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Vorbereitungen Teil 1

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Vorbereitungen Teil 1

Kaum zu glauben!

Ich habe was zusammen bekommen.

Es ist nicht viel. Noch immer geht alles drunter und drüber.

Aber ich hoffe es wird euch gefallen.

Danny entging nicht, dass Albus nur mühsam ein Lachen unterdrückte als Danny die Treppe hinauf kam die zum Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs führte.

Nach der heutigen Stunde in Kräuterkunde hatte Danny eine Dusche und frische Kleider gebraucht.

Der Tag hatte schon durchwachsen angefangen.

In Muggelkunde war noch alles in Ordnung gewesen. Sie nahmen da zurzeit die Dampfmaschine durch und welche Auswirkungen diese Erfindung auf die Industrie gehabt hatte.

Danny mochte den Unterricht bei Professor Scheridan. Er brachte den Schülern nicht nur bei wie verschiedene Muggelgeräte funktionierten (das wusste Danny meist sowieso) sondern Scheridan machte quasi einen Spaziergang durch die Geschichte der Muggel daraus.

Albus hatte mehr als einmal zu Danny gesagt, dass er seinen Opa Arthur nun doch besser verstehen konnte. Es war schon faszinierend was die Muggel alles ohne Zauberstab und Magie auf die Reihe bekamen.

Dann jedoch ging es weiter mit Käuterkunde.

Danny hasste das Fach nicht aber er liebte es ganz sicher auch nicht.

Gartenarbeit war in seinem Waisenhaus eine Strafe gewesen und diese Eindrücke hafteten bei Danny.

Das heutige Unterrichtsthema hatte auch nicht wirklich dazu beigetragen, dass Danny seine Abneigung verlor.

Sie hatten Bubotubler ausgedrückt.

Bubotubler waren mit abstand die ekelhafteste Pflanze die Danny je gesehen hatte. Sie sahen aus wie schwarze Schnecken die aus dem Boden ragten. An ihren Stängeln hatten sie eklige, eitrige Beulen.

Diese hatten die Schüler ausdrücken und den widerlichen grünen Eiter sammeln müssen.

Was da aus den Pflanzen herausquoll hatte gestunken wie Benzin und wie es aussah wollte Danny nicht in Worte fassen.

Es war keine angenehme Arbeit gewesen. Man musste Sicherheitshandschuhe tragen denn wenn man den Eiter der Pflanzen auf die ungeschützte Haut bekam verursachte er sofort schmerzhafte Schwellungen.

Peeves hatte das Fass dann zum Überlaufen gebracht.

Offenbar war der Schulbekannte Poltergeist der Meinung mal wieder von sich reden machen zu müssen.

Mit einem lauten „HUIIIIIIII“ war er durcch das Gewächshaus gefegt und hatte mit einem Besenstil nach den Schüsseln geschlagen in denen die Schüler den Eiter sammelten.

Es war das reinste Irrenhaus gewesen.

Alles rannte und flüchtete! Professor Longbotton hatte wütend versucht Peeves mit dem Zauberstab zu vertreiben und damit nur das allgemein Chaos befeuert Santos Honduras hatte bei dem Versuch sich vor dem spritzenden Eiter zu schützen einige Töpfe mit Chinesischem Kaukohl umgestoßen.

Inzwischen jammerte schon die halbe Klasse über schmerzhafte Schwellungen an allen möglichen Körperstellen und nun fielen beißwütige Kohlköpfe über die Klasse her!

Danny war der Eiter bisher entgangen und war auch mit einem Sprung einem Kohlkopf ausgewichen.

Bevor er sich jedoch dazu beglückwünschen konnte stieß er mit Professor Longbottons preisgekrönten Mimbolus Mimbeltonia zusammen.

Dieser ließ sich nicht lumpen und verpasste dem Störenfried eine Ladung Stinksaft die sich gewaschen hatte.

Die Stunde endete damit, dass zwei Drittel der Klasse in den Krankenflügel mussten und Danny unter der Dusche verschwand da er der festen Überzeugung war sich so nichtin der großen Halle zum Mittagessen einfinden zu können.

Danny war inzwischen bei Albus angekommen und der junge Potter schnüffelte einige Male in Dannys Richtung.

