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Schwerer Unterricht

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Schwerer Unterricht

Hallo meine Lieben,

heute liefere ich euch etwas mehr Lesestoff ;) Dank Urlaub, Krankheit und Stress in den letzten Wochen bin ich ziemlich in Verzug und muss jetzt das Tempo beim Hochladen der neuen Kapitel ein wenig anziehen ;) Das kommt euch vielleicht gerade recht :D Ich hatte auch ehrlich gesagt nicht geplant, dass diese Fanfiction so lang wird... Ich hoffe ihr seid noch dabei und bleibt mir noch eine Weile erhalten ;) Hermine und Minerva haben noch so manche Hürde zu meistern. So, jetzt aber genug gequatscht. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Lasst mich gerne wieder wissen, wie es euch gefällt :D

LG M.

Der Morgen schlich sich leise in das Zimmer, sanftes Licht lag auf den Vorhängen und zeichnete weiche Konturen auf die Möbel. Hogwarts war um diese Stunde noch still, als würde das Schloss selbst den Atem anhalten.

Minerva lag auf der Seite, den Kopf leicht angehoben und betrachtete Hermine neben sich. Ihr Haar war im Schlaf zerzaust, die Stirn entspannt, der Atem ruhig. Es war einer dieser seltenen Augenblicke, in denen keine Verantwortung drängte, keine Entscheidungen getroffen werden mussten. Sanft streichelte Minerva durch Hermines Haar und über ihre Wange.

Hermine regte sich, noch halb im Traum und rückte näher. Ihre Stirn fand Minervas Schulter, eine Hand legte sich fast suchend an ihre Taille.

„Guten Morgen mein Schatz“, sagte Minerva sanft.

„Morgen“, grummelt Hermine gegen Minervas Halsbeuge und setzte direkt ein paar sanfte Küsse an Minervas Hals und auf ihre Schulter, während sie die Schulleiterin an der Taille näher zog.

Minerva küsste Hermine auf die Stirn und lächelte.

„Ich weiß, wir sollten eigentlich aufstehen“, murmelte Hermine schläfrig, ohne die Augen zu öffnen.

Minerva lächelte.

„Eigentlich“, bestätigte sie leise.

Sie strich Hermine sanft durch das Haar, langsam, bedacht, als wolle sie die Zeit dehnen. Jeder dieser gestohlenen Morgen war kostbar, ein kleines Geheimnis zwischen ihnen, verborgen vor dem Lärm des Tages.

„Noch fünf Minuten“, bat Hermine leise.

Minerva beugte sich vor und küsste sie leicht auf die Schläfe.

„Fünf Minuten kann ich verantworten.“

Hermine schmunzelte, blinzelte nun doch und sah zu ihr auf. In ihrem Blick lag diese Mischung aus Wärme und Entschlossenheit, die Minerva so gut kannte und liebte.

„Heute wird nicht leicht“, sagte Hermine schließlich.

„Nein“, erwiderte Minerva ehrlich. „Aber du wirst es meistern.“

Sie küssten sich, zärtlich, ruhig, ohne Eile. Kein Verlangen, das drängte, nur Nähe, die stärkte.

Schließlich seufzte Minerva leise und richtete sich ein wenig auf.

„Wenn wir jetzt nicht aufstehen, werden wir zu spät kommen.“

Hermine lachte leise, ließ ihre Stirn noch einen Moment an Minervas ruhen.

„Dann lass uns gehen, bevor jemand merkt, wie schwer mir das Aufstehen fällt.“

Sie blieben noch einen Herzschlag lang liegen, hielten einander fest und nahmen diese Ruhe mit sich, als sie sich schließlich voneinander lösten und der Tag sie wieder einholte. Bevor Hermine wieder in den Kamin stieg, um unbemerkt in ihre Wohnung zu kommen, nahm sie Minervas Hände in ihre und strich sanft über ihren Handrücken.

