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Zu neuer Würde

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Zu neuer Würde

Weiter geht’s.

Auch dieses Wochenende lassen sie mich nicht in Ruhe.

Daher bin ich etwas spät dran aber ich wollte euch nicht ganz ohne lassen.

Viel Spaß.

„Na da haben wir euch ja wieder.“ strahlte Hagrid als er die Freunde entdeckte. „Was plant ihr denn für dieses Schuljahr.“

„So wenig wie möglich.“ meinte Rose.

„Wir lassen andere die magische Welt retten.“ legte Albus fest.

„Vielleicht überlassen wir es echt mal den Erwachsenen?“ schlug Danny vor.

„Vielleicht passiert ja sogar mal gar nichts.“ meinte Scorpius verträumt.

„Na, das wollen wir mal hoffen.“ lachte Hagrid.

Sein Blick glitt nun über Alex, Kara und Jenna.

Besonders Alex Freundin stach unter all den Schwarzen Umhängen heraus.

„Ah, ihr seid die Neuzugänge aus Amerika, oder?“ fragte er freundlich.

„J...Ja Sir!“ stotterte Kara.

Danny musste leise lachen. Kara hatte ihn zwar total ausgefragt über Hogwarts aber Hagrid war wohl eben einfach etwas das man erleben musste.

„Das mit dem Sir lasst ihr mal“ schmunzelte Hagrid. „Haltet euch einfach an eure Freunde hier, dann findet ihr euch schon zurecht. Du bist Jenna Vega?“

Jenna nickte freundlich.

„Schönes Ding.“ strahlte Hagrid. „Hoffe es wird dir hier gefallen. Unsere Schulleiterin hat gesagt, dass du während deiner Zeit hier bei den Gryffindors untergebracht bist. Schläfst in deren Gemeinschaftsraum und isst an deren Haustisch usw.“

„Perfekt!“ freute sich Jenna und legte den Arm um Alex.

„So und dann soll ich noch sagen, dass du Danny, Albus, James und Scorpius bitte in der Eingangshalle warten sollt und wenn ihr noch die Mandy Entwhistle aus Hufflepuff und Isis Parkinson auftreiben könnt wäre das super.“

Verwundert sahen die Freunde sich an.

„Ganz ruhig bleiben!“ meinte Danny bevor irgendjemand was sagen konnte. „Wir haben nichts angestellt und vielleicht ist es ja wieder was Gutes! Denkt mal an letztes Jahr.“

„Ja, vielleicht wieder eine Quidditch-Meisterschaft.“ meinte Albus hoffnungsvoll.

Hagrid nahm die noch immer Hicksende Nikki nun unter seine Fittiche und scharrte die weiteren Erstklässler ums sich.

Scorpius verabschiedete sich um Isis zu suchen während sich der Rest der Gruppe auf den Weg zu den Kutschen machte.

Auf dem Weg trafen sie auf James und FJ die sich noch immer mit ihren Agenten des Chaos berieten.

James zog überrascht die Augenbrauen hoch als er erfuhr, dass sein Typ gefragt war.

„Na das kann ja heiter werden.“ brummte er. „Kaum angekommen und schon ein Tanz mit dem alten Drachen.“

„Mal nicht vor den Schlägen heulen.“ meinte Danny. „Übrigens James: Tust du mir den Gefallen und Zeigst Alex und Jenna gleich den weg zum Gemeinschaftsraum der Gryffindors?“

„Wäre nett.“ meinte Alex. „Ich bin zwar bei euch eingeteilt aber auf Hogwarts kenne ich mich nicht noch nicht aus. Jenna ist auch den Löwen zugeteilt.“

„Ehrensache.“ versprach James als sich die Gruppe auf die Kutschen verteilte.

Danny, Rose, Albus und die Neuzugänge aus den USA sicherten sich eine Kutsche.

„Und da sind echt Thestrale vor die Kutschen gespannt?“ fragte Kara aufgeregt und blickte aus dem Fenster zu den scheinbar leeren Stangen die das Geschirr bildeten.

Danny seufzte lautlos. Für ihn waren die Thestrale deutlich zu erkennen aber er wollte Kara nicht den Spaß verderben daher bemühte er sich locker zu klingen als er ihre Frage bejahte.

„Sag mal Rose...?“ fragte er anschließend. „Du hast nicht über deine Verbindungen zum Ministerium was läuten hören, was McGonagall da will.“

Die junge Weasley zuckte nur die Schultern.

