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Ein (fast) perfektes Wochenende Teil 2

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Ein (fast) perfektes Wochenende Teil 2

Hey, Hey :) und sofort schiebe ich Teil 2 hinterher ;)

Achtung SPOILER: Es wird spicy.

Ich bin gespannt auf eure Reaktionen... Lasst mir gerne wieder eine Review da :D

LG M.

Minerva fand den Hinweis für Hermines Aufenthaltsort sorgfältig auf dem kleinen Tisch neben dem Fenster: ein gefaltetes Pergament, sauber beschriftet. Keine Spielereien, keine Rätsel, nur eine klare Wegbeschreibung. Ein Dorfname, ein Abzweig, ein kurzer Fußweg. Darunter ein einziger Zusatz, in Hermines Handschrift:

'Vertrau mir.'

Minerva lächelte unwillkürlich.

'Natürlich.'

Eine gute Stunde später verließ sie Hogwarts unter dem Vorwand, eine erkrankte Freundin außerhalb des Schlosses zu besuchen. Niemand stellte Fragen. Es war ein ruhiger Samstag und Minerva McGonagall hatte sich ihre Abwesenheit mehr als verdient.

Das Dorf Inverie auf der Halbinsel Knoydart war klein, unscheinbar, fast vergessen. Kopfsteinpflaster, niedrige Häuser, ein paar Gärten, die den Herbst noch festhielten. Am Ende der beschriebenen Straße blieb Minerva stehen.

Vor ihr lag ein Cottage.

Klein. Gepflegt. Mit hellen Fenstern und einem handgemalten Schild, das dezent neben der Tür hing:

Pension Willowbrook.

Kein Prunk. Nur Ruhe.

Minerva runzelte leicht die Stirn. Eine Pension? Das hatte sie nicht erwartet. Sie zögerte einen Moment, dann öffnete sie die Tür.

Drinnen empfing sie Wärme. Der Geruch von Tee und frischem Gebäck lag in der Luft. Eine ältere Dame mit freundlichen Augen blickte hinter einem Tresen auf, nickte ihr lächelnd zu und widmete sich wieder ihrer Arbeit, ohne Fragen zu stellen.

Minerva trat weiter hinein. Erst jetzt sah sie Hermine an einem der hinteren Tische, halb im Schatten, eine Tasse vor sich, die Hände darum gelegt. Als sie Minerva entdeckte, hob sie den Blick und ihr Lächeln war sofort da. Minerva spürte, wie sich etwas in ihr löste.

Sie ging auf sie zu, legte Mantel und Tasche ab und setzte sich ihr gegenüber.

„Du überrascht mich immer wieder“, sagte sie leise.

Hermine grinste.

„Ich hoffe, im guten Sinne.“

Minerva ließ den Blick kurz durch den Raum schweifen, dann zurück zu Hermine.

„Das ist… unerwartet, aber charmant.“

„Genau das dachte ich“, erwiderte Hermine. „Unauffällig. Ruhig. Niemand, der Fragen stellt.“

Minerva musterte sie, dieses Leuchten in ihren Augen, das verriet, dass sie alles genau so geplant hatte.

„Also ist das dein Plan für unser Wochenende?“

Hermine beugte sich leicht vor.

„Ein Ort, an dem wir einfach nur wir sein können.“

Minerva lehnte sich zurück, ließ ein leises Lächeln zu.

„Dann“, sagte sie ruhig, „bin ich sehr gespannt auf den Rest deines Plans.“

Hermine hob ihre Tasse.

„Dann solltest du vielleicht erst einmal ankommen.“

Minerva hob den Blick, als die ältere Dame ihr unaufgefordert eine Tasse Tee brachte und sich sofort wieder zurückzog. Sie legte die Hände um ihre Tasse und sah Hermine prüfend an.

„Sag mir“, begann sie ruhig, „wie bist du eigentlich auf diese Pension gekommen?“

Hermine zögerte keine Sekunde.

