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Amtseinführung Teil 2

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Amtseinführung Teil 2

Weiter geht’s.

Wieder etwas außerplanmäßig aber wie ich schon letzte Woche gesagt habe:

Es geht im Augenblick bei mir drunter und drüber.

In jedem Fall:

Viel Spaß mit dem neuen Kap.

„Dein Großer Moment ist bald gekommen Schatz!“ ließ sich eine Stimme vernehmen die Danny gut kannte.

Ron Weasley und sein Sohn Hugo traten zur Gruppe.

Roses kleiner Bruder, ein begeisterter Fotograf, hatte seine Kamera dabei. Sofort machte er ein Bild von den Neuankömmlingen die bei seiner Mutter standen.

„Hugo!“ tadelte Rose. „Danny und ich sind gerade schon von jedem Pressefritzen abgelichtet worden der hier zu Gast ist!“

„Na dann macht es ja nichts, wenn ich auch das letzte Foto das ich gerade gemacht habe bei Magicbook reinstelle.“ grinste Hugo. „Übrigens, wo wir gerade von Fotos sprechen. Ich hab da noch dieses Bild von dem Test der ins Wasser gefallen ist. Soll ich das vielleicht auch.....“

„Wage es Hugo Weasley und......“

„Keine Drohungen bitte am großen Tag eurer Mutter!“ unterbrach Ron Weasley den aufkeimenden Streit seiner Kinder.

„Ja bitte!“ forderte auch Mrs Granger. „Ich bin schon nervös genug.“

„Ach Mum!“ meinte Hugo. „Das wird schon.“

„Genau!“ versicherte Rose.

Hermine Granger atmete tief durch und legte kurz den Arm um ihre Tochter und ihren Sohn.

„Wollen wir es hoffen.“ seufzte sie.

In diesem Moment traten einige Neuankömmling auf Mrs Granger zu. Ron Weasley verspannte sich sofort als er erkannte wer da vortrat.

Ein Umstand der Draco Malfoy nicht entging. Der erfolgreiche Einhornzüchter war in Begleitung seiner Frau und seines Sohnes Scorpius.

Einige Augenblicke starrten Mr Malfoy und Mr Wealey sich an.

Der kalte Blick der beiden brachte Dannys Nackenhaare dazu sich aufzustellen.

Schließlich wanderte Draco Malfoys Blick zu seinem Sohn und dann wieder zurück zu Ron Weasley.

„Verderben wir den Kindern nicht den Tag Weasley.“ meinte er und streckte Ron Weasley dann die Hand entgegen.

Einen Augenblick schien Mr Weasley mit sich zu ringen, dann schüttelte er die ihm dargebotene Hand.

Die Geste wirkte etwas steif.

„Wer hätte das gedacht Malfoy, was?“ meinte Ron Weasley schließlich mit einem Seitenblick zu seiner Frau.

„Ich damals sicherlich nicht.“ räumte Mr Malfoy ein.

Sein Blick wanderte kurz in die Ferne.

„Aber das waren andere Zeiten die, Merlin sei Dank, vorbei sind.“ meinte er. „Und auch wenn der heutige Anlass etwas zu viel ist für meine Mutter, von meinem Vater ganz zu schweigen....Bin ich nicht zu alt um ein paar neue Dinge zu lernen.“

Er blickte nun zu Mrs Granger.

„Die Einladung kam schon etwas überraschend.“ meinte er.

„Meine Große hätte mir nie verziehen wenn ich sie nicht ausgesprochen hätte.“ meinte Mrs Granger neutral.

Sie trat einen Schritt vor.

„Außerdem steht der heutige Tag im Zeichen von neuen Anfängen“

Hermine Granger bot Draco Malfoy die ausgestreckte Hand an.

Fast vorsichtig ergriff Draco Malfoy sie.

„Wenn man bedenkt was unsere Sprösslinge in den letzten Jahren so alles geleistet haben sollten wir wirklich nichts tun um ihre Freundschaft zu gefährden.“ meinte er sowohl an Hermine Granger als auch an Ron Weasley gewandt.

„Würden wir auch nicht zulassen Vater.“ legte Scorpius fest.

Diese Bemerkung des jungen Malfoy brachte die Anspannung die in der Luft gelegen hatte wirklich  zum Einsturz.

