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Elterntag Teil 1

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Elterntag Teil 1

Weiter geht es.

Wieder etwas früher aber Johanniter nehmen mich über die Feiertage wieder ganz schön ran.

Daher wünsche ich an dieser Stelle schon einmal frohe Ostern und viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

Danny stand zusammen mit Rose am oberen Ende der großen Freitreppe und blickte in den Bienenstock herab der in der Eingangshalle fröhlich vor sich hin summte.

Natürlich handelte es sich nicht wirklich um einen Bienenstock aber Hogwarts erinnerte zweifellos an einen solchen.

Es war Halloween und damit war auch Elterntag.

„Donnerwetter was für ein Gewusel!“ staunte Alex Danvers die gerade mit ihrer Freundin Jenna zu Danny und Rose trat.

„Allerdings junge Löwin.“ lächelte Danny. „Ich habe mich so gerade in die starken Arme meiner Freundin retten können.“

„Bitte?“ wunderte sich Alex während Jenna verstohlen grinste.

Kichernd erklärte Rose:

„Was Danny meint, ist, dass an Festtagen wie diesen der Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs recht ungünstig positioniert ist. Er liegt ja in der nähe der Küchen und da herrscht Ausnahmezustand!“

„Stimmt leider.“ meinte Danny. „So viele Gäste. Die Hauselfen sind auf 180! Und es hilft auch nicht gerade, dass man durch den Ameisenhaufen da unten durch muss um eine ruhige Ecke zu finden. Adler und Löwen haben es da besser. Eure Gemeinschaftsräume sind ja in luftiger Höhe.“

„Und wie ist es bei den Slytherins?“ erkundigte sich Jenna.

„Die haben ihre Räume in den Kerkern.“ erklärte Danny. „Da machen die Leute einen Bogen drum.“

„Kommt deine Mum eigentlich heute auch Rose?“ wollte Alex wissen.

„Nee, leider nicht.“ seufzte die junge Weasley. „Sie hat mir eine Eule geschrieben und sich tausend mal entschuldigt aber wenn sie hier aufgelaufen wäre, dann wäre das Chaos noch viel schlimmer.“

„Schon klar.“ erkannte Danny. „Wo immer die Ministerin hingeht ist großer Bahnhof.“

„Stimmt.“ brummte Rose. „Aber ich sehe sie ja zu Weihnachten und Dad hat zugesagt, dass er kommt. Außerdem Opa Arthur und Oma Molly. Ich bin also nicht einsam. Da fällt mir übrigens ein Danny, wo wir gerade von Weihnachten sprechen.... Das Ministerium gibt wie in jedem Jahr einen großen Weihnachtsball. Kann ich mit dir als meinem Partner rechnen?“

„Oje....“ meinte Danny verspielt und legte von hinten die Arme um Rose. „Landen wir dann wieder auf der Titelseite von „Teenwitch today“?“

„Na das hoffe ich doch!“ meinte Rose und klimperte mit den Wimpern. „Ich werde göttlich aussehen in meinem neuen Festumhang.“

„Das muss ich mir dann ja wohl ansehen.“ meinte Danny und küsste Rose auf die Nasenspitze.

„Danke.“ meinte die junge Wesley. „Wenn du dabei bist bin ich nicht so nervös. Es ist für Mum das erste mal, dass sie dem Ball vorsteht. Sie, und ihre Familie werden ganz schön im Rampenlicht stehen. Ich bin nervös.“

„Kann ich verstehen.“ meinte Danny verständnisvoll.

Gleichzeitig spürte er aber nun auch eine gewisse Nervosität. Die Augen der magischen Welt würden auf sie gerichtet sein.

„Ich kann dir auch schon versprechen, dass du nicht allein sein wirst.“ warf Jenna ein. „Meine Mum ist auch auf diesen Ball eingeladen. Da fällt mir ein....“

Sie legte den Arm um Alex Hüfte.

„Ich bin noch auf der Suche nach Armcandy. Interessiert.“

„Armcandy? Fragte Alex herausfordernd.

„Ach komm schon!“ meinte Jenna. „Wir haben uns so lange verstecken müssen Alex. Wäre es nicht toll wenn wir endlich mal zusammen ausgehen könnten? Und dann ein richtiger Ball?!“

Alex Augen begannen zu leuchten. Sie legten ihre Arme um Jennas Hals und nickte.

„Ich liebe die Idee. Mum und Dad wolllen heute auch kommen. Da frage ich sie. Wenn ich schon dein Date bin brauche ich einen neuen Festumhang. Ich will dich je nicht blamieren.“

„Ist ja ein guter Morgen für die Liebe.“ grinste Danny. „Wo sind eigentlich Albus und Kara?“

„Die haben sich ihre eigene ruhige Ecke gesucht.“ grinste Rose.

Lächelnd wandten sich die vier Teenager wieder dem Schauspiel zu das sich in der Eingangshalle bot.

