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Es wird ernst

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Es wird ernst

Hallo an alle die wieder einsteigen.

Nun ist es soweit: Es geht weiter!

Wie angekündigt mit Kurzgeschichten die auf meinen Rumtreiber-FFs aufbauen.

Bekannte Größen werden eine Rolle spielen aber auch neue Perspektiven werden ein Teil dieses Projekts sein.

Wie lang es wird?

Kann ich noch nicht sagen. Mal sehen wie lange meine Ideen reichen.

Heute beantworte ich eine Frage die sich viele gestellt haben als ich 21 Jahre später abgeschlossen habe.

Viel Spaß

Die grünen Flammen des Floo-Netzwerkes zogen sich zurück  und Daniel Huntington betrat das Atrium des Zaubereiministeriums.

Kurz hinter dem Vierzehnjährigen loderte das Feuer erneut auf und sein Pate, Taro Isurgie, verließ eine der vielen Feuerstellen die die Wände des Atriums säumten.

„Na ein Glück geht das wieder.“ brummte der alte Japaner. „Ich erinnere mich immer noch an die Zeit des Todesseraufstandes. Da war das Ministerium ein Festung. Da hätten wir nicht einfach mit Floo-Pulver anreisen können. Na komm Danny. Du  musst deinen Zauberstab registrieren lassen.“

„Du nicht?“ fragte der Vierzehnjährige.

„Ich arbeite hier.“ lächelte Taro. „Da muss man das nicht mehr.“

Wenig später reihten sich die beiden Neuankömmlinge in die Warteschlange ein die zum Sicherheitsschalter führte.

Danny erkannte, dass es einige Zeit dauern würde um zum Schalter zu gelangen aber er machte sich keine Sorgen. Sie waren früh dran.

Wie immer war das Atrium ein summender Bienenstock. Einige Kobolde der Gringotts-Bank unterhielten sich über die neusten Wechsel-Kurse und drängten sich an zwei Zentauren vorbei die sich mit einem alten Zauberer in einem dunkelbauen Arbeitsumhang unterhielten.

Danny wusste, dass dunkelblaue Umhänge ein Kennzeichen von Angestellten der Mysteriums-Abteilung war. Er konnte nur vermuten, dass es um die Deutung der Zukunft ging.

Schließlich jedoch entdeckte Danny ein bekanntes Gesicht.

„Rose!“ rief er als er seine Freundin neben dem Brunnen des Neubeginns entdeckte.

Der Kopf der jungen Ravenclaw flog herum und als sie Danny erkannte lächelte sie strahlend.

Als Rose auf ihn zugelaufen kam erkannte Danny, dass eine Hexe, die er auf Anfang vierzig schätzte, ihr folgte.

Bevor Danny jedoch weitere Beobachtungen anstellen konnte beanspruchte der Kuss den Rose ihm gab die gesamte Aufmerksamkeit des Vierzehnjährigen.

„Was macht ihr denn hier?“ erkundigte sich die junge Weasley.

„Hallo Rose.“  lächelte Taro. „Danny hat einen Termin bei deiner Mutter und...Oh, hallo Herriette.“

Taro reichte der Hexe die Danny schon früher aufgefallen war respektvoll die Hand.

„Danny, ich darf vorstellen: Herriette Hastings. Sie ist die kommandierende Aurorin der Lufkin-Einheit.“

„Die Sondereinheit, die den Zaubereiminister beschützt?“ erkundigte sich Danny als er die Hand der Hexe schüttelte. „Dann wird es wohl ernst, was Rosie?“

Rose atmete tief durch und nickte.

„Das Zaubergamot hat Mrs Grangers Bewerbung um die nachfolge von Minister Shacklebolt geprüft und ihre Kandidatur bestätigt.“ erklärte Mrs Hastings. „Die Wahlzettel gehen noch heute raus.“

„Wenn alles klappt wird Mum ins Amt eingeführt noch bevor es für uns zurück nach Hogwarts geht.“ meinte Rose.

