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Hogsmead im Winter

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Hogsmead im Winter

Weiter geht’s.

Wieder einmal danke ich allen die Verständnis hatten, dass ich nicht so zum Schreiben gekommen bin wie ich ich wollte und wünsche nun viel Spaß mit dem neuen Kapitel.

Los geht’s!

P.S. Ich baue in diesem Kapitel eine Anspielung auf ein AI-Projekt auf Youtube ein. Ein Filmemacher aus Kanada nutzt AI um ein Hogwarts-Abenteuer zu erschaffen. Es geht um eine Schülerin die spät auf Hogwarts anfängt und ein fünftes Haus erschaffen will.

Die  Filme sind cool, witzig und die Story gewinnt zunehmend an Spannung.

Ich kann sie nur empfehlen.

Bei Interesse:

https://www.youtube.com/watch?v=LzuSZcl_540&t=594s

Nachdem Alex und Danny ihre jeweilige Ehre in einer epischen Schneeballschlacht verteidigt hatten machten sie sich auf den Weg nach Hogsmead. Noch hatte der Winter das Land nicht freigegeben. Tief verschneit lag die Landschaft da und Hogsmaed selbst sah in dieser Zeit einfach unvergleichlich aus.

„Das ist einfach toll.“ meinte Alex als sie die Hauptstraße entlang schritten.

Danny erinnerte sich, dass dies ja Alex erster Winter in England war und sie Hogsmaed noch nie so erlebt hatte.

„Ich mag diese Zeit hier auch.“ sagte er. „Gab es in den USA nicht auch schöne Ecken um diese Jahreszeit?“

„Doch, natürlich.“ lächelte Alex. „Es gibt da so manche schöne Ecke. Meine Familie, damit meine ich Mum, Dad, Kara und mich, wir hatten unsere ganz eigene Tradition über die Feiertage. Wenn Kara und ich über Weihnachten nach Hause gekommen sind haben wir immer einen Familienurlaub gemacht. In irgendeiner Ecke der USA. Du musst das verstehen Danny. Als Land sind die USA einfach riesig und jeder Staat hat seinen eigenen Charakter. Einmal sind wir nach Florida. Das war verrückt. Strandspaß im Winter! Ein anderes Mal sind wir in den Norden nach Alaska. Du glaubst das hier ist viel Schnee? Dann musst du mal nach Alaska.“

„Schön das es bei euch auch gute Zeiten gegeben hat.“ meinte Danny. „Als ihr hier angekommen seid.....“

Alex nickte.

„Ja, das war nicht schön. Dad war so krank und Mum und ich lagen uns ständig in den Haaren.“

Sie schwieg einen Moment und dachte nach.

„Als wir uns kennengelernt haben waren wir echt am Tiefpunkt Danny.“ räumte Alex schließlich ein. „Wenn ich jetzt so drüber nachdenke wird mir erst klar, wie fertig wir eigentlich waren. Du und Taro, ihr habt uns echt gerettet. Und um auf das zurück zu kommen was du vorhin gesagt hast: Nein, es hat nicht nur diesen Stress gegeben. Wir hatten auch echt gute Zeiten. Bevor Kara und ich nach Ilvermorney kamen war unser Opa nur ne dunkle Wolke am Horizont. Wir haben ihn vielleicht zweimal im Jahr gesehen. Ich erinnere mich nur, dass ich ihn nie gemocht habe und er mir immer etwas Angst gemacht hat. Aber man konnte es gut ignorieren. Erst als wir in die Schule kamen ging es los. Ich hatte ja schon damals Freunde in der magischen Gesellschaft und alle haben wir darüber geredet wie wir uns unseren ersten Zauberstab vorstellen. Bei uns gab es da kein Wenn und Aber.“

„Stimmt.“ brummte Danny. „War ja Familientradition, dass ihr diese Dinger aus einem bestimmten Holz, mit bestimmtem Kern vom Oberhaupt der Familie bekommt.“

„Zusammen mit einem Vortrag darüber, wie wir uns als Mitglieder einer alten, angesehen Familie zu verhalten haben.“ knurrte Alex. „Du hättest mal das Donnerwetter erleben sollen als ich mich für das Haus Donnervogel entschieden habe und nicht in Wampus gelandet bin. Gut, bei weiblichen Familienmitgliedern interessiert es Opa nicht wirklich wo man landet aber bei mir war es eben, dass sowohl die Statuen von Donnervogel als auch Wampus auf mich reagiert haben. Das ich mich aktiv gegen das Haus entschieden habe  in das, nach Opas Meinung, Familienmitglieder gehören hat er nicht gut aufgenommen.

Bei Kara hat er es dann nur mit eisernem Schweigen kommentiert, dass sie im Haus der gehörnten Schlange gelandet ist. Bei ihr war Wampus nämlich keine Option. Bei K war es eindeutig: Gehörnte Schlange.