„Die Adresse habe ich von Caleb.“

Minervas Tasse hielt mitten in der Bewegung inne.

„Von… Caleb?“

„Mhm“, bestätigte Hermine gelassen und nahm einen Schluck Tee. „Er war schon einmal hier und hat es mir empfohlen.“

Minerva klappte unwillkürlich der Mund auf.

„Er weiß also“, sagte sie langsam, „dass wir hier ein heimliches Wochenende miteinander verbringen?“

„Ja“, antwortete Hermine vollkommen entspannt.

„Dann“, sagte sie trocken, „kann er sich vermutlich auch denken, was wir hier… tun könnten.“

Hermine lachte leise, warm, ohne jede Verlegenheit.

„Minerva, ich bin mir ziemlich sicher, dass Caleb auch ohne dieses Wochenende weiß, dass wir miteinander schlafen.“

Minerva starrte sie einen Moment an, dann schüttelte sie den Kopf und lachte leise, beinahe ungläubig.

„Du bist wirklich bemerkenswert unerschrocken.“

„Ich bin einfach ehrlich“, entgegnete Hermine mit einem Schulterzucken. „Und Caleb ist diskret. Sehr. Außerdem“, sie beugte sich leicht vor, ihre Stimme sank, „er gönnt es uns.“

Minerva musterte sie, sah keine Spur von Unsicherheit, nur diese ruhige Selbstverständlichkeit. Schließlich seufzte sie — nicht unzufrieden.

„Nun gut“, sagte sie und hob die Tasse leicht an. „Dann hoffe ich sehr, dass dein Freund auch recht hatte, was den Rest dieses Ortes angeht.“

Hermine lächelte vielsagend.

„Das wirst du bald herausfinden.“

Und zwischen ihnen lag dieses leise, vertraute Wissen, dass dieses Wochenende nichts erklären musste. Nur gelebt werden wollte.

Hermine beugte sich vor und küsste Minerva einfach ohne Ankündigung, ohne Zögern. Es war ein sanfter, selbstverständlicher Kuss.

Minerva zuckte jedoch überrascht zurück, ihr Stuhl bewegte sich leicht.

„Hermine—“, begann sie leise und sah sich instinktiv um.

Hermine hob nur eine Augenbraue, amüsiert.

„Du kannst dich entspannen.“

Sie sprach ruhig, fast heiter.

„Hier ist niemand sonst und die Wirtin ist ein Muggel. Außerdem äußerst diskret.“

Minerva hielt einen Moment inne, musterte sie, dann ließ sie die Spannung aus den Schultern sinken. Ein leiser Seufzer entwich ihr.

„Ich vergesse manchmal“, sagte sie trocken, „dass ich nicht mehr in Hogwarts bin.“

Hermine lächelte weich.

„Genau deshalb sind wir hier.“

Minerva schüttelte den Kopf, aber dieses Mal lag ein echtes Lächeln darin. Sie griff nach Hermines Hand, zog sie wieder näher und küsste sie nun selbst.

In der stillen Wärme der kleinen Pension fühlte es sich zum ersten Mal nicht wie ein heimliches Entkommen an, sondern wie Freiheit.

Nach einigen Minuten, in denen sie einfach nebeneinander saßen, die Hände ineinander verschränkt und die Stille genießend, stand Hermine langsam auf.

„Komm mit“, sagte sie und lächelte verschmitzt. „Ich zeige dir unser Zimmer.“

Minerva folgte ihr durch den kleinen Flur der Pension. Die Wände waren mit sanften Farben gestrichen, ein paar einfache Bilder hingen, alles wirkte heimelig und unaufdringlich. Das Zimmer war klein, aber gemütlich eingerichtet: ein großer Holzschrank, ein Schreibtisch mit einer Lampe, ein kleiner Sessel in der Ecke und ein großes Bett.

