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Vorbereitungen Teil 2

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Vorbereitungen Teil 2

Weiter geht es.

Trotz des totalen Chaos das  bei mir im Moment herrscht bin ich zum Schreiben gekommen.

Etwas kurz aber ich hoffe es wird euch gefallen.

Viel Spaß.

„Etwas frisch hier.“ meinte Alex während sie noch auf die anderen Campions warteten.

Danny konnte seiner Cousine nur zustimmen. Der Winter hatte Hogwarts noch immer fest im Griff.

Morgana hatte für sich eine der Steinbänke unter dem Baum freigeräumt.

Danny vermutete, dass sie den Schnee mit einem kleinen Zauber beseitigt hatte.

„Keine Sorge Danvers.“ beschwichtigte Morgana während sie ihrer Katze Nimue das Kinn kraulte. Die weiße Katze kommentierte die Zärtlichkeit mit einem zufriedenen Schnurren. „Ich hab mit Professor McGonagall geredet. Für unser kleines Treffen dürfen wir gleich ihr Klassenzimmer benutzen. Die hat mir den Schlüssel gegeben. Ich will nur erst die ganze Truppe zusammen haben. Dann müssen wir nur einmal aufschließen. Da hat sie nämlich drauf bestanden. Tür immer abschließen! Weiß auch nicht wieso.“

„Da kann ich weiterhelfen.“ übernahm Danny. „Über meine Verbindungen zum Potter/Weasley-Clan habe ich erfahren, dass Harry Potter wieder einen seiner Gastvorträge hält. Diesmal für die Siebtklässler. Soweit ich weiß nehmen sie fortschrittliche Werkzeuge der Auroren durch. Feindgläser und ähnliches.“

„Ah, also Antiobskuranten!“ verstand Morgana.

„Genau.“ bestätigte Danny. „Albus hat mir erzählt, dass sein Vater nächste Woche seine Vorträge halten wird. Aber die Antiobskuranten wurden vom Ministerium bereits geliefert. Die sind in McGonagalls altem Büro, hinter dem Klassenzimmer unter Verschluss. Jetzt benutzt sie ja das des Schulleiters.“

„Jetzt macht es Sinn was sie gesagt hat.“ sagte Morgana. „Als sie mir den Schlüssel gegeben hat sie mich davor gewarnt ihr altes Büro zu betreten. Auf der Tür liegen einige heftige Schutzzauber.“

„Wo liegen Schutzzauber drauf? Erkundigte sich Alan Savage.

Gemeinsam mit Roxy Weasley trat er zur Gruppe.

„McGonagalls Bürotür.“ erklärte Morgana. „Wir dürfen gleich in ihr Klassenzimmer aber im alten Büro des Verwandlungslehrers haben wir nichts zu suchen.“

„Alles klar.“ bestätigte Alan.

„Worum geht es denn eigentlich?“ wollte Roxy wissen.

„Erklär ich gleich wenn alle da sind.“ versprach Morgana. „Wo ist denn eigentlich Honduras? Der ist doch im gleichen Jahrgang wie du Huntington.“

„Ich bin hier!“

Santos Stimme wehte über den Verwandlungshof.

Eilig kam Dannys Stubenkamerad zu ihnen herüber. Noch immer war seine linke Gesichtshälfte leicht gerötet.

„Tut mir leid.“ erklärte Santos. „Ich bin gerade erst aus dem Krankenflügel entlassen worden.“

„Krankenflügel?“ fragte Morgana. „Doch hoffentlich nichts ernstes?“

„Nein, nein!“ wehrte Santos ab. „Es war nur wegen Peeves.“

„Unser allseits beliebter Poltergeist ist heute in Kräuterkunde Amok gelaufen.“ erklärte Danny.

„Ja...“ knurrte Santos. „Ich hab Bubotubler-Eiter abbekommen. Direkt ins Gesicht! Ich hab den ganzen Nachmittagsunterricht verpasst!“

„Au weia!“ meinte Morgana mitfühlend. „Bubotubler-Eiter ist übel.“

„Auch ohne Poltergeist.“ meinte Danny trocken.

„Jetzt weiß ich jedenfalls warum Professor Longbottom heute auf dem Kriegspfad ist.“ meinte Alex. „Wir hatten ihn heute Nachmittag und er hat unseren Unterricht spontan zu den Komposthaufen verlegt.“

„Weil Gewächshaus drei ein Schlachtfeld ist.“ erklärte Danny.