Von da an war sie für ihn irgendwie zweiklassig.“

Alex legte kurz den Kopf in den Nacken und atmete tief durch als die beiden auf die Straße einbogen die zum Bahnhof von Hogsmaed hinab führte.

„Er hat eine immer größere rolle bei uns eingenommen.“ fuhr sie schließlich fort. „Opa meine ich. Mums Angst vor ihm trat dadurch auch immer häufiger zutage und das hat wiederum mir Angst gemacht. Dann hab ich Jenna kennengelernt und so toll die Beziehung mit ihr auch ist.....“

Alex suchte nach den richtigen worten aber Danny kam ihr zuvor:

„Es war auch noch mehr Stress. Großvater hätte die Beziehung nie akzeptiert und du konntest auch mit deinen Eltern nicht drüber reden. Muss hart gewesen sein.“

„War es!“ murmelte Alex. „Unser Leben ist jetzt so viel besser Danny! Vielleicht will ich auch deshalb bei den Duellen mitmachen. Ich lass nicht zu, das Großvater wieder Einfluss auf unser Leben bekommt!“

„Wird er nicht.“ versprach Danny und legte Alex kurz die Hand auf die Schulter.

Seine Cousine lächelte dankbar.

„Sieh mal!“ meinte sie und wies auf den Bahnhof.

Dort dampfte gerade der Hogwarts-Express in den Bahnhof.

„Finde ich gut von McGonagall, dass sie diese Zusatzfahrten eingerichtet hat.“ sagte Alex.

Danny wusste sofort wovon seine Cousine sprach.

McGonagall war immer bemüht gewesen Hogwarts nicht nur zu erhalten sondern auch zu verbessern.

Gerade nach dem Krieg gegen die Todesser hatte es Misstrauen bei nichtmagischen Familien gegeben ihre Kinder nach Hogwarts zu schicken. Nicht nur erfuhren diese Familien, dass es eine Welt gab von der sie bisher nichts gewusst hatten, nein, dort hatte ein Krieg stattgefunden! Nun sollten die Kinder dieser Familien fast das ganze Jahr in dieser Welt verschwinden?

Nicht unbedingt einladend.

Deshalb hatte McGonagall einige Neuerungen eingeführt die es gerade nichtmagischen Familien einfacher machen sollten mit ihren Angehörigen in Verbindung zu bleiben.

Dazu gehörten Sonderfahrten des Hogwarts-Express. An jedem zweiten Hogsmaed-Wochenende machte der Hogwarts-Express eine Sonderfahrt. Am frühen Morgen verließ er London und brachte Angehörige von nichtmagischen Schülern in den Norden.

Die Eltern konnten mit ihren Kindern den Tag in Hogsmaed verbringen und am Abend fuhr der Zug zurück.

Das war natürlich nicht perfekt. Die Eltern mussten sich immer noch in London einfinden aber es ließ sich planen.

Inzwischen hatten Alex und Danny den Bahnsteig betreten und es dauerte nicht lange bis sie die Person entdeckt hatten mit der sie verabredet waren.

Taro Isurgie stieg gerade aus dem Zug und verabschiedete sich mit Handschlag von einem Ehepaar.

„Hey Taro!“ rief Danny und eilte auf seinen Onkel zu.

„Immer noch kein Freund vom Apparieren Mr Isurgie?“ fragte Alex.

„Das werde ich auch nie werden.“ rief Taro den beiden Teenagern zu die auf ihn zukamen. „Der Zug dauert zwar länger aber er ist um einiges bequemer und man lernt nette Leute kennen.

So wie das Ehepaar da?“ erkundigte sich Danny. „Wer waren denn die Leute da?“

„Muggel die einen Sohn in eurer dritten Klasse haben.“ erklärte Taro und drückte Danny und Alex kurz an sich. „Er ist in Gryffindor. Rayn Miller.“

„Ich glaube den kenne ich.“ sagte Alex. „Netter Junge. Will nächstes Jahr ins Quidditch-Team. Wusste gar nicht das er Muggelstämmig ist.“

„Ist er.“ erklärte Taro.“ Die beiden waren seine Eltern. Wir haben uns während der Fahrt kennen gelernt. Die Familie hat sich gerade ein neues Haus gekauft und es gibt Probleme. Mrs Miller wagt es kaum noch Wäsche zu waschen. Jedes Mal wenn sie ihre Waschküche betritt hat sie das Gefühl beobachtet zu werden. Es hat als ein leichtes Unwohlsein angefangen aber es wird schlimmer. Beim letzten Mal hatte Mrs Miller fast eine Panik-Attacke.“

„Du glaubst es könnte ein Spukbild sein?“ fragte Danny.

