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Ein gemütlicher Abend

Rumtreiberreien — www.fanfiktion.de · All chapters

Ein gemütlicher Abend

Hallo und auf ein Neues.

Heute gibt es das Abendessen bei Ron und Hermine.

Vielleicht etwas kürzer aber ich hoffe es gefällt euch.

Viel Spaß.

Etwas nervös blickte Hermine Granger Heriette Hastings an. Die Leiterin der Lufkin Einheit saß ihr gegenüber am Küchentisch.

Vom Herd her wehten bereits die köstlichen Gerüche von Rons Abendessen herüber aber ob dieses Essen stattfinden würde hing nun von der Aurorin ab die Hermine gegenüber saß.

Die Lufkin-Einheit war ein bedeutender Teil von Hermines Leben und dem ihrer Familie geworden. Ganz hatte sich die neue Ministerin noch nicht daran gewöhnt.

„Nun, ich sehe hier kein Problem Ministerin.“ sagte Mrs Hastings schließlich und Hermine musste an sich halten um nicht zu offensichtlich aufzuatmen.

„All ihre Gäste stehen im Grunde auf ihrer Liste für enge Kontakte.“ fuhr Mrs Hastings fort. „Ich werde dem Auroren vom Dienst sagen, dass nur ein kurzer Check der Identität nötig ist um Vielsafttrank auszuschließen, dann steht ihrem Familienabend nichts im Weg. Was dieses Muggelehepaar angeht.....wir haben da bereits den Hintergrund überprüft. Da sie nicht magisch sind geht ja nur geringe Gefahr von ihnen aus und Mr Potter hat für sie gebürgt. Damit ist die Sache im Grunde erledigt. Ich will ihnen das Leben ja auch nicht schwerer machen als nötig. Ihre Gäste apparieren?“

„Ja alle und ich habe sie angewiesen sich am vereinbarten Punkt erst mit ihrem Auror zu treffen bevor sie sich der Mühle nähern.“ versicherte Hermine. „ Und sie machen mir das Leben nicht schwer. Herriette.“

Hermine hob die Schultern und seufzte.

„Ich schätze ich habe mich noch nicht ganz an den Aufwand gewöhnt der nun um meine Person gemacht wird.“

Heriette Hastings lächelte milde.

„Machen sie sich keine Sorgen Ministerin Granger.“ schmunzelte sie. „Praktisch jeder Minister der das Amt neu übernimmt geht durch diese Phase der Anpassung. Glauben sie mir, sie werden sich daran gewöhnen. Ich gebe aber zu, dass sie eine gewisse Herausforderung darstellen.“

„Oh! Warum, wenn ich fragen darf?“ wunderte sich Hermine als sie sich erhob und Mrs Hastings es ihr gleich tat.

„Wegen ihrer ausgedehnten Familie.“ lachte die Aurorin. „Sie haben sehr viele Angehörige und ich glaube Ministerin Granger, sie halten im Büro jetzt den Rekord mit der längsten Liste für enge Kontakte.“

„Ja, es ist nicht einfach uns Weasleys alle im Auge zu behalten.“ meinte Ron vom Herd her.

„Allerdings nicht.“ lachte Mrs Hastings. „Aber wir schaffen das schon.“

Mrs Hastings wandte sich zum gehen, dann schien ihr aber etwas einzufallen.

„Wo wir aber gerade von ihrer Familie sprechen Ministerin.....“

Hermine seufzte innerlich als sie wieder ihren Titel hörte. Sie hatte Mrs Hastings mehrmals angeboten, dass sie sie beim Vornamen ansprechen durfte aber die Leiterin der Lufkin-Einheit lehnte das ab.

Sie war überzeugt, dass es für ihre Arbeit wichtig war eine gewisse professionelle Distanz zu wahren. Hermine bedauerte das etwas aber nahm es hin.

Ihre Kinder hatten sich einen Spaß draus gemacht „Miss Rose“ und „Mr Hugo“ zu sein. Vielleicht war das die richtige Einstellung.

