Familie zählt!
Familie zählt!
Es ist kaum zu glauben.
Ich komme schon wieder zum Schreiben.
Viel Spaß mit dem neuen Kapitel.
Draco Malfoy betrat die Schankstube des tropfenden Kessels und durchquerte den Raum zügig.
Kurz nickte er der Wirtin zu.
Er kannte sie aus seiner Zeit auf Hogwarts. Hannah Abbott....da war damals ihr Name gewesen.
Draco entging nicht, dass Hannah seinen Gruß nur aus reiner Höflichkeit erwiderte.
Inzwischen hatte sie schließlich Longbotten geheiratet.
Draco seufzte in sich hinein.
Während seiner Schulzeit war Neville Longbotten einer seiner bevorzugten Fußabtreter gewesen. Ganz Slytherin hatte es auf ihn abgesehen. Der Sohn einer alten Zauberer-Familie und trotzdem scheinbar fast ein Squib! Dann war er noch ein Gryffindor.....
Draco seufzte erneut.
Damals war es witzig gewesen Longbotten das Leben schwer zu machen doch wenn er heute zurückblickte verdarben ihm solche Erinnerungen die Gedanken an seine Schulzeit.
Er hatte oft mit Astoria darüber gesprochen.
Seine Frau traf sich noch oft mit alten Schulfreundinnen. Draco blieb solchen Treffen lieber fern und Astoria hatte ihn darauf angesprochen.
Draco hatte zögernd eingeräumt, dass er der Meinung sei, dass er nicht immer die besten Entscheidungen getroffen hatte während seiner Zeit auf Hogwarts.
Astoria hatte ihn überrascht.
Sie hatte gelacht und gesagt:
„Draco, während der Schulzeit hab ich dich für absolut unerträglich gehalten. Du bist mir ganz schön auf die Nerven gegangen.“
Draco war wie vor den Kopf geschlagen gewesen. Sein Frau hatte gelächelt und erklärt:
„Während unserer Zeit auf Hogwarts gehörtest du ja quasi zum Adel von Slytherin. Dein Vater hatte viel Geld und Einfluss. Meine Familie spielte da nicht ganz in der selben Liga. Sicher, ich war eine Schlangenschwester aber.... Naja, ihr ward der Adel und wir das Gefolge. Und es war für uns nicht immer leicht. Du, Draco, und der Rest des Adels habt Slytherin einen ganz schön schlechten Ruf beschert. Für uns, das Fußvolk, war es dadurch nicht leicht. Die anderen Häuser haben uns gemieden wie die Drachenpocken. Aber welche Wahl hatten wir?“
Diese Erkenntnis war nicht leicht für Draco gewesen. Seine Schulzeit und die Erinnerungen an die Todesser waren kein leichtes Kapitel für ihn.
Er hatte die Frage einfach stellen müssen:
„Astoria, wenn ich in deinen Augen nur nervtötend war, warum hast du mich dann.....?“
Astoria hatte ihn daraufhin auf diese wundervolle Weise angelächelt die Draco so liebte und hatte gesagt:
„Weil du dich geändert hast. Der Draco Malfoy den ich nach dem Krieg kennengelernt habe hatte nichts mehr mit dem zu tun den ich auf Hogwarts gekannt habe. Hätte der Hogwarts-Draco sich für mich interessiert? Eine Hexe die die Überlegenheit des reinen Blutes ablehnt und unter einem Blutfluch leidet?“
An diesem Punkt hatte sie die Arme um Dracos Hals gelegt und ihn geküsst.
„Du bist nicht mehr der Bengel von damals!“ hatte sie gesagt.
Draco schloss kurz die Augen und hielt sich an diesem Augenblick fest. Er gab ihm Kraft.
Mit neuer Entschlossenheit trat er auf den Innenhof hinaus und öffnete den Zugang zur Winkelgasse.
Astoria hatte recht. Er war nicht mehr der verzogene Bengel von Damals.
Heute verstand er viele Dinge besser.
Vor allem wusste er heute was echte Freundschaft war.
Während seiner Schulzeit hatte es nur Crabbe und Goyel gegeben.
Draco hatte die beiden kennengelernt als ihre Väter Lucius Malfoy besuchten.