Schon bald konnte Rose zusammen mit ihrem Bruder ihren Vater und ihre Großeltern begrüßen.

Ron Weasley kam zusammen mit der Familie Potter an.

James konnte seinen Eltern stolz verkünden, dass er und FJ absolut nichts mit einem denkwürdigen streich zu tun hatten der Hogwarts vor wenigen Tagen erschüttert hatte.

Jemandem.... James war sich absolut sicher, dass es nichts mit Lily, Roxy, Hugo und Rani zu tun hatte... war es gelungen die Toiletten der Schule mit magischen Feuerwerkskörpern zu verminen. Jedes mal wenn die Klohspühlung gezogen würde führte dies zu einer Flutwelle von Toilettenwasser gefolgt von einem eindrucksvollen Feuerwerk das des Öfteren ein ganzes Stockwerk lahm legte.

„Die haben fünf Tage gebraucht um die Toiletten wieder frei zu bekommen.!“ verkündete Lily ihren Eltern stolz. „Wir hatten natürlich nichts damit zu tun!“

„Ach wirklich?“  fragte Mrs Potter ihre Jüngste skeptisch.

„Zumindest konnte uns keiner was beweisen.“ meinte Lily mit Unschuldsmine. „Sei nicht böse Mum. Es war so cool!“

„Ja, total cool!“ unkte Albus der inzwischen mit Kara von einem Spaziergang am schwarzen See zurück war. „442 Schüler und fast eine ganze Woche nur drei funktionierende Toiletten! Saucool war das!“

„Ach Bruderherz!“ meinte Lily. „Der verbotene Wald ist doch direkt vor der Tür. Da gibt es jede Menge Bäume als Ausweichmöglichkeit.“

„Klar gibt ja auch nichts schöneres als eine Acromantula die dir beim kleinen Geschäft in den Hintern beißt.“ meinte Danny.

„Oder einen Zentauren der dir beim großen Geschäft einen Pfeil in den Hintern jagt weil du unter seinem Lieblingsbaum......“

Albus ließ den Satz unvollendet.

„Komm schon Bruderherz!“ meinte James. „Gönn unserem Schwesterchen den Erfolg. Für dich läuft es doch ganz gut. Dein Team hat echt gut abgeschnitten gegen die Ravenclaws.“

„Verdienter Sieg der Dachse.“ räumte Rose großzügig ein.

Al lächelte stolz.

„Danke für das Lob. Na gut. Die Lehrer haben ja auch eine bessere Lösung gefunden als den verbotenen Wald. Aber die armen Hauselfen. So viele Nachttöpfe die die ausleeren mussten. Wo wir aber gerade vom Quidditch reden: Bereit für den Kampf der Titanen heute Bruderherz? Slytherin gegen Gryffindor!“

„Der Klassiker!“ lachte Ron Weasley und zwinkerte Harry Potter zu.

Mr Potter grinste verschwörerisch.

„Wir werden kämpfen, siegen oder bei dem Versuch sterben!“ versprach James.

„Mum, nachdem ich James heute bei der Jagd um den Schnatz vernichten werde....“ hob Lily entschlossen an. „....und er ja dann draufgehen wird, krieg ich dann sein Zimmer?“

„Ich würde es vorziehen wenn keiner von euch stirbt.“ meinte Mrs Potter.

„Können wir nicht versprechen.“ grinste James.

„Aber für dich tun wir unser Bestes.“ fügte Lily hinzu.

Wenig später trafen auch Taro und die Danvers ein. Ebenso Jennas Mutter Esperanza.

Letztere belegte ihre Tochter sofort mit beschlag und bestand darauf den großen Rundgang durch die Schule zu bekommen.

Selbigen verlangten auch Jerry und Eliza von ihren Mädchen und beide baten darum, dass Danny und Taro sich anschlossen.

Danny freute sich seinen Paten und seine Tante begrüßen zu können.

Alex und Kara waren begeistert ihre Eltern auf Hogwarts herumführen zu können und Eliza und Jerry schienen erleichtert, dass die Schwestern sich offenbar gut eingelebt hatten.

„Es scheint euch ja wirklich hier zu gefallen.“ meinte Jerry Danvers lächelnd zu seinen Töchtern.

„Mir auf jeden Fall!“ versicherte Kara. „Ich meine, klar gibt es ein paar Sachen die ich vermisse aber Hogwarts ist schon cool.“

„Mir gefällt es auch.“ meinte Alex. Da fällt mir übrigens ein, Mum, Dad.....wie geht es uns eigentlich im Moment finanziell?“

Jerry und Eliza sahen sich verwundert an.

„Wir können uns eigentlich nicht beschweren Alex-Schatz. Warum fragst du?“ wollte ihr Vater wissen.