„Ich habe gehört, dass es bei ihrem Schwager Percy zu einer Veränderung seines Zustands gekommen ist.“ erkundigte sich Mrs Hastings. „Können sie mir da näheres sagen?“

„Im Augenblick noch nicht.“ erklärte Hermine. „Ich weiß selbst noch nichts genaues. Das dürfte sich aber heute Abend ändern. Meine Schwiegereltern gehören ja zu unseren Gästen. Sie wollen uns näheres sagen.“

„Verstehe.“ meinte Mrs Hastings. „Ich wäre dankbar wenn sie mich ins Bild setzen würden, Ministerin, was sie von ihren Schwiegereltern erfahren haben. Ich will nicht über die Gebühr in ihre Privatsphäre eindringen aber die Angelegenheit mit ihrem Schwager ist für meine Einheit nicht ganz leicht. Als enger Verwandter steht ihr Schwager Percy eigentlich automatisch auf der Liste für enge Kontakte und hat damit eine hohe Sicherheitsfreigabe. Sein instabiler Zustand jedoch hat das bisher unmöglich gemacht. Zur Zeit führen wir ihn auf einer Sonderliste und stufen ihn als Risikofaktor ein.“

Es versetzte Hermine einen kleinen Stich das zu hören. Sie erinnerte sich noch an den Percy aus ihrer Schulzeit. Sie war damals gut mit ihm ausgekommen und es war nun wirklich nicht seine Schuld was ihm widerfahren war. Voldemort hatte seine Seele vergiftete und ihm sein Leben gestohlen.

Trotzdem konnte Hermine Heriette Hastings Standpunkt verstehen.

„Ich wäre ihnen wirklich dankbar wenn sie uns über Veränderungen der Situation mit ihrem Schwager auf dem Laufenden halten könnten.“

„Das ist kein Problem.“ versicherte Hermine. „Ich lasse ihnen zukommen was ich heute Abend erfahre und werde sie generell auf dem Laufenden halten.“

„Vielen Dank Ministerin Granger.“ lächelte Mrs Hastings, verneigte sich leicht und wandte sich dann zum Gehen.

„Ich bringe sie noch raus.“ meinte Ron lächelnd und sagte an Hermine gewandt: „Finger aus den Töpfen Schatz!“

Lachend blieb Hermine zurück. Den Töpfen kam sie nicht zu nahe. Ron hatte in der Küche das sagen, das war einer der Grundsteine ihrer Ehe.

„Ich war brav!“ lächelte Hermine und hob die Hände als Ron in die Küche zurückkehrte.

„Will ich dir auch geraten haben Frau Minister.“ meinte er spielerisch und schlang die Arme um Hermines Hüften.

Als sich seine Lippen den ihren näherten legte Hermine schnell den Zeigefinger auf Rons Mund.

„Versprich mir etwas.“ forderte sie. „Der offizielle Teil liegt jetzt hinter uns. Von jetzt an keine Ministerin mehr.“

„Versprochen.“ lächelte Ron.

Zufrieden zog Hermine den Finger von den Lippen ihres Mannes und belohnte ihn mit einem Kuss.

Wenig später trafen die Gäste ein.

Molly und Arthur waren die Ersten.

„Eigentlich schade das deine Eltern noch immer in Australien leben Hermine Liebes.“ meinte Molly zu ihrer Schwiegertochter als sie diese umarmte. „Wir sehen sie so selten.“

„Da sagst du was Wahres Molly.“ gab Hermine ihr recht. „Vor allem sind die beiden im Moment sowieso zwischen Lachen und weinen wenn es um mich geht.“

„Ja warum denn das?“ wollte Arthur wissen als Ron seinem Vater aus dem Mantel half.

„Es ist für sie nicht leicht als Muggel.“ erklärte Hermine. „Ihr kleines Mädchen ist nun ein ganz hohes Tier aber sie können es niemandem erzählen.“

„Oh, das kann ich verstehen.“ meinte Molly Weasley und strich Hermine tröstend über die Wange. „Für Eltern ist es nun mal eine Freude von den Erfolgen der Kinder zu berichten. Das ist für Fran und Edward sicher nicht leicht.“

„Bestimmt nicht.“ grinste Arthur. „Du hast ja auch allen unseren Freunden von Ginnys neuem Job erzählt.

Molly machte eine Handbewegung als wolle sie eine Fliege verscheuchen und ließ sich dann von Ron ins Esszimmer führen.

Harry und Ginny waren die nächsten die eintrafen.

Herzlich wurden die beiden begrüßt.

„Ich hoffe die Lufkin-Einheit hat es euch nicht zu schwer gemacht.“ lachte Hermine als sie den beiden die Mäntel abnahm.

„Keine Sorge.“ winkte Harry ab. „Ein kleiner Enthüllungszauber, ein Blick in ein Feindglas. Das war es schon.“

„Und unser Gastgeschenk wurde natürlich geprüft.“ lächelte Ginny und präsentierte Hermine eine Flasche ihres Lieblingsweins.

Hermine, Ginny und Luna hatten das Gut in Frankreich entdeckt wo eine Winzer-Familie diesen edlen Tropfen herstellte.