Lucius hatte seinem Sohn zu verstehen gegeben, dass er eine Freundschaft seines Sohnes mit den Söhnen seiner Bekannten für sehr wünschenswert halten würde.
Es war einfach gewesen für Draco diesem Wunsch seines Vaters nachzukommen.
Crabbe und Goyle waren bequem gewesen. Leicht zu beeindrucken durch den Reichtum der Malfoys und sie hatten Draco problemlos als Anführer akzeptiert.
Eine Rolle in der Draco sich damals gefiel und die seinen Glauben befeuerte, dass er besonders war.
Wie wenig diese Art von Freundschaft wer war hatte Draco erfahren müssen als der Stern seiner Familie sank.
Scorpius wiederholte zum Glück nicht die Fehler seines Vaters.
Ein Umstand der Draco freute als er auf die Nocturn Gasse einbog.
Die Eule die er von Scorpius und seinen Freunden erhalten hatte war der Grund weswegen er hier war.
Die Theorie die der junge Danny aufgestellt hatte war unfassbar aber der Junge hatte schließlich auch das Rätsel des Blutfluchs gelöst. Seine Idee passte zu den Fakten.
Draco stand nun vor dem alten Hotel in dem sein Vater lebte.
Nun würde es sich ja gleich zeigen ob die Kinder mal wieder recht hatten.
Draco klopfte an die Vordertür des Hotels und nach einigen Augenblicken des Wartens hörte er wie von innen aufgeschlossen wurde.
Die Tür wurde einen Spalt weit geöffnet und das Gesicht von Lucius Malfoy erschien.
„Draco.“ sagte er schlicht.
„Vater.“ war die einfache Antwort.
Einen Moment sahen die beiden sich nur unverwandt an. Die Distanz zwischen Vater und Sohn war nicht zu übersehen und sie versetzte zumindest Draco Malfoy einen kleinen Stich.
„Es ist gerade sehr unpassend Sohn.“ sagte Lucius schließlich abweisend. „Was auch immer dich her führt, vielleicht können wir es zu einem späteren.....“
„Ich bin hier um mit dir über meine Schwester zu reden Vater.“ unterbrach Draco.
Es war ein Schuss ins Dunkle gewesen. Scorpius und seine Freunde hatten nur eine Theorie aufgestellt ohne Beweise aber der Gesichtsausdruck von Lucius Malfoy bestätigte, dass die Kinder ins Schwarze getroffen hatten.
Lucius stockte der Atem und er schien sich förmlich an der Tür festhalten zu müssen.
„Woher weißt du...?“ fragte Lucius atemlos.
„Vater, wollen wir das wirklich auf der Türschwelle besprechen?“ meinte Draco und bemühte sich um einen Tonfall der Vertrauen erweckte.
Lucius überlegte einen Moment, dann ließ er seinen Sohn eintreten. Wenig später saßen die beiden in einem Raum der Lucius wohl als Wohn- und Arbeitszimmer diente.
Eine Weile schwiegen die beiden, dann ergriff Lucius Malfoy das Wort:
„Wie hast du es herausgefunden.“
„Durch Scorpius und seine Freunde.“ erklärte Draco.
„Dein Sohn?“ fragte Lucius überrascht.
Draco nickte.
„Er und seine Freunde haben mitbekommen, dass du Pansy Parkinson auf Hogwarts eingeschleust hast und sie etwas im Auge behalten. Schließlich haben sie eine Theorie aufgestellt und sie mit mir geteilt.“
„Mit dir?“ erkundigte sich Lucius.
Draco verstand die versteckte Frage.
„Mit mir und nur mit mir Vater.“ erklärte er. „Sie haben mir auch glaubhaft versichert, dass sie die Privatsphäre unserer Familie achten.
Lucius nickte und Draco entging nicht die Erleichterung seines Vaters.
„Dann ist es war?“ fragte er schließlich. „Das Mädchen, dass Mutter und ihre Schwester hier gesehen haben...?“
„Ist meine Tochter und damit deine Schwester Draco.“ gestand Lucius Malfoy schließlich.
