Teil 4
Teil 4
Da ich heute überraschender Weise Frei bekommen habe, werde ich mich noch ein wenig damit vergnügen. Ich hoffe es gefällt euch. Ich finde es klasse der KI eingesprochen zu sagen was ich will und sie formuliert es dann vollends schriftlich aus. Dabei sind zwar leider ein paar Satzbau Fehler und komische Worte dabei wie "Fesselhexe" statt Fesselfluch und so, aber das finde ich echt witzig.
Vielleicht sollte ich sie mal auf meine angefangene Veela Geschichte, eine Drarry ansetzen. Dann käme auch da die Muse zurück *grins*
Seelenmagie bleibt aber mein Baby und wird weiterhin von mir ganz allein geschrieben!
Nun also weiter:
Malfoy Manor – Die Botschaft im Mondlicht
Ein mächtiger Schatten glitt lautlos über die gepflegten Hecken von Malfoy Manor. Mit einem dumpfen Aufprall landete Seidenschnabel auf dem steinernen Balkon des Herrenhauses. Lucius Malfoy trat augenblicklich aus dem Schatten der Flügeltüren. Seine Miene war starr, die Hand ruhte wachsam auf dem silbernen Schlangenkopf seines Gehstocks. Er wusste, dass jede seiner Bewegungen beobachtet wurde – Spione des Dunklen Lords belagerten die Grenzen seines Grundstücks.
Mit einer schnellen, eleganten Bewegung löste Lucius das Pergament von Seidenschnabels Bein. Als er Snapes verschlüsselte Handschrift las, gefror ihm das Blut in den Adern. Quirrell. Voldemort. Draco in Lebensgefahr. Harry Potter als Schlüsselfigur.
Ein kalter Zorn flammte in Lucius auf. Der Dunkle Lord mochte seine Loyalität fordern, doch er hatte eine rote Linie überschritten: Er bedrohte seinen Sohn. Lucius würde alles tun, um Draco, Severus und – so paradox es für ihn auch sein mochte – Harry Potter zu schützen. Wenn Draco heile aus dieser Sache herauskommen sollte, musste das Trio überleben. Doch ein offener Angriff war unmöglich; Voldemorts Augen waren überall. Er musste ungesehen nach Hogwarts gelangen.
Das Bündnis in der Hütte
Während sich im Schloss eine Katastrophe anbahnte, saßen Harry und Draco am grob gezimmerten Holztisch in Hagrids Hütte. Fang, der riesige Sauhund, hatte seinen schweren Kopf auf Dracos Knie gelegt, und der sonst so stolze Slytherin kraulte das Tier geistesabwesend hinter den Ohren.
„Weißt du, Potter…“, fing Draco leise an und starrte in die tanzenden Flammen des Kaminfeuers. „Mein Vater hat mir immer erzählt, dass die Welt klar aufgeteilt ist. In die Mächtigen und die Schwachen. In die Richtigen und die Falschen. Aber heute Abend… als Quirrell da stand… mit ihm…“ Er schluckte schwer. „Da gab es keine Regeln mehr. Wenn du mich nicht mitgezogen hättest, wäre ich jetzt tot. Oder Schlimmeres.“
Harry nickte langsam. Er legte die Karte des Rumtreibers flach auf den Tisch, sodass sie beide darauf sehen konnten. „Häusergrenzen bedeuten nichts, wenn Voldemort zurückkommt, Draco. Er sorgt sich nicht um Slytherin oder Gryffindor. Er benutzt uns alle nur.“
Draco sah von den Flammen auf und blickte Harry direkt an. Das höhnische Grinsen, das er sonst immer auf den Lippen trug, war völlig verschwunden. Stattdessen lag da ein tiefer, ehrlicher Respekt. „Wenn wir das hier überstehen, Potter… wird sich einiges ändern müssen.“ Harry reichte ihm die Hand über den Tisch, und Draco ergriff sie. In der Einsamkeit von Hagrids Hütte, umgeben vom finsteren Verbotenen Wald, schlossen die beiden Erzfeinde einen unsichtbaren Pakt des Vertrauens.
