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Neuanfang

Rumtreiberreien — www.fanfiktion.de · All chapters

Neuanfang

Hallo!

Heute wieder etwas früher als normal.

Muss am Wochenende die Frühschicht fahren und daher etwas umplanen.

Etwas kürzer als letzte Woche aber ich hoffe es gefällt euch.

Viel Spaß.

Danny war es im Grunde peinlich Jakubi zu rufen. Er kam sich so abgehoben vor. Der Meister ruft seinen Elfen!

Über die Jahre hinweg die er sich nun in der magischen Welt bewegte hatte er Jakubi einfach immer als Mitglied der Familie gesehen. Er wollte auf keinen Fall, dass  man dachte, er würde den kleinen, guten Geist von Trever Hall als Statussymbol ansehen.

Das erklärte er auch seinen Cousinen.

„Finde ich gut die Einstellung.“ meinte Kara offenherzig.

„Deiner Mutter hätte sie auch gefallen.“ meinte Eliza Danvers.

Sie saß auf der Kante des Bettes in dem ihr Mann ruhte.

Taro war mit seinem Zauberstab zu Werke gegangen und hatte Jerry Danvers zumindest etwas Linderung verschaffen können.

„Annie war eine große Kämpferin für Elfenrechte.“ erklärte Eliza indes.

„Du musst es ja wissen.“ gab Alex zurück.

Der scharfe Unterton in ihren Worten schnitt durch die Luft wie eine Peitsche.

Es war ganz offensichtlich, dass es nicht gut stand zwischen Eliza und ihrer Ältesten.

Für einen Moment hoffte Danny, dass seine Tante wieder die Autorität an den Tag legen würde wie zuvor aber sie wandte sich nur ihrem Mann zu und man konnte ihr ansehen, dass sie verletzt war.

Danny entschied, dass jetzt nicht der Zeitpunkt war um das aus zu diskutieren. Und war er überhaupt der Richtige für so ein Gespräch?

Danny beschloss sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und rief nach Jakubi.

Wie immer gab es einen leisen Knall und der kleine Elf erschien.

Jakubi verneigte sich vor Danny (dem das etwas peinlich war) und blickte sich dann um.

„Oje!“ meinte der Hauself. „Meister Danny, dass ist aber keine gute Gegend.“

Im Hintergrund lachte Alex Danvers bitter auf.

„Da hast du recht Jakubi.“ meinte Danny “Aber das ist jetzt nicht wichtig. Du erinnerst dich an die Schwester meines Vaters?“

Danny wies auf seine Tante.

Jakubi verneigte sich vor Eliza Danvers und piepste.

„Es ist angenehm die Schwester von Master William wiederzusehen. Es ist lange her.“

Danny entging nicht, dass eine gewisse Kühle in der Stimme des Hauselfen lag.

Nahm Jakubi es Dannys Tante übel, dass diese seinen „Herren“ im Stich gelassen hatte?

Einmal mehr verschob Danny den Konflikt auf später und konzentrierte sich auf das was nun zählte.

Schnell stellte er auch seine Cousinen vor und erklärte, dass Elizas Mann sehr krank sei.

„Jakubi, du weißt doch, dass der Phoenix der Potters mir im letzten Jahr einige seiner Tränen geschenkt hat, oder?“ fragte er schließlich.

„Oh ja Sir.“ versicherte Jakubi.

„Gut, ich möchte, dass du sie uns holst. Wir brauchen sie hier.“

Sofort disapparierte Jakubi.

„Du hast gesagt, dass der Phoenix der Familie Potter gehört.“ platzte es aus Kara heraus kaum das sich der Hauself aufgelöst hatte. „Ist das die Familie von Harry Potter, ich meine, der, der.....“

„Genau der.“ grinste Danny. „Ich hab seinen Sohn Albus, Al für Freunde, kennengelernt als wir zum ersten Mal noch Hogwarts gefahren sind. Seid dem sind wir Freunde. Wir sind beide im selben Schulhaus.“

„In welchem Haus bist du?“ wollte Kara wissen.

„Hufflepuff.“ meinte Danny.

