Zwischen den Kreisen (immer noch Montag)
Zwischen den Kreisen (immer noch Montag)
„Die Botschafter sind so gut wie vollzählig. Soll ich ihren Bericht anhören oder willst du mit ihnen sprechen?“ Berechiel lauschte, dann nickte er, obwohl sein Gesprächspartner das nicht sehen konnte. „Gut. Bis gleich.“ Er kehrte zu den Engeln zurück, die gerade von der Erde eingetroffen waren und sich dankbar dem kleinen Imbiss widmeten, den er hatte servieren lassen. Er lächelte. Fast jeder Engel, der auf der Erde Zeit mit Menschen verbracht hatte, war der Verlockung von Essen und Trinken erlegen. Nein, Verlockung klang zu negativ, entschied Berechiel. Sie hatten Geschmack daran gefunden. Ja, das war besser! Und er fand an dieser Entwicklung auch nichts auszusetzen. Ihre Körper waren schließlich menschlich, warum sollte man ihnen vorenthalten, was sie stärkte? Selbst Gabriel, der die Aufnahme von Nahrung früher als „Beschmutzung des Tempels seines himmlischen Körpers“ strikt abgelehnt hatte, hatte sich seines Wissens der irdischen Sitte angeschlossen. Bei dem Fest zu Erziraphaels Rückkehr auf die Erde jedenfalls hatte er weder den Wein noch die servierten Mahlzeiten verschmäht.
Wenn Berechiel es recht bedachte, war Sariel der einzige Engel, den er näher kannte, der nach wie vor konsequent weder aß noch trank. Manchmal fragte sich der Gelehrte, ob Sariels besondere Gabe etwas damit zu tun hatte. Er konnte Wissen im wahrsten Sinne des Wortes im Vorbeigehen erlangen, es förmlich in sich aufzusaugen -- vielleicht war die Aufnahmekapazität des Geistes irgendwie mit der des Körpers verknüpft? Oh, es gab so viele Fragen, deren Erforschung und Beantwortung er sich gerne widmen würde, wenn der Zustand der Welt, der drei Welten, ihm dafür die Zeit ließe.
Er schrak zusammen, als die Tür geöffnet wurde und Jesus eintrat. Der Gottessohn lächelte wissend. „Nun, welche faszinierende wissenschaftliche Frage beschäftigt dich heute?“, neckte er seinen Vertrauten. „Ich verspreche dir, dass ich deinen Forschungen nicht im Weg stehen werde, sobald ich wenigstens zeitweise auf dich verzichten kann.“ Ein rosa Schimmer überzog Berechiels Wangen. „Im Augenblick könnten mich selbst die faszinierendsten Forschungsfragen nicht von deiner Seite vertreiben“, wehrte er ab. „Ich weiß zu genau, was auf dem Spiel steht.“ Die beiden Männer brauchten nicht viele Worte, ein Nicken genügte. Dann gingen sie zu ihren Plätzen und warteten, dass die Botschafter ihnen ihre Aufmerksamkeit zuwandten.
