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Sturm im Inneren

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Sturm im Inneren

Halli Hallo :D

schon geht es weiter. Ich wünsche euch wie immer viel Spaß und freue mich auf eure Reviews ;)

LG

M.

Pomona ließ sich Zeit bei ihrer Suche, ging systematisch vor. Erst Hermines Büro. Sie klopfte, wartete, trat ein. Leer. Ihre Wohnung: ebenfalls unbewohnt, die Vorhänge halb gezogen, als wäre Hermine nur kurz fortgegangen. In der Bibliothek fragte Pomona leise bei Madam Pince nach, ließ den Blick über die Tische gleiten, doch auch dort war Hermine nicht. Ein leises Stirnrunzeln legte sich auf Pomonas Gesicht.

'Sie zieht sich zurück', dachte sie. 'Und wenn Hermine das tut, dann ist es ernst.'

Ohne weiter zu zögern, wandte sie sich dem einzigen Ort zu, an den man ging, wenn man Ruhe brauchte oder Abstand.

Der Astronomieturm.

Die Stufen waren kühl und still, das Licht fiel gedämpft durch die schmalen Fenster. Als Pomona die Plattform erreichte, sah sie Hermine sofort. Sie stand am Rand, die Arme locker auf der Brüstung abgelegt, den Blick auf den Himmel gerichtet, der noch hell war, aber bereits einen Hauch von Nachmittag trug.

„Da bist du ja“, sagte Pomona sanft.

Hermine zuckte erschrocken zusammen und drehte sich um. Ihr Lächeln war höflich, aber brüchig.

„Hallo, Pomona.“

Pomona trat neben sie und lehnte sich ebenfalls an die Brüstung. Einen Moment lang sagte sie nichts, sondern ließ die Stille wirken.

„Was führt dich her?“, fragte Hermine nach einer Weile.

„Du warst nicht beim Essen.“

„Ich… habe keinen Hunger.“

„Minerva macht sich Sorgen“, sagte sie schließlich ruhig.

Hermine senkte den Blick.

„Das dachte ich mir.“

„Willst du mir sagen, was passiert ist?“

Hermine schwieg erst. Dann löste sich etwas in ihr, wie ein Knoten, der zu lange zu fest gezogen war.

„Er wartet nur darauf, dass ich einen Fehler mache“, sagte sie leise. „Featherstone. Er provoziert mich, unterbricht mich immer wieder und er verdreht Dinge. Heute…“

Sie brach kurz ab, holte Luft.

„Heute hat er mir sehr deutlich gemacht, dass er mich scheitern sehen will.“

Pomona sah sie aufmerksam an, ohne zu unterbrechen.

„Er hat mir gesagt, dass der Rückhalt, den ich habe, nicht ewig hält“, fuhr Hermine fort. „Dass Minerva sich angreifbar macht, wenn sie mich weiter schützt und ich muss leider zugeben, dass er damit nicht ganz unrecht hat.“

Pomonas Blick wurde ernst.

„Das ist nicht in Ordnung. Minerva muss das wissen.“

Hermine schüttelte sofort den Kopf.

„Nein.“

„Hermine…“

„Nein“, wiederholte sie fester. „Das kann ich nicht.“

Sie drehte sich ganz zu Pomona um, ihre Augen ernst, beinahe flehend.

„Wenn ich zu ihr gehe, wird sie sich wieder öffentlich vor mich stellen. Sie wird ihn zurechtweisen, vielleicht vor dem Kollegium. Und dann fangen die Fragen an. Warum setzt sich die Schulleiterin so ein? Warum ausgerechnet ich?“

Pomona verstand und doch gefiel ihr die Antwort nicht.

„Du kannst das nicht allein austragen“, sagte sie ruhig.

„Vielleicht nicht, aber…“, entgegnete Hermine leise. „Ich muss.“

Sie richtete ihren Blick wieder geradeaus und ließ ihn über die Ländereien schweifen.

