Bragbore Teil 1
Bragbore Teil 1
Weiter geht’s.
Trotz großem Stress geht es heute weiter.
Etwas kurz aber (hoffentlich) gut.
Viel Spaß
„Gut so Mr Patil!“ lobte Taro von der Seite des Kampfringes aus. „Etwas fester im Griff am Zauberstab.“
Danny verfolgte das Duell welches Mati Patil und Pryde Zabini gerade ausfochten. Die heutige Stunde der Duellvorbereitung hatte Taro übernommen. Dannys Onkel hatte letztendlich zugestimmt an den Vorbereitungen teil zu nehmen.
Er hatte sich die Entscheidung nicht leichtgemacht.
Taro hatte sich mit den Champions zusammengesetzt und ein ernstes Gespräch mit ihnen geführt. Deutlich hatte der alte Japaner klar gemacht, dass Kampfsport, egal ob magisch oder nicht, eine ernste Sache war.
„Auf keinen Fall will ich hören, dass irgendetwas von dem was ihr hier lernt, plötzlich auf dem Schulhof eingesetzt wird.“ waren Taros warnende Worte gewesen. „Sollte mir das zu Ohren kommen ist ihr Unterricht bei mir beendet!“
Die Botschaft war angekommen und alle hatten sie verstanden.
Der Unterricht selbst war äußerst spannend!
Im Grunde war es das wovon man als Erstklässler träumte, wenn man zum ersten mal „Verteidigung gegen dunkle Künste“ im Stundenplan las.
Als Erstklässler glaubte man, dass es bei dem Fach darum geht Flüche zu lernen, um schwarzmagische Wesen oder eben um Duelle.
Jeder fieberte der ersten Stunde VgdK entgegen.
Für alle kam dann die Ernüchterung!
Bei Danny war es nicht anders gewesen.
Und zwar nicht nur wegen Professor Diggory.
VgdK war eben zu einem nicht unerheblichen Teil Theorie.
Was sind dunkle Künste eigentlich?
Was sind die rechtlichen Grundlagen der magischen Gesellschaft?
Praktischen Unterricht gab es zwar auch. (Besonders seit Professor Gravenstein das Fach übernommen hatte) Doch hier, in der Duellvorbereitung ging es nur um die Praxis!
Sie hatten inzwischen vier Unterrichtseinheiten hinter sich und es war nicht ohne blaue Flecken abgegangen.
Taro gab heute seine zweite Stunde und hatte die Luftstufen mit den Champions durchgenommen.
„Ich glaube Herrschaften, dass reicht für heute.“ meinte Taro gerade. „Sie sind entlassen.“
Dankbares Seufzten erfüllte die Krypta.
Der Unterricht machte zwar allen Spaß aber er war auch anstrengend.
Danny nutzte den Augenblick und sprach seinen Onkel auf ein Thema an, dass ihn sehr interessierte:
„Onkel Taro, hast du noch einen Moment?“
„Aber sicher Danny.“ lächelte der alte Japaner. „Ab heute habe ich sowieso etwas Urlaub. Ich habe mir für die heiße Phase der Vorbereitung frei genommen. Mein Vorgesetzter im Ministerium ist zwar fast in Ohnmacht gefallen aber der Urlaub steht mir schließlich zu.“
„Ich wollte nur wissen ob es was Neues gibt im Bezug auf dieses Symbol das Rose und Jenna gesehen haben.“
Taro lächelte.
„Ich hatte ja versprochen euch auf dem Laufenden zu halten.“ schmunzelte er.
Inzwischen hatte sich auch Alex zu den beiden gesellt.
„Ich habe das Symbol Harry Potter gezeigt.“ erklärte Taro. „Albus Vater ist schließlich Leiter des Auroren-Büros. Damit kann er am besten nach Informationen suchen. Er hat herausgefunden, dass es das persönliche Wappen eines berühmten Kobold-Schmieds ist. Bragbor war wohl der Name des Kobolds aber er ist seid langer Zeit verstorben. ER lebte wohl in der Toudor-Ära.“
Taro erzählte den beiden Teenagern noch einige weitere Dinge. Der Vorfall bei dem Bragbors Gedächtnis gelöscht worden war. Das Missfallen das es darüber bei den Kobolden gegeben hatte und noch einige andere Hintergrundinformationen die Mar Potter zu dem Kobold-Schmied ausgegraben hatte.
Das Gespräch endete schließlich als Professor Flitwick die Krypta betrat und Taro um einen Bericht über die Fortschritte der Schüler bat.
Danny und Alex trollten sich daraufhin.
„Was hälst du davon?“ wollte Alex wissen als sie aus dem Zugang zur Krypta traten.
Danny lehnte sich an die Wand gegenüber des Treppenaufgangs der zum Klassenzimmer für Verteidigung gegen dunkle Künste hinauf führte.
„Ich weiß nicht.“ brummte er. „Das sich unser lieber Großvater für einen Kobold-Schmiedt interessiert…?“
„Meine erste Vermutung wäre ja, dass Opa etwas in die Finger bekommen will, dass dieser Schmiedt hergestellt hat.“ vermutete Alex.
