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Elterntag Teil 2

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Elterntag Teil 2

Weiter geht’s.

Kaum zu glauben aber ich komme tatsächlich mal wieder zum Schreiben.

Ich hoffe das heutige Kapitel wird euch gefallen.

Viel Saß.

Die Worte von Hagrid blieben nicht ohne Wirkung auf Dannys Gruppe.

Schließlich trat Taro vor:

„Das ist eine ernste Sache Hagrid. Du bist dir sicher?“

„Völlig!“ betonte der Halbriese. „Hatte die Eierschalen in einer Truhe von mir eingeschlossen. So mit Vorhängeschloss. Hatte das sogar gegen Öffnungs-Zauber gesichert!“

Hagrid klang ein wenig stolz als er das sagte.

Danny konnte sich denken warum. Er kannte Hagrid seid dem ersten Schuljahr und wusste, dass der heutige Lehrer in seiner Jugend der Schule verwiesen worden war.

Hagrid war damit kein vollständig ausgebildeter Zauberer.

Seid sein Name von Harry Potter, Hermine Granger und Ron Weasley jedoch reingewaschen worden war hatte Hagrid insgeheim etwas daran gearbeitet seine magischen Fähigkeiten zu verbessern. Als Lehrer, so dachte er, war er das wohl seinen Schülern schuldig.

„Das Schloss von der Truhe ist aufgebrochen worden!“ erklärte Hagrid indes weiter. „Sieht für mich nach einem Sprengzauber aus!“

Taro strich sich mit der Hand übers Kinn.

„Das ist ziemlich eindeutig!“ brummte er. „Einbruch bei einem Lehrer. Hagrid, dass musst du wirklich melden.“

„Auf jeden Fall!“ mischte Eliza Danvers sich ein. „Durch meinen Job verstehe ich ein wenig davon. Eierschalen eines Hippogreif?! Die gehören zu den wertvollsten Zaubertrankzutaten die es gibt.“

„Hab ich vor!“ versicherte Hagrid. „Geht mir weniger um das Geld. Hab die Schalen aufgehoben als Erinnerung. Aber bei all dem was hier in den letzten Jahren so los war....Nee, nee....das muss ich melden!“

Hagrid verabschiedete sich von Danny und seiner Gruppe und setzte seinen Weg fort.

„Sind den Eierschalen vom Hippogreif wirklich so wertvoll Mum?“ wollte Alex wissen.

„Oh ja!“ versicherte Eliza als die Gruppe ihren Weg fortsetzte. „Ich mache ja die Abrechnungen für Harpers Zaubertrankzutaten. Da hat vor einer Woche jemand Eierschalen vom Hippogreif bestellen wollen. Hat eine ziemlich häßliche Szene gemacht der Mann als er den Preis erfahren hat. Aber da war nichts zu machen! Zunächst mal sind diese Schalen nur sehr schwer zu bekommen. Hippogreif-Eier haben nur eine sehr dünne Schale. Das meiste davon geht beim Schlüpfen verloren und der Rest....nun, dieser Mr Hagrid muss wirklich ein Händchen für Tierwesen haben.“

„Hat er!“ versicherte Kara.

„Allerdings!“ steuerte Danny bei. „Darin ist Hagrid wirklich gut. Nur sein Geschmack was Tierwesen angeht ist etwas bedenklich. Wenn es nicht sticht, Blut saugt oder Feuer spuckt findest er es etwas langweilig.“

Eliza lachte leise und meinte dann:

„Ich wollte nur sagen, dass Hippogreife nur sehr selten jemanden an ihr Nest heranlassen. Besonders wenn da gerade ein Junges geschlüpft ist! Und weil die Schale so dünn ist zerfällt der Überrest des Eis recht schnell wenn man es nicht richtig sichert. Deshalb ist es als Zaubertrankzutat so teuer. Die Nachfrage übersteigt das Angebot bei Weitem. Hier in England kauft vor allem das St Mungo alles auf. Für medizinische Tränke gibt es nichts besseres Als Hippogreif-Eierschalen.“

Bald darauf erreichte die Gruppe nun die Gedenkstätte.

Danny war oft hier und fand daher problemlos die Gräber seiner Eltern.

Ein Schatten fiel über Elizas Gesicht als sie vor dem Grab ihres Bruders stand.

Danny schämte sich fast etwas.

Als er im ersten Schuljahr zum ersten Mal hier gewesen war hatte ihn der Anblick der Gräber sehr mitgenommen. Heute war es anders. Sicher, seine Eltern würden ihm immer fehlen aber er hatte Abstand gewonnen und lebte sein Leben. Deshalb gelang es ihm auch mit seinem schlechten Gewissen Frieden zu schließen.

