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Im Feuer der Lust

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Im Feuer der Lust

Hallo meine Lieben, ein kleiner SPOILER! vorweg.

In diesem Kapitel wird es „etwas“ intimer. Deshalb erst mal vielen Dank an meine beste Freundin Viola. Da ich eher den Weichspüler-Kurs fahre, hat sie mir geholfen den Schleudergang anzuschalten und eine Prise Chili eingestreut, um die Sache ein wenig spicier zu machen ;)

Wenn ihr diese Art von Szenen nicht lesen wollt oder könnt, solltet ihr den entsprechend gekennzeichneten Teil (*****) lieber auslassen :)

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß dabei.

> Ich möchte, dass du es sagst. Sag, dass du mich liebst<

Hermine konnte sehen, wie Minerva mit sich selbst kämpfte. Sie sah die Tränen, die sich in Minervas Augen sammelten und es brach ihr das Herz. Sie wusste, dass sie Minerva mit ihren Worten verletzte, doch es gab keinen anderen Weg. Hermine zog sie zu sich und nahm sie in ihre Arme und diese Geste drückte so viel mehr aus als jedes Wort. Minerva zögerte, bevor sie die Umarmung erwiderte und sie weinte, während Hermine sie hielt. Beruhigend streichelte sie über Minervas Rücken, sie spürte das Zittern und die Erschöpfung der Schulleiterin. Nach und nach versiegten die Tränen und Minerva richtete sich auf, wollte sich von ihr lösen, doch Hermine ließ sie nicht los. Sie hielt Minerva an der Taille fest und sah sie an.

„Hermine bitte…“, flehte Minerva, doch ihre Worte waren zu schwach.

Hermine ließ sie nicht los und dann war es Minerva, die ihren Kopf neigte und Hermine sanft, fast scheu küsste. Die junge Frau blieb ruhig stehen, sie wollte, dass Minerva es tat.

Langsam hob Minerva ihre Hand und streichelte über Hermines Wange. Ihre Finger glitten über Hermines Kinn bis zu ihrer Schulter. Ihre Augen folgten ihrer Hand, blieben aber an Hermines tiefem Ausschnitt hängen und sie schluckte hart.

„Genießt du die Aussicht?“, neckte Hermine die Schulleiterin und sie sah schnell auf.

Röte schoss in ihre Wangen und sie wollte zurücktreten, doch Hermine ergriff ihre Hand. Langsam führte sie Minervas zitternde Hand zu ihrer Brust, schob sie unter ihre Bluse und drückte sie sanft über ihr Herz. Minerva erstarrte, als sie Hermines weiche Haut fühlte.

„Spürst du, wie du mein Herz zum Rasen bringst?“

Ohne eine Antwort abzuwarten, legte Hermine ihre Lippen an Minervas Hals und küsste sie immer wieder. Sanft glitten ihre Lippen zu Minervas Dekolleté. Wie immer zeigte Minerva dort keine Haut, doch das war Hermine in diesem Moment egal. Sie küsste sich über den Stoff hinweg und berührte Minervas Brust. Die ältere Frau zog scharf die Luft ein und schloss ihre Augen. Sie hätte sich abwenden müssen, Hermine fortstoßen, doch sie konnte es nicht. Sie wollte es nicht. Ihre Hand lag noch immer unter ihrer Bluse und langsam traute sie sich, ihre Finger zu bewegen.

„Du darfst mich berühren“, flüsterte Hermine und begann wieder Minervas Hals zu küssen.

Langsam strichen Minervas Finger in Richtung Schlüsselbein und glitten langsam unter der Bluse hervor, doch sie nahm sie nicht fort. Vorsichtig streichelte sie über den Stoff und berührte mit ihren Händen die Brust der jungen Frau. Sie spürte das Grinsen von Hermine, während sich ihre Lippen und ihre Zunge den Weg nach oben bahnten und schließlich ihre Lippen fanden. Sanft berührten sie sich und Hermine spürte, wie Minerva ihren Mund öffnete. Sie küssten einander, erst vorsichtig, dann zunehmend mutiger, bis sich ihre Zungen fanden. Hermines rechte Hand wanderte zu Minervas Hintern und drückte sie näher an sich, die andere glitt über ihre Wange und legte sich um ihre Brust. Minerva entwich ein erregter Seufzer und ließ nun auch ihre Hände den Körper der jungen Frau erkunden. Dann, ganz plötzlich brach Hermine den Kuss ab.