Es waren viele, die um den mächtigen Konferenztisch saßen, Männer und Frauen, die meisten in irdischer Kleidung, die verriet, in welchen Breitengraden sie eingesetzt waren. Weder Berechiel noch dem Gottessohn entging, wie viele von ihnen unverkennbar besorgt aussahen. Die einen waren tief in Gedanken versunken, andere in erregter Diskussion mit ihren Nachbarn. Wieder andere versuchten aus der Beobachtung ihrer Kolleginnen und Kollegen zu schließen, welche Nachrichten sie mit in den Himmel brachten. Auch Jesus gehörte zu dieser Gruppe: Er ließ den Blick langsam von Gesicht zu Gesicht wandern und versuchte, darin zu lesen. Manche der Botschafter erwiderten seinen Blick, andere schienen ihn als Signal zu verstehen, die Teller von sich zu schieben und die Gespräche untereinander zu beenden. So wurde es nach und nach immer ruhiger im Saal, so ruhig, dass schließlich auch die Grübelnden aus ihren Gedanken aufschreckten und erwartungsvoll nach vorn blickten. Jesus bemerkte die zunehmende Anspannung, widmete aber auch den letzten Engeln in der Runde noch seine volle Aufmerksamkeit, bis er schließlich Berechiel zulächelte und sich erhob. „Ich danke euch, dass ihr alle gekommen seid. Ich brauche keine lange Vorrede, wir alle wissen, warum wir hier versammelt sind. Er zeigte auf seinen Vertrauten auf dem Platz rechts von ihm. „Berechiel wird die Versammlung leiten. Bitte wartet mit eurem Bericht, bis er euch auffordert zu sprechen und dann fasst euch kurz. Gebt uns eure Einschätzung zur aktuellen Lage an eurem Einsatzort, trennt deutlich Fakten von Vermutungen oder Befürchtungen und gebt vor allem an, ob ihr vor Ort Unterstützung benötigt.“ Er wandte sich nach rechts und nickte Berechiel zu: „Nun du, alter Freund.“ Dann nahm er seinen Platz wieder ein.
Der Gelehrte erhob sich und wies ohne Vorrede auf eine Gruppe von Engeln, die trotz ihrer dicken Wollpullover zu frösteln schienen. „Beginnen wir mit der skandinavischen Fraktion, vielleicht zuerst Island?“ Ein stattlicher blonder Engel erhob sich. Mit ruhiger Stimme sagte er: „Nichts deutet darauf hin, dass Winged Pride seine Aktivitäten so weit nördlich ausgedehnt hat. Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass Engel, die direkt aus dem Himmel gekommen sind, sich freiwillig ausgerechnet zu Beginn der dunklen Jahreszeit so weit in den Norden begeben. Die Umstellung ist wirklich hart.“ Ein paar Lacher ertönten, während er sich setzte. Seine in Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark stationierten Kolleginnen berichteten Ähnliches. In keinem der skandinavischen Länder gab es Hinweise auf Aktivitäten der Himmels-Rassisten. Lediglich in Dänemark war es kurz zu Aufregung gekommen, weil ein Winged Pride-Flugblatt aufgetaucht war. Dieses hatte sich jedoch als Kopie des in Deutschland verbreiteten Pamphlets erwiesen, bei dem sich nicht einmal jemand die Mühe gemacht hatte, die Sprache zu ändern oder sich für das angeblich gegründete nationale Chapter einen anderen Namen als ausgerechnet „Germania“ auszudenken. Wieder wurde in der Runde gelacht.
Dann kam die Reihe an die im Vereinigten Königreich eingesetzten Verbindungs-Engel. Als erster stand ein gedrungener Engel mit leuchtend rotem Haar und einem ebenso getönten beeindruckenden Vollbart auf. Diesmal galten die Lacher seiner Kleidung, denn er trug Kilt, inklusive einer aufwendig verzierten Gürtelschnalle und einer großen Kiltnadel. Vom Gürtel baumelte ein lederner Beutel und in einem seiner Kniestrümpfe steckte ein kleines Messer. „Übertreibst du es nicht ein bisschen mit dem Lokalkolorit?