„Gute Überlegung.“ lobte Danny. „Opa ist hinter seltenen magischen Objekten her und ist nicht nur bereit Gold dafür auf den Tisch zu legen. Er ist auch bereit die Regeln zu brechen.“
„Du meinst die Geschichte mit der Cronos-Mühle die du geerbt hast?“ fragte Alex.
„Genau.“ bestätigte Danny. „Aber irgendwie passt das nicht. Ich meine der Kobold lebte in der Toudor-Ära.“
„Da muss es schon echt was Außergewöhnliches hergestellt haben.“ stimmte Alex zu. „Ich meine, ich bin jetzt keine Expertin für englische Geschichte aber die war doch so um vierzehnhundertneunzig oder so, oder?“
„Stimmt. Besonders Heinrich der VIII ist für Muggel-Filmemacher immer noch ein großes Ding.“ sagte Danny.
„Du und deine Muggelfilme!“ lachte Alex. „Du hast da ja dieses Abbo im Mag-Web…..haben wir da nicht in den Ferien einen Film über diesen Heinrich gekuckt? Da hat doch diese Schauspielerin seine Frau gespielt. Du weißt schon, die, die auch in Star Wars war.“
„Du meinst Natalie Portman und du hast Recht. Der Film den du meinst hier „Die Schwester der Königin“. Sie hat da Heinrichs zweite Frau gespielt aber das ist jetzt nicht so wichtig. Was zählt ist, dass die Toudor-Ära nun wirklich nicht erst gestern war. Sicher, Kunst wird wertvoller je älter sie wird aber das muss schon etwas Außergewöhnliches sein was dieser Bragbor da hergestellt hat.“
„Bragbor?“ eine dritte Stimme erklang.
Hinter einer angrenzenden Säule trat Morgana Selden hervor.
„Sorry ihr beiden.“ entschuldigte sie sich. „Ich wollte euch nicht belauschen oder so. Ich hab einen Brief gelesen den mir meine Mutter geschickt hat und hab mitbekommen was ihr besprochen habt. Sagtest du Bragbor? Der Kobold-Schmidt? Warum interessiert ihr euch für den?“
Danny überlegte einen Moment.
Sein erster Impuls war es eine Ausrede zu suchen aber das verwarf er nach einem Augenblick. Morgana war genau so ein Champion wie Alex und er selbst und sie hatte sich in den vergangenen Wochen als sehr nett herausgestellt. Sie hatte auch das Recht es zu wissen.
Danny blickte kurz zu Alex und als auch diese nickte begann Danny zu erzählen.
Er faste schnell zusammen was sich ereignet hatte.
„Wow.“ meinte Morgana schließlich. „Euer Opa hat ja wohl echt den falschen Trank gegurgelt. Ihr meint er hat diese ganze Geschichte mit den Duellen nur vom Zaun gebrochen, weil er irgendetwas will das dieser Bragbor hergestellt hat?!“
„So sieht es wohl aus.“ brummte Danny. „Aber irgendwie glaube ich, dass es nicht nur um ein Kunstobjekt geht. Der Aufwand bei dem ganzen…?“
„DA steckt sicher noch mehr dahinter als irgendein Kunstgegenstand aus der Toudor-Ära. Vor allem, warum sollte Bragbor den in Hogwarts versteckt haben?“ wunderte sich Alex.“
Morgana wirkte mit einem mal sehr nachdenklich.
„Vielleicht geht es gar nicht um die Toudor-Ära.“ murmelte sie. „Ich hab euch doch von meinem Vorfahren erzählt. Sebastian Sallow? Als der hier zur Schule ging gab es einen Koboldaufstand und das hatte irgendwas mit Bragbor zu tun. Es soll sogar einen Angriff auf Hogwarts durch die Aufständischen gegeben haben. All das hatte irgendwas mit Bragbor zu tun.“
„Das wäre so um 1890, oder?“ fragte Danny.
Morgana nickte.
„Komisch.“ murmelte Alex.
„Was meinst du?“ fragte Danny.
„Naja, als klar wurde das Kara und ich jetzt nach Hogwarts gehen hab ich mich etwas über die Schule informiert aber von einem Angriff auf die Schule hab ich nichts gelesen. Außer natürlich den großen Kampf gegen die Todesser.“
Danny nickte.
„Und wenn es um etwas geht, dass Ende des 19. Jahrhunderts die Schule bedroht hat liegen wir ja mit der Toudors-Ära total falsch.“ erkannte er. „Morgana, hättest du was dagegen, wenn ich mit meinem Onkel über diese Sache rede? Es könnte wichtig sein.“
„Nee, ist ok.“ meinte die Slytherin. „Hogwarts hatte die letzten Jahre echt genug Action. Wenn es euch weiterhilft.“
Ob es wohl weiterhilft?
Wir werden sehen.
Kommt gut in die neue Woche.