International
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Wieder auf ein Neues.
Es wird festlich aber es gibt auch eine unliebsame Überraschung.
Leider wird das Kapitel auch etwas kürzer ausfallen da ich zeitlich wieder etwas knapp bemessen bin.
(Sorry deswegen.)
Ich hoffe es wird euch gefallen.
Viel Spaß.
Die grünen Flammen zogen sich zurück und Danny verließ eine der vielen Feuerstellen die sich im Atrium des Zauereiministeriums befanden.
Sofort eilten zwei Hauselfen herbei die mit gepflegten Handtüchern bekleidet waren die das Siegel der Zaubereiministeriums trugen.
Beide begrüßten Danny respektvoll.
Der eine, ein männlicher Elf der neben seinem Handtuch noch eine Weihnachtsgirlande wie einen Schal trug machte sich sofort daran die Asche, die auf Dannys Kleidung, nach der Reise durch das Floh-Netzwerk, verblieben war, ab zu bürsten.
Die weibliche Elfe in seiner Begleitung, sie trug Kristbaumkugeln als Ohrringe, Nahm Dannys Hut entgegen und versprach ihn an der Gadrobe abzugeben.
(Ein Umstand für den Danny mehr als dankbar war.)
Anschließend holte die Elfin noch eine Liste hervor und erkundigte sich nach Dannys Namen.
„Oh, Ehrengast der Ministerin!“ piepste die Elfe aufgeregt nachdem Danny sich vorgestellt hatte.
Sie schnippte kurz mit den Fingern und an Dannys Festumhang erschien eine kleine Plakette auf der stand: Daniel Huntington-V.I.P
„Bitte begeben sie sich zum Brunnen des Neubeginns Sir.“ sagte der männliche Elf nachdem Dannys Kleider gereinigt waren. „Die Familie der Ministerin begrüßt dort die Ehrengäste.“
Danny bedankte sich bei den beiden Elfen und machte sich auf den Weg.
Es war keine leichte Aufgabe sich durch die Menschenmenge zu schlängeln.
Ganz offensichtlich war hier die Elite der europäischen Zauberergemeinschaft versammelt und wohl auch noch einige internationale Vertreter die noch von weiter her angereist waren.
Während er sich durch die Menge schlängelte hörte er wie eine Reporterin gerade einen Zauberer befragte der mit deutschen Akzent sprach.
„Ihr Buch hat ganz schön für Aufsehen gesorgt Herr Elser.“
„Gut, dass war auch bitter nötig.“ erwiderte der Zauberer. „Wir haben viel zu lange diese Legende hochgehalten, dass Anton Vogel im Grunde keine Schuld trifft und er nur das Beste wollte während der Grindelwald-Kriese. Das ist ein Trugschluss! Erst weigerte er sich gegen Grindelwald vorzugehen und begnadigt ihn auch noch! Ein Umstand der es diesem dunklen Magier erst ermöglicht hat sich in der Wahl gegen Vicentia Santos aufzustellen.
Das kann man vielleicht noch als einen einfachen Akt der Schwäche abtun. Eine Weigerung in den Kampf zu ziehen in der Hoffnung, dass das System, das eine demokratische Abstimmung das Problem lösen wird.“
„Genau das ist ja das Hauptargument der Familie von Vogel gegen sie.“ warf die Reporterin ein. „Die Familie strebt ja wohl einen Prozess an.“
„Zunächst einmal“ verkündete der Zauberer Elser. „Dieser Prozess, sollte es ihn geben schreckt mich nicht. Ich kann alle meine Quellen belegen. Was das Argument der Familie Vogel betrifft: Nun, wie viele die die Legende von Vogels passivem Widerstand hoch halten vergisst die Familie seine Beteiligung an dem großen Verbrechen das Grindewald begangen hat um die Wahl zu gewinnen.“
„Sie meinen was er dem Qilin angetan hat?“ erkundigte sich die Reporterin.
„Ganz genau!“ meinte Elbers und wirkte empört. „Erst hat Grindelwald das junge Qulin mit Gewalt der Mutter entrissen, dann hat er das arme Wesen getötet und den Körper mit schwarzer Magie wiederbelebt um es wie eine Marionette zu beherrschen.“
„Viele sehen darin eines von Grindelwalds schlimmsten Verbrechen.“ flüsterte die Reporterin. „Ein Akt den man einfach nur als böse bezeichnen muss.“
„Eine Meinung die ich teile.“ bekräftigte Elbers. „Und Anton Vogel wusste von all dem! Er hat gesehen wie Grindelwald den toten Körper der Qilin wiederbelebt hat und hat, als Newt Scamander und Albus Dumbledore den Betrug entlarvt haben sogar noch versucht die Menge davon zu überzeugen dass das tote Qilin das wahre sei. Damit hat er eine Grenze überschritten!“
Danny hätte der Unterhaltung gerne noch etwas länger zugehört aber er wurde erwartet.