Es war wie Mrs Potter ihm im ersten Schuljahr gesagt hatte: Seine Eltern würden nicht wollen, dass er seine Zeit damit verbrachte zu trauern. Es war besser das Leben, dass sie ihm gegeben hatten, zu leben.

Eliza strich inzwischen andächtig über den Grabstein mit dem Namen ihres Bruders.

Jerry trat neben seine Frau und legte den Arm um sie.

„Ich hätte viel früher mal herkommen sollen.“ flüsterte sie.

„Du bist jetzt hier.“ gab Jerry zurück. „Das allein zählt und die Zukunft.“

Eliza nickte und stellte eine mitgebrachte Kerze auf das Grab ihres Bruders.

Nach einem Augenblick der Stille verließ die Gruppe die Gedenkstätte und kehrte zur Schule zurück.

Als sie den Hof vor dem Schlosstor betraten entdeckte Danny Hagrids riesenhafte Gestallt. Er unterhielt sich offenbar mit der Schulleiterin und Mr Potter.

Etwas abseits entdeckte Danny Mrs Potter und weitere bekannte Gesichter. Das Ehepaar Dursley und ihre Tochter Nikki standen vor dem Springbrunnen der das Zentrum des keinen Platzes bildete.

Danny entdeckte auch Albus bei der kleinen Gruppe.

Neugierig ob es etwas neues gab im Bezug auf den Diebstahl  entschuldigte sich Danny kurz bei Taro und trat zu Albus.

„....schon absolut beeindruckend!“ meinte Mr Potters Vetter gerade als er zum Schloss aufblickte.

„Ich komme mir regelrecht dumm vor.“ meinte Tina Dursley. „All das existiert einfach und wir wissen nicht mal davon.“

„Das macht mich auch manchmal etwas traurig Tina. „gestand Mrs Potter. „Die Geheimhaltung hat ihren Nutzen und ihre Gründe aber leider auch Nachteile.“

„Vielleicht mag Oma deshalb die Magie nicht.“ vermutete Nikki Dursley die zwischen ihren Eltern stand. „Sie wusste von all dem hier aber durfte nicht mitmachen.“

„Gut möglich Schätzchen.“  stimmte Mr Dursley seiner Tochter zu und entdeckte dann Danny.

„Oh,“ meinte er. „Ist das nicht der Puma der mal aufs Klo musste. Harry hat mir von dem kleinen Auftritt erzählt.“

„Richtig Sir.“ bestätigte er während seine Ohren leicht brannten.

„Er ist auch unser Vertrauensschüler Dady.“ meinte Nikki.

„Ja, richtig, davon hast du uns ja erzählt.“

Mr Dursley wirkte nun etwas ernster als er Danny fragte:

„Wir haben uns etwas Sorgen gemacht. Nikki hat in ihren Briefen von einem Konflikt der Vertrauensschüler in ihrem Haus gesprochen. Sie meinte aber inzwischen wäre alles geregelt?“

„Ist es Sir.“ versicherte Danny. „Unsere Vertrauensschülerin, Mandy ist ihr Name, hat erst einen Höhenflug gekriegt als sie ihr Abzeichen bekam. Da hat es ein paar Probleme gegeben aber wir haben das geklärt.“

„Naja, niemand weiß besser als ich, dass man in der Jugend manchmal.....“

Mrs Dursley verstummte. Die Geister von Professor Binns und dem fast Kopflosen Nick waren gerade an ihnen vorbei geschwebt. Nick hatte es nicht lassen können und kurz seinen Kopf  zur Begrüßung gezogen wie einen Hut.

„Nicht nervös werden.“ meinte Mrs Potter beschwichtigend zu dem nichtmagischen Ehepaar. „Geister sind nun wirklich nicht gefährlich.“

„Der eine ist sogar einer von meinen Lehrern.“ warf Nikki Dursley trocken ein. „Leider kein sehr guter.“

„Die einschläfernde Wirkung von Professor Binns ist eine Legende unter den Schülern.“ lächelte Mrs Potter.

„Erst dieser violette Bus der aus dem nichts erscheint und uns mit den anderen muggelstämmigen in dieses Dorf Hogsmeade bringt, dann diese mehr als beeindruckende Schule und nun Geister.“ Dudley Dursley schüttelte den Kopf, lächelte aber. „Diesen Tag werde ich so schnell nicht vergessen.“

„Vielleicht solltest du mit den beiden Geistern etwas reden.“ schlug seine Frau mit Unschuldsmine vor.

„Warum?“ fragte ihr Mann unsicher.

„Na unsere Schauspieltruppe gibt doch demnächst „Das Gespenst von Centerville“!“ erklärte Tina Dursley mit verschwörerischem Grinsen auf dem Gesicht. „Du spielst doch das Gespenst. Vielleicht kannst du dir ein paar Inspirationen holen.“

Allgemeine Heiterkeit war die Folge dieser Aussage.