“, rief einer der Engel von der anderen Tischseite ihm spöttisch zu, erntete aber nur ein gutmütiges Schmunzeln. „Die schottische Regierung hat einen harten Kurs angekündigt, gegen rassistische und nationalistische Bestrebungen ebenso wie gegen die organisierte Kriminalität. Sie haben dabei nicht zwischen Menschen, Engeln und Dämonen unterschieden. Das Vereinigte Königreich erscheint in dieser Frage ungewöhnlich einig und sehr entschlossen.“ Sein englischer Kollege ergänzte: „Das kann ich bestätigen. Außerdem sind sie recht gelassen. Der verkündeten Gründung von Britannia scheinen keine Aktivitäten gefolgt zu sein. Die Geheimdienste haben keine Hinweise darauf, dass es diesen Zusammenschluss wirklich gibt. Zumindest scheint er nicht die geringste Aktivität zu entfalten.“
Eine zarte, sehr blasse Frau stand neben ihm auf: „Das gilt auch für Irland, die Isle of Man, Jersey und Guernsey. Uns beunruhigt allerdings, dass die Hells Angels-Chapter, die nachweislich von Dämonen übernommen wurden, die kriminellen Aktivitäten offenbar nicht nahtlos weitergeführt haben. Aus den meisten Geschäftszweigen scheinen sie sich vielmehr zurückgezogen zu haben. Wir haben nicht den geringsten Hinweis darauf, was sie planen.“ Der Dämon, der aus Großbritannien berichtet hatte, nahm den Faden auf: „Bei uns ist es ähnlich. Sie scheinen nur an Falschmünzerei und Betrug festzuhalten. Ich weiß, dass manche von euch damit rechnen, dass sie währenddessen ein wahrhaft teuflisches Verbrechen aushecken, aber das ist nicht mein Eindruck.“ Er zögerte kurz, bevor er weitersprach. „Ich weiß, das klingt seltsam, aber ich habe manchmal das Gefühl, dass das alles mehr ausgeuferte Dumme-Jungen-Streiche sind als ernsthafte Kriminalität.“ Er zuckte mit den Schultern, als bei seinen Worten ein Raunen durch den Saal ging. „Ich weiß, wie seltsam das klingt. Die größte Gefahr scheint mir in Großbritannien dennoch von den Einheimischen auszugehen, von den Alt-Rechten, den Neo-Faschisten, den Nationalisten, den Euro-Gegnern, den Populisten und den Ewig-Gestrigen unter den Menschen. Ich bin heute von der Erde aufgebrochen, als die heutige Sitzung des Unterhauses gerade erst begonnen hatte. Wenn es den eben genannten Gruppierungen und Strömungen gelingt, genügend Menschen zu verunsichern, könnte die gesellschaftliche Stimmung kippen. Wir beobachten, dass Intoleranz, Antisemitismus, Anti-Islamismus, Queer-Feindlichkeit und Alltagsrassismus wieder im Aufwind sind.“
So gingen die Berichte weiter und nach und nach entstand ein vollständiges Bild. Während die Aktivitäten sowohl von Winged Pride als auch von dämonischen Hells Angels auf dem Europäischen Kontinent und in weiten Teilen Asiens und Ozeaniens noch keine konkrete Bedrohung zu sein schienen, war die Lage in den USA und in vielen totalitär oder autoritär geführten Ländern bereits sehr viel ernster und schien sich massiv zuzuspitzen. Die europäischen Rechtsextremen verweigerten sich einer Zusammenarbeit mit Unsterblichen beider Lager, die sie als „Außerirdische“ oder „Federvieh“ diffamierten und ebenso als Eindringlinge und Schmarotzer ansahen wie Geflüchtete und andere Ausländer. Das schienen die Kirchen und religiösen Gemeinschaften endlich zum Anlass zu nehmen, ihr Schweigen zu brechen. Sie brachten sich jetzt sehr klar gegen Extremisten und Nationalisten in Stellung und mahnten ihre jeweiligen Gläubigen zu Toleranz und Nächstenliebe zurückzufinden. Es gab jedoch auch gegenläufige Tendenzen, Aufrufe zu Demonstrationen, stellenweise sogar zu Gewalttaten, von Verschwörungsgläubigen und Wirrköpfen aller Art. Die Lage schien sich fast täglich zu ändern, die in ihren Gewissheiten erschütterten Gesellschaften zeigten sich leicht beeinflussbar und uneinig über den einzuschlagenden Weg. Auch Europa war kein sicherer Hafen.