„Sie werden so schnell erwachsen.“ meinte Mrs Malfoy schmunzelnd an Hermine Granger und Ron Weasley gewandt.

„Da haben sie recht.“ lachte Hermine Granger. „In jedem Fall herzlich willkommen. Sie können sich Mr Isurgie anschließen. Er wollte mit seiner Gruppe auch gerade zur Ehrenloge.“

Dieser Einladung kamen die Malfoys gerne nach und so kam Danny dazu Scorpius eine Cousinen vorzustellen und die Umstände zu erklären die dazu geführt hatten, dass sie derzeit auf Trever Hall wohnten.

Draco Malfoy schüttelte den Kopf.

„Ihr Großvater Daniel erinnert mich an meinen Vater.“ knurrte er .

Inzwischen näherte sich die Gruppe einer Reihe von Stühlen die von einer goldenen Absperrung umgeben waren.

Einige Hexen und Zauberer hatten dort bereits Platz gefunden. Danny erkannte auch einige Kobolde  in feinen Gewändern.

Er vermutete, dass es sich um hohe Würdenträger der Gringotts-Bank handelte.

Vor der Absperrung entdeckte der Vierzehnjährige die Familie Potter.

Mr Potter trug seinen dunklen Dienstumhang und sprach gerade mit einem alten Magier von dunkler Hautfarbe.

„.....wäre uns wirklich eine Ehre wenn sie in diesem Jahr teilnehmen könnten Mr Potter.“ meinte der Unbekannte. „Seid wir auf diesen Lockhart reingefallen sind ist der Ruf der Liga zur Verteidigung gegen die dunklen Künste schwer beschädigt. Wir haben uns nie davon erholt das wir diesen Schaumschläger unterstützt haben. Na....wir sind selbst schuld! Ich sage ihnen: Ich habe mich lange gegen gewehrt gegen diesen Kerl. Viel zu geltungssüchtig habe ich immer gesagt! Aber dann wurde er berühmt und ich wurde überstimmt. Na, wenigstens konnte ich eine Vollmitgliedschaft verhindern. Er wurde nur Ehrenmitglied aber das hat gereicht um unseren Ruf zu beschädigen!“

Danny konnte verfolgen wie Mr Potter bemüht war sich aus dieser Unterhaltung zu befreien.

Danny kannte den Vater von Albus, James und Lily gut genug um zu wissen, dass Mr Potter sich nicht wohl fühlte in der Rolle des Aushängeschilds.

Mehrfach versuchte er den Redeschwall des alten Zauberers zu unterbrechen, scheiterte jedoch kläglich.

Ginny Potter schien sich königlich über die Not ihres Mannes zu amüsieren. Sie trug einen eleganten Festumhang aus mitternachtsblauer Seide und hatte Lily, James und Albus an ihrer Seite.

Als ihr Blick zu Taro und den übrigen Neuankömmling glitt lächelte sie und verabschiedete sich von ihrem Mann.

Harry Potter warf seiner Frau einen flehenden Blick zu doch diese schritt davon und begrüßte wenig später Danny und seine Gruppe.

„Tante Ginny, das war jetzt aber gerade gemein.“ meinte Rose.

„Rosie...“ Ginny Potter beugte sich zu ihrer Nichte herunter und legte ihr de Hand auf die Schulter. „Hör mir jetzt gut zu: Von Zeit zu Zeit ist es wichtig, dass wir Frauen den Herrn der Schöpfung zeigen, dass sie uns nicht für selbstverständlich nehmen sollen. Sonst kommen sie nur auf dumme Gedanken.“

„Sagen wir nicht so etwas Mrs Potter.“ meinte Danny mit gespielter Sorge.

Rose bedacht Danny mit einem verschwörerischen Grinsen und sagte: „Danke für den Rat Tante Ginny. Ich werde es mir merken.“

„Gibst du der nächsten Generation gute Ratschläge mein Schatz?“ fragte Mr Potter als er zur Gruppe trat.

„Allerdings Liebster.“ lächelte Mrs Potter. „Und nun jammere mal nicht. Du hast dich ja befreien können.“

„Von wegen!“ stöhnte Mr Potter. „Nächsten Mittwoch bin ich Ehrengast beim Jahresbankett der Liga zur Verteidigung gegen die dunklen Künste.“

„Harry!“ lachte Mrs Potter. „Du hast dich breitschlagen lassen?“

„Du weißt, ich kann nicht gut nein sagen.“ meinte Mr Potter.