Es war noch zu den Zeiten ihrer magischen WG gewesen.

Ginny hatte einen Mädelstripp vorgeschlagen. Frau wollte doch auch mal unter sich sein!

Sie hatten auch Luna für die Ferien gewinnen können und so hatten sich die drei jungen Hexen sich für eine Woche von ihren Herren abgesetzt und Frankreich unsicher gemacht. Sonnige Nachmittage am Strand, lange Wanderungen und vieles mehr.

Schließlich hatten sie ein kleines Weingut entdeckt und sich für eine Verkostung angemeldet.

Als sie es wieder verließen standen alle Drei auf der Kundenliste der Winzer-Familie und erhielten alle drei Monate eine kleine Lieferung aus der Schatzkammer dieses Weingutes.

„Ich hoffe er passt zu deiner Küche Bruderherz.“ meinte Ginny als sie Ron die Flasche reichte.

„Perfekt!“ bewertete Ron den Tropfen. „Am Besten gönnen wir uns den wenn wir und nach dem Essen noch etwas im Wohnzimmer zusammensetzen. Ihr werdet ja wohl nicht fluchtartig das Haus verlassen.“

„Haben wir nicht vor!“ versicherte Harry. „Darf ich übrigens vorstellen: Mein Vetter Dudley und seine Frau.“

Erst jetzt bemerkte Hermine das Ehepaar, dass sich etwas hinter den Potters versteckt gehalten hatte und begrüßte die beiden freundlich.

„Sie haben sicher nicht viel Gutes von mir gehört.“ meinte Dudley Dursley fast schüchtern als er Hermines Hand schüttelte.

Das war leider wahr. Hermine erinnerte sich gut an die Horrorgeschichten die Harry während ihrer Schulzeit zu erzählen gehabt hatte. Sie selbst war den Dursleys nie begegnet aber sie erinnerte sich wie Harry, glühend vor Begeisterung von Sirius Blacks Angebot erzählt hatte, dass Harry bei ihm wohnen könnte.

Es hatte tiefen Eindruck auf Hermine gemacht, dass Harry so Feuer und Flamme für diese Idee war.

Sicher, Sirius war sein Pate aber zu diesem Zeitpunkt hatten sie ihn noch bis vor kurzem für einen Verbrecher und Mörder gehalten! Sirius selbst war in einem schrecklichen Zustand gewesen und so viel war noch gar nicht geklärt wenn es darum ging wie es nun mit ihm weitergehen würde.

Trotzdem war Harry mehr als bereit gewesen bei ihm einzuziehen wenn das bedeutete den Dursleys zu entkommen.

Das sagte für Hermine einiges darüber aus, was ihr Schulfreund für eine Kindheit gehabt hatte.

Doch Hermine schob diese Gedanken beiseite.

Harry hatte ihr von dem neuen Kapitel erzählt, dass er und sein Vetter aufgeschlagen hatten. Er hatte Hermine auch nicht verschwiegen, wie hart Dudley Dursley an sich gearbeitet hatte und das sein Neuanfang nicht einfach gewesen war.

„Also diese alten Geschichten lassen wir jetzt mal beiseite.“ meinte Hermine daher versöhnlich. „Kommen sie rein und herzlich willkommen.“

„Es ist uns eine Ehre.“ lächelte Tina Dursley. „Als wir unserem Schwager gesagt haben, dass wir etwas mehr über die magische Welt lernen wollten dachten wir nicht direkt an die höchste Regierungsebene.“

Hermine schmunzelte während Tina Dursley fortfuhr:

„Aber wenn ich Ginny richtig verstanden habe gilt für heute Abend das Titel draußen bleiben?“

„Unbedingt!“ verlange Hermine lachend und kam zu dem Schluss, dass Tina Dursley schon mal sehr sympathisch war.

Als letztes traf Taro Isurgie ein und machte die Runde komplett.

Es freute Hermine, dass der alte Japaner nun wieder zu ihrem Freundeskreis gehörte. Ihnen allen hatte nach der schrecklichen Sache mit den Huntingtons etwas gefehlt und es war nicht schön gewesen, dass sie nichts hatten tun können um ihn von seinem Schmerz zu heilen. Das hatte erst Danny geschafft.

„Nun da wir vollzählig sind....“ verkündete Ron. „Ab mit euch ins Esszimmer und lasst euch verwöhnen.

„Verwöhnen“ war der einzig richtige Ausdruck befand Hermine Granger als sie sich zwei Stunden später im Wohnzimmer ihres Zuhauses niederließ.

Ron hatte sich selbst übertroffen.