Er ging zu einer kleinen Anrichte herüber und begann zwei Gläser mit Elfenwein zu füllen.
„Nachdem deine Mutter und ich uns getrennt hatten ging ich nach Japan. Die Zauberergemeinschaft dort legt noch großen Wer auf Tradition daher fühlte ich mich dort wohl. Ich erwarb einen standesgemäßen Landsitz und begann damit mich in der dortigen Gesellschaft zu etablieren. Eine Aufgabe die nicht ganz einfach war. Die magische Gemeinschaft in Japan ist eigensinnig. Als Ausländer kann man durchaus eine angesehene Position erreichen aber gewisse Kreise bleiben verschlossen. Damit hatte ich kein Problem. Klare Strukturen waren was ich suchte und ich erreichte bald eine Position von Ansehen und Einfluss. Gold macht vieles möglich.
Vor etwas mehr als zehn Jahren lernte ich bei einem Empfang eine junge Richterin des obersten magischen Gerichts von Japan kennen. Sie war eine bemerkenswerte Frau. Nicht nur schön sondern brilliant in ihrem Beruf. Sie war bekannt dafür die Bruderschaft der goldenen Schlange zu verfolgen.“
„Das ist doch eine kriminelle Vereinigung die im asiatischen Raum, oder?“ fragte Draco als er das Weinglas von seinem Vater entgegen nahm. „ Sie handeln mit der Droge die aus Mitternachtsmoon gewonnen wird.“
„Richtig.“ bestätigte Lucius Malfoy. „Eine mächtige Organisation mit Verbindungen in die höchsten Kreise. Daher erfordert es großen Mut sich gegen sie zu stellen. Tomoe hatte den Mut dazu....“
Lucius unterbrach sich. Nachdenklich blickte er in sein Weinglas.
„Draco, ich habe immer noch Gefühle für deine Mutter. Was Tomoe und ich hatte war durch Leidenschaft geprägt....es war keine tiefe Beziehung. Im Grunde nur eine Nacht. Wir....“
„Vater....“ unterbrach Draco. „Wir sind beide erwachsen. Ich verstehe.“
Ein nervöses Lächeln zupfte an Lucius Mundwinkeln.
„Nun....“ fuhr er fort. „Unsere gemeinsame Nacht ist nicht ohne Folgen geblieben. Himari kam neun Monate später zur Welt. Wir haben unsere Beziehung nie offiziell gemacht. Tomoe hat das Kind vornehmlich erzogen.
Die Tradition der magischen Gemeinschaft in Japan ist da etwas eigen. Ein vaterloses Kind hat einen besseren Stand als die Tochter eines Ausländers der nicht der Ehemann der Mutter ist. Doch ich blieb mit Tomoe und Himari in Kontakt.“
Draco nickte langsam, dann fragte er:
„Wie wurde sie infiziert? Sie ist ein Werwolf, oder?“
Lucius schlug kurz die Augen nieder, dann nickte er.
„Wie in Merlins Namen haben dein Sohn und seine Freunde das herausgefunden?“ wollte er wissen.
„Simple Logik Vater.“ erklärte Draco. „Die Kinder haben mitbekommen, dass Pansy vor allem Informationen im Bezug auf Zaubertränke für dich gesucht hat. Der zweite Hinweis war der Diebstahl bei diesem Hagrid. Die Eierschalen des Hippogreif?“
„Ich habe versucht sie zu kaufen aber der Preis war zu hoch.“ Lucius Malfoy und klang defensiv.
Draco nickte.
„Potter, der Leiter des Aurorenbüros weiß, dass du das versucht hast. Er hat keine Beweise, dass du die Schalen von diesem Halbriesen gestohlen hast aber er hat dich in Verdacht. So haben dann auch die Kinder davon erfahren. Scorpius ist mit dem jungen Albus Potter befreundet.