„Mach dir keine Sorgen Liebling“, sagte Minerva. „Wir wissen beide, dass du es kannst und ich bin bei dir, wenn du mich brauchst.“

Hermine nickte und zog Minerva an sich. Sie küsste ihre Partnerin und legte all ihre Gefühle in diesen Kuss.

„Ich liebe dich“, sagte Minerva und strich ihr sanft über die Wange.

„Ich dich auch.“

Hermine raubte sich noch einen schnellen Kuss und verschwand dann im Kamin.

Der Klassenraum wirkte an diesem Morgen kälter als sonst, obwohl die Fenster geschlossen waren. Hermine stand wie am Vortag an Featherstones Seite, die Hände ordentlich vor sich gefaltet, den Blick aufmerksam auf die Schüler gerichtet. Äußerlich war sie ruhig, gefasst, doch innerlich war sie wachsam.

Featherstone begann die Stunde ohne Vorrede. Seine Stimme war sachlich, präzise, beinahe übertrieben kontrolliert.

„Heute widmen wir uns der fortgeschrittenen Transfigurationsstabilisierung“, sagte er und warf Hermine einen kurzen Blick zu. „Miss Granger wird die theoretische Einführung übernehmen.“

Hermine nickte und trat einen Schritt vor. Sie erklärte klar, strukturiert, sicher. Die Schüler hörten aufmerksam zu, einige machten sich Notizen. Für einen kurzen Moment hatte sie das Gefühl, tatsächlich Raum zu bekommen und sie fühlte sich sicher. Dann unterbrach Featherstone sie.

„Nein. So nicht.“

Seine Stimme schnitt scharf durch den Raum.

„Die zeitliche Abfolge ist ungenau. Beginnen Sie noch einmal. Und dieses Mal machen Sie es richtig.“

Ein Raunen ging durch die Klasse. Hermine hielt kurz inne, atmete ein und setzte neu an. Sie korrigierte sich, präziser, noch sauberer formuliert.

Featherstone nickte knapp. Sehr knapp. Er trat näher, viel näher als nötig und musterte sie, als wolle er jede Regung lesen. Dieser Blick war neu. Nicht nur kritisch, sondern prüfend und berechnend.

Im weiteren Verlauf der Stunde wiederholte sich das Muster:

Er ließ sie sprechen, ließ sie erklären und unterbrach sie dann unvermittelt. Manchmal wegen Kleinigkeiten, manchmal wegen Nuancen, die selbst für fortgeschrittene Schüler kaum relevant waren. Hermine ließ sich nichts anmerken. Sie antwortete ruhig, sachlich und hielt stand, doch etwas ließ sie nicht los.

Featherstone war zu aufmerksam. Er beobachtete nicht nur ihre Worte, sondern ihre Wirkung. Die Schüler. Die Dynamik im Raum und immer wieder dieser kurze, wachsame Blick, als würde er innerlich Protokoll führen.

'Er sammelt etwas', dachte Hermine. 'Nicht gegen meine Leistung, eher gegen mich.'

Als ein Schüler eine Frage stellte und Hermine antwortete, dauerte es nur Sekunden, bis Featherstone wieder eingriff.

„Miss Granger“, sagte er kühl, „unterlassen Sie diese Ausschweifungen. Sie sind hier zur Anleitung und für kurze, präzise Antworten und nicht zur Selbstdarstellung.“

Ein paar Köpfe drehten sich zu ihr. Hermine spürte ein kurzes Aufflammen von Ärger, ließ es aber nicht zu.

„Natürlich, Professor“, erwiderte sie ruhig, doch innerlich zog sich etwas zusammen.

Das hier war kein bloßes Schikanieren mehr. Das war Strategie und während Featherstone sich wieder der Tafel zuwandte, war Hermine sich sicher:

Er wartete auf einen Fehler und einen Moment, den er nutzen konnte.

Und genau deshalb durfte sie ihm keinen einzigen liefern.

Auch die folgenden Stunde begannen nicht anders als die vorige geendet hatte — angespannt, kontrolliert, aufgeladen. So auch die letzte Stunde vor der Pause.