„Ah, Waschbeckenfrisch!“ bewertete er.

Danny antwortete mit einem genervten Grinsen.

„Du hast gut reden Potter.“ brummte er. „Du gehörst ja zu den wenigen die nichts abbekommen haben.

„Gewusst wie.“ grinste Albus.

„Mehr ein Arsch voll Glück.“ knurrte Danny.

„Nimm es sportlich.“ sagte Albus. „Du weißt ich leide mit dir.“

„Mir tun nur die armen Hauselfen leid die meinen Umhang waschen müssen.“ seufzte Danny.

„Kannst ihnen ja zum Ausgleich was Gutes tun.“ schlug Albus vor.

„Hab ich schon.“ erwiderte Danny.

„Was hast du gemacht.“ wollte Albus wissen.

„Ich hab ihnen ein paar Schokofrösche zur Schmutzwäsche gelegt. Dazu einen Zettel, dass wir ihre Mühe zu schätzen wissen.“ erklärte Danny.

„Sehr gut!“ kicherte Albus. „Wusste gar nicht das du noch Schokofrösche hast.“

„Hatte ich auch nicht.“ meinte Danny mit Unschuldsmine. „Sie sind aus deiner Privatreserve“

„Was?“ Albus war entsetzt.

„Na, ich wusste das du mit mir leidest.“ grinste Danny. „Ich dachte ich mindere deinen Leidensdruck. Jetzt hast du das gute Gefühl, dass du geholfen hast.“

„Ich helf dir gleich!“ gab Albus zurück und versuchte Danny einen Tritt in den Hintern zu verpassen.

Dieser wich leichtfüßig aus und lachend betraten die beiden Jungen die große Halle.

Das Mittagessen war bereits im Gange.

„Da seid ihr ja!“ eine bekannte Stimme begrüßte die beiden Hufflepuffs.

„Hallo Schwesterherz“ grüßte Albus als Lily vom Tisch der Slytherins herüber kam.

„Na Potter-Prinzessin, hast du dich wieder gefangen?“ fragte Danny.

Lily warf ihm einen giftigen Blick zu, grinste dann aber.

„Ja, geht wieder.“ meinte sie. „Ist zwar schade, dass ich nicht bei den Duellen dabei bin aber ich schätze es gibt da wirklich bessere Kandidaten. Warum ihr dann allerdings ausgewählt worden seid…?“

Danny griff nach seinem Zauberstab.

„Vorsicht Lily.“ warnte Albus. „Danny musste heute in Kräuterkunde einstecken. Wie würde Opa Arthur sagen: Kurze Mündschnur!“

„Du meinst Zündschnur“ verbesserte Lily. „Schon ok, war ja nur ein Witz. Ich bin aber hier wegen der Duelle. Genauer gesagt schickt mich Morgana. Sie schlägt vor das ssich alle Campions heute nach dem Unterricht im Verwandlungshof treffen. Du weißt schon Danny. An dem Brunnen mit der Drachenstatue.“

„Kenne ich.“ bestätigte der Vierzehnjährige. „Hat sie was gesagt worum es geht.“

Lily schüttelte den Kopf und verzog sich wieder an den Haustisch der Slytherins.

„Tja,“ meinte Danny zu Albus. „Dann werde ich wohl heute Nachmittag erfahren worum es geht.“

„Diese Morgana ist wohl die Chefin eurer Truppe was?“ fragte Albus als sie sich bei den Hufflepuffs niederließen.

Danny fiel auf, dass einige Plätze frei geblieben waren.

Er konnte es nur vermuten aber einige seiner Mitschüler waren wohl noch nicht aus dem Krankenflügel zurück.

„Gibt schlimmeres.“ bewertete Danny. „Ich hab inzwischen ein paar Mal mit Morgana geredet. Sie ist ok. Bei den Slytherins muss man immer etwas aufpassen. Weißt du ja.“

„Ja, es gibt da die, die locker drauf sind wie Scorps und Lily aber….“

Albus ließ den Satz unvollendet aber Danny hatte verstanden.