„Ich will euch jetzt aber endlich unseren Gemeinschaftsraum zeigen.“ forderte Nikki Dursley schließlich.“

„Gleich Schatz.“ versprach ihre Mutter. „Wir warten nur noch auf deinen Onkel Harry.“

„Hoffentlich ist er bald fertig.“ meinte Mrs Potter. „Die Schulleiterin sieht so besorgt aus. Was Hagrid wohl hat?“

„Da kann ich weiterhelfen.“ warf Danny nun in die Runde.

Alle Augen richteten sich auf ihn.

„Du weißt worum es geht?“ Mrs Potter schien etwas besorgt.

„Ja, und keine Sorge Mrs Potter.“ versicherte Danny. „Es kommt nicht daher, dass wir ( er blickte zum Albus) wieder Detektiv spielen. Ich habe Hagrid getroffen als ich meinen Cousinen und ihren Eltern den Weg zur Gedenkstätte gezeigt habe. Der Bruder meiner Tante...also mein Dad ist ja da beigesetzt und meine Tante wollte das Grab besuchen.“

„Natürlich.“ meinte Mrs Potter verständnisvoll.

„Aber worum geht es denn jetzt Alter?“ wollte Albus wissen.

„Jemand ist in Hagrids Hütte eingebrochen.“ erklärte Danny.

An die Dursleys gewandt fügte er hinzu:

„Sie müssen wissen, Hagrid lebt hier auf dem Schulgelände. Er ist nicht nur unser Lehrer für den Umgang mit magischen Tierwesen sondern ist auch der Hüter der Ländereien. Vor allem vom verbotenen Wald.“

„Das ist dieses Reservat von dem Nikki uns erzählt hat, oder?“ erkundigte sich Dudley Dursley. „Wo magische Tierwesen leben die auch gefährlich sein können? Daher für Schüler verboten.“

Mrs Potter nickte ihrem Schwager zustimmend zu und forderte Danny dann stumm auf fortzufahren.“

Der vierzehnjährige ließ sich nicht lange bitten:

„Naja, der langen Rede kurzer Sinn: Jemand ist, wie gesagt in Hagrids Hütte eingebrochen und hat etwas gestohlen. Genau gesagt die Schalen von einem Hippogreif-Ei. Vor kurzem hat ein Hippogreif unter Hagrids Aufsicht ein Junges bekommen und er hat die Eierschalen als Erinnerung aufgehoben.“

„Du meinst das Ei von Goldfeder?“ Nikki Dursley schien entsetzt. „Professor Hagrid hat uns den Baby-Hippogreif im Unterricht gezeigt. Ich hab zwar noch keine „Pflege magischer Geschöpfe“ aber Professor Gravenstein hat es bei VgdK eingebaut! Das kleine war so süß!“

„Genau um die Eierschalen ging es!“ erklärte Danny. „Die sind Hagrid gestohlen worden  und bei allem was hier so in den letzten drei Jahren los war nimmt Hagrid das ernst. Er hat wohl die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und mit ihrem Mann darüber gesprochen Mrs Potter.“

„Nun ich bin froh das er das ernst nimmt.“ meinte Albus Mutter.

„Aber was will denn jemand mit diesen alten Eierschalen?“ fragte Mr Dursley in die Runde.

„Laut meiner Tante sind die sehr wertvoll.“ erklärte Danny. „Als Zutat für Zaubertränke. Sie arbeitet in einem Großhandel für Zutaten. Da hat jemand vor kurzem versucht solche Eierschalen zu kaufen. Er ist wohl durchgedreht als er gehört hat wie viel die kosten.“

„Ein Privatkunde?“ Mr Potter trat zur Gruppe und hatte wohl mitbekommen was Danny gesagt hatte.

„Soweit ich sagen kann ja.“ sagte Danny.

„Das ist ungewöhnlich.“ meinte Mr Potter. „Privatkunden kaufen so hochwertige Zutaten eher selten. Einfach zu teuer. Entweder nimmt man Ersatzstoffe  für die Tränke oder kauft die fertigen Tränke. Das ist einfach effektiver. Das eine Privatperson......?“

Er überlegte kurz, dann entschuldigte er sich kurz und ging zu den Danvers herüber.

Gespannt verfolgten Danny und Albus wie Mr Potter sich mit Eliza Danvers unterhielt.

Als Albus Vater zurückkehrte lag ein Schatten über seinen Gesichtszügen.

„Was hast du erfahren?“ wollte Mrs Potter wissen.

Harry Potter verschränkte die Arme vor der Brust.

„Der Kunde war Lucius Malfoy.“ sagte er schließlich.

Und das war es wieder für heute.

Hoffe es hat euch gefallen.

Bis zum nächsten Mal.