Hermine stellte sich daneben, strich leicht über die Decke und grinste breit.

„Das Bett ist unglaublich bequem.“

Minerva hob eine Augenbraue, konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

„Oh, wirklich?“, meinte sie trocken.

Hermine lachte leise, fast neckisch.

„Du wirst es bald selbst herausfinden. Ich verspreche, es lohnt sich.“

Minerva ließ sich auf dem Rand des Bettes nieder, musterte Hermine, die ihr gegenüberstand, dieses Funkeln in den Augen.

„Du bist wirklich unverbesserlich“, murmelte sie.

Hermine trat einen Schritt näher, legte eine Hand auf Minervas Schulter.

„Und du wirst es lieben“, flüsterte sie. „Also wirklich lieben.“

Minerva nickte, ein leises Lächeln auf den Lippen, während sie sich langsam zurücklehnte und das Zimmer auf sich wirken ließ. Dieses Wochenende würde anders werden, dachte sie, einfach nur sie selbst sein, ohne Pflichten, ohne Regeln.

Hermine beobachtete sie, grinste leise und in diesem Moment wusste Minerva, dass alles, was noch kommen würde, von beiden mit einem Gefühl von Freiheit und Vorfreude gefüllt sein würde.

Auch Hermine ließ sich auf das große Bett sinken, ihre Finger spielten leicht mit der Decke, als sie Minerva auffordernd ansah.

„Komm her“, flüsterte sie.

Minerva zögerte einen Moment, doch das warme, einladende Lächeln und die funkelnden Augen von Hermine ermutigten sie. Sie rückte näher, spürte das weiche Polster unter sich und den Blick der jungen Frau, der so durchdringend, fast fordernd war.

Kaum war Minerva näher gerückt, beugte sich Hermine vor. Ihre Lippen fanden Minervas in einem feurigen, unvermittelten Kuss. Er war leidenschaftlich, direkt, voller Verlangen und Minerva ließ sich ohne Widerstand darauf ein.

Hermine nutzte den Schwung des Moments, legte eine Hand an Minervas Taille und zog sie sanft, aber bestimmt weiter auf das Bett. Minerva fiel zurück, ließ sich von Hermine niederziehen, während die Hitze zwischen ihnen wuchs.

„Hermine…“, murmelte sie leise, noch halb überrascht, halb fasziniert.

„Shhh“, hauchte Hermine, die Stirn an Minervas gelegt, „wir haben Zeit.“

Und während die Türen hinter ihnen geschlossen blieben, verschwanden die Pflichten, die Termine, selbst Hogwarts. Es gab nur noch diesen Moment, das Knistern zwischen ihnen und das große, weiche Bett, das sie trug.

Hermine löste den Kuss nur kurz, um nach Luft zu schnappen, ihre Stirn noch an Minervas. Sie sah ihr tief in die Augen, ein funkelndes, verführerisches Lächeln auf den Lippen. Dann beugte sie sich wieder vor, ihre Hände streichelten Minervas Rücken, glitten vorsichtig über die Schultern, bevor sie langsam den Verschluss ihres Kleides löste. Minerva spürte, wie Hermine sanft, aber bestimmt jede Bewegung kontrollierte, die Spannung zwischen ihnen wuchs mit jedem Atemzug.

Hermine ließ eine Hand durch Minervas Haar gleiten, spielte mit den Strähnen, strich sie zurück und flüsterte dabei:

„Ich habe mich so lange auf einen Moment wie diesen gefreut… auf uns, unbeschwert, frei von allem.“

Minerva schloss kurz die Augen, atmete tief ein, ließ sich von Hermines Nähe und Worten tragen. Die Welt um sie herum verschwamm. Nur dieser Augenblick zählte, jeder Kuss, jede Berührung ein Versprechen auf ein Wochenende, das ihnen gehörte.