Hermine stand wieder an Featherstones Seite, den Blick auf ihre Notizen gerichtet, bereit, ihren Teil zu übernehmen. Sie kam aber nicht wirklich dazu. Kaum hatte sie einen Gedankengang eröffnet, fiel Featherstone ihr ins Wort.

„Nein. Das ist zu vereinfacht“, sagte er scharf und trat vor. „Lassen Sie mich das richtig erklären.“

Er wandte sich direkt an die Klasse, ohne ihr einen weiteren Blick zu schenken. Seine Stimme nahm diesen belehrenden, selbstgefälligen Ton an, den Hermine nur zu gut kannte. Er erklärte nicht ausführlich, eher verschachtelt und unnötig kompliziert.

Hermine hörte nur zu und je länger er sprach, desto deutlicher wurde ihr, dass etwas nicht stimmte.

Er ließ einen wichtigen Übergang aus. Ein grundlegendes Prinzip der Zauberstabilität ließ er aus. Das war kein zusätzliches Detail. Es war essenziell, um den Zauber richtig ausführen zu können. Er machte einen gravierenden Fehler.

Sie zögerte einen Moment, doch dann hob sie ruhig den Blick.

„Verzeihung, Professor Featherstone“, sagte sie sachlich, ohne Schärfe, „aber wenn man die dritte Phase der Transformation auslässt, wirkt der Zauber instabil. Das könnte die Schüler später—“

„Nein“, schnitt er ihr das Wort ab.

Zu schnell. Zu laut. Die Klasse erstarrte. Hermine blieb ruhig.

„Auf Seite 257 explizit darauf hingewiesen, dass…“

Featherstone drehte sich abrupt zu ihr um. Sein Gesicht war angespannt, die Kieferlinie hart.

„Miss Granger“, sagte er mit eisiger Stimme, „ich unterrichte dieses Fach seit über zwanzig Jahren.“

Ein paar Schüler senkten hastig die Blicke.

„Und Sie“, fuhr er fort, einen Schritt auf sie zugehend, „sind immer noch eine Referendarin. Eine unbedeutende Referendarin.“

Das Wort hing schwer im Raum.

„Sie täten gut daran, sich daran zu erinnern“, sagte er scharf. „Sie sind hier, um zu lernen und nicht, um mich vor einer Klasse zu korrigieren.“

Hermine spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Nicht aus Angst, sondern aus Zorn, doch sie ließ sich nichts anmerken. Ihre Haltung blieb aufrecht, ihr Blick ruhig.

„Natürlich, Professor“, sagte sie leise. „Es war nicht meine Absicht, Sie zu belehren. Ich wollte nur sicherstellen, dass die Schüler eine Chance haben, es richtig zu verstehen.“

Featherstone musterte sie einen Moment scharf und funkelte sie mit zornigen Augen an, dann wandte er sich wieder den Schülern zu.

„Sie fahren fort, wie ich sagte.“

Doch die Atmosphäre hatte sich verändert. Die Schüler waren verunsichert und Featherstone war es auch. Allerdings auf eine andere Weise. Hermine wusste es. Sie hatte ihn getroffen. Nicht laut, nicht öffentlich, aber präzise und genau das machte ihn wütend.

Während sie wieder einen Schritt zurücktrat, die Hände ruhig vor sich, war ihr eines klar:

Das hier war kein Zufall gewesen. Featherstone hatte sie absichtlich provoziert und sie hatte nicht geschwiegen. Das würde Konsequenzen haben.

Featherstone beendete die Stunde abrupt.

„Genug für heute“, sagte er kühl und schlug das Buch zu. „Als Hausaufgabe erwarte ich von jedem 3 Seiten über das heutige Thema. Bis morgen.“

Ein aufgebrachtes Murmeln ging durch die Reihen.

„Heute ist das Quidditsch Spiel Sir“, sagte ein Junge aus Gryffindor.

Featherstone trat an den Tisch und stützte sich darauf ab. Der Junge wich ein Stück zurück.