„Naja, ich wollte wissen ob für mich ein neuer Festumhang drin ist. Vielleicht als Weihnachtsgeschenk. Ich wünsch mir dann auch nichts anderes.....außer die Namensänderung.....da haben wir ja drüber geredet.“

„Du willst deinen Namen also noch immer ändern meine Große?“ erkundigte sich Alexs Mutter.

Dannys Cousine nickte.

„Ich will diesen affigen Doppelnamen endlich los sein.“ meinte sie. „Alex oder Alexandra. Das genügt doch, oder?“

Jerry und Eliza blickten  sich kurz an, dann nickten beide.

„Na dann freue ich mich darauf bald nur noch Kara zu sein.“ grinste die jüngere der Danvers Schwestern.

„Ich denke ich werde meinen Doppelnamen auch abgeben.“ meinte ihre Mutter. „Ein Neuanfang auf ganzer Linie. Aber warum brauchst du einen neuen Festumhang Alex-Schatz?“

„Wegen Jenna.“ meinte Alex etwas verlegen. „Sie ist ja eine Gesandte beim Ministerium und ist deshalb da zum großen Weihnachtsball eingeladen. Sie hat mich gefragt ob wir da zusammen hingehen wollen. So richtig als Paar, versteht ihr? Weil ich meine Beziehung zu ihr ja bisher geheim gehalten habe konnten wir bisher nicht wirklich miteinander ausgehen und bei so einem richtigen Ball....Ich meine bei der Amtseinführung von Mrs Granger haben wir die Klippe ja umschifft weil wir alle in unseren Schuluniformen hingegangen sind aber.....“

„Das geht natürlich nicht bei diesem Weihnachtsball. Verstehe schon.“ Eliza zwinkerte ihrer Tochter verständnisvoll zu. „Was meinst du Jerry?“

Mr Danvers wiegte nachdenklich den Kopf hin und her.

„Nun,“ meinte er. „Ich denke das kriegen wir hin. Wir beide verdienen nicht schlecht Liz. Natürlich müssen wir etwas auf den Knut achten weil wir ja bald umziehen wollen. Wenn ihr über Weihnachten nach Hause kommt Mädchen stellen wir euch die Objekte vor die wir im Auge haben und dann wird es ernst. Wir müssen ja unser neues zu Hause einrichten aber Weihnachtsgeschenke für euch Mädchen sind eingeplant und ich denke es wäre eine ganz gute Idee deinen neuen Festumhang zu deinem Geschenk zu machen Alex-Schatz.“

„Dann machen wir das so.“ meinte Eliza und Danny konnte sehen wie sehr sich Alex freute.

Es bedeutete ihr offenbar wirklich viel, dass sie mit ihrer Freundin nun ein echtes Date haben konnte.

Inzwischen wandte sich Eliza an Danny.

„Danny, ich will jetzt nicht die gute Stimmung verderben aber ich habe gehört, dass mein Bruder hier begraben ist? Auf dem Schulgelände?“

„Das stimmt.“ bestätigte Danny. Ein wenig schwer fiel es ihm schon darüber zu sprechen aber er hatte damit gerechnet, dass seine Tante dieses Thema ansprechen würde.

„Die finale Schlacht gegen die Todesser fand ja hier auf Hogwarts statt.“ erklärte er daher. “ Man hat hier eine Gedenkstätte eingerichtet. Um das Grab von Albus Dumbledore herum. Das ist unten am See.“

„Ich würde die Gräber von Will und Annie gerne besuchen.“ bat Eliza. „Aber wenn....“

„Ist ok!“ versicherte Danny. „Ich gehe selbst oft dahin. Es geht hier lang.“

Die Gruppe machte sich auf den Weg. Es fühlte sich für Danny richtig an, dass seine Verwandten ihn begleiteten.

Auf halben Weg jedoch kam ihnen eine wohlbekannte, riesenhafte Gestalt entgegen.

Danny kannte Hagrid inzwischen schon seid einigen Jahren. Daher konnte er sehen, dass der sonst so freundliche Halbriese sehr erregt war.

Düster starrt der Halbriese vor sich auf den Weg.

„Hey, Hagrid!“ rief Danny. „Was ist denn los?“

Hagrids zuckte leicht zusammen. Er schien Danny und seine Gruppe gar nicht bemerkt zu haben.

„Ach....Hallo Danny.“ meinte er nervös. „Hab euch gar nicht bemerkt. War ganz in Gedanken!“

„Ist etwas passiert?“ fragte Danny.

Hagrid nickte.

„Jemand ist bei mir eingebrochen!“ knurrte er wütend. „Erinnerst dich noch an den jungen Hippogreif den ich dir gezeigt hab?“

Danny nickte.

Hagrid schnaubte wütend.

„Hab die Eierschalen von dem Kleinen aufgehoben. So als Erinnerung. Jemand hat die gestohlen!“

So, das war es für heute.

Ich wünsche allen frohe Ostern und viele bunte Eier.

Bis bald!