Der letzte Hinweis war das Mutter Himari gesehen hat. Sie wirkte krank und schien verletzt zu sein. Der junge Huntington hat erkannt, dass zu diesem Zeitpunkt Vollmond war. Er hat die Vermutung aufgestellt, dass das Mädchen ein Werwolf ist und dir zu diesem Zeitpunkt kein Wolfsbanntrank zur Verfügung stand. Ohne den Trank kann man einen Werwolf nur einsperren. Findet er niemanden zum angreifen und beißen verletzt er sich selbst. Und es ist bekannt, das du einst das Gesetzt dieser Umbridge unterstützt hast das Werwölfen das Leben noch schwerer gemacht hätte. Wieso solltest du einen Werwolf beschützen Vater? Die Antwort: Weil sie von deinem Blut ist.“
Lucius nickte.
„Vater!“ hob Draco an. „Ich habe schon gehört, dass Japan sehr rückständige und strenge Gesetze hat wenn es um Werwölfe geht aber wir sind hier in England. Infizierte können ihren Zustand an offizieller Stelle vertraulich angeben und wird dafür gratis mit dem Wolfsabanntrank versorgt. Sag was du willst aber da hat die Granger wirklich etwas Gutes eingeführt. Warum versteckst du dich mit dem Mädchen hier?!“
„Um sie zu schützen!“ gab Lucius Malfoy aufgebracht zurück. „Du hast recht. Japan ist grausam zu Werwölfen. Vermutlich weil sie die Krankheit als etwas ausländisches ansehen. Etwas das aus Europa kommt und gegen das sie sich verteidigen müssen. Infizierte werden isoliert und in sogenannte Quarantäne-Zonen gesteckt. Sie haben dort keine Betreuung oder medizinische Versorgung! Das Ergebnis ist, dass die Infizierten verwildern!“
Draco wusste was „verwildern für Werwölfe bedeutete. Die Auswirkungen der Krankheit waren nicht nur körperlich sondern auch seelisch. Ohne menschliche Kontakte verfielen Werwölfe immer mehr dem Fluch unter dem sie standen. Ihr Verhalten wurde animalischer. Fenrir Greyback war ein Beispiel für das Verwildern. Sein Blutdurst konnte nicht mehr in den Vollmondnächten gestillt werden. Er hatte Hunger auf Menschenfleisch entwickelt und weil er sich selbst als einen Vorkämpfer für die Sache der Werwölfe sah wollte er auch das Verwildern als Waffe einsetzen. Deshalb griff er vor allem Kinder an. Je jünger desto besser. Da ihr Charakter noch nicht so gefestigt war verfielen sie leichter dem Fluch.
„Gut, du willst sie schützen.“ sagte Draco und erhob sich ebenfalls.
Er trat auf seinen Vater zu.
„Aber als deine Tochter hat sie doch ein Recht.....“
„Draco!“ unterbrach Lucius und wirkte nun verzweifelt. „Du vergisst, dass ich nicht offiziell ihr Vater bin. Nicht vor dem Gesetzt! Ich habe dir doch erzählt, dass Tomoe als Richterin dafür bekannt war einen Kampf gegen die goldene Schlange zu führen. Die Organisation hat gegen sie zurück geschlagen. Sie sind dafür bekannt Werwölfe als Waffen zu nutzen. Sie nennen sie Yoru no Antsatsu mono! Das bedeutet Attentäter der Nacht. In einer Vollmondnacht haben sie ein ganzes Rudel auf Tomoes Haus gehetzt. Sie hat tapfer gekämpft aber schließlich..... Zu Himari hat sie gesagt, dass sie weglaufen soll und irgendwie hat das Mädchen es geschafft sich zu mir zu retten. Ich habe dann herausgefunden, dass Tomoe bei dem Angriff gestorben ist. Die japanischen Auroren sollten ihre Tochter finden da niemand wusste wo Himari abgeblieben ist. Man vermutete, dass die goldene Schlange sie entführt hat um sie zu einer Attentäterin der Nacht zu machen. Das Tomoe durch Werwölfe gestorben war, war offensichtlich. Selbst wenn sie Himari jetzt finden würden, würden sie bei ihr den Fluch des Werwolfs feststellen und sie in eine dieser Quarantäne-Zonen stecken.“
Lucius machte eine hilflose Geste.