„Ich halte es absolut für möglich.“ antwortete Taro. „Wir sind während der Fahrt ins Gespräch gekommen und ich habe versprochen mir ihren Keller mal anzusehen. So, nun aber zu euch. Wie war das erste Treffen eurer Gruppe.“

„Ziemlich gut gelaufen.“ meinte Alex.

„Wir haben eine völlig neue Ecke von Hogwarts kennengelernt.“ erklärte Danny. „Die Krypta.“

„Krypta?“ fragte Taro besorgt.

„Keine Sorge!“ lachte Danny. „Wir nennen sie nur so.“

Schnell faste er zusammen was sie über ihren neuen Trainingsraum wussten.

Taro nickte schließlich.

„Ich bin froh, dass Professor Gravenstein das so ernst nimmt.“

„Das tut er auf jeden Fall.“ meinte Danny. „Hat sicher auch was damit zu tun was letztes Jahr passiert ist. Man merkt ihm das an. Er will auf keinen Fall die Kontrolle verlieren.“

„Letztes Jahr?“ fragte Alex. „McGonagall hat das auf dem Weihnachtsball auch gesagt. Das da irgendwas passiert ist letztes Jahr. Was war denn?

Unangenehm berührt kratzte Danny sich am Hinterkopf.

„Stimmt, da warst du ja noch gar nicht auf Hogwarts. Also, das war so....“

Kurz fasste Danny die schrecklichen Ereignisse zusammen die zu Conner Rivers Tod geführt hatten.

„Wow!“ meinte Alex schließlich sichtlich getroffen. „Jetzt macht es echt Sinn das Gravenstein die Sache so ernst nimmt. Das hat man immer irgendwie gespürt.“

Sie fuhr sich mit der Hand durch die Haare.

„Kein Wunder das McGonagall nicht gerade begeistert war als die Schule zu Duellen herausgefordert wurde!“

„Und sie ist nicht die einzige.“ brummte Taro. „Ich arbeite ja im Ministerium und bekomme daher so einiges mit. Die Eltern von Conner Rivers haben eine offizielle Beschwerde bei der Abteilung für Jugendführsorge und Ausbildung eingereicht. Sie finden es geschmacklos eine solche Veranstaltung abzuhalten nachdem ihr Sohn bei Duellen getötet wurde und sie sind der Meinung, dass es einfach nicht richtig ist Schüler zu Gladiatoren zu machen.“

„Haben sie eine Chance damit durchzukommen?“ wollte Danny wissen.

Taro schüttelte traurig den Kopf.

„Ich denke nicht.“ meinte er. „Tradition hat große Macht in der magischen Welt und die Herausforderung eures Großvaters bricht keine Gesetze. Es hat zwar viele Reformen gegeben in den letzten Jahren. Hermine Granger ist für viele verantwortlich aber es gibt immer noch so ein paar Ecken in denen sich Leute wie euer Großvater verstecken können.“

Er seufzte tief.

„Dazu kommt, dass die Mühlen der Bürokratie nun einmal langsam mahlen. Es hat mal eine Schülerin Namens Rowan Hall auf Hogwarts gegeben. Sie fühlte sich in keinem der vier Häuser wirklich wohl und wollte ein Fünftes erschaffen. Sie hat den Antrag in ihrem ersten Jahr bekommen und er wurde abgelehnt etwas zwei Jahre nachdem sie ihren Abschluss gemacht hatte.“

„Das wird sie geärgert haben, dass der Antrag abgelehnt wurde.“ meinte Alex ironisch.

„Nicht so sehr wie es sie geärgert hätte wenn er angenommen worden wäre nachdem sie mit der Schule fertig war.“ steuerte4 Danny trocken bei.

„Nun, ihr werdet euch mit den Duellen auseinandersetzen müssen und ich habe euch aus dem Erbe deiner Eltern etwas mitgebracht, dass euch sicher helfen wird aber....Oh, wer kommt denn da?“

Danny und Alex drehten sich um und erkannten, dass Rose und Jenna auf den Bahnhof gestürmt kamen. Die beiden Mädchen wirkten sehr aufgeregt.

„Da seid ihr ja!“ keuchte Rose und hielt sich die Rippen. Offenbar hatte sie Seitenstechen.

„Wir haben euch gesucht.“ japste Jenna.

„Was ist denn los mit euch beiden?“ fragte Taro besorgt. „Ihr steht ja völlig neben euch.“

„Wir haben was beobachtet!“ meinte Jenna.

„Es geht um euren Großvater!“ fügte Rose hinzu.

So, das war es für heute.

Ein kleiner Cliffhanger, ich weiß.

Doch man erfährt schon im nächsten Kap mehr.

Bis dann.