„Ich wüsste nicht was schiefgehen sollte.“ lachte Danny. „Soweit ich weiß gibt es keinen Gegenkandidaten. Oder hat sich das geändert?“

„Nein, hat es nicht.“ schmunzelte Mrs Hastings. „Minister Schacklebolt ist der beliebteste Minister seid 100 Jahren. Mrs Granger ist selbst hoch angesehen und hat seine Unterstützung. Soweit ich weiß hat Basil Frix versucht die notwendige Unterstützung für eine Gegenkandidatur zu bekommen aber er hat nicht einmal die Hälfte der Stimmen bekommen die er brauchen würde.“

Da Danny die Wahl des neuen Ministers (aus persönlichen Gründen) eng mitverfolgte wusste, dass man sich nicht einfach zur Wahl stellen konnte. Jemand der Minister werden wollte musste Klinken putzen gehen. Er musste ein gewisses Maß an Unterstützung in der Bevölkerung nachweisen können und dann einen Antrag beim Zaubergamot stellen.

Das bedeutete für den potentiellen Kandidaten, dass er öffentliche Reden halten und Unterschriften sammeln musste. Meist wandten Zauber die Minister werden wollten sich an große Arbeitgeber, schalteten Anzeigen in der Zeitung usw. Danny glaubte nicht, dass er von einem Basil Frix gehört hatte.

Auf seine Nachfrage hin meinte Taro:

„Er  ist aus einer alten Zauberer-Familie aus Wales. Großer Grundbesitz, beachtliches Privatvermögen....“

„Und mit Sicherheit Vorbehalte gegen Muggelstämmige.“ meinte Danny mit schiefem Grinsen.

„Er versteckt es recht gut.“ gab Rose trocken zurück. „Er nennt sich selbst einen Traditionalisten und hat versucht zu argumentieren, dass es nach den Jahren umfassender Reformen Zeit wäre, dass die Gesellschaft zur Ruhe kommt und sich auf alt hergebrachte Werte besinnt.“

Danny verdrehte die Augen.

„Nun, er hat wie gesagt nicht einmal die Hälfte der Stimmen bekommen die er bräuchte.“ beschwichtigte Mrs Hastings. „Bei der Wahl geht es also mehr darum, dass die magische Gemeinschaft Mrs Granger ihr Vertrauen ausspricht. Es ist mehr eine Formalität an diesem Punkt. Das bedeutet aber, dass die Lufkin-Einheit sich nun darauf vorbereiten muss den Machtwechsel zu vollziehen und der neuen Ministerin und ihrer Familie Sicherheit zu geben. Miss Rose macht ja zur Zeit ein Praktikum in unserer Presseabteilung.....“

„Die Cup-News lassen dich nicht los, was Rosie?“ grinste Danny.

Rose nickte während  Mrs Hastings fortfuhr:

„Nun, ich habe die Gelegenheit beim Schopf gepackt und das Gespräch mit Miss Rose gesucht.“

„Das mich jemand „Miss Rose“ nennt....daran muss ich mich noch gewöhnen.“ warf die junge Weasley ein.

„Die Lufkin-Einheit legt Wert auf die Etikette.“ erklärte Mrs Hastings. „Es ist eine Frage der Disziplin. In jedem Fall habe ich das Gespräch mit Miss Rose genutzt um die zukünftigen Sicherheitsmaßnahmen zu besprechen. Man hat sie in der Presseabteilung freigestellt und wir wollten den Wohnsitz ihrer Familie aufsuchen. Ich möchte mit die Gegebenheiten ansehen und mit der ganzen Familie der zukünftigen Ministerin sprechen.“

„Wir sollen in die Sicherungsmaßnahmen eingewiesen werden“ übernahm Rose. „Dad, Hugo und ich müssen uns zum Beispiel Sicherheitsfragen ausdenken, damit niemand uns mit Vielsafttrank nachmachen kann. Werdet ihr auch müssen! Wenn ihr mich besuchen wollt. Nicht das sich böse schwarze Magier bei uns einschleichen. Es ist vielleicht ganz gut, dass wir Danny und Mr Isurgie getroffen haben Mrs Hastings. Beide werden mit Sicherheit den Weg auf meine Besucherliste finden.“