„Cool, das ist wie bei uns Pukwudgie!“ meinte Kara. „Die sind immer gut für eine Party.“

„Nun, wir sind zumindest gern gesehen Gäste.“ grinste Danny. „Da unser Gemeinschaftsraum in der Nähe der Küchen ist sorgen wir immer fürs Futter.“

„Das ihr auf dem engarschigen Snopwarts überhaupt feiert.“ meinte Alex vom Fenster her.

„Alex!“ meinte Kara entsetzt in Richtung ihrer Schwester.

„Ist schon ok.“ meinte Danny. Ihm war die Beleidigung seiner Schule nicht entgangen. „Wir erzählen die selbe Scheiße über Beauxbaton.“

Kara prustete los und auch Alex konnte ein Grinsen nicht unterdrücken.

„Sorry.“ meinte sie versöhnlich. „War nicht böse gemeint. Stimmt es eigentlich, dass ihr eure Zauberstäbe über die Ferien behalten dürft?“

Danny nickte.

„Wir müssen unsere in der Schule lassen.“ erklärte Kara mit einem tiefen seufzen.

„Wir kriegen dafür ein Flugblatt, dass wir  während der Ferien nicht zaubern dürfen.“ erklärte Danny. „Aber zum Glück nimmt es Onkel Taro da nicht so genau.“

„Ich denke es ist ganz gut, wenn du über die Ferien nicht ganz aus der Übung kommst Danny.“ lächelte der alte Japaner. „Solange du es nicht übertreibst und das Haus nicht in Brandt setzt.“

In diesem Moment erschien Jakubi wieder und übergab die Phonixtränen.

Danny bedankte sich bei dem Hauselfen, reichte die kleine Flasche Taro und erklärte Jakubi, dass die Danvers fürs Erste auf Trever Hall einziehen würden.

Er bat Jakubi die Gästezimmer vorzubereiten.

Jakubi verneigte sich und ging an die Arbeit.

„Euer Haus muss ja ziemlich groß sein, wenn ihr einen eigenen Elfen habt.“ meinte Kara beeindruckt.

Danny kratzte sich verlegen am Hinterkopf.

„Es ist schon beeindruckend.“ räumte er ein. „Ich hab nicht drum gebeten oder so....ich hab es halt geerbt und nun ist es einfach Zuhause. Aber es gibt auch noch größere Häuser. Ihr solltet mal den Landsitz von meinem Kumpel Scorpius sehen. Das sind fünf Häuser in einem.“

„Es wird dir bestimmt gefallen Kara-Schatz.“ meinte Eliza Danvers nun. „Dannys Haus liegt direkt am Meer und sobald euer Vater und ich wieder Arbeit gefunden haben suchen wir uns ein perfektes Nest.“

„Mir gefiel unser Haus.“ meinte Alex und ihre Bitterkeit kehrte zurück. „Aber das war ja im Grunde nie unser Haus. Es gehörte ja alles der Familie. Wir durften nur dort wohnen.“

„Alex!“ fauchte Kara. „Hörst du jetzt endlich mal auf so eine Zicke zu sein! Zum ersten Mal seid Wochen scheint es etwas aufwärts zu gehen und du führst dich auf wie Vivianca!“

„Das nimmst du zurück!“ meinte Alex entsetzt.

„Zwing mich.“ meinte Kara angriffslustig.

„Entschuldigung!“ warf Danny ein. „Wer ist bitte Vivianca? Ist das auch wieder so ein Name der der Familientradition entspricht?“

„Das ist die Tochter von unserem Onkel Tobias.“ erklärte Alex. „ Ja, der Name ist Tradition und Vici....nun,  sie ist zum.....“

Alex tat so als müsse sie sich erbrechen.

„Die totale....“

Kara machte einige wüste Gesten.

„Also eine "Witch" die man mit einem „B“ am Anfang schreibt?“ folgerte Danny.

Alex und Kara mussten beide lachen.

„Ja, das kann man so sagen.“ räumte Alex ein. „Und so bin ich nicht.“

„Normalerweise nicht.“ räumte Kara ein.