Minerva öffnete erschrocken ihre Augen.

„Es… tut mir leid“, sagte Minerva und trat zurück, doch Hermine packte erneut ihr Handgelenk.

„Wohin willst du denn jetzt?“

Minerva rang nach Worten und Hermine kicherte.

„Du bist süß, weißt du das? Ich weiß genau, was du gerade denkst und du liegst total falsch.“

Hermine strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte sie an.

„Ich will dich Minerva, aber nicht hier in deinem Büro.“

Hermine grinste verrucht.

„Noch nicht“, fügte sie hinzu und Minerva klappte der Mund auf.

„Also was sagst du? Gehen wir zu dir oder zu mir?“, fragte sie mit einem verführerischen Lächeln auf den Lippen.

Minerva schluckte hart, immer noch unsicher, ob es wirklich richtig war.

„Du bist dir deiner Sache ja sehr sicher“, meinte sie.

„Dann reden wir in Ruhe darüber, aber auch das sollten wir nicht hier tun.“

Minerva nickte. Sie ging durch eine Tür, die direkt in ihre Wohnung führte und Hermine folgte ihr.

Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen, breitete sich eine andere Atmosphäre aus. Der behagliche Duft von Minervas Räumen umhüllte sie. Für einen Moment standen beide still, als müssten sie begreifen, dass sie nun die Schwelle in etwas Neues überschritten hatten. Hermine trat näher, ihre Augen glänzten im flackernden Kerzenlicht. Ein Funke Unsicherheit huschte über Minervas Gesicht, gefolgt von einem kaum sichtbaren Lächeln, das sie sich selbst nicht zugestehen wollte. Sanft legte Hermine ihre Hand an Minervas Wange.

„Du bist so kontrolliert, so diszipliniert… Ich weiß, dass du Angst hast, einen Schritt zu weit zu gehen.“

Minerva schloss für einen Augenblick die Augen, legte dann ihre Hand über Hermines und atmete tief durch.

„Du wirst mich noch in den Wahnsinn treiben“, murmelte sie, doch diesmal war es keine Abwehr, sondern beinahe ein Eingeständnis.

Minerva führte Hermine tiefer in den Raum vor den Kamin, in dem ein wärmendes Feuer brannte und deutete auf die Couch.

„Setz dich doch.“

Hermine nahm Platz und Minerva setzte sich neben sie. Minerva drehte sich zu ihr um, die Stirn in Falten gelegt.

„Hermine… wir riskieren so viel.“

„Ich weiß,“ unterbrach Hermine sanft.

Sie rückte näher, bis nur noch ein Atemzug zwischen ihnen lag. „Aber manchmal ist es das Risiko wert.

Minerva holte Luft, wollte etwas erwidern, doch die Worte blieben in ihrer Kehle stecken. Stattdessen spürte sie den Druck von Hermines Nähe, das helle Lodern in ihren Augen, das ihr eigenes Verlangen steigerte.

„Ich habe es in deinem Kuss gespürt. Du willst loslassen und bei Merlin, ich will es auch.“

Ein Zittern huschte durch Minervas Körper und für einen Moment senkte sie den Blick, doch als sie wieder aufsah, war da dieses Glimmen, das sie nicht mehr verbergen konnte.

„Du bist… gefährlich überzeugend“, gab sie zu, ihre Stimme rau.

Hermine lächelte, diesmal nicht verspielt, sondern weich und voller Zuneigung.