„Das trifft sich gut.“ gab Mrs Hastings Rose recht und begann in ihrer Aktentasche zu kramen. Kurze Zeit Später zog sie einen kleinen Stapel Formulare hervor und verdoppelte sie mit einem Vermehrungszauber. Der Papierstapel den sie Danny reichte hatte wenigstens zwanzig Seiten. „Das müssten sie durchlesen, einige Fragen beantworten und mir bitte wieder zugehen lassen. Es geht um die besagten Sicherheits-Maßnahmen. Hauptsächlich Informationsmaterial für sie aber auch die Zustimmung für Hintergrund-Checks und die besagte Sicherheits-Frage soll festgelegt werden. Wenn sie es ausgefüllt haben senden sie bitte nur diesen Kontroll-Abschnitt des Formulars per Eule an die Auroren-Zentrale. Nicht die Formulare selbst! Die werden von einem meiner Agenten abgeholt damit die Eule nicht abgefangen wird.“

„Alles klar.“ meinte Danny etwas unsicher und er war sich sicher, dass auch Rose sich nicht ganz wohl in ihrer Haut fühlte. Er verstand jedoch: Zaubereiminister zu sein war eine große Sache und Sicherheit ging vor.

Inzwischen hatten sie den Sicherheits-Schalter erreicht und Danny übergab seinen Zauberstab.

„Ist das der Stab, der diese besondere Verbindung zu ihrem eigenen hat Miss Rose?“ erkundigte sich Mrs Hastings während der Kontroll-Beamte seiner Tätigkeit nachging.

„Richtig.“ bestätigte Rose.

„Ist das ein Problem?“ erkundigte sich Danny als er seinen Zauberstab wieder entgegennahm.

„Kein Problem.“ versicherte Mrs Hastings. „Bitte erwähnen sie diese Verbindung nur wenn sie die Formulare ausfüllen. Meine Einheit muss darüber bescheid wissen.“

Danny nickte und Mrs Hastings nickte zufrieden.

„Versucht Lily eigentlich immer noch deine Tante Ginny zu überzeugen ins Kabinett deiner Mutter einzutreten?“ erkundigte sich Danny als sie den Platz am Schalter räumten.

Rose lachte.

„Sie ist unermüdlich was das betrifft. Vor allem seid sie mitbekommen hat, dass der Leiter des Büros für magische Spiele und Sportarten zusammen mit Kingsley in Rente geht. Und weißt du was Danny? Unsere kleine Schlange könnte es sogar schaffen Tante Ginny zu überreden.“

„Ist nicht dein Ernst?!“ lachte Danny.

„Doch, ich hab mitbekommen wie Mum und Tante Ginny sich unterhalten haben. Tante Ginny denkt wirklich drüber nach. Jetzt wo Lily auch aus dem Haus ist und nach Hogwarts geht, fühlt meine Tante sich etwas einsam zu Hause. Den Haushalt schmeißt ja Kreacher und der Job als Reporterin füllt den Tag nicht ganz aus. Eine neue berufliche Herausforderung würde sie reizen.“

„Wir kennen bald richtig wichtige Leute Onkel Taro.“ grinste Danny.

„Befürchte ich auch.“ meinte der alte Japaner. „Wir müssen uns aber jetzt ran halten. Wir wollen deine Mutter nicht warten lassen Rose.

„Dann wollen wir sie nicht weiter aufhalten.“ meinte Mrs Hastings. „Wir sollten uns auch auf den Weg machen Miss Rose.“

Damit verabschiedeten sich die beiden Teenager und Rose folgte Mrs Hastings zu einem der Floo-Feuer.

Wenig später klopfte Taro an die Bürotür von Hermine Granger.

Roses Mutter begrüßte ihre Gäste herzlich und bat sie in der Sitzecke ihres Büros platz zu nehmen.