„Man muss sie eben kennenlernen.“ gab er Albus recht. „Diese Morgana scheint aber ganz ok zu sein und dass sie so ein wenig das Ruder übernimmt? Wen wunderts? Sie ist in der Sechsten. Sie ist die Älteste der Gruppe und ich will den Job sicher nicht machen.“

Nach dem Mittagessen stand für Danny noch „Alte Runen“ und leider „Geschichte der Zauberei“ auf dem Stundenplan.

Wieder rettete das tragbare Zauberschach-Spiel Danny und Albus vor dem Wachkoma und Danny konnte zeigen, dass er sein Form-Tief überwunden hatte.

Als die Glocke das Ende des Leidens verkündete und Professor Binns durch die Wandtafel entschwebte beugte sich Alex zu Danny herüber:

„Hast du auch eine Einladung von Morgana bekommen.“

„Hab ich.“ meinte Danny und stopfte seine Bücher in seine Tasche.

„Gut, dann können wir ja zusammen zum Verwandlungshof.“ freute sich Alex. „Mir hatte Alan Savage bescheid gesagt und der hat es wohl von Lily.“

„Die hat es auch mir gesteckt.“ sagte Danny. „Vielleicht gibt es was Neues wann es mit dem Training losgehen soll.“

„Ihr werdet es ja gleich erfahren.“ beschwichtigte Albus als sie in den Gang traten. „Erzählt mir was es gegeben hat. Wir sehen uns beim Abendessen.“

Danny und Alex nickten und verabschiedeten sich damit von Albus.

Zum Glück war es nicht weit vom Unterrichtsraum für „Geschichte der Zauberrei“ zum Verwandlungshof.

Danny und Alex waren die ersten die Eintrafen.

Morgana Selden erwartete sie bereits.

„Danvers, Huntington! Hier drüben.“ rief die Sechstklässlerin den beiden zu.

Morgana saß unter einem Baum der etwas abseits des Drachenbrunnens im Hof eingepflanzt war.

Eine weiße Katze die nur über dem rechten Auge einen schwarzen Fleck hatte strich um Morganas Beine und bettelte schnurrend um Streicheleinheiten.

„Das ist Nimue.“ erklärte Morgana. „Sie gehört mir und holt mich immer nach den Stunden ab. Sie kennt meinen ganzen Stundenplan.“

„Clever!“ lobte Alex die Katze und strich kurz über das weiße Fell.

„Ihr seid aber früh dran.“ lächelte Morgana.

„Der Zauber von „Geschichte der Zauberei““ erklärte Danny. „Da kannst du am Ende gar nicht schnell genug aus dem Klassenzimmer kommen.“

„Volles Verständnis.“ lachte Morgana. „Ich habe Binns nach den ZAGs auch aus meinem Stundenplan geschmissen. Für das was ich später machen will brauch ich das Fach nicht und das was der da abzieht machen die Stunden zu verlorener Lebenszeit.“

„Stimmt leider.“ seufzte Alex. „Sehr zum Leidwesen meiner kleinen Schwester.“

„Die ist bei den Ravenclaws, oder?“ erkundigte sich Morgana mit freundlichem Interesse. „Will sie mal Historikerin werden oder so?“

„Nee, ganz so schlimm ist es nicht.“ lachte Alex. „Aber Kara ist Geschichtsfan und auf Ilvermorney war es ihr Lieblingsfach. Jetzt nicht mehr.“

Alle drei mussten lachen.

„Worum geht es denn eigentlich?“ wollte Danny wissen.

„Was Neues von Gravenstein und Flitwick?“ fragte Alex.

„Nicht direkt.“ meinte Morgana. „Ich hab nachgefragt. Die Vorbereitungen für den Unterricht laufen noch aber Gravenstein hat gemeint, wir sollten uns vielleicht mal Gedanken machen wie wir den Unterricht mitgestallten könnten. Ob wir irgendeine Idee hätten wie wir einen zusätzlichen Vorteil gegenüber den Wächtern der Mayflower erringen könnten. Deshalb hab ich uns zusammengerufen. Ich dachte wir hocken uns etwas zusammen und sammeln Ideen.“

Leider war es das für heute.

Kaum zu glauben, dass ich ein Kap geschafft habe.

Ich hoffe es haut euch gefallen und ihr habt eine gute Woche.

Bis bald.