„Und du bist wunderschön. Hör endlich auf, gegen dich selbst zu kämpfen und lass dich von deinen Gefühlen leiten.“

Das Schweigen, das folgte, war dicht und elektrisierend, als würde jeder Herzschlag die Luft weiter aufladen. Minerva konnte den Blick nicht mehr von Hermines Lippen lösen, und sie wusste:

Worte würden nicht mehr lange reichen.

„Du zögerst,“ flüsterte Hermine, während ihr Atem sanft Minervas Haut streifte.

„Aber ich sehe in deinen Augen, dass du mich willst.“

Sie hob eine Hand und strich vorsichtig über Minervas Arm, den Stoff hinauf bis zur Schulter, als wolle sie die letzte Distanz auflösen. Ein Zittern durchfuhr Minerva und in ihren Augen spiegelte sich ein Kampf, der doch schon entschieden war.

„Hermine…“

Es klang fast wie ein Flehen, aber sie wich nicht zurück.

„Schhh,“ murmelte Hermine und legte ihre andere Hand an Minervas Wange.

„Kein Titel, keine Regeln, nur du und ich.“

Langsam beugte sie sich vor. Ihre Lippen fanden sich erneut, zunächst zögerlich, beinahe tastend, dann mit wachsender Dringlichkeit. Minerva schloss die Augen und erlaubte sich, loszulassen. Ihre Hände glitten an Hermines Taille, hielten sie fest, als fürchtete sie, die Realität könnte sich sonst wieder gegen sie wenden. Hermine atmete tief auf, als sie spürte, wie Minerva nachgab, wie der Widerstand zu einem stillen Verlangen schmolz. Das Knistern entlud sich in diesem Kuss, der wärmer und inniger wurde, je länger er andauerte. Als sie sich schließlich für den Bruchteil einer Sekunde voneinander lösten, flüsterte Hermine mit einem Lächeln gegen ihre Lippen:

„Siehst du? Es fühlt sich nicht falsch an.“

Minerva öffnete die Augen und die Zweifel waren verschwunden. Stattdessen lag dort etwas Unausgesprochenes – eine Mischung aus Erleichterung und Hunger.

„Nein,“ hauchte sie. „Ganz und gar nicht.“

Minerva zog Hermine enger an sich und der Kuss wurde tiefer, dringlicher. Hermines Finger glitten in den Stoff von Minervas Robe, hielten sie fest, als wollte sie sie nie wieder loslassen.

„Endlich“, hauchte sie, als ihre Münder sich kurz lösten.

Hermine sah sie mit einem frechen, aber zärtlichen Grinsen an, ehe sie Minerva erneut küsste, heißer, ungeduldiger. Minerva spürte, wie ihre eigene Zurückhaltung verglühte. Ihre Hände wanderten über Hermines Rücken, zogen sie enger, bis kein Raum mehr zwischen ihnen blieb. Ein Zittern lief durch Hermines Körper und es entlockte Minerva ein leises Lächeln.

Ohne bewusst darüber nachzudenken, löste Minerva den Kuss und griff nach Hermines Hand. Ihr Blick sagte alles, Worte wären überflüssig gewesen. Hermine nickte kaum merklich, die Lippen leicht geöffnet, der Atem schnell. Schweigend führte Minerva sie durch den Raum, vorbei am Kamin, bis zu einer Tür am Ende. Mit einem kaum hörbaren Klicken schwang sie auf und ein weiches, warmes Licht kam aus dem Schlafzimmer. Hermine trat als Erste hinein, doch sie zog Minerva sofort mit sich, ehe diese auch nur auf den Gedanken kommen konnte, erneut zu zögern.

„Kein Zurück mehr, Minerva“, flüsterte sie, die Stimme tief und rau vor Sehnsucht.

„Das will ich auch nicht,“ entgegnete Minerva und diesmal war es ihre Hand, die Hermine entschlossen an der Taille packte und näher zog.