„Damit wäre ihr Schicksal besiegelt Draco! Ich behaupte nicht mich um die anderen zu sorgen die man in diesen Zonen einsperrt aber Himari ist meine Tochter!“
„Familie zählt.“ brummte Draco. Es war ein Satz den Lucius Malfoy seinem Sohn seid frühester Kindheit eingebläut hatte und Draco stand zu diesem Prinzip. Es war eine der wenigen Hinterlassenschaften seines Vaters die als gut und richtig ansah.
„So ist es!“ bestätigte Lucius. „Ich habe Himari aus dem Land geschmuggelt. In Japan an den Wolfsabanntrank zu kommen ist praktisch unmöglich. Ein kleiner Vorrat hat mich ein Vermögen gekostet. Auf die Dauer....einfach unmöglich!“
„Deshalb brauchtest du Geld von mir.“ erkannte Draco.
„Himari aus dem Land und nach England zu bekommen war nicht einfach.“ nickte Lucius. „Und hier kann ich den Wolfsabanntrank auch nicht einfach kaufen. Man braucht eine Verordnung des Ministeriums! Um die zu bekommen müsste ich Himari dort registrieren aber da ich keine Papiere habe die mich als ihren Vater ausweisen kann ich das nicht! Man würde ihren einzigen Verwandten in Japan kontaktieren. Ihren Onkel. Tomoe und ihr Onkel standen sich nicht sehr nahe. Er hat Himari immer als Schande für die Familie angesehen und wird sie ohne zu zögern in die Zone abschieben aber das werde ich nicht zulassen. Ich habe mir mit der Hilfe der Informationen die die Parkinson mir beschafft hat beigebracht den Wolfsabanntrank herzustellen und jetzt wo ich die Schalen habe......“
„Vater!“ Draco unterbrach den fiebrigen Monolog seines Vaters. „Vater, dass ist doch keine Lösung! Was willst du denn tun? Deine Tochter hier in diesem Hotel einsperren bis sie volljährig ist und nicht mehr zu ihrem Onkel zurück geschickt werden kann? Sie braucht doch nicht nur den Wolfsabanntrank! Sie braucht Freunde, eine Ausbildung....Ein Leben!“
Draco trat direkt vor seinen Vater. Lucius kämpfte offenbar mit der Wahrheit in den Worten seines Sohnes.
„Vater...“ hob Draco erneut an. „Es ehrt dich ja, dass du Himari helfen willst aber wir müssen eine bessere Lösung finden als dieses alte Hotel.“
„Was schlägst du vor?“ fragte Lucius.
Es überraschte Draco wie alt und müde sein Vater auf einmal wirkte. Das einzige mal, dass Lucius Malfoy in Dracos Erinnerung so angegriffen gewirkt hatte war zu der Zeit als der dunkle Lord ihn für sein Versagen strafte.
„Ich weiß, du bist nicht mit allen Entscheidungen einverstanden die ich für mein Leben getroffen habe Vater.“ erklärte Draco schließlich. „Aber es ist nicht zu leugnen, dass ich unserem Namen hier in England neues Ansehen gegeben habe und das ich Kontakte geknüpft habe.“
„Ich hörte davon.“ räumte Lucius ein. „Als Harry Potter mich vor einiger Zeit befragt hat erwähnte er ein Freundschaft zwischen euren Kindern und du warst Ehrengast bei der Vereidigung der neuen Ministerin. Du hast etwas erreicht Draco. Das erkenne ich an.“
Es überraschte Draco Malfoy selbst aber es freute ihn, dass sein Vater ihm Anerkennung zollte. Als Kind hatte er Lucius bewundert und ein Teil dieser Bewunderung lebte noch in ihm.
„Du glaubst das deine Kontakte uns helfen können?“ fragte Lucius nun.
„Ich werde die Möglichkeiten prüfen.“ versprach Draco. „Natürlich werde ich eine weile brauchen. Ich muss behutsam vorgehen um Himari nicht zu gefährden aber wenn es einen Weg gibt finde ich ihn.“
Lucius blickte zu Draco auf. Zum ersten mal seid langem hatte Draco das Gefühl, dass sein Vater ihn ansah und seinen Sohn sah.
„Danke.“ sagte Lucius schließlich schlicht.
„Familie zählt.“ erwiderte Draco.
So, das war es für heute.
Ich wünsche ienen guten Start in die neue Woche
Bis bald!