„Wenn Minerva sich weiter so für mich einsetzt, wird Featherstone genau das nutzen und das kann ich nicht zulassen. Nicht ihretwegen.“

Pomona seufzte, legte Hermine behutsam eine Hand auf den Arm.

„Edelmut. Ihr Gryffindors seid doch alle irgendwie gleich. Du darfst aber nicht vergessen, dass es kein Zeichen von Schwäche ist, wenn du dir Hilfe holst.“

Hermine lächelte traurig.

„Ich weiß, aber manchmal bedeutet Stärke auch, jemanden zu schützen. Manchmal sogar vor der Wahrheit.“

Einen Moment standen sie schweigend nebeneinander, der Wind zerrte leicht an ihren Roben.

„Versprich mir wenigstens eines“, sagte Pomona schließlich.

Hermine sah sie an.

„Versprich mir, dass du dich meldest, wenn es schlimmer wird.“

Hermine nickte langsam.

„Das verspreche ich.“

Pomona drückte ihren Arm kurz, warm, mütterlich.

„Dann komm jetzt. Du solltest wenigstens ein bisschen essen. Später… sehen wir weiter.“

Hermine atmete tief durch, nickte und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zurück, während hoch über ihnen der Himmel unbeirrt weiterzog.

Am Fuße der Treppe blieb Hermine stehen.

„Ich möchte mich noch ein bisschen vorbereiten“, sagte sie.

„Und was ist mit dem Essen?“

„Später. Ich lasse mir später etwas bringen.“

Hermine verabschiedete sich von Pomona und machte sich allein auf den Weg zurück zu ihrer Wohnung. Die Korridore wirkten stiller als sonst, gedämpft, als würde das Schloss selbst den Atem anhalten. Jeder Schritt half ihr, die Gedanken zu ordnen zumindest ein wenig.

Als sie die Tür hinter sich schloss, ließ sie die Schultern sinken. Die Anspannung wich nicht vollständig, aber sie verlor ihre Schärfe. Hermine stellte ihre Tasche ab, entzündete die Lampen und ließ sich kurz an den Tisch sinken, die Stirn in die Hände gestützt. Es tat gut, darüber zu sprechen. Der Gedanke war da, klar und ehrlich. Pomona hatte nichts beschönigt, nichts dramatisiert. Sie hatte einfach zugehört und das hatte mehr geholfen, als Hermine erwartet hatte. Gleichzeitig zog sich ihr Magen zusammen.

„Was, wenn sie doch etwas sagt?“, flüsterte Hermine zu sich selbst.

Wenn, dann würde sie es nicht aus Bosheit tun, sondern aus Sorge. Pomona war Minerva gegenüber loyal und Minerva würde sofort reagieren. Hermine schüttelte leicht den Kopf, als wollte sie den Gedanken vertreiben.

„Nicht jetzt“, murmelte sie leise.

Sie stand auf, zog Pergamente und Bücher aus der Tasche und breitete alles auf dem Tisch aus. Unterrichtsplanung. Struktur. Sicherheit. Arbeit war ihr Anker — immer schon gewesen.

Sie begann, Notizen zu ordnen, Erläuterungen zu verfeinern und alternative Erklärungen auszuarbeiten. Jeder Satz, den sie schrieb, brachte ein kleines Stück Kontrolle zurück. Featherstones Stimme in ihrem Kopf wurde leiser, je mehr sie sich auf die Inhalte konzentrierte.

'Ich halte das aus. Ich habe schon Schlimmeres überstanden', dachte sie.

Sie zwang sich, bewusst zu denken.

'Nur noch ein paar Tage. Wenige Stunden. Dann war diese Phase vorbei.'

Ihr Blick fiel auf den Kalender an der Wand. Der November rückte näher und dann würde der Monat bei Horace beginnen. Der Gedanke ließ ihre Schultern sich entspannen. Slughorn war herzlich, geduldig, unterstützend. Bei ihm durfte sie unterrichten, ausprobieren, wachsen, ohne ständige Angst vor Demütigung.