*****

Mit einem lässigen Tritt ließ Minerva die Tür ins Schloss fallen. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, ließ Hermine keinen Zweifel mehr an ihrer Entschlossenheit. Sie drängte Minerva sanft rückwärts, bis deren Rücken die hölzerne Wand berührte. Der Kuss, den sie ihr schenkte, war nun tiefer, verlangender, fast so, als wollten sie beide all die Jahre des Schweigens und Zurückhaltens in einem einzigen Augenblick nachholen.

Minerva keuchte leise, als Hermines Hände über ihre Arme glitten, hinauf zu den Schultern, wo sie den schweren Stoff des Umhangs beiseiteschob.

„Hermine…“ hauchte sie und legte den Kopf zurück an das kühle Holz der Tür.

„Schhh,“ murmelte Hermine gegen ihre Lippen und küsste sie wieder, während ihre Finger mit spielerischer Bestimmtheit über ihren Rücken glitten.

Minerva spürte die Wärme ihrer Hände durch den Stoff, ein Feuer, das sie erschauern ließ. Sie griff nach Hermines Taille und zog sie an sich, bis sie den Herzschlag der Jüngeren spüren konnte. Ihr Atem vermischte sich, unregelmäßig, aufgeladen. Hermine lachte leise, voller Lust und Zärtlichkeit zugleich.

„Ich liebe es, wenn du die Kontrolle verlierst.“

Ihre Finger glitten nun über Minervas Hals und ihre Lippen setzten zarte Küsse darauf, während sich Minervas Hände in Hermines dichten Haaren vergruben und sie wieder hinaufzog, um ihre Lippen zu küssen. Der Kuss wurde wieder intensiver, hungriger und diesmal war es Minerva, die die Führung übernahm, die ihre Lippen gegen Hermines presste, als würde sie die Zeit selbst zum Stillstand zwingen wollen. Hermine packte Minervas Taille und zog sie vorsichtig weg von der Wand. Während sie Minerva weiter küsste, drängte sie sie in den Raum hinein, bis sie vor dem großen Himmelbett in der Mitte des Raumes standen. Hermine löste sich nur schwer von Minervas Lippen und sah sie ernst an. Sanft strich sie über die geröteten Wangen.

„Du kannst noch Nein sagen.“

„Das wird nicht nötig sein“, flüsterte sie, ehe sie sich langsam zurück aufs Bett sinken ließ und Hermine sanft zu sich zog.

Hermine folgte ihr mit einem hungrigen Blick. Sie ließ sich über Minerva sinken und stützte sich mit den Händen links und rechts von ihr ab. Minervas Finger fanden ihren Nacken, zogen sie näher und der Kuss, der folgte, ließ jeden Rest von Zögern zerschmelzen. Hermine lachte leise gegen ihre Lippen.

„So viel Feuer, das du all die Jahre versteckt hast.“

Minerva antwortete nicht mit Worten, sondern mit einer Berührung – ihre Hand glitt von Hermines Taille über die Seite ihres Körpers, langsam, forschend, bis Hermine scharf die Luft einsog, als Minervas Hand sanft ihre Brust berührte. Ihre Finger krallten sich ins Laken, ehe sie Minerva entschlossen an sich zog. Ihre Körper drückten sich enger aneinander und die Schichten von Stoff dazwischen wurden zum Hindernis, das sie beide nicht mehr ertragen wollten. Mit zitternden, hastigen Händen entkleideten sie einander, bis nur noch Hermines Unterwäsche und ein hauchdünnes Unterkleid von Minerva zwischen ihnen war. Hermine saß rittlings auf Minerva und betrachtete sie. Langsam beugte sie sich zu ihr hinunter und schob die Träger von ihren Schultern. Sie spürte, wie Minerva den Atem anhielt, als Hermine den Stoff von ihrem Oberkörper zog. Sie richtete sich wieder auf und betrachtete Minerva, als wäre sie ein unbezahlbares Kunstwerk. Sie sah einen Hauch von Scham in Minervas Blick, den sie schnell senkte.

„Schau mich an“, sagte Hermine.