„Nun, ich wünsche dir viel Spaß.“ grinste Mrs Potter und strich ihrem Mann mit Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand über die Wange.

„Oh, den werden wir haben.“ meinte Mr Potter. „Meine bezaubernde Gattin ist selbstverständlich auch eingeladen.“

Mrs Potter zuckte zusammen.

Sie öffnete den Mund, schloss ihn wieder und meinte schließlich:

„Ich bin nicht sicher ob ich mich da freimachen kann. Ich muss mich ja schließlich in meinen neuen Job einarbeiten.“

„Richtig!“ meinte Mrs Malfoy freundlich. (Ihr Mann ließ seiner Gattin offenbar den Vortritt da sie unbedarfter mit den Potters umgehen konnte). „Sie übernehmen ja das Büro für magische Spiele und Sportarten. Meinen Glückwunsch zu ihrer Ernennung.“

„Vielen Dank.“ meinte Mrs Potter höflich. „Aber woher wissen sie das Madame? Es soll doch erst heute bekannt gegeben werden.“

„Oh, ihre bezaubernde Tochter hat uns informiert.“ meinte Mrs Malfoy.

(Lily schien plötzlich bemüht hinter ihren großen Brüdern zu verschwinden.)

„Und so ziemlich jeden anderen in Slytherin.“ meinte Scorpius und kniff Danny ein Auge zu.

„Lily!“ meinte Mrs Potter streng.

„Seien sie ihrer Tochter nicht böse.“ beschwichtigte Mrs Malfoy. „Das ist so ein Slytherin-Ding. Man genießt es bei uns im Haus der Schlange von Zeit zu Zeit etwas berüchtigt zu sein und wenn ein Elternteil eine hohe Stelle im Ministerium einnimmt......“

Mrs Potter lachte nun.

„Naja, es sei meiner kleinen Schlange verziehen, so lange sie nicht den Unterschied zwischen „Bewunderern“ und „wahren Freunden“ vergisst.“

„Habe ich nicht vor!“ versicherte Lilys Kopf der kurz hinter Albus auftauchte.

„Nun, meine Tochter hat sie auf jeden Fall richtig informiert.“ bestätigte Mrs Potter. „Das Haus ist mir einfach zu leer, jetzt wo alle meine Kinder auf Hogwarts sind. Meine Stelle beim Tagespropheten macht mir zwar Spaß aber sie ist nicht tagesfüllend.“

„Verstehe ich völlig.“ meinte Mrs Malfoy. „Ich habe ja zum Glück meine Rolle in unserem Zuchtbetrieb. Man kann nicht nur die Wände anstarren.“

„Wahre Worte.“ meinte Eliza Danvers als sie und ihr Mann zu Gruppe traten.

Kurz stellte sich das Ehepaar vor.

„Nun, ich muss mich nicht vorstellen,“ meinte Esperanza Vega als sie Elizas Hände ergriff. „Aber ich denke, wir können jetzt offener miteinander reden.“

Der Blick von Jennas Mutter glitt zu ihrer Tochter und zu Alex.

„Die beiden hatten dich eingeweiht?“ fragte Eliza

Esperanza Vegas Gesichtsausdruck wurde entschuldigend.

„Sie haben es mir vor einigen Monaten gesagt.“ räumte sie ein.

Alex trat zu ihrer Mutter.

„Jenna wollte keine Geheimnisse mehr vor ihrer Mutter haben und ich wollte das nicht von ihr verlangen.“ Dannys Cousine wirkte sehr verlegen. „Tut mir leid. Zu der Zeit habe ich nach einer Möglichkeit gesucht auch mit dir zu reden aber dann ging das mit Opa los und......“

„Schon gut meine Große.“ seufzte Eliza Danvers.

Es war nicht zu übersehen, dass sie mit Gefühlen der Enttäuschung kämpfte.

„Entschuldigung, ich wollte nicht.....“hob Jennas Mutter an aber Eliza unterbrach sie:

„Schon gut Esperanza.“ versicherte sie. „Es ist nicht Leicht für mich. Ich begreife erst langsam wie viel mein Vater mich gekostet hat. Aber da bin ich selbst schuld. Ich habe die Augen verschlossen. Aber....“

Sie straffte sich und legte den Arm um Alex.