„Dann sollten Sie besser gleich nach dem Essen beginnen. Wenn Sie aufmerksam waren, dürfte es kein Problem sein.“

Er richtete sich wieder auf.

„Sie können gehen.“

Die Stühle scharrten hastig über den Boden. Niemand ließ sich Zeit. Die Schüler spürten die Spannung und wollten nur hinaus. Innerhalb weniger Augenblicke war der Raum fast leer. Auch Hermine sammelte ihre Unterlagen ein, hielt den Blick gesenkt und wollte gerade gehen, als seine Stimme hinter ihr erklang.

„Miss Granger. Sie bitte noch einen Moment.“

Sie erstarrte einen Herzschlag lang. Langsam drehte sie sich um.

„Ich habe noch zu tun.“

„Sie bleiben“, sagte er scharf.

Hermine hielt seinem Blick stand.

„Schließen Sie die Tür.“

Ein ungutes Gefühl kroch ihr den Rücken hinauf. Ihr Instinkt warnte sie leise, aber eindringlich. Doch sie zwang sich zur Ruhe, trat zur Tür und schloss sie. Das leise Klicken des Schlosses hallte im Raum nach. Featherstone stand noch immer vorne, die Hände auf dem Pult abgestützt. Als er sich nun umdrehte, war jede Spur von didaktischer Fassade verschwunden.

„Was glauben Sie eigentlich, wer Sie sind?“ begann er scharf.

Hermine richtete sich auf.

„Ich habe lediglich auf einen fachlichen Punkt hingewiesen.“

„Sie haben mich korrigiert“, zischte er. „Vor einer Klasse.“

„Sie haben einen entscheidenden Aspekt ausgelassen“, entgegnete sie ruhig, auch wenn ihr Herz schneller schlug. „Es ging nicht um Autorität, sondern um die Sache.“

Er lachte kurz auf. Kein echtes Lachen, eher ein scharfes Ausstoßen von Luft.

„Wie typisch“, sagte er kalt. „Immer diese moralische Überlegenheit. Diese Selbstgerechtigkeit.“

Er trat näher.

„Sie glauben ernsthaft, Ihr brillanter Verstand macht Sie unangreifbar?“

Sein Blick bohrte sich in sie.

„Sie sind eine Referendarin, Miss Granger. Austauschbar. Bewertbar. Und sehr leicht zu Fall zu bringen.“

Hermine spürte, wie sich ihre Hände leicht ballten, zwang sich aber zur Kontrolle.

„Ich erfülle meine Aufgaben“, sagte sie fest. „Und ich lasse mich nicht dafür herabwürdigen, dass ich Fachwissen einbringe.“

Featherstones Lippen verzogen sich zu einem dünnen Lächeln.

„Ach, wirklich?“

Er verschränkte die Arme.

„Oder glauben Sie, der Rückhalt, den Sie im Moment genießen, schützt Sie vor Konsequenzen?“

Hermine hob den Kopf.

„Ich erwarte nichts weiter als faire Beurteilung.“

„Sie glauben, Minerva“, sagte er leise und allein die Art, wie er den Namen aussprach, ließ Hermine innerlich erstarren. „wird Sie auffangen. Immer wieder.“

Er machte einen Schritt auf sie zu, nun nur noch wenige Meter entfernt.

„Aber dieser Schutz“, fuhr er fort, „ist nicht unbegrenzt und wenn Sie erst einmal scheitern — und das werden Sie — dann wird man sich fragen, warum sie so viel in Sie investiert hat.“

Hermine schluckte, hielt aber seinem Blick weiter stand.

„Sie unterschätzen mich“, sagte sie ruhig.

„Nein“, erwiderte Featherstone kalt. „Ich sehe Sie sehr genau.“

Ein Moment schwerer Stille legte sich über den Raum.