Als Minerva ihren Blick anhob, sah sie, wie Hermine ihren BH auszog.

„Du bist nicht im Nachteil“, grinste sie triumphierend auf Minerva hinunter und genoss den lüsternen Blick der Schulleiterin.

Sie legte ihre Finger auf Minervas Schultern und strich quälend langsam über ihr Schlüsselbein und berührte dann Minervas Brüste.Sie beugte sich erneut hinunter und küsste zärtlich die weichen, wohlgeformten Brüste. Minervas Finger krallten sich in Hermines Hüften und sie schloss genießerisch ihre Augen, während ihr Atem immer schneller ging. Hermine löste ihre Hände von Minervas Brüsten und ließ sie an ihrem Körper hinuntergleiten. Vor dem Ziel hielt sie inne und sah Minerva an. Sie löste Minervas Hände bestimmt von ihrer Hüfte und presste sie über Minervas Kopf auf die Matratze, hielt sie dort mit einer Hand fest und begann sich erneut über Minervas Oberkörper zu küssen. Ihre andere Hand fand Minervas Slip und berührte den Stoff an ihrer intimsten Stelle. Sofort keuchte Minerva auf.

„Hermine“, hauchte sie, als Hermine erneut über die Stelle strich.

Sie hob den Kopf und küsste sanft Minervas Lippen, während sie ihr auch das letzte Stück Stoff nahm. Dann sah sie in Minervas Augen. In ihnen brannte die Lust und sie hielt es kaum noch aus.

„Sag mir, wenn es unangenehm wird und ich höre sofort auf.“

Minerva nickte, sie war kaum noch Herr ihrer Sinne und da spürte sie auch schon Hermines Hand zwischen ihren Beinen. Das sanfte streicheln wurde intensiver. Ihr Atem beschleunigte sich und da schrie sie auch schon auf, als Hermine mühelos in sie eindrang. Minerva stöhnte hemmungslos und drückte ihren Rücken durch, während sie versuchte, ihre Hände aus Hermines Griff zu befreien. Hermine fand einen langsamen, für Minerva fast quälenden Rhythmus und sie grinste auf die ältere Frau hinunter. Sie stöhnte und wand sich unter ihr.

„Wie war das?“, sagte Hermine und hielt einen Moment inne. „Du willst mehr?“

Minerva öffnete ihre Augen. Im Rausch ihrer Lust hatte sie nicht bemerkt, wie sie darum gebettelt hatte, härter von Hermine genommen zu werden. Hermine gab Minervas Hände frei.

„Es wird mir ein Vergnügen sein“, grinste sie gefährlich auf Minerva hinunter.

Ihre Finger begannen sich wieder in Minerva zu bewegen.

„Du… machst mich wahnsinnig,“ flüsterte Minerva atemlos und krallte sich haltsuchend in Hermines Schultern, während Hermine ihre Lippen über ihren Hals gleiten ließ.

Hermine kicherte nur und küsste sich weiter abwärts. Einen Moment schenkte sie Minervas Brüsten ihre Aufmerksamkeit und sie erhöhte das Tempo ihrer Finger, die sich unaufhörlich in Minerva bewegten.

„Hermine! Du… Du quälst mich“, brachte Minerva nur schwer heraus und drängte sich Hermine noch mehr entgegen.

„Aber du liebst mich oder?“

Minerva konnte nichts sagen, Hermine glitt noch tiefer in sie.

„Sag es.“

„Ja… Ja, ich… liebe dich“, stöhnte Minerva und mit diesen Worten und einem lauten Schrei kam Minerva zum Höhepunkt.

Doch Hermine hatte nicht die Absicht, ihr Liebesspiel schon zu beenden. Plötzlich spürte Minerva ein neues Gefühl und stöhnte erneut auf. Hermines Lippen und ihre Zunge hatten den Platz ihrer Finger eingenommen und so verwöhnte sie Minerva, bis die Welle der Erlösung ein zweites Mal über sie hinwegrauschte. Mit einem breiten Grinsen tauchte Hermine wieder auf, doch was sie sah, raubte ihr den Atem. Minervas Atem ging noch schnell, doch in ihren Augen brannte es mehr als zuvor. Es war Lust. Pure Lust. Hermine öffnete den Mund, doch da wurde sie schon von Minerva gepackt und auf den Rücken gedreht.