Wirklich beunruhigend war jedoch die Lage in den USA. Der zunehmend umstrittene Präsident hatte begonnen, zahlreiche Schlüsselpositionen mit Engeln zu besetzen. Er bediente sich ihrer besonderen Fähigkeiten, um seine früheren Verbündeten aus dem Zentrum der Macht zu verdrängen, und die Engel gingen dabei völlig rücksichtslos vor. Interne Kritiker verschwanden spurlos aus der Öffentlichkeit oder wurden mit schmutzigen Kampagnen und unbewiesenen Vorwürfen diskreditiert, solche mit einer zu großen und loyalen Anhängerschaft mehr oder weniger offen bedroht. Wenn nichts anderes mehr half, tauchten auf wunderbare Weise kompromittierende Fotos oder Tonaufnahmen auf, Beweise für nie verübte Straftaten, Zeugen für nie geschehene Bestechungen und Aussagen nie geborener Zeugen.
Niemand wusste noch zu sagen, welche Manipulationen auf souveränen Umgang mit Technik oder den immer mächtiger werdenden KI-Modellen zurückzuführen waren und welche schlicht durch den Missbrauch von Wundern entstanden. In sehr vielen Fällen durften auch alle Methoden gleichzeitig zum Einsatz gekommen sein. Angst machte sich breit, lähmende Angst. Parallel dazu wuchsen jedoch auch die Wut und die Gewaltbereitschaft, die sich erstaunlicherweise nicht gegen den Präsidenten selbst noch gegen seine menschlichen Handlanger und Männer fürs Grobe richtete, sondern fast ausschließlich gegen seine unsterblichen Stabsmitglieder. „Ich habe den Eindruck, dass Uriel, Sandalphon und Co erst langsam zu begreifen beginnen, dass sie gegen diesen sterblichen Autokraten und seine unbegrenzte Egozentrik, seine Verschlagenheit, seinen Wankelmut und seine absolute Skrupellosigkeit wie Waisenknaben wirken. Sie dachten, durch ihn ihre alte Macht und ihren Einfluss zurückgewinnen zu können, und müssen nun feststellen, dass er sie lediglich benutzt hat, dass sie sich von ihm haben instrumentalisieren lassen.“ Mit diesen Worten schloss die letzte der in den USA stationierten Beobachterinnen.
Ihr Vorredner erhob sich noch einmal. „Ich weiß nicht, wie lange wir uns selbst noch schützen können, wenn wir dort bleiben“, warnte er. „In den Elendsvierteln brennen bereits Barrikaden und wir haben den Verdacht, dass V-Leute der Regierung die gewaltsamen Proteste noch anstacheln. Die angestaute Wut und der bewusst provozierte Hass werden auf die Engel gelenkt, die angeblich die alleinige Schuld an den jüngsten Entwicklungen tragen. Jetzt braucht es nur noch einen Funken und diese gesellschaftliche Gemengelage fliegt uns um die Ohren. Wir müssen jederzeit bereit sein, uns in Sicherheit zu bringen.“ Während die meisten der versammelten Engel bestürzt vor sich hinstarrten, stand Berechiel auf und dankte den Berichterstattern. „Wir haben bereits aufgrund eurer schriftlichen Eingaben die Notfall-Gruppentransporter in allen Ländern des amerikanischen Kontinents und im Nahen und Mittleren Osten wieder in Betrieb genommen“, informierte er die Zuhörenden, die diese Mitteilung mit spürbarer Erleichterung zur Kenntnis nahmen.