Jetzt entkorkte Harry gerade den Wein den er und seine Frau mitgebracht hatten und verteilte den edlen Tropfen auf die Gläser die Hermine bereitgestellt hatte.

Es war bisher ein sehr gelungener Abend gewesen.

Auch die Dursleys hatten sich als sehr angenehme Gäste herausgestellt und besonders Hermines Schwiegervater war entzückt über ihre Anwesenheit gewesen.

Arthur hatte sich besonders für Dudleys Job interessiert. Alternative Energie fand er faszinierend und Dudley Dursley hatte gern Auskunft gegeben.

Auch für ihn war es interessant, dass Muggel-Technik die magische Welt inspirieren konnte.

„Ich kann mich nur nochmal für die Einladung bedanken Mr Weasley.“ meinte Dudley nun als er sein Weinglas entgegen nahm. „Das Essen war wundervoll.“

„Ich habe meinem Mann schon seid langem geraten ein Restaurant zu eröffnen.“ lächelte Hermine Granger.

„Zwei Stammgäste hätten sie schon.“ versicherte Tina Dursley.

Während Rons Ohren rot anliefen ergriff Ginny das Wort:

„Sag mal Mum, ich habe gehört es gibt was Neues von Percy?“

Augenblicklich verschwand das Lächeln von Arthur und Molly Weasleys Gesichtern.

„Leider ja....“ meinte Arthur zögerlich verstummte dann aber.

Eine drückende Stille breitete sich aus.

„Hier geht es wohl um die Familie.“ meinte Dudley Dursley schließlich. „Wenn wir stören......“

„Aber nein, aber nein!“ unterbrach Molly Weasley. „Sehen sie, einer unserer Söhne, Percy, wurde während des Krieges....ihre Familie hat ja auch darunter gelitten?“

„Ja, wir mussten in den Untergrund.“ meinte Dudley. „Wurde ihr Sohn verletzt?“

„In gewisser Weise.“ brummte Arthur Weasley und drehte sein Weinglas in der Hand. „Sie müssen wissen Mr Dursely, auch in der magischen Welt hat es Zeiten gegeben wo wir weit weniger zivilisiert waren als heute. Aus diesen Zeiten sind Zauber überliefert die heute verboten sind. Zauber die den Verstand beeinflussen können. Einem solchen wurde unser Sohn unterworfen und er hat ihn über Jahre beeinflusst. Er hat ihn dazu verleitet Verbrechen zu begehen.“

„Verbrechen die er normalerweise nie begangen hätte!“ legte Mrs Weasley nachdrücklich fest.

Ihre Stimmer verriet ihre innere Anspannung.

„Niemals Molly, niemals! Das wissen wir alle.“ bekräftigte ihr Mann und fuhr fort. „Nun, den Heilern in unserem Krankenhaus, dem St Mungo, ist es gelungen den Zauber zu brechen. Aber das bedeutet leider nicht, dass nun alles gut ist. Nun da der Zauber gebrochen ist leidet unser Sohn sehr unter den Erinnerungen an seine Taten. Das Schlimmste aber ist, dass er sich selbst nicht mehr vertraut.“

„Es ist furchtbar!“ meinte Mrs Weasley mit tränenerstickter Stimme. „Die Heiler konnten ihn zunächst kaum beruhigen. Inzwischen trägt er immer dieses Notizbuch mit sich herum. Er schreibt pausenlos darin. Schreibt auf wie er über eine bestimmte Sache denkt und was er fühlt.“

„Das ist aber kein genaues Maß.“ meinte Harry nun. „Ich meine, Meinungen ändern sich doch. Am Morgen habe ich Lust auf an Sandwich, am Abend nicht.“

„Genau das ist das Problem Harry mein Lieber!“ meinte Mrs Weasley verzweifelt. „Aber Percy vertraut sich selbst nicht mehr. Wenn er einen Unterschied in seiner Denkweise bemerkt, dann gerät er völlig in Panik. Die Heiler meinen, dass er noch eine Weile im St Mungo bleiben muss. Kontrollierte Bedingungen. Sie meinen, man muss ihn langsam wieder an das Leben gewöhnen.“

„Das klingt wirklich furchtbar.“ meinte Tina Dursley. „Ich wünsche ihrem Sohn alles Gute.“

Molly Weasley kommentierte dies mit einem dankbaren Lächeln wandte sich dann aber an ihre Tochter:

„Ginny Liebes es wäre schön wenn du ihn mal besuchen könntest. Es würde ihm viel bedeuten.“

Hermine Granger wusste sofort worum es ging. Voldemort hatte Percy den Auftrag gegeben Ginny zu entführen um an Harry heran zu kommen. Zu hören, dass seine Schwester ihm nicht böse war würde ihm sicher viel bedeuten.