„Tut mir leid Leute.“ meinte sie. „Das muss was internes der Schule sein. Das einzige was ich durch Mum gehört habe ist, dass Hogwarts gründlich gereinigt werden musste. Die vielen Flüche die da beim Angriff der Bruderschaft zum Einsatz gekommen sind. Da musste das magische Aufräum- und Kontrollkommando ran. Wo wir aber gerade von meinen „Verbindungen“ zum Ministerium sprechen. Ich hab da was für dich Schatzie.....“

Während Danny sich noch wunderte wann Rose dazu übergegangen war ihn „Schatzie“ zu nennen griff die junge Wesley unter ihren Umhang und zog ein aufgerolltes Exemplar von „Teenwitch today“ hervor und reichte es mit einem raubtierhaften Grinsen Danny.

Mit düsterer Vorahnung entrollte der Vierzehnjährige das Magazin und begriff sofort worauf Rose hinaus wollte.

Auf dem Cover der Zeitschrift war ein Hochganzfoto von ihm und Rose wie sie sich bei der Amtseinführung ihrer Mutter küssten.

„Junge Liebe!“ stand dort. „Die zarten Gefühle der Tochter unserer neuen Ministerin und alles über ihren Verehrer!“

Albus fiel vor Lachen fast aus der Kutsche.

Alex und Kara versuchten familiäre Loyalität zu zeigen aber scheiterten kläglich und Jenna hielt sich den Bauch vor lachen.

„Da ist ein ganzer Artikel über dich drin.“ grinste Rose. „Ich hab Sachen über dich erfahren....! Ich hatte ja keine Ahnung!“

Rose warf allen umstehenden vielsagende Blicke zu.

„Ich kann gar nicht erwarten den Artikel zu lesen.“ japste Albus. „Steht doch sicher im Mag-Web oder?“

„In voller Länge!“ kicherte Rose.

„Das kann ich mir auf nüchternen Magen nicht verdauen.“ meinte Danny, rollte die Zeitschrift wieder zusammen und schob sie in seine Umhängetasche. „Wenn es dich nicht kränkt Rose....ich denke ich weiß alles über meine Freundin was ich wissen muss um sagen zu können das sie die Größte ist. Ich checke dann nach dem Essen was ich noch nicht weiß.“

„Du wirst entzückt sein.“ lachte Rose. „Ich hab auch Sachen über mich rausgefunden....Wow!“

Inzwischen hatten die Kutschen das schmiedeeiserne Tor passiert und rollten auf die Schule zu.

Für Jenna und Dannys Cousinen gab es nun kein Halten mehr. Beeindruckt sahen sie zu ihrer neuen Schule auf.

„Wow!“ meinte Alex. „Das ist....groß!“

„Echt beeindruckend.“ strahlte Kara.

Danny war schon aufgefallen, dass die jüngere der Danvers Schwestern mit besonderer Begeisterung der neuen Schule entgegensah.

Danny schmunzelte in sich hinein. Eine wahre Ravenclaw!

Schon bald schwamm Dannys Gruppe im Strom der Schüler mit die dem Schlosstor zustrebten.

Scorpius und Isis stießen wieder zur Gruppe, ebenso James und FJ.

Danny konnte nicht anders: Er freute sich Isis Parkinson wiederzusehen.

Zwar hatte die junge Parkinson nie zu seinem engen Freundeskreis gehört aber Danny kannte sie seid dem ersten Jahr auf Hogwarts.

Noch gut erinnerte er sich auch an die düsteren Ereignisse vom letzten Jahr!

Auch Mandy Entwhistle hatte die Nachricht erhalten und gesellte sich zur Gruppe.

Peeves der Poltergeist verzichte auf einen Auftritt und so wartete Danny wenig später mit den Anderen in der Eingangshalle.

„Hat einer eine Ahnung was die Schulleiterin von uns will?“ fragte Isis in die Runde.

„Wir wissen so viel wie du.“ brummte Albus.

„Wie geht es eigentlich deiner Schwester?“ erkundigte sich Danny bei der jungen Slytherin. „Sie ist doch mit der Schule fertig, oder?“

„Ist sie!“ bestätigte Isis. „Sie hat sich beim Zaubereiministerium beworben und ist angenommen worden. Sie stand schon immer auf Sport und fängt in der Abteilung für magische Spiele und Sportarten an. Mum findet das sei totale Zeitverschwendung. Sie meint Cleo sollte sich lieber in „ der Gesellschaft“ in Stellung bringen um einen guten Mann abzugreifen.“

„Oh Mann!“ lachte Danny. „Also so wie ich deine Schwester erlebt habe war sie von dem Vorschlag begeistert.“

„Total!“ grinste Isis. „Mich hat sie auch in der Kristallkugel weil ich mit Malfoy ausgehe.“