Jesus hatte sich erhoben, schwieg aber noch. Für einige Augenblicke wirkte er mutlos und unendlich traurig. Als er den Gesandten in die Augen schaute, waren sie jedoch voller Liebe. „Ich danke euch für eure Berichte und eure Dienste. Ich weiß, wie viel ich von euch verlange, aber ich bitte euch, wieder auf eure Posten zurückzukehren, und so lange wie möglich als Stimme der Vernunft und als Beschützer der Gerechten auszuharren. Wenn euer Rückzug unvermeidlich wird, seid ihr ermächtigt, so viele von ihnen mit nach oben zu bringen, wie ihr nur könnt. Der Himmel wird ihnen Asyl gewähren, bis die Lage wieder beherrschbar ist.“ Er seufzte. „Ich überlasse es eurer Einschätzung, wie lange es noch vertretbar ist, den Einsatz fortzusetzen. Dasselbe gilt für die Frage, wem ihr die Flucht in den Himmel ermöglicht.“ Ein Murmeln ging rund um den Tisch, viele Augen waren erstaunt auf den Gottessohn und seine Berater gerichtet. „Ich meine das genauso, wie ich es gesagt habe“, bekräftigte er deshalb. „Die Lage ist so uneinheitlich und verändert sich so schnell, dass die Zentrale im Zweifel nicht überall gleichzeitig und nicht überall rechtzeitig entscheiden könnte. Ihr alle seid auf der Erde stationiert, weil ihr unser volles Vertrauen genießt, integer und mutig seid. Niemand sonst kann die Lage in eurem Einsatzgebiet besser einschätzen als ihr und euer Stab. Deshalb bitte ich euch, euch dieser Verantwortung zu stellen. Bringt euch rechtzeitig in Sicherheit und rettet so viele andere wie möglich, egal, welcher Welt sie angehören.“
Das Murmeln hatte sich während seiner Ansprache gelegt, schwoll nun jedoch sofort wieder an. Jesus spürte, dass nicht nur Erleichterung und Zustimmung daraus sprachen. „Ja, auch Dämonen!“, wiederholte er deshalb mit Nachdruck. „Ihr habt keinen Grund und kein Recht, sie ihrem Schicksal zu überlassen. Wir alle sind Gottes Kinder, vergesst das nie. Er hat uns nebeneinandergestellt, nicht übereinander.“ Er verstummte und Berechiel versuchte zu erkennen, ob er die Versammlung beenden sollte. Aber Jesus hob ruckartig wieder den Kopf und sagte eindringlich: „Der Himmel hat so viel Schuld auf unsere Schultern geladen, an unseren Händen klebt so viel Blut… Bitte, lasst nicht noch mehr Schuld, nicht noch mehr Blut dazukommen. Wer soll die Welten auf dem Weg in eine friedliche Zukunft beschützen, wenn wir schon wieder versagen? Von wem sollen wir das verlangen?“
Er schüttelte traurig den Kopf. „Bitte“, sagte er noch einmal.
„Wir wurden nicht geschaffen, um die Macht zu ergreifen oder den Status Quo zu erhalten.
Wir sollten die Guten sein.
Das Licht der Welt.
Die Beschützer der Schöpfung.
Und zur Schöpfung gehören eure gefallenen Brüder und Schwestern ebenso wie ihr, auch wenn unser Vater das zwischenzeitlich aus den Augen verloren hatte.“
Er gab Berechiel und Umael ein Zeichen und sie stellten sich neben ihn. Er ergriff ihre Hände und schaute auffordernd in die Runde, bis alle aufgestanden waren und jeder nach den Händen der neben ihm Stehenden gegriffen hatte. Als Letzter stand ein ehemaliger Offizier auf, nachdem Jesus über den Tisch hinweg seinen Bick gesucht hatte. Erst als der Kreis geschlossen war, sagte er: „Wir sind die Streiter des Lichts. Geht hinaus und macht die Welt besser, wenn ihr könnt.“ „Wir sind die Streiter des Lichts“, wiederholten Berechiel und Umael neben ihm und nach und nach fielen alle Engel ein. „Wir sind die Streiter des Lichts“, sprach ein gewaltiger Chor aus hellen und dunklen, hohen und tiefen, klaren und heiseren Stimmen, dann ließen die Engel die Hände der anderen los, griffen nach ihren Mänteln und Taschen und machten sich zum Aufbruch bereit.