„Ok, Ok!“ Alex hob die Hände. „Waffenstillstand. Aber  ich kann auch nicht so tun als hätte es die letzten Wochen nicht gegeben. Es ist so frustrierend! Und alles nur weil Großvater meint, dass er einen Erben mit einem......“

„Das ist echt scheiße.“ meinte Danny. „Ich meine wir leben doch echt nicht mehr im Mittelalter. Selbst unser Schnarchsack Professor Binns hat mich nicht so sehr ins Koma quasseln können, dass ich nicht mitbekommen habe, dass die Geschichte voll von brillanten Hexen ist.“

„DANKE!“

Alex riss die Arme hoch. Zum ersten Mal blickte sie Danny an und schien nicht hinter einem Vorhang aus Wut und Frust verborgen.

„Es tut so gut, dass mal jemanden sagen zu hören.“ meinte sie und ihre Augen glänzten feucht. „Diese ganze schreckliche Sache dauert jetzt seid Wochen. Es ist als ob die Welt verrückt geworden ist! In einem Moment mache ich mir Sorgen um meine Sommerhausaufgaben und ob ich Mum und Dad Geld für das Konzert der Banshees aus den Rippen leiern kann und plötzlich kommt Großvater mit dieser kranken Idee und alle scheinen auf seiner Seite! Ilvermorny schmeißt uns raus! Unser Haus ist nicht mehr unser Haus und selbst die Richterin meint, dass unsere Eltern beweisen müssen, dass wir bei ihnen bleiben dürfen weil unser Großvater das Gesetz auf seiner Seite hat! Das ist so verrückt!“

Alex holte tief Luft. Ganz offensichtlich hatte sich da bei ihr einiges angestaut.

„Das kann ich nicht einfach so wegstecken“ meinte sie schließlich.

„Sollst du auch nicht.“ meinte Eliza in Richtung ihrer Ältesten. „Aber Mädchen, ich denke, dass es nun wirklich aufwärts geht.“

Kurz schien Alex mit sich zu ringen, dann nickte sie ihrer Mutter zumindest zu.

„Nun,“ meinte Taro und erhob sich. „Zumindest was euren Vater betrifft gibt es gute Nachrichten. Dannys kleine Spende hat gut geholfen. Er wird noch einige Stunden schlafen. Der Anfall hat ihn sehr erschöpft. Doch es wird eurem Vater gut gehen.“

Während Alex und Kara sich sichtlich begeistert anblickten meinte Taro zu Danny:

„Ich denke du solltest Jakubi noch einmal her rufen. Er Kann Mr Danvers nach Hause apparieren. Ich denke ein warmes Bett auf Trever Hall wird ihm besser gut tun als das hier.“

Taro wies durch das Zimmer.

„Ich würde Jerry gerne begleiten und bei ihm sein wenn er aufwacht.“ meinte Eliza. „Zum Apparieren sind Alex und Kara noch etwas zu jung. Daher....“

„Keine Sorge.“ meinte Taro. „Ich kümmere mich um die Beiden und Danny. Am besten begleitest du deinen Mann Eliza. Wir packen hier zusammen und reisen vom Tropfenden Kessel durch das Floh-Netzwerk. Aber ich hätte noch eine Vorschlag....“

Er trat auf Alex und Kara zu.

„Ich denke Alex, dass dein kleiner Ausbruch gerade gezeigt hat wie hart die letzten Wochen für euch waren. Ich denke ihr könntet einen greifbaren Beweis gebrauchen, dass es wirklich aufwärts geht. Was denkst du Eliza?“

„Ich denke das haben die beiden wirklich verdient Taro.“ meinte Dannys Tante. „Was schwebt dir vor?“

„Nun,“ meinte der alte Japaner an Alex und Kara gewandt. „Wie wäre es mit einem kleinen Abstecher zu Ollivander? Eure Eltern können diesen Laden aufsuchen wenn euer Vater wieder bei Kräften ist aber vielleicht sollten wir für euch schon jetzt neue Zauberstäbe besorgen.“

Die Umsetzung von Taros Vorschlag dann nächste Woche.

Ich hoffe es hat euch trotz der Kürze gefallen und bis dann.

Schönes Wochenende.