„Ah, da kommt ja der Rest!“ freute sich Morgana.

Tatsächlich kamen nun auch Isis Parkinson, Pryde Zabini, Lee Chang und Mati Patil zu ihnen herüber.

„Gut!“ meinte Morganga. „Bevor wir uns hier draußen den Tod holen gehen wir erst mal ins Warme und dann erzähle ich denen, die es noch nicht wissen worum es geht.“

Wenig später hatten es sich die Champions von Hogwarts im Klassenzimmer für Verwandlung gemütlich gemacht und Morgana hatte alle auf den selben Stand gebracht.

„Ok, finde ich gut.“ sagte Mati. „Ideen sammeln damit wir gut abschneiden. Gefällt mir.“

„Und ist wichtig!“ warf Lee ein. „Ich hab bei Flitwick nachgefragt. „Die Duelle laufen nach den Kolonial-Regeln ab.“

„Kolonial-Regeln?“ Morgana wirkte überrascht. „Das wusste ich noch gar nicht. Was sind das für Regeln?“

„Weiß ich auch nicht genau.“ gestand Lee. „Flitwick hatte das gerade gesagt als er weggerufen wurde. Dann kam deine Einladung Morgana und ich dachte wir erfahren hier mehr.“

Morgana biss die Zähne zusammen und schüttelte den Kopf.

„Ich weiß was das heißt.“ warf Alex in die Runde.

„Unsere Retterin!“ lachte Alan. „Lass hören Danvers!“

Neugierige Blicke richteten sich auf Dannys Cousine.

Diese begann zu erklären:

„Man nennt es die Kolonial-Regeln weil sie aus der Zeit stammen als Amerika noch eine Kolonie war. Im Grunde laufen Duelle bei uns in den USA genau so ab wie hier in Europa und die meisten Duellgesellschaften halten sich inzwischen an die internationalen Regeln. Aber alte Clubs wie die Wächter der Mayflower bestehen auf die Kolonial-Regeln. Die besagen, dass der Duellant neben seinem Zauberstab noch eine zusätzliche Waffe wählen kann. Diese Waffe kann entweder offen getragen werden. Dann wissen die Teilnehmer was der andere angefordert hat. Oder sie wird verdeckt getragen. Dann ist es eine Überraschung.“

„Wow!“ unterbrach Alan Savage. „Heißt das, dass mein Gegner plötzlich mit einem Schwert auf mich losgehen könnte?“

„Theoretisch ja.“ meinte Alex. „Aber in der regeln wählen die Kämpfer lieber magische Gegenstände die ihnen einen Vorteil verschaffen. Ich meine, ein Schwert? Da wirkst du einfach einen Schildzauber und das war es.“

„Also könnte ich zum Beispiel einen Besen für mein Duell anfordern?“ fragte Roxy.

„Na das wäre ja sehr nützlich Weasley.“ unkte Pryde Zabini. „Wenn dir Flüche um die Ohren fliegen, was willst du denn da mit einem Besen?“

„Mein Onkel Harry hat es auf seinem Besen mal mit einem Drachen aufgenommen.“ hielt Roxy dagegen. „Beim letzten Trimagischen Turnier!“

„Kein Streit bitte!“ beschwichtigte Morgana. „Du hast ja recht Roxy. Schnelligkeit und Beweglichkeit sind was gutes aber Pryde hat auch nicht unrecht. Die Duelle sollen wohl drinnen stattfinden. Selbst wenn sie in der großen Halle ablaufen würden wäre da nicht viel Platz zum Fliegen.“

Das musste auch Roxy einräumen.

„Im Prinzip hast du aber recht Roxy.“ bestätigte Alex. „So funktioniert es.“

„Das könnte ein Problem werden.“ brummte Danny. „Es gibt eine Menge magische Objekte die im Duell ziemlich nützlich sein können und da die Wächter der Mayflower wohl alle aus alten Zaubererfamilien sind.....“

„....Ist schwer zu sagen was die alles so auf dem Dachboden haben.“ vollendete Isis. „Da müssen wir und ja auf einiges gefasst machen.“

„Um so wichtiger das wir die Sache hier ernst nehmen.“ sagte Morgana. „Gibt es da irgendwelche Einschränkungen Danvers? Etwas das man nicht wählen darf?“

„Ja, schon...“ meinte Alex. „Da es sich ja bei unserem Wettkampf um eine sportliche Herausforderung handelt ist festgelegt, dass die zusätzliche Waffe nicht tödlich sein darf und es darf kein bleibender Schaden entstehen. Auch darf es nicht illegales sein.“

„Na da bin ich ja beruhigt.“ sagte Lee Chang spitz. „Braucht ihr Amerikaner eigentlich bei allem eine Extrawurst?“

Alex verzog den Mund.