Danny kannte dieses Büro gut. Hier war er in die magische Gesellschaft eingeführt worden.

Damals war er so überwältigt gewesen, dass er kaum ein Wort herausbekommen hatte.

Heute fühlte er sich zum Glück wohler in seiner Haut.

„Wir sind auf deine Tochter getroffen Hermine.“ verriet Taro. „Es wird also ernst.“

Hermine Granger atmete tief durch.

„Ja, das wird es wohl.“ räumte sie ein. „Es ist eine große Verantwortung.“

„Du schaffst das!“ meinte Taro ermutigend. „Seid du hier angefangen hast hattest du eine klare Vorstellung und den willen sie durchzusetzen. Du hast die stürmischen Zeiten nach dem Krieg mit  Kingsley durchgestanden, dich hochgearbeitet und jetzt: Ich bin sicher du wirst einen guten Job machen.“

„Ich auch!“ versicherte Danny.

„Danke für euer Vertrauen.“ lächelte Mrs Granger. „So, nun aber zu dem Grund warum ich euch hergebeten habe....“

„Ich befürchte Mrs Granger, da habe ich schon eine gewisse Vorstellung.“ meinte Danny.

„Wirklich?“ Hermine Granger blinzelte überrascht.

Danny griff in seine Jacke und zog einen Brief hervor. Es war einer von vielen Briefen die er seid dem spektakulären Ende des letzten Schuljahres erhalten hatte.

Er reichte ihn Mrs Granger.

Diese überflog den Absender.

„Borgin und Burkes?“ fragte sie mit erhobener Augenbraue.

„Kam direkt nachdem Minister Schacklebolt die ganze Sache vom letzten Jahr offen gelegt hat.“ erklärte Danny.

„Und noch ein halbes duzend weitere.“ brummte Taro. „Wir haben sowieso viel Post bekommen.“

„Dankschreiben!“ warf Danny ein. „Das war irgendwie schräg. Leute die ich nicht mal kenne haben mir gedankt.“

„Rose hat auch solche Briefe bekommen. Ebenso die Potters und euer Freund Scorpius auch.“ erklärte Mrs Granger. „Du musst das verstehen Danny. Voldemort war....es fällt mir schwer das zu sagen....einzigartig. Es hat immer schwarze Magier gegeben. Morgana....Grindelwald.....Aber Voldemort war anders. Dunkler, gefährlicher. Die Leute haben zu spüren bekommen wie das Leben unter ihm gewesen wäre. Ein Jahr lang haben sie gespürt wie sein Griff um sie immer fester wurde und sie waren hilflos! Corvinus wäre ein Erbe dieser Dunkelheit gewesen. Du und die anderen habt ihn aufgehalten. Das hat Eindruck gemacht.

Aber dieses Schreiben von Borgin & Burkes.....“

Hermine Granger pfiff durch die Zähne als sie den eigentlichen Brief überflog..

„Die waren ja schnell. Da muss ich direkt mal nachforschen. Das ist ja im Grunde nur zu erklären durch eine Quelle im Ministerium! Einen stolzen Betrag bieten sie dir da.

„Ich hab nicht vor das Angebot anzunehmen.“ versicherte Danny. „Onkel Taro hat mir erzählt was das für ein Laden ist.“

„Das beruhigt mich sehr.“ meinte Mrs Granger.

Danny musste schlucken als er den Ernst in ihrer Stimme hörte.

„Dann stimmt es was da steht?“ fragte Taro. „Er gehört jetzt Danny?“

Hermine Granger nickte.

„Danny hat Corvinus entwaffnet und unsere Experten haben es überprüft. Der Zauberstab hat Danny als neuen Meister angenommen. Damit, Danny, gehört Lord Voldemorts Zauberstab nun nach dem Gesetz dir.“

So, ich hoffe der Einstieg in mein neues Projekt hat euch gefallen.

Nächste Woche gibt es ein neues Kap und da wird erklärt was das bedeutet was ich da am Ende enthüllt habe.

Bis dann!