Der Schatten in den Kerkern
Zur gleichen Zeit hatte Lucius Malfoy die Schlossmauern durch einen vergessenen Geheimgang hinter der Statue der einäugigen Hexe betreten. Die Luft in den Kerkern war eiskalt und schwanger mit dunkler Magie. Lucius drückte sich flach gegen die steinerne Wand, als das dumpfe Echo von Hagrids Brüllen und das scharfe Zischen von Flüchen durch die Gänge hallte.
Quirrell hatte Snape und den herbeigeeilten Wildhüter in die Enge getrieben. Aus dem Hinterkopf von Quirrells Turban drang eine kalte, schlangengleiche Stimme, die Befehle zischte. Severus Snape wehrte die Flüche mit Mühe ab, während Hagrid versuchte, Quirrell mit seiner schweren Armbrust auf Distanz zu halten.
Lucius wusste, dass er nicht einfach mit gezogenem Zauberstab dazwischengehen konnte. Wenn der Dunkle Lord ihn erkannte, war seine Familie verloren. Er brauchte eine perfekte Tarnung.
Da glitt sein Blick auf eine Nische im Korridor, in der zwei alte, massive Ritterrüstungen als Dekoration standen. Ein eiskaltes, geniales Lächeln stahl sich auf Lucius' Gesicht. Er musste seine Gestalt nicht verändern – er musste sich nur unsichtbar machen und ein Werkzeug wählen, das keine magische Signatur hinterließ, die man ihm zuordnen konnte.
Mit einer extrem präzisen, lautlosen Bewegung seines Zauberstabs sprach Lucius einen mächtigen Desillusionierungszauber über sich selbst, bis er vollständig mit den Schatten der Wand verschmolz. Dann richtete er den Stab auf die beiden tonnenschweren Eisenrüstungen.
„Piertotum Locomotor!“, flüsterte Lucius kaum hörbar.
Mit einem ohrenbetäubenden, metallischen Quietschen erwachten die beiden eisernen Wächter zum Leben. Ihre Augenhöhlen flammten in einem magischen, blauen Licht auf. Lucius dirigierte sie mit feinen Handbewegungen nach vorn. Die Rüstungen hoben ihre riesigen Hellebarden und marschierten mit dröhnenden Schritten direkt in das Duell hinein.
Für Quirrell und die Präsenz von Voldemort sah es so aus, als hätten die uralten Schutzzauber von Hogwarts auf die dunkle Magie im Schloss reagiert. Niemand würde vermuten, dass Lucius Malfoy hinter dem Angriff steckte. Die eisernen Giganten warfen sich mit voller Wucht zwischen Quirrell und die beiden Verteidiger, während Lucius aus dem sicheren Schatten heraus begann, stumme Entwaffnungszauber in das Getümmel zu schleudern.
Ein greller, grüner Lichtblitz Quirrells prallte zischend an dem massiven Brustpanzer einer der Rüstungen ab. Severus Snape nutzte die Sekunde der Deckung, um sich hinter eine Steinsäule zu rollen. Seine scharfen Augen fixierten das blaue Glühen der eisernen Wächter. Das war kein unkontrollierter Abwehrmechanismus von Hogwarts. Die Bewegungen der Rüstungen waren zu präzise, zu strategisch – koordiniert von einem Geist, der im Hintergrund die Fäden zog.
Als dann ein perfekt platzierter, völlig lautloser Entwaffnungszauber aus den Schatten Quirrells Arm zur Seite riss, wusste Snape Bescheid. Es war Lucius. Sein Freund war gekommen und agierte aus dem Verborgenen, um seine Familie und Severus zu schützen. Ein seltenes Gefühl von tiefer Dankbarkeit durchströmte den Tränkemeister inmitten des Chaos.
