kennengelernt hatte, mochte komplexer sein, verwirrender und auch unsicherer, aber gleichzeitig war sie so viel wärmer und bunter. Nur hier konnte er mit Bee zusammen sein! Er hörte Schritte auf der Treppe und hob den Kopf. „Muriel! Kannst du nicht schlafen? Hier ist alles ruhig, mach dir keine Sorgen.“ Sie lächelte. „Mir geht zu viel durch den Kopf.“ Sie zog einen Stuhl unter dem Tisch hervor und setzte sich zu ihm. „Außerdem höre ich dich denken. Sehr laut.“ Muriel legte ihm einen Arm um die Schultern. Obwohl er fast einen Kopf größer war und sicher doppelt so breit wie sie, empfand er dankbar, wie viel Trost von ihrer Umarmung ausging. „Grübel nicht so viel“, sagte sie nun. „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass vieles sich einfach ergibt, wenn die Zeit gekommen ist.“ Sie klopfte ihm ermutigend auf den Rücken, bevor sie wieder aufstand. „Ich geh kurz mit Hexe, und dann bringe ich sie nach oben, bevor sie anfängt an der Schlafzimmertür zu kratzen. Sie ist nicht gewohnt, die Nacht mit mir zu verbringen.“ „Pass auf, da draußen“, antwortete Gabriel noch, dann stand er auf und machte ein paar unentschlossene Schritte hinter Muriel her. Aber statt ihr wie ein Leibwächter aus dem Haus zu folgen, nahm er seine Runden wieder auf.
Er ging erst nach Hause, als Muriel wieder aufgestanden war und ihm eine Tasse Kaffee brachte. „Es ist hell“, sagte sie. „Jetzt kannst du uns guten Gewissens wieder uns selbst überlassen. Wir melden uns später.“ Und ohne recht zu wissen, wie ihm geschah, stand er keine zwei Minuten später auf dem Bürgersteig vor der Buchhandlung. Den Kaffee hatte er gerade noch austrinken dürfen.
***
Die Polizistin mit der kantigen schwarzen Brille und dem grauen Pagenschnitt hatte sich als Detective Sergeant Mary Turner vorgestellt, während sie mit Beast vor der Tür des Behandlungszimmers wartete. Sie war mit der Koordination der Befragungen beauftragt worden, als die Kollegen nach und nach Zeugen und Verdächtige im Fall des versuchten Brandanschlags aufs Revier brachten. Nachdem der zuständige Inspector sich unerwartet selbst aus dem Spiel genommen hatte, hatte der Chief Inspector sie gebeten, vorläufig zu übernehmen, und das hatte die erfahrene Polizistin getan. Sie hatte schon mit allen Beamten gesprochen, die an dem Einsatz beteiligt gewesen waren. Danach hatte sogar der Commissioner sie persönlich in aller Kürze auf Stand gebracht. Von ihm wusste sie auch, dass er nicht bereit war, dem Wunsch Stewarts nach Suspendierung zu entsprechen. Zuletzt hatten ihr Neffe Jack und sein Kollege Meyers ihr ihre Berichte vorgelegt. Sie hatte sich noch deren Sicht auf die Vorkommnisse schildern lassen, die Stewarts Bitte um Suspendierung vorangegangen waren, und die Jungs dann nach Hause geschickt. Sie hatten für einen Tag wahrlich genug zu verarbeiten!
Der Sergeant hatte eine Weile über den Berichten und den Zeugenaussagen gebrütet und dann entschieden, sich zuerst um den Kerl in der Hells Angels-Kutte zu kümmern. Dessen Rolle bei der ganzen Geschichte erschien ihr am geheimnisvollsten. Die Kollegen hatten nichts, aber auch gar nichts über die Identität des Mannes herausfinden können. Er erschien in keinem Verzeichnis, hatte keine Strafakte. Weder seine Fingerabdrücke noch seine DNA waren irgendwo gespeichert und auch die Gesichtserkennung hatte keine Ergebnisse gebracht. Der Abgleich seines Zahnstatus mit den Datenbanke-Einträgen hatte sie aufgrund der spitz zugefeilten Zähne vor einige Herausforderungen gestellt, aber schließlich hatten die Spezialisten sich überzeugt gezeigt, dass er noch nie polizeilich erfasst worden war. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit für ein Mitglied der Hells Angels. Aus dem Augenwinkel betrachtete sie den neben ihr sitzenden Mann. War es möglich, dass die Kollegen seine Brandwunden übersehen hatten? Oder hatte sie den Hinweis in den Berichten übersehen? „Haben Sie Ihre Hände keinem der Detectives gezeigt?“, fragte sie in die Stille hinein. Er schüttelte den Kopf. „Aber man hat doch Ihre Fingerabdrücke genommen? Das muss doch höllisch weh getan haben!“ Sie sah ihn ungläubig an. Mit einem Schulterzucken sagte er: „Ne, ging schon.“ Der Sergeant wartete ab, weil der Mann sie noch ansah. Zweimal holte er Luft, sagte aber nichts. Im dritten Anlauf folgten Worte dem Luftholen: „Höllische Schmerzen sind was Anderes, das können Sie mir glauben.“ Er ließ es wie eine harmlose Feststellung klingen, aber ihr lief dabei ein Schauer über den Rücken.