Daher schlängelte er sich weiter durch die Menge.
Dabei stieß er auch auf einige bekannte Gesichter.
Professor Flitwick, der kleinwüchsige Zauberkunst-Lehrer und stellvertretene Schulleiter von Hogwarts unterheilt sich gerade mit einer Gruppe von Zauberern die offenbar aus Afrika stammten.
Den Plaketten an ihren Umhängen nach waren sie Abgesandte der Uagadou Zauberschule waren.
Das Thema der Unterhaltung waren offenbar die Vorteile von Zauberstabloser Magie.
„Ah, Huntington!“ quickte Professor Flitwick als er Danny bemerkte. „Schön sie zu sehen. Darf ich vorstellen, dass ist Hafsa Kiano. Mein Kollege von der Uagadou-Schule. Hatten gerade eine kleine kollegiale Debatte. Unter anderem haben wir auch die Möglichkeit erörtert, dass Uagadou bei unseren nächsten Jungend-Meisterschaften im Quidditch mit antreten könnte. Sie müssen wissen Hafsa, der junge Danny hier hat mit anderen Schülern die Berichterstattung geleitet und er hat die Spiele kommentiert.“
„Ja, zusammen mit Rose.“ meinte Danny verlegen.
„Ah!“ lachte Professor Kiano. „Jetzt erkenne ich auch ihre Stimme junger Mann.“
Freundlich reichte er Danny die Hand.
„Ihre Berichterstattung wurde nämlich auch nach Uagadou übertragen.“ erläuterte er.
„Wirklich?!“ Danny war überrascht.
„Das war meine Idee.“ grinste Professor Kiano. „Unsere Direktorin konnte sich nicht zur Teilnahme durchringen aber ich fand die Idee hervorragend. Die magischen Gemeinschaft ist etwas zu verschlossen und provinzial geworden. Dagegen muss etwas unternommen werden und eine solche Sportveranstaltung ist da eine tolle Sache. Ihre lebendige Berichterstattung hat auch unsere Schulleiterin überzeugt. Ganz zu schweigen von den Schülern! Die haben regelrecht Blut geleckt!
Es freute Danny, dass Uagadou offenbar vor hatte an der nächsten Meisterschaft teil zu nehmen. Danny würde in seinem Abschlussjahr sein wenn sie stattfand und die Möglichkeit die Uagadou-Schule zu sehen gefielt ihm.
Er setzte seinen Weg schließlich fort und erreichte schließlich den Brunnen des Neubeginns.
Dort warteten nun wirklich einige bekannte Gesichter.
Harry Potter und seine Familie waren anwesend.
Irgendwie schien es Ginny Potter diesmal auch gelungen zu sein ihren Sohn James in einen echten Festumhang zu stecken.
Bei der Hochzeit von Teddy Lupin hatte James in einem Muggelkostüm für Jedi-Ritter teilgenommen!
Diesmal trug James, wie sein Bruder Albus, einen Festumhang der dem von Danny recht ähnlich war. Das gleiche galt für seinen Bruder Albus welcher Danny gleich herzlich begrüßte allerdings etwas abgelenkt zu sein schien.
„Keine Sorge Al!“ grinste Danny verstehend. „Kara kommt gleich und wenn ich dir einen Rat geben darf: Sag nicht, dass sie sehr nett aussieht in ihrem Festumhang. Das ist zu allgemein. Geh mehr ins Detail.“
„Wie denn ins Detail?“ fragte Albus verunsichert.
„Kein Ahnung.“ meinte Danny. „Kannst ja ein Gedicht schreiben.“
„Al und dichten.“ kicherte Lily in ihrem smaragdgrünen Festumhang.
„Vorsicht Kurze!“ knurrte Albus.
„Keinen Streit!“ warnte Mrs Potter.
Natürlich waren auch Hermine Granger und ihre Familie anwesend und als Ehrengast wurde Danny der Ministerin und ihrer Familie offiziell vorgestellt.
Ein Blitzlichtgewitter erhob sich als Rose und Danny sich mit einem Kuss begrüßten.
Das war dem Vierzehnjährigen aber egal. Seine Freundin sah in ihrem mitterenachtsblauben Festumhang zu unwiderstehlich aus um auf den Kuss zu verzichten.
Mit der Erlaubnis ihrer Mutter setzte sich Rose zusammen mit Danny von der Begrüßung ab und bot an ihrem Freund zu zeigen wo Taro und Jerry Danvers Platz gefunden hatten.
Danny bemühte sich dem Anlass gerecht zu werden und bot Rose seinen Arm an.