„Jetzt, Hagrid!“, rief Snape mit schneidender Stimme.
Während die Rüstungen Quirrell einkesselten, feuerte Hagrid einen massiven Fesselfluch ab, der Quirrells Beine umschlang. Snape setzte mit einem mächtigen „Incarcerus!“ nach. Dicke, magische Seile schossen aus seinem Zauberstab und schnürten Quirrell so fest ein, dass er schreiend zu Boden stürzte. Im Fallen verrutschte der Turban des Lehrers vollständig und enthüllte das Unfassbare: Auf Quirrells Hinterkopf zeichnete sich deutlich die grauenhafte, schlangengleiche Fratze von Voldemort ab, dessen rote Augen vor blankem Hass glühten.
„Snape… du Verräter…“, zischte die Fratze mit erstickter Stimme, bevor Quirrell das Bewusstsein verlor.
Snape starrte auf das Gesicht des Dunklen Lords. Ein eisiger Kloß bildete sich in seinem Magen. Es gab kein Zurück mehr. Severus war als Spion aufgeflogen – Voldemort wusste nun, dass Snape sich gegen ihn gestellt hatte. Das doppelte Spiel, das er jahrelang so meisterhaft gespielt hatte, war in diesem Moment endgültig vorbei.
Panik in der Hütte und die Rettung in letzter Sekunde
Meilenweit entfernt in Hagrids Hütte starrten Harry und Draco mit angehaltenem Atem auf die Karte des Rumtreibers. „Da! Schau dir das an!“, rief Harry aufgebracht und deutete auf das Pergament. Zwei Punkte mit den Beschriftungen „Ritterrüstung“ bewegten sich synchron, und direkt dahinter flackerte in den Schatten ein Name auf: Lucius Malfoy.
„Mein Vater…“, flüsterte Draco fasziniert und verängstigt zugleich.
„Sie kämpfen dort drüben!“, rief Harry, und die Angst um Snape und Hagrid schnürte ihm die Kehle zu. „Ich kann nicht einfach hier rumsitzen und warten. Ich muss helfen!“
„Bist du völlig verrückt geworden, Potter?!“, schrie Draco und stellte sich ihm in den Weg. „Hagrid hat gesagt, wir sollen hierbleiben! Mein Vater regelt das!“
Doch Harry ignorierte ihn komplett, stieß Draco zur Seite und stürmte aus der Hütte, hinein in die kalte Nacht. Draco blieb für eine Sekunde wie angewurzelt stehen, starrte in die Dunkelheit und verfluchte sich innerlich selbst in allen Tönen, als er seine Beine in Bewegung setzte und Harry hinterher rannte. Warum riskierte er sein Leben für den dummen Idiotischen Jungen, den er vor wenigen Stunden noch gehasst hatte?
Als die beiden keuchend die Kerkertreppen hinabstürzten, bot sich ihnen ein Bild des Schreckens. Quirrell lag zwar gefesselt am Boden, doch aus dem Schatten des Korridors hatte sich ein letzter, manipulierter Werwolf gelöst, den niemand bemerkt hatte. Das Biest holte mit den Krallen zu, um einen tödlichen Schneidefluch – eine dunkle Magie, die Quirrell ihm eingepflanzt hatte – direkt auf Hagrids ungeschützten Rücken abzufeuern. Snape war zu weit weg, Lucius noch desillusioniert.
„Protego Totalum!“, schrien Harry und Draco wie aus einem Mund.
Ihre beiden Zauberstäbe waren erhoben, und die vereinte magische Kraft von Gryffindor und Slytherin formte einen schimmernden, massiven Schildwall. Der Schneidefluch prallte mit einem ohrenbetäubenden Knall an der Barriere ab und splitterte die Steinwand in tausend Teile. Sie hatten Hagrid das Leben gerettet – doch das Schloss bebte unter der Wucht der dunklen Magie.