„Das wird anders“, flüsterte sie.

Sie arbeitete weiter, bis die Zeilen vor ihren Augen verschwammen und die Dämmerung langsam in Abend überging. Erst dann legte sie die Feder beiseite und lehnte sich zurück.

Durchhalten. Nicht provozieren lassen. Keine Angriffsfläche bieten. Und vor allem: Minerva da raushalten.

Dieser Entschluss stand fest, auch wenn er ihr schwerer fiel, als sie zugeben wollte. Mit einem letzten Blick auf ihre Notizen stand Hermine auf, um sich einen Tee zu machen. Morgen war ein neuer Tag und sie würde ihm standhalten.

Als Minerva nach Hogwarts zurückkehrte, war der Himmel bereits dunkel. Die Lichter des Schlosses leuchteten warm gegen die Nacht, doch die Erschöpfung ließ sich nicht abschütteln. Der Termin im Ministerium hatte sich gezogen — endlose Formalitäten, unterschwellige politische Spannungen, wohlgesetzte Worte mit scharfen Kanten. Sie hatte Haltung bewahrt, wie immer, aber es hatte Kraft gekostet.

Ihre Schritte hallten leise durch die Korridore, als sie ihr Büro erreichte. Mit einer knappen Bewegung öffnete sie die Tür, ließ sie hinter sich zufallen und blieb einen Moment stehen, die Stirn gegen das kühle Holz gelehnt.

Sie atmete tief ein und langsam wieder aus.

„Was für ein Tag“, murmelte sie leise. „Ein sehr langer Tag.“

Minerva trat nun ganz ein und entzündete die Lampen mit einer knappen Bewegung des Zauberstabs. Der vertraute Raum empfing sie mit stiller Ordnung: Bücherregale, der massive Schreibtisch, die hohen Fenster. Normalerweise wirkte all das beruhigend. Heute fühlte es sich schwer an.

Sie legte ihre Robe ab, hängte sie sorgfältig auf und ließ sich dann in den Stuhl hinter ihrem Schreibtisch sinken. Ihre Hände ruhten einen Moment reglos auf der Tischplatte. Unwillkürlich glitt ihr Blick zur Uhr.

Es war zu spät fürs Abendessen, stellte sie fest und dann kam der Gedanke, der sie den ganzen Tag begleitet hatte, sich aber jetzt mit Nachdruck meldete:

Hermine.

Minerva griff nach dem Stapel Pergamente, den sie am Morgen noch einmal überarbeitet hatte — Hermines Plan, ihre Fortschritte, ihre nächsten Schritte. Sie überflog die Zeilen, doch ihr Fokus hielt nicht. Pomona hatte versprochen, nach ihr zu sehen. Sie würde Bescheid sagen, wenn etwas nicht stimmte und doch… dieses leise Ziehen blieb.

Minerva schloss kurz die Augen. Featherstones Gesicht tauchte vor ihrem inneren Blick auf — sein Tonfall, sein Blick beim Mittagessen. Selbstzufrieden. Zu selbstzufrieden.

Sie öffnete die Augen wieder, straffte sich und zog eine frische Seite Pergament heran. Die Arbeit würde helfen. Arbeit würde ihre Gedanken ordnen, doch selbst während sie schrieb, war ihr bewusst: Morgen würde sie genauer hinsehen. Auf Hermine. Auf Featherstone. Auf jede noch so kleine Verschiebung im Gefüge.

Minerva McGonagall war müde, aber sie war wachsam und etwas sagte ihr, dass die Ruhe trügerisch war.

Später, als sich Minerva bereits in ihre Gemächer zurückgezogen hatte, klopfte es an ihrer Tür. Es klopfte leise, zögernd, vorsichtig.

Minerva hob den Kopf, ein wenig irritiert. Um diese Uhrzeit erwartete sie niemanden mehr. Sie stand auf, strich sich unbewusst die Robe glatt und öffnete die Tür.