„Isis Mum ist während ihrer Schulzeit mit meinem Dad gegangen.“ erklärte Scorpius. „Das er meine Mum geheiratet hat und nicht sie hat Mrs Parkinson irgendwie nie verwunden.“

„Vor allem weil Mum noch diese voll peinliche Einstellung hat wenn es um reines Blut geht.“ seufzte Isis. „Ich meine, klar, ich bin stolz eine Hexe zu sein aber solange die Muggel mir nichts tun lass ich sie in Ruhe und hab nichts gegen sie.“

„Eine sehr löbliche Einstellung Miss Parkinson.“ Professor McGonagalls Stimme wehte zu den Schülern herüber.

Die Schulleiterin schritt die große Freitreppe herunter und forderte ohne viele Worte sofort die volle Aufmerksamkeit.

„Ah, wie schön! Hagrid hat sie alle erreicht.“ meinte McGonagall als sie in die Runde blickte. „Zunächst mal Herrschaften: Keine Sorge! Ich habe sie nicht hergebeten um Strafen zu verhängen.“

James atmete hörbar auf.

„Schon so früh im Schuljahr ein schlechtes Gewissen Potter?“ fragte McGonagall belustigt. „Ich kann sie beruhigen: Es dürfte ihnen sogar gefallen. Ich habe im kommenden Schuljahr besondere Aufgaben für sie vorgesehen.“

McGonagall atmete kurz durch.

„Ich bedaure, dass ich sie mit meiner Anfrage etwas überfalle.“ betonte sie. „Normalerweise hätten sie meine Anfrage per Eule erhalten und sie hätten mehr Zeit gehabt sich auf alles vorzubereiten aber die Aufräummaßnahmen nach den unglücklichen Ereignissen vom letzten Jahr haben unseren Zeitplan was die Verteilung bestimmter Pflichten betrifft durcheinander geworfen.“

Danny erkannte, dass James sich mehr und mehr in die enge gedrängt fühlte. Die Worte „Aufgaben“ und „Pflichten“ schienen ihm nicht zu behagen.

„Kommen wir zuerst zu den Herren Potter.“ hob McGonagall an. „Meine Herren, sie haben sich im letzten Jahr sehr bewehrt als sie unsere Schulauswahl zusammengestellt und geführt haben. In diesem Jahr soll natürlich wieder der Wettkampf der Schulmannschaften stattfinden und sowohl das Team von Gryffindor als auch die Mannschaft von Hufflepuff benötigen in diesem Jahr einen neuen  Kapitän und ich möchte ihnen diese Positionen anbieten.“

Sowohl Albus als auch James waren sofort Feuer und Flamme.

„Das wäre der Wahnsinn.“ hauchte James. „Ich meine,....ich will ja mal Profi werden und die Erfahrungen die ich da sammeln kann....“

„Ihr Wunsch in dieser Richtung ist mir durchaus bekannt Potter.“ schmunzelte McGonagall. „Deshalb biete ich es an. Ich hoffe aber, dass der Umstand, dass sie Mannschaften vorstehen werden die sich auf dem Feld gegenüber stehen wird nicht erneut ihre Beziehung zueinander beeinflussen.“

Bevor Albus etwas sagen konnte ergriff James das Wort:

„Wird es nicht!“

An Albus gewandt meinte er:

„So einen Streit wie damals lassen wir nicht nochmal zu oder?“

„Möge der Bessere gewinnen.“ sagte Albus und streckte seinem Bruder die offene Hand entgegen.

„Genau!“ grinste James. „Und ich muss zugeben: Als Treiber hast du was los Bruderherz. Da werden meine Jungs und Mädels sich reinhängen müssen.“

Albus Ohren liefen wegen des Kompliments rot an als James seine Hand schüttelte.

„Ich werd Mühe haben einen Sucher zu finden der halb so gut ist wie du.“ meinte er.

„Sehr schön.“ freute sich McGonagall. „Dann habe ich keine Bedenken ihnen die hier zu überreichen.

Feierlich überreichte die Schulleiterin den Potter-Brüdern die Abzeichen die sie zu den Mannschaftsführern von Hufflepuff und Gryffindor machten.

Anschließend wandte sie sich an Danny und den Rest der Gruppe.

„Nun zu ihnen.“ McGonagall atmete kurz tief durch. „Wie gesagt zieht es die Schule vor Kandidaten für die Position die ich ihnen antragen möchte per Eule zu informieren, damit sie sich etwas vorbereiten können. Leider ist das in diesem Jahr nicht möglich gewesen, daher muss es auf diesem Weg geschehen. Ich möchte jedem von Ihnen die Position des Vertrauensschülers in ihren jeweiligen Häusern anbieten.“

Danny ging es wohl genau so wie Scorpius, Isis und Mandy Entwhistle.