Bevor sie weitere Fragen stellen konnte, wurde die Tür des Behandlungszimmers von innen geöffnet und eine Frau im weißen Kittel schaute heraus. „Sergeant? Sie bringen mir eine Brandverletzung?“ Sie nickte, forderte den Mann mit einer Handbewegung zum Aufstehen auf und begleitete ihn hinein. Die Ärztin runzelte die Stirn, als sie die verbrannte Handfläche sah. „Was haben Sie denn angestellt? Hand auf die Herdplatte gehalten?“ Er brummte: „Bin ja nicht dämlich!“ Sie wartete vergeblich auf eine Erklärung und sah von ihm zur Polizistin: „Was ist das für ein Fall? Wurde er womöglich gefoltert?“ Sergeant Turner zuckte mit den Schultern. „Den Zeugen zufolge nicht. Er soll die Lunte eines Molotow-Cocktails gelöscht haben. Passt auch zu seiner Aussage. Allerdings stand nirgends, dass er das offenbar mit der bloßen Hand gemacht hat.“ Die Ärztin sah den Mann lächelnd an. „Dann haben wir es also mit einem Helden zu tun?“ Sein Gesicht verriet keine Regung. „Wohl kaum“, murmelte er.
„Ich weiß auch nicht mehr.“ Der Sergeant hob wie entschuldigend die Hände. „Wollte ihn gerade zu einer Befragung abholen, als mir die Hand aufgefallen ist.“ „Soll mir egal sein“, erwiderte die Ärztin. „Muss es für meine Arbeit nicht wissen.“ Ohne weiter mit Beast zu sprechen, versorgte sie die Brandwunde. Sie unterhielt sich stattdessen mit der Polizistin. „Wie macht sich Ihr Neffe, Mary? Immer noch Ihr ganzer Stolz?“ Der Sergeant errötete leicht. Sie nickte. „Seine Beurteilungen sind bisher alle gut. Den Rest muss die Erfahrung bringen.“ Die Ärztin lächelte sie an: „Schön, dass er Ihrem Beispiel folgt. Aus meiner Familie konnte ich ja leider niemanden für meinen Beruf begeistern.“ Die Frauen unterhielten sich weiter über Privates, bis die Ärztin den Verband angelegt und die Papiere unterschrieben hatte. „Das ist eine richtig üble Verbrennung. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der bei der Versorgung einer so tiefen und so großflächigen Wunde nicht mal mit einer Wimper zuckt.“ Sie sah ihren Patienten prüfend an. „Wie auch immer. Er muss viel trinken. Ich gebe Ihnen was gegen die Schmerzen mit, er wird keine einfache Nacht haben. Ich habe heute Nacht Bereitschaft. Melden Sie sich, wenn was ist.“
Dann brachte Mary Beast in ein Verhörzimmer. Eine halbe Stunde später wusste sie immer noch nicht mehr, als in den Unterlagen stand. Sein Name sei Beast, er sei ein Dämon und er habe die Buchhandlung beobachtet, um herauszufinden, ob es dort für ihn sicher sei. Er handle mit Antiquitäten und habe dem Buchhändler ein paar besondere Stücke anbieten wollen. Dann seien die beiden Männer mit Backsteinen und einem Brandsatz gekommen und er habe die Lunte gelöscht, ohne lange darüber nachzudenken. Danach sei die Höllenfürstin Beelzebub mit einem Mann erschienen und habe ihn angewiesen, sich zu setzen. Seitdem befinde er sich im Gewahrsam der Polizei.
Da von höchster Stelle bestätigt worden war, dass die Stellvertreterin Satans und der Leitende Erzengel sowie weitere Engel und Dämonen unter den Befragten waren, und auch die Zeugin Bee Archer ausgesagt hatte, dass es sich bei Beast um einen Dämon handelte, stellte der Sergeant diesen Teil nicht mehr in Frage. Jedenfalls jetzt nicht. Sie versuchte, nicht zu viel darüber nachzudenken, dass sie einen offiziellen Bericht würde aufsetzen müssen, in dem sie angab, der Zeuge sei ein Dämon. Hatte Stewart vielleicht befürchtet, verrückt zu werden? Hatte sie deshalb um ihre Suspendierung gebeten?
„Hören Sie, Mister: Sie wurden in den letzten Tagen mehrfach im Viertel beobachtet. Zeugen haben den Verdacht geäußert, dass Sie die Buchhandlung ausspioniert hätten. Ich kaufe Ihnen die Geschichte mit den Antiquitäten nicht ab. Da steckt doch mehr dahinter.“ Beast zeigte keine Reaktion. Nicht ein Muskel zuckte in seinem Gesicht. Sie wartete. Schließlich sagte er ausdruckslos: „Wenn Sie es sagen.“ Turner unterdrückte ein Stöhnen. „Haben Sie nicht verstanden, dass Sie sich verdächtig machen? Waren Sie über die Anschlagspläne informiert? Haben Sie kalte Füße bekommen? Was wissen Sie über die beiden anderen?“ Der Mann sah sie weiterhin stoisch an. „Mister Beast! Beim jetzigen Stand der Ermittlungen kann ich nicht ausschließen, dass Sie an der Tat beteiligt waren. Ich muss Sie daher als Verdächtigen behandeln.“ Er sah auf, blieb aber weiter stumm. „Die Kollegen haben Ihnen ja Ihre Rechte erklärt. Wollen Sie weiterhin auf die Ihnen zustehende anwaltliche Beratung verzichten?“ Er nickte. Sie stand abrupt auf. „Wie Sie meinen. Dann müssen wir die weiteren Ermittlungen abwarten und Sie müssen womöglich die Nacht in einer Zelle verbringen, auch wenn Sie verletzt sind!“
Zum ersten Mal lächelte der Mann. Es war ein breites, ein geradezu strahlendes Lächeln. Um seine Augen zeigten sich Fältchen und Grübchen in seinen Wangen, die ihn hätten liebenswert aussehen lassen, wenn die geöffneten Lippen nicht den Blick auf die spitzen Zähne freigegeben hätten. „Zelle?“, fragte er. „Wenn das so ist, Detective Sergeant Mary Turner, Ma’am, dann sage ich heute kein Wort mehr.“