„Nicht bei allem.“ meinte sie beleidigt. „Das mit der Extrawaffe geht auf die amerikanischen Ureinwohner zurück. Die Zauberer der Ureinwohner durften nämlich immer zwei Waffen verwenden. Als die ersten Kolonisten in Amerika ankammen mussten sie sich mit diesen Duellregeln auseinander setzen.“

Alex seufzte.

„Nun denkt aber nicht, dass es eine Geste des Respekts ist an die Ureinwohner. Nee, Duellgesellschaften die die Kolonial-Regeln umsetzen wollen damit beweisen, dass sie sich den amerikanischen Kontinent Untertan gemacht haben. Deshalb haben die meisten modernen Duellgesellschaften diese Regeln auch aufgegeben. Aber die Wächter der Mayflower sind ein verknöcherter Haufen.“

„Dann können wir uns ja auf einiges gefasst machen.“ brummte Alan Savage.

„Deshalb brauchen wir Ideen.“ legte Morgana fest. „Hat jemand eine Idee wie wir uns auf die Duelle vorbereiten können.“

„Naja...“ meinte Roxy. „Es ist jetzt nur so eine Idee aber vielleicht sollten wir einfach mal kucken was unsere Stärken sind und uns fragen wie wir daraus einen Vorteil ziehen können. Sicher, ich sehe es ja ein, das mit dem Besen war nicht die beste Idee aber mein Onkel Harry war als er es mit dem Drachen aufgenommen hat gerade mal 14 und Fliegen war seine Stärke. Also...“

„Hast nicht unrecht Wesley.“ räumte Isis ein. „Fliegen funktioniert vielleicht nicht aber die Grundidee stimmt. Fragen wir uns worin wir gut sind und wie wir daraus einen Vorteil ziehen können.“

„Guter Anfang.“ lobte Morgana. „Sonst noch eine Idee?“

„Ich hätte noch was!“ meldete sich Pryde Zabini. „Isis hat vorhin gesagt, dass die Wächter einiges auf dem Dachboden haben weil sie aus alten Zaubererfamilien sind. Das gilt aber für viele von uns auf. Vielleicht sollten wir mit unseren Eltern sprechen was wir so auf dem Dachboden haben. Da könnte doch was nützliches dabei sein was wir dann als Waffe wählen können.“

„Bei Huntington sicher!“ übernahm Santos. „Danny, waren deine Eltern nicht Auroren?“

„Waren sie.“ bestätigte Danny. „Die Frage ist ob wir an das Zeug rankommen. Mein Onkel hält das ziemlich unter Verschluss.“

„Rede mit deinem Onkel.“ bat Morgana. „Das könnte echt wichtig sein.“

„Auf mehr als nur eine Weise könnte es wichtig sein, dass du mit deinem Onkel redest Danny.“ meinte Alex und klang aufgeregt.

Danny ging sofort ein Licht auf.

„Mein Onkel könnte uns helfen!“ sagte er. „Er kommt aus Japan und die haben da in Asien ihre ganz eigenen Tricks wenn es um Duelle geht. Onkel Taro hat mir auch Unterricht in magischem Kampfsport gegeben und wir haben während der Ferien eine Akademie besucht wo magischer Kampfsport gelehrt wird.“

„Kannst du uns da nicht ein paar Tricks zeigen?“ erkundigte sich Santos.

„Sicher aber ich bin kein Meister. Mein Onkel ist einer!“ erwiderte Danny. „Aber ich hab genug von ihm gelernt um zu wissen, dass er ein paar Überraschungen für jeden westlichen Zauberer auf der  Pfanne hat.“

„Und das allein ist schon wertvoll!“ übernahm Alex wieder. „Ich hab es ja schon gesagt: Die Wächter sind ein verknöcherter Haufen. Die kucken nicht über den Tellerrand!“

„Was für uns ein guter Grund ist genau das zu tun!“ grinste Mati Patil.

„Huntington?“ grinste Morgana. „Ich denke du hast da eine dringende Eule zu schreiben.“

So, das war es für heute.

Ein schönes Wochenende noch und startet gut in die neue Woche.

Bis bald.