„Vertrauensschülerin?“ piepste diese. „Ich meine....ja klar, Andrea ist ja mit der Schule fertig aber was ist.....“

Sie blickte zu Danny.

Dieser übernahm:

„Ich dachte Tim Drake wäre der Vertrauensschüler der Dachse?“

„Mr Drake hat mir während der Ferien mitgeteilt, dass er von dem Amt zurücktreten möchte.“ erklärte McGonagall.“ Er will sich in diesem Jahr ganz auf die Schule konzentrieren. Das geht wohl auf seine Eltern zurück. Die Drakes waren nicht ganz glücklich über das Abschneiden ihres Sohnes in Zaubertränke und Verwandlung.“

„Und bei uns ist es ja eigentlich klar.“ vermutete Scorpius.

„Stimmt!“ meinte Isis. „Unsere Vertrauensschüler vom letzten Jahr waren ja aus Cleos Clique. Die sind auch beide mit Hogwarts fertig.“

McGonagall nickte.

„Meine Wahl fiel auf sie beide, weil sie sich für das Haus Slytherin als echter Gewinn erwiesen haben.“

Besonders Scorpius freute sich sehr über dieses Lob.

Er und Isis willigten schließlich ein die Pflichten zu übernehmen.

Auch Danny und Mandy stimmten schließlich zu.

„Aber die Erstklässler musst du zum Gemeinschaftsraum führen Danny.“ meinte Mandy als sie das Abzeichen, welches sie von McGonagall erhalten hatte, vorsichtig an ihren Umhang steckte. „Ich glaub ich sterbe vor Aufregung.“

Auch Danny musste schlucken. Erst jetzt fiel ihm ein, dass das ja in der Tat nun zu seinen Pflichten gehörte.

Noch gut erinnerte er sich wie Gabriel Trueman seinerzeit die aufgeregten Erstklässler begrüßt hatte.

Das war schon eine wichtige Aufgabe. Die jungen Hexen und Zauberer fühlten sich meist völlig überwältigt und es war wichtig sie ein wenig aufzufangen.

„Ok.“ meinte er daher zu Mandy. „Ich kümmere mich um die Neuen und du wartest mit dem Rest des Hauses im Gemeinschaftsraum.

Begeistert nickte Mandy.

„Nun, ich sehe die Sache ist in guten Händen.“ sagte McGonagall zufrieden. „Dann wollen wir uns mal zur Auswahl in die Große Halle begeben.“

Mit diesen Worten schritt die Schulleiterin davon.

„Tja, mein Beileid an euch.“ meinte James zu den neuen Vertrauensschülern. „Wenn ich bedenke, was meine Freunde und ich für dieses Jahr so alles vor haben......“

„Moment!“ hielt Danny dagegen. „Wir können immer noch entscheiden, welche Art von Vertrauensschüler wir sein wollen! Ich will einer sein dem die Schüler vertrauen und der sie bei den Lehrern vertritt. Kein Laufbursche für den Lehrkörper!“

„Guter Gedanke!“ meinte Isis mit salbungsvoller Stimme. „Für die Schüler! Nicht gegen sie!

„Kaum das Abzeichen und schon abgehoben.“ lachte James.

„Die geborenen Politiker eben.“ meinte Albus und schüttelte den Kopf. !Trotzdem hast du recht Bruderherz. Unsere Freunde hier bekommen durch ihr Abzeichen etwas Ansehen aber vor allem Arbeit. Wir jede Menge Respekt und viel Spaß!“

„Gut gesagt!“ meinte James und lachend trollten sich die Potter-Brüder Richtung große Halle.

Auch Mandy und Isis schlossen sich den beiden an.

Danny blieb noch einen Moment zurück als er bemerkte wie andächtig Scorpius sein Abzeichen musterte.

„Mein Vater wird ganz schön stolz sein.“ meinte Scorpius verlegen als er Dannys Blick bemerkte.

Dieser konnte das verstehen.

Wieder stiegen Erinnerungen an sein erstes Jahr in dem Vierzehnjährigen auf.

Damals war es für Scorpius ein kleines Wunder gewesen, dass jemand im selben Abteil des Hogworts-Express sitzen wollte wie er.

Und jetzt: Vertrauensschüler.

„Hast es verdient Scorps.“ meinte er daher und Gemeinsam wandten sich die beiden der großen Halle zu.

So, das war es für heute.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und bis bald.