Alles veränderte sich. Hermine stand davor.

Ihr Haar war leicht zerzaust, der Mantel locker über den Schultern, der Blick müde, aber warm und in dem Moment, in dem sich ihre Augen trafen, löste sich etwas in Minervas Brust, das den ganzen Abend unter Spannung gestanden hatte.

„Hermine…“, sagte sie leise, fast überrascht.

„Ich hoffe, ich störe nicht“, erwiderte Hermine ebenso leise.

Minerva schüttelte kaum merklich den Kopf und trat zur Seite.

„Nein. Komm herein.“

Hermine trat ein und Minerva schloss die Tür hinter ihr. Das Klicken des Schlosses war kaum hörbar und doch war es wie ein Signal. Die Förmlichkeit fiel von ihnen ab wie ein Mantel, den man zu lange getragen hatte.

Hermine machte einen Schritt auf sie zu, dann noch einen. Minerva zögerte keinen Moment. Sie zog Hermine fest an sich, schloss die Arme um sie, als müsse sie sich vergewissern, dass sie wirklich da war.

„Ich habe mir Sorgen gemacht“, murmelte Minerva in ihr Haar.

Hermine atmete hörbar aus und vergrub kurz das Gesicht an Minervas Schulter.

„Ich weiß.“

Minerva hob den Kopf, legte beide Hände an Hermines Wangen und sah sie an - prüfend, sanft und voller Fragen. Hermine sagte kein Wort. Sie konnte und wollte nicht. Nicht jetzt. Sie beugte sich einfach vor und küsste Minerva. Der Kuss war innig, dringend, aber nicht hastig. Ein Kuss, der Spannung löste und der Halt gab. Minerva erwiderte ihn mit einer Wärme, die sie den ganzen Tag zurückgehalten hatte, zog Hermine näher, als gäbe es nichts außerhalb dieses Moments.

Als sie sich lösten, blieben sie Stirn an Stirn stehen.

„Du siehst erschöpft aus“, sagte Hermine leise.

Minerva lächelte schwach.

„Da könntest du recht haben.“

„So schlimm?“

„Du hast keine Ahnung.“

Hermine strich mit dem Daumen über Minervas Handrücken.

„Möchtest du, dass ich bleibe? Ich würde es verstehen, wenn du Zeit für dich brauchst.“

Minerva antwortete, indem sie Hermine noch einmal an sich zog und sie sanft küsste.

„Bitte bleib.“

Und für einen stillen Augenblick existierten keine Termine, keine Kollegen, kein Featherstone. Nur sie beide, fest umschlungen, getragen von der Gewissheit, einander gefunden zu haben.

Minerva führte Hermine ein paar Schritte weiter in den Raum, weg von der Tür, als müsse sie erst wieder Boden unter den Füßen finden. Sie setzten sich auf das Sofa, hielten einander noch immer fest, als wäre das Loslassen keine Option.

„Du fühlst dich kalt an“, murmelte Minerva und legte ihre Hände um Hermines Arme, um sie zu wärmen.

„Der Tag war… lang und ich habe einen Spaziergang gemacht, um den Kopf freizubekommen und um die Zeit zu überbrücken, bis ich dir wieder nahe sein kann“, antwortete Hermine ausweichend und schmiegte sich ein wenig näher an sie.

Minerva nickte und stellte keine weiteren Fragen. Stattdessen strich sie Hermine sanft über den Rücken, eine beruhigende, gleichmäßige Bewegung. Sie küssten sich noch einmal, ruhiger diesmal, vertrauter. Kein Drängen, nur Nähe.

„Ich bin froh, dass du hier bist“, sagte Minerva leise.

„Wie war es nun bei dir?“, fragte Hermine.

Minerva seufzte.

„Heute war das Ministerium unerquicklich.“

Sie löste sich ein wenig, gerade genug, um Hermine anzusehen und deutete mit einer kleinen Geste in Richtung Schreibtisch.