„Wir arbeiten ja dran. Stimmt's meine Große?“

Alex nickte erleichtert.

In diesem Moment hallte ein Gongschlag durch das Atrium.

„Oje, es geht los!“ meinte Rose aufgeregt.

„Na dann nehmen wir mal unsere Plätze ein.“ sagte Taro

Schnell eilten alle zu ihren Stühlen.

Hugo Weasley musste fast von seinem Vater getragen werden.

Danny war sich sicher, dass man seine Kamera mit einem Abtrennzauber von seinem Gesicht entfernen musste.

Emsig schoss er ein Bild nach dem anderen.

Von seinem Platz aus verfolgte Danny das Geschehen.

Vor dem Brunnen des Neubeginns war ein kleines Podium errichtet worden. Im wesentlichen waren es drei goldene Steinplatten die übereinander geschichtet waren. Sie waren sechseckig und die untere Platte war jeweils größer als die unter ihr liegende. Dadurch entstanden praktisch Stufen welche nun von Kingsley Shacklebolt erklommen wurde. In seiner rechten Hand hielt des Minister einen goldenen Stab der bis zum Boden reichte. An der Spitze des Stabes war aus feinstem Gold und Silber das Wappen des Ministeriums eingelassen.

Rechts und links des Podiums hatten Hermine Granger und ein Zauberer Aufstellung genommen. Der Unbekannte trug eine Robe wie die, die Danny von der Gerichtsverhandlung her kannte.

Flüsternd fragte er Rose nach der Identität des Unbekannten.

„Das ist der Vorsitzende des Zaubergamot.“ flüsterte Rose Danny zu. „Er wird die Amtsübernahme durch meine Mum bezeugen und es offiziell  machen.“

In diesem Moment klopfte Minister Shacklebolt mit dem goldenen Stab dreimal auf den Boden.

Sofort wurde es totenstill im Atrium.

Der Minister sah sich kurz um, dann begann Kingsley Shacklebolt mit ruhiger, tiefer Stimme zu sprechen:

„Freunde, Kollegen und geehrte Gäste. Ich begrüße euch und heiße sie alle willkommen. Wir sind hier versammelt um zu bezeugen wie sich das Rad der Geschichte weiterdreht. Als ich vor über 22 Jahren dieses Amt übernommen habe....nun.....es gibt kein anderes Wort dafür, lag dieses Ministerium in Scherben. Korruption hatte es geschwächt, dann kamen die Todesser und machten es zu einem Instrument ihrer Grausamkeit. Unschuldige Leben wurden vernichtet durch die Kraft die diesen Hallen inne wohnt.“

Kingsley Shacklebolt schüttelte den Kopf.

„Ich erinnere mich... Es war etwa eine Woche nachdem ich zum Minister erklärt worden war, da sah ich wie einige Auroren einen Mann durch dieses Atrium führten. Er war verhaftet worden weil er einen Auroren der ihn befragen wollte angegriffen hatte. Wir bemühten uns zu diesem Zeitpunkt versprengte Todesser und Greifer aufzuspüren. Der verhaftete Magier war weder das eine noch das andere!

Ich kannte ihn und fragte warum er den Auroren angegriffen hatte.

Ich erfuhr, dass er während des Aufstands der Todesser seine geliebte Frau verloren hatte. Sie war muggelstämmig gewesen. Er hatte mit ihr und seinen Kindern ins Ausland gehen wollen. Doch die Todesser hatten seine Frau getötet und seine Kinder zwangsweise nach Hogwarts geschickt. Damals  sollten die Kinder dort im Geist der neuen Zeit erzogen werden.

Sie waren Erstklässler und die Todesser die damals Dunkle Künste an der Schule unterrichteten nutzten die Kinder einer muggelstämmigen Hexe nur zu gerne als Versuchsobjekte.

Ihr Vater versuchte alles um seine Kinder zu schützen aber das Ministerium verbot ihm auch nur eine Eule zu schicken.

Er sei ein schädlicher Einfluss.

Nach dem Fall Voldemorts sahen sie sich wieder. Doch beide Kinder hatten Narben zurück behalten. An Körper und Seele.