„Glaub ja nicht, dass ich dieses Spiel nicht auch spielen kann“, sagte Minerva.

Sie schickte ihre Finger geschickt auf die Reise über Hermines Körper, während sich ihre Lippen um Hermines Brüste kümmerten. Hermine bebte unter Minervas Händen. Diese Frau wusste wahrlich, was sie tat und brachte Hermine bereits mit ein paar Bewegungen zum Kommen, doch auch Minerva hatte nicht die Absicht, es dabei zu belassen. Sie sah Hermine an und küsste ihren Hals, sanft und zärtlich, ließ dabei ihre Finger sanft um Hermines Brüste kreisen, ohne sie dabei wirklich zu berühren. Hermines Hände glitten über ihren Rücken und pressten sie an sich, als Minervas Lippen sich erneut um ihre Brüste legten und ihre Hand sanft ihre Schenkel auf und ab streichelten.

„Du bringst mich um…“, keuchte Hermine und drängte sich ihr entgegen.

Minerva kicherte, das Vibrieren an ihren Brüsten jagte Schauer durch ihren ganzen Körper.

„Minerva… Bitte…“, keuchte Hermine, hielt sich an Minerva fest und da fühlte sie es.

Sie ließ ihre Finger sanft über ihre Mitte gleiten und reizte Hermine noch ein wenig mehr. Die junge Frau wurde beinahe wahnsinnig unter der Berührung und bettelte darum, endlich erlöst zu werden.

Minerva gab ihrer Bitte nach und drang in sie ein, verwöhnte sie, bis Hermine unter lautem Stöhnen kam.

*****

Als sie schließlich erschöpft nebeneinander ins Kissen sanken, war die Welt draußen verschwunden. Alles, was zählte, war dieses gemeinsame Atmen, dieses unbeschreiblich schöne Gefühl, endlich angekommen zu sein.

Das Feuer im Kamin war fast heruntergebrannt, nur noch einzelne Glutnester warfen ihr sanftes Licht in den Raum. Auf dem großen Bett lag Hermine eng an Minerva geschmiegt, ihr Atem langsam und gleichmäßig, während ihre Finger noch immer über die Hand der Älteren strichen. Minerva hatte die Augen geschlossen, doch der Schlaf wollte sie nicht ganz finden. Zu stark pochte noch immer das Bewusstsein, dass diese Nacht alles verändert hatte.

„Du siehst mich so an, als würdest du noch immer zweifeln,“ murmelte Hermine plötzlich, ohne die Augen zu öffnen.

„Woher…“

„Ich spüre dich. Deinen Herzschlag, dein Zögern… deine Wärme.“

Minerva seufzte leise und legte die freie Hand in Hermines Haare.

„Ich habe mein Leben lang darauf geachtet, niemanden zu nah an mich heranzulassen. Und nun… bist du da und hast das, was von meinem Leben noch übrig ist, völlig auf den Kopf gestellt.“

Hermine stützte ihren Kopf auf ihre Hand und streichelte mit der anderen über Minervas Wange.

„Das nennt sich Liebe“, sagte sie und gab Minerva einen sanften Kuss.

„Zum ersten Mal seit Langem fühle ich mich… lebendig.“

Hermine lächelte.

„Dann lass uns dieses Gefühl festhalten, so lange es geht.“

Minerva beugte sich noch einmal vor und küsste Hermine zärtlich, bevor sie sich wieder in die Arme der anderen kuschelten. So fanden sie beide in jener Nacht, die so viel mehr als nur ein Anfang war, endlich den Schlaf – in dem beruhigenden Wissen, dass sie nicht mehr allein waren.