„Aber sicher Mum.“ meinte Ginny. „Ich werde ihn besuchen. Percy und ich hatten zwar immer unsere Reibereien aber er ist mein Bruder.“

Dankbar zwinkerte Molly Weasley ihrer Tochter zu.

„Tja....“ meinte Taro Isurgie. „ Ich will die Stimmung nicht noch weiter trüben aber auch ich bin mit einer kleinen Sorge hier.“

„Geht es um Danny?“ fragte Harry in die Runde.

„Leider ja.“ brummte Taro. „Diese Sache mit den Vertrauensschülern gerät wirklich außer Kontrolle.“

„Vertrauensschüler?“ fragte Dudley in die Runde. „Darüber hat unsere Nikki auch was erzählt.“

„Stimmt!“ meinte Ginny. „Die ist ja bei den Hufflepuffs gelandet. Ich hoffe die Kleine fühlt sich wohl.“

„Bisher ja.“ meinte Tina. „Aber seid kurzem ist es wohl so, dass die Vertrauensschüler sich bekriegen. Genau gesagt ist es eine Schülern mit Namen Mandy die das ganze wohl vorantreibt.“

„Damit wären wir genau beim Thema.“ übernahm Taro. „Mein Neffe ist der Vertrauensschüler der Jungs diese Mandy ist sein weibliches Gegenstück. Leider lässt sie ihn mit den Aufgaben des Vertrauensschülers ziemlich allein. Das ist auch der Schulleitung aufgefallen und diese Mandy hat eine Rüge bekommen. Leider gibt sie Danny die Schuld daran und macht jetzt mobil. Sie hat einige Freunde um sich gescharrt und nun ist Hufflepuff praktisch gespalten. Entweder ist man für Danny oder für Mandy. Letztere startet immer mehr Aktionen gegen Danny und einige sind einfach nur unter der Gürtellinie.“

„Wie reagiert Danny?“ wollte Harry wissen.

„Bisher hält er sich zurück.“ seufzte Taro. „Er ist ja sehr reif für sein Alter! Aber diese Mandy treibt es immer mehr auf die Spitze. Irgendwann wird er sich wehren müssen.“

„Und dann eskaliert alles noch mehr.“ erkannte Ginny.

Nikki ist schon recht verzweifelt.“ steuerte Tina Dursley bei. „Sie sagt es macht gar keinen Spaß mehr im Gemeinschaftsraum zu sein weil man immer mehr in diesen Zwist reingezogen wird.“

Taro nickte.

„Das deckt sich mit dem was Danny mir geschrieben hat.“

Der alte Japaner blickte in die Runde.

„Ich bin mir leider unsicher was ich Danny raten soll. Auch ich will nicht, dass diese Sache weiter eskaliert aber ich bin auch der Meinung, dass Danny sich nicht alles gefallen lassen kann.“

„Wohl wahr.“ meinte Harry.

„Taro,“ hob Ron an. „Ich befürchte das ist eine Situation die für Eltern immer am schwersten ist. Nämlich die, in der man den Kindern erlauben muss das Problem selbst zu lösen.“

Hermine nickte.

„Ich muss meinem Mann da zustimmen.“ sagte sie in die Runde. „Danny ist inzwischen vierzehn. Es ist wohl für keinen von uns leicht wenn es bei den Kindern soweit ist aber irgendwann muss man ihnen erlauben ihre Konflikte selbst zu lösen. Wir können nicht alles für sie klären.“

„Nur so werden sie wohl erwachsen.“ stimmte Arthur Weasley zu. „Leider stolpern sie auf diesem Weg das eine oder andere mal.“

„Und es hat wohl noch keiner durch das Wunder der Pubertät geschafft ohne anzuecken.“ steuerte Dudley Dursley bei.“

„Ein Glück das wir es hinter uns haben.“ lachte Harry.

„Findest du?“ fragte Ron. „Unsere Kinder stecken doch mitten drin!“

„Unsere nicht!“ meinte Molly Weasley und obwohl man noch einen Schatten der Sorge um Percy auf ihrem Gesicht sah hob sie ihr Glas und prostete den Anwesenden zu.

„Viel Spaß euch allen.“ meinte sie in die Runde.

Das war es für heute.

Hoffe es hat euch gefallen.

Nächste Woche geht es wieder nach Hogwarts.

Eine gute Woche und schönen 2. Advent.