Nun stellte dieser Mann mir eine Frage: Warum soll ich dem Ministerium Respekt zollen?....das fragte er mich. Erst hatte man ihn aufs berufliche Abstellgleis geschoben weil er eine Muggelstämmige geheiratet hatte, dann hatte man  ihm die Frau genommen, die Kinder entzogen und fürs Leben gezeichnet. Alles gedeckt durch das Ministerium.

An diesem Tag begriff ich welche große Aufgabe vor mir lag. Es musste sich etwas ändern. Ich musste das vertrauen der britischen Zauberer in diese Institution erneuern und sie wieder zu dem machen was das Ministerium eigentlich sein sollte! Ein Diener der magischen Gemeinschaft und ein Werkzeug um Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft sicherzustellen.“

Shacklebolt blickte in die Runde und sagte dann:

„Und ich dachte die Aufgabe des Aurors wäre schwer gewesen.“

Leises lachen flutete durch das Atrium und lockerte die Stimmung wieder auf. Eine dunkle Wolke hatte sich über die Anwesenden gesenkt als Shacklebolt über den Krieg gesprochen hatte.

„Wenn ich mich heute in diesen Hallen umsehe kann ich mit Stolz sagen: Wir hatten Erfolg!“

Applaus brandete nun auf und Danny und seine Freunde stimmten ein.

Schließlich hob Minister Shacklebolt die Hände und sprach weiter:

„Ich danke allen Anwesenden für die Bestätigung. Ich weise aber darauf hin: Ich habe „Wir“ gesagt. And dieser Aufgabe wären größere und bessere Männer als ich gescheitert wenn ich mich ihr allein hätte stellen müssen. Doch zum Glück war ich nicht allein. Ich hatte Hilfe! Hilfe von jungen Hexen und Zauberern die in vorderster Front gegen die Kräfte in den Kampf gezogen sind die uns alle in Dunkelheit stürzen wollten. Sie sind den langen Weg mit mir gegangen der nötig war um an den Punkt zu gelangen an dem wir uns heute befinden. Eine junge Hexe hat sich dabei besonders ausgezeichnet. Sie kam zu uns ins Ministerium mit unendlicher Energie und eisenfestem Willen! Und vor allem: Mit Prinzipien. Sie war nicht bereit faule Kompromisse einzugehen und all die Korruption zu akzeptieren, die diese Hallen so lange vergiftet hatte. Es überrascht mich heute nicht, dass sie meine verlässliche rechte Hand wurde und es gibt niemanden, dem ich lieber all das anvertrauen würde, was wir erreicht haben. Daher darf ich mich nun, mit tiefer Dankbarkeit und Stolz auf das Erreichte von ihnen verabschieden und ihnen allen meine Nachfolgerin vorstellen.

Meine Damen und Herren.....Freunde und Gäste.....Mrs Hermine Granger!“

Diesmal brandete wahrlich tosender Applaus auf und Rose schien neben Danny fast zu platzen als ihre Mutter nun ebenfalls das goldene Podest erklomm. Kingsley Shacklebolt streckte Mrs Granger den goldenen Stab entgegen und diese legte die Hand an den zeremoniellen Stab.

Nun trat der Vertreter des Zaubergamots vor und ergriff das Wort:

„Hexen und Zauberer, magische Mitgeschöpfe. Es sei hiermit erklärt, dass Mrs Hermine Jean Granger in freier und gleicher Wahl von der magischen Gemeinschaft das Vertrauen ausgesprochen wurde. Daher frage ich Mrs Hermine Jean Granger: Ist es ihr Wunsch und Wille das Amt des Ministers für Zauberei mit allen Pflichten und Privilegien zu übernehmen.“

Roses Mutter atmete tief durch, dann erklärte sie mit fester Stimme:

„Es ist mein Wunsch und mein Wille.“

Der Vertreter des Zaubergamot hob seinen Zauberstab und berührte die Spitze des goldenen Stabes der immer noch von Hermine Granger und Kingsley Shacklebolt gehalten wurde.

Ein Funke sprang über und goldene Flammen umhüllten das Siegel des Ministeriums.

„Es sei hiermit vermerkt, dass Mrs Hermine Jean Granger am heutigen Tag als 36. Ministerin für Zauberei ihr Amt übernommen hat!“

So, das war es für heute.

Hoffe es hat euch gefallen und habt eine gute Woche!

Bis bald!