LNCrawler

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Schlammpfotes Weg — www.fanfiktion.de · All chapters

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Schlammjunges hörte die Krieger mit den Hauskätzchen reden. Bachfrost sagte nicht viel, Bernsteinfluss ließ ihn nicht zu Wort kommen. Sie war normalerweise auch sehr gesprächig, aber so hatte Schlammjunges sie noch nie erlebt. Bachfrost schien ungewöhnlich still. Die etwas genervte Anspannung, die er ausstrahlte, bemerkte Schlammjunges sofort. Er wirkte ein wenig so, als würde er sich auf Bernsteinfluss stürzen wollen wie auf ein Stück schwache Beute. Auch über die Hauskätzchen schien er nicht gerade erfreut zu sein. Er musterte sie mit einem Blick, den Schlammjunges noch nie zuvor gesehen hatte. Fast hatte sie Angst vor dem zweiten Anführer. Vielleicht war er immer so, überlegte Schlammjunges. "Vielleicht habe ich es noch nie bemerkt, weil ich ein Junges bin.", überlegte sie. Luna, das braun getigerte Hauskätzchen, versteckte sich hinter Coco. Sie schien von Bachfrost verängstigt zu sein. Schlammjunges konnte das verstehen, allerdings wusste sie nicht, weshalb Bachfrost gegenüber ihnen so war. Sie war sich sicher, dass Bersteinfluss Bachfrost geschimpft hätte, dass er Luna keine Angst machen solle, wenn sie es denn bemerkt hätte. Bernsteinfluss schien aber zu sehr damit beschäftigt, die beiden Besucher über alles aufzuklären. Luna und Coco hatten schliesslich noch keine Ahnung von den Clans. Coco schien das alles Spaß zu machen, und sie schien all das Wissen über die Clans und ihre neuen Gefährten wie frisches Moos aufzusaugen. "Aber eigentlich sind es ja noch nicht ihre Gefährten", verbesserte sich Schlammjunges in Gedanken. Die Hauskätzchen hatten sich noch nicht dazu entschieden, zu bleiben und sich dem WunschClan anzuschließen. Schlammpfote hoffte, sie würden bleiben. Sie machten beide einen sehr sympathischen Eindruck auf sie, außerdem wären Schlammjunges und Kieseljunges nicht mehr alleine im Schülerbau, sobald sie 6 Monde alt sind. Eine Woge aus kalter Trauer umfing Schlammjunges. Ihre Schwester Beerenjunges würde nicht mit ihnen zusammen trainieren können. Sie musste die ganze Zeit im Heilerbau liegen und Ruhe geben. Aufregung und Anstrengung wären Gift für sie, hatte Taubennase ihr gesagt. Schlammjunges durfte noch nicht einmal oft besuchen kommen. "Zu aufregend für sie", hatte Sandohr erklärt. Schlammjunges wusste, dass ihre Mutter sich nur Sorgen um ihr Junges machte, aber ein wenig übertrieben fand Schlammjunges das trotzdem.