„Endlose Diskussionen über Haushaltsfragen, Prüfungsrichtlinien, Menschen, die mir Hogwarts erklären wollen, ohne auch nur einen Funken davon zu verstehen.“

Hermine lächelte schwach.

„Das klingt… ermüdend.“

„Das war es auch“, bestätigte Minerva. „Aber nichts, womit ich nicht umgehen kann.“

Sie ließ bewusst vieles unausgesprochen. Keine Namen. Keine Spannungen. Keine Andeutungen darüber, wie sehr sie innerlich auf der Hut gewesen war. Hermine sollte sich darüber nicht auch noch Gedanken machen.

Hermine nickte, dankbar für diese Zurückhaltung und verschwieg im Gegenzug die Enge in ihrer Brust, die Featherstones Worte hinterlassen hatten. Sie wollte diesen Moment nicht beschweren. Wollte Minerva nicht mit etwas belasten, das sie selbst noch zu ordnen versuchte.

„Ich wollte dich nur sehen“, sagte sie stattdessen leise. „Einfach… bei dir sein.“

Minerva lächelte weich, zog sie erneut an sich und legte das Kinn leicht auf Hermines Kopf.

„Darüber bin ich sehr froh mein Schatz“, sagte sie ruhig.

Hermines Hand lag in Minervas. Sie sprachen über Kleinigkeiten — über Nevilles Begeisterung, über Slughorns letzte Einladung zum Tee, über den kommenden November. Über Dinge, die leicht waren und während draußen die Nacht tiefer wurde, hielten sie sich fest an diesem stillen Einverständnis:

Nicht alles musste jetzt gesagt werden. Manches durfte warten.

Als die Gespräche leiser wurden und die Müdigkeit sich nicht länger ignorieren ließ, erhob sich Minerva schließlich vom Sofa. Sie reichte Hermine die Hand, eine schlichte, vertraute Geste.

„Komm“, sagte sie leise. „Es ist spät.“

Hermine stand auf, folgte ihr ohne ein Wort. Die Lampen wurden gedimmt, das Wohnzimmer lag bald im Halbdunkel und die Schritte durch den Raum klangen gedämpft, beinahe vorsichtig, als wollten sie den Zauber des Abends nicht stören.

Im Schlafzimmer war es warm, still und sicher.

Sie halfen einander ohne Hast, lösten Knöpfe, legten Kleider beiseite — nichts davon eilte, nichts davon musste benannt werden. Es war diese ruhige Selbstverständlichkeit zwischen ihnen, die mehr sagte als jedes Wort.

Als sie schließlich nebeneinander lagen, drehte Hermine sich zu Minerva, legte die Lippen auf ihre Schulter und küsste sich zu ihrem Hals und zu ihrer Wange. Minervas Arm schloss sich um sie, fest genug, um Halt zu geben, sanft genug, um nichts zu fordern. Im Dunkeln bahnte sich Hermines Hand über Minervas Körper und zog sie näher an sich, während ihre Lippen Minervas Mund fanden. Ihre Hände strichen zärtlich über Hermines Körper, berührten ihre Brust, den Bauch und zog sie an den Schenkeln noch näher. Das sanfte Streicheln über Hermines Oberschenkel jagte ein Kribbeln durch ihren Körper.

„Bleib“, murmelte Hermine leise, als Minerva ihre Hand zurückziehen wollte.

Minerva lächelte im Dunkeln und küsste sie sacht, langsam, mit einer Zärtlichkeit, die alle Anspannung des Tages löste. Der Kuss vertiefte sich, wurde wärmer, vertrauter und dann verschwammen die Grenzen zwischen Nähe und Ruhe. Nur die Gefühle blieben und sie verloren sich in ihrer Lust.

Die Nacht nahm sie auf und hüllte sie ein. Minervas Bett war kein Ort für Sorgen. Es war ein Ort der Liebe und Zärtlichkeit. Nur Atem, Wärme und das leise Wissen, dass sie nicht allein waren.