Etwas verlegen grinste er seine Freundin an als diese sich bei ihm unterharkte.
Das war so förmlich aber auf einem Ball gehörte das wohl einfach dazu.
„Ich hoffe das ich jetzt nicht zu allgemein bin Rose.“ flüsterte Danny. „ Aber du siehst toll aus.“
„Vielen Dank.“ strahlte Rose. „Aber was meinst du mit „zu allgemein“?“
„Ach, ich musste mir da heute einen Vortrag von meiner Tante anhören weil ich Alex fast um den Verstand gebracht habe mit meiner Aussage, dass sie nett aussieht in ihrem Umhang.“
Rose zog scharf die Luft ein und meinte dann schelmisch:
„Sie sind ja ein Rüpel Mr Huntington.“
Beide mussten sie lachen.
„Nun, ich bin sicher Jenna wird ihre Freundin unwiderstehlich finden.“ meinte Danny schließlich.
„DAS hättest du sagen sollen.“ lachte Rose.
„Ich merke es mir fürs nächste mal.“ versprach Danny und beschloss dann aber das Tehma zu wechseln.
„Warst ganz froh, dass du dich absetzen konntest, was Rosie?“ fragte Danny als sie das Atrium durchquerten und den Bereich der Eingangshalle betraten der als Ballsaal hergerichtet war.
„Ein wenig schon.“ gestand Rose. „Ich meine, ich hab mich mit Mum und Dad ausgesprochen aber dieser ganze Zirkus geht mir immer noch auf die Nerven. Ich kann da einfach nicht aus meiner Haut.“
Rose blickte Danny an.
„Halst du mich jetzt für....ich weiß nicht, oberflächlich?“
„Warum sollte ich das?“ fragte Danny.
„Naja, du warst doch im letzten Jahr dabei als Mum kurz vor dem Quidditch-Finale die Schule besucht hat.“ murmelte Rose verlegen. „Sie hat uns genau gesagt was auf uns zukommt und hat mich praktisch um Erlaubnis gefragt und auch jetzt....Mum und Dad sind so lieb zu mir aber ich kann nicht so ganz aus meiner Haut. Ich finde den Trubel den die Auroren machen einfach schrecklich.“
Danny dachte einen Augenblick über seine Antwort nach.
In diesem Fall wollte er ganz sicher nicht „zu allgemein“ sein.
„Nein Rosie....“ sagte er schließlich. „Ich finde dich ganz sicher nicht oberflächlich. Ganz im Gegenteil. Oberflächlich wäre es doch wenn du den ganzen Trubel einfach hinnehmen würdest du der Meinung wärst, dass dir das nun mal zusteht weil du bist die Tochter von....“
Die beiden blieben kurz stehen und blickten sich an.
„Gib dir einfach etwas Zeit Rose.“ riet Danny. „Es ist eine Sache über so was zu reden aber eine ganz andere in so einer Situation zu sein. Vielleicht wird es ja besser.“
„Hoffentlich!“ seufzte Rose.
„Vergiss es für heute Abend erst mal.“ meinte Danny. „Jetzt genießen wir einfach den Ball. Ich hab extra Tanzen geübt.“
„Echt.“ fragte Rose.
Danny beschloss sich zum Affen zu machen um seine Freundin etwas aufzuheitern.
Er war sich zu hundert Prozent sicher, dass war etwas, dass er nur für Rose tat.
„Alex und Kara können es bestätigen.“ gestand Danny. „Die haben mich nämlich beim Üben erwischt. Aber in jedem Fall bin ich sicher, dass ich heute Abend zumindest nicht tanze wie ein betrunkener Zirkus-Bär. Du kannst zumindest auf einen Storch mit Gelenkrheumatismus hoffen.“
Danny freute sich, dass Rose nun wirklich herzhaft lachen musste.
„Na da bin ich mal gespannt.“ kicherte sie und küsste Danny auf die Wange.
Als die beiden ihren Weg fortsetzen wollten entdeckte Danny an einem der Tische ein weiteres bekanntes Gesicht mit dem er nicht gerechnet hatte und auf das er auch gern verzichtet hätte.
Dort, am Rande der noch leeren Tanzfläche saß sein Großvater Jeremy Crowfield. Er trug einen dunklen Festumhang mit hohem Kragen. Seine silbrigen Haare waren streng zurück gekämmt und der durchdringende Blick seiner kalten Augen ruhte auf Danny.
Kein funken Wärme lag in diesem Blick.
Inzwischen hatte auch Rose den Mann bemerkt.
„Was will der denn hier?“ flüsterte sie angespannt.
„Ganz sicher nichts Gutes.“ gab Danny zurück.
Das war es leider wieder für heute.
Hoffe es hat euch gefallen und wie üblich:
Guten Start in die neue Woche.