„Sie täten gut daran, in Zukunft zu schweigen“, schloss er. „Sonst wird Ihr Absturz schneller kommen, als selbst Minerva McGonagall ihn aufhalten kann.“

Hermine atmete tief durch. Als sie antwortete, war ihre Stimme leise, aber fest.

„Ich werde nicht scheitern, nur weil Sie es wollen.“

Featherstones Augen verengten sich.

„Wir werden sehen.“

Er wandte sich ab.

„Sie können gehen.“

Hermine zögerte keinen Moment. Sie öffnete die Tür, trat hinaus in den Korridor und erst als sie einige Schritte entfernt war, erlaubte sie sich, wieder zu atmen, doch eines war ihr klar:

Das hier war eskaliert und Professor Featherstone hatte seine Karten noch lange nicht alle ausgespielt.

Die Große Halle war erfüllt vom gewohnten Mittagslärm: klirrendes Besteck, lebhafte Gespräche über den Unterricht und das bevorstehende Spiel Gryffindor gegen Ravenclaw. Minerva saß auf ihrem Platz am Lehrertisch, den Rücken gerade, die Hände ordentlich neben dem Teller gefaltet, doch sie aß kaum. Ihr Blick glitt immer wieder unwillkürlich durch den Raum. Ein Platz blieb leer.

Hermine.

Minerva runzelte kaum merklich die Stirn. Hermine war pünktlich. Immer. Selbst an Tagen, an denen sie erschöpft oder angespannt war, ließ sie das Mittagessen selten aus. Dass sie nun fehlte, ließ ein leises, aber hartnäckiges Unbehagen in Minervas Brust wachsen. Ihr Blick wanderte weiter und blieb an Featherstone hängen.

Er saß einige Plätze entfernt, leicht zurückgelehnt, ein Glas vor sich und sprach mit Horace Slughorn. Sein Gesicht trug diesen selbstzufriedenen Ausdruck, den Minerva nur zu gut von ihm kannte. Er lächelte, nickte, gestikulierte gelassen, als wäre der Vormittag vollkommen nach seinem Geschmack verlaufen. Minervas Kiefer spannte sich an. Sie zwang sich, den Blick abzuwenden, gerade als Pomona sich leicht zu ihr hinüberbeugte.

„Du wirkst abwesend“, sagte sie leise, aber freundlich wie immer. „Ist alles in Ordnung?“

Minerva zögerte einen Moment, dann seufzte sie kaum hörbar.

„Ich frage mich nur, wo Hermine ist“, antwortete sie ruhig, doch Pomona entging der feine Unterton nicht.

Pomona folgte Minervas Blick kurz durch den Raum, sah den leeren Platz, dann Featherstone und verstand mehr, als Minerva ausgesprochen hatte.

„Dann solltest du vielleicht nach ihr sehen“, schlug Pomona leise vor.

Minerva schüttelte bedauernd den Kopf.

„Ich würde es gern, aber ich habe gleich einen Termin, den ich nicht verschieben kann. Das Ministerium.“ Ein Schatten huschte über ihr Gesicht. „Ich darf ihn auf keinen Fall verpassen.“

Pomona legte den Kopf leicht schief, musterte Minerva einen Augenblick und lächelte dann sanft.

„Dann gehe ich“, sagte sie ohne Zögern. „Ich sehe nach Hermine.“

Minerva sah sie überrascht an und dann mit sichtlicher Erleichterung.

„Das wäre… danke Pomona“, sagte sie leise.

Pomona zwinkerte ihr beruhigend zu.

„Mach dir keine Sorgen. Ich finde sie und wenn etwas ist, erfährst du es.“

Minerva nickte dankbar, auch wenn das Unbehagen nicht ganz wich. Noch einmal glitt ihr Blick durch die Halle zu Featherstone, der gerade leise lachte. Ihr Magen zog sich zusammen.

'Halt durch', dachte sie, nicht sicher, ob der Gedanke Hermine galt oder ihr selbst.

Dann richtete sie sich auf, erhob sich und verließ die Halle. Pomona folgte kurz danach und machte sich auf den Weg, Hermine zu suchen.