Hermine zog sie wieder zu sich und ihre Küsse wurden leidenschaftlicher, hungriger, als wollten sie all die zurückgehaltenen Gefühle und die angestaute Sehnsucht nachholen. Minerva erwiderte jede Bewegung, jede Geste und für einen Moment existierte nichts anderes als sie beide, das weiche Bett und das Flüstern ihrer eigenen Herzen.

Hermine zog Minerva sanft zu sich, ihre Körper verschmolzen in einer Nähe, die lange Zeit nur Fantasie gewesen war. Jeder Blick, jede Berührung, jeder Atemzug zwischen ihnen war voller Bedeutung. Sie hielten sich, küssten sich, spürten die Wärme des anderen, Haut auf Haut und sie vergaßen die Welt draußen.

Minerva legte ihren Kopf zurück auf das Kissen, als Hermine über ihr war. Die junge Frau trug ein loderndes Feuer in den Augen, das ihr den Atem raubte. Sie strich sich die Haare aus dem Gesicht und beugte sich zu Minerva.

„Du bist so wunderschön“, flüsterte sie und strich sanft über Minervas Wange, ihre Schultern und über ihre Brust, während sie ihre Lippen und ihren Hals küsste.

Minerva legte eine Hand in Hermines Nacken und zog sie in einen weiteren gierigen Kuss. Die andere Hand hatte sich von Hermines Rücken gelöst und strich zärtlich über ihre Hüfte und plötzlich stöhnte Hermine auf. Sie hatte nicht damit gerechnet, Minervas Hand zwischen ihren Beinen zu spüren. Sie schloss einen Moment die Augen und biss sich auf die Lippe. Sie wollte einfach nur fühlen und Minervas Finger waren durchaus geübt darin, sie in den Wahnsinn zu treiben. Hermine stöhnte immer wieder in Minervas Halsbeuge, unmöglich sich zu bewegen.

„Bitte… mehr“, keuchte sie und Minerva lachte leise.

Mit einem Ruck hatte sie Hermine gedreht und war nun über ihr. Eine Hand legte sie an Hermines Wange, die andere hielt Hermines Hände über deren Kopf.

„Minerva…“

„Du wolltest mehr oder?“, hauchte sie Hermine entgegen und küsste sie.

Sanft küsste sie sich über Hermines Wangen, ihren Hals, Schlüsselbein und ließ ihre Hand wieder zwischen Hermines Beine gleiten. Sie reizte die junge Frau mit sanften Bewegungen und Hermine wurde beinahe verrückt.

„Du… quälst mich… Bitte…“

Minerva lächelte und kam Hermines Bitte nach. Ihre Finger glitten problemlos in sie und verwöhnten Hermine bis sie es nicht mehr halten konnte und mit einem lauten, tiefen Stöhnen kam.

Minerva ließ sich zufrieden neben Hermine sinken, die sofort über Minervas Wange strich.

„Du machst mich wahnsinnig…“

„Wirklich?“, meinte sie unschuldig.

„Ja und du weißt genau, was das bedeutet.“

Hermine war mit einem Ruck wieder über Minerva, die ein wenig erschrocken wirkte. Scheinbar hatte sie nicht damit gerechnet, dass Hermine keine große Pause brauchte.

„Du warst gerade ziemlich ungezogen mein Schatz“, flüsterte Hermine mit einem gefährlich verführerischen Lächeln.

„War ich das?“

„Oh ja.“

Hermine flüsterte leise Worte der Zuneigung, und Minerva antwortete mit einem Lächeln, das mehr sagte als jedes Wort.

Hermine begann sich über Minervas Körper zu küssen, berührte sie überall und erreichte nach langen, quälenden Sekunden das Ziel. Minerva stöhnte auf, als sie Hermines Lippen und ihre Zunge an ihrer intimsten Stelle spürte. Ihre Finger vergruben sich im Bettlaken und sie warf ihren Kopf in den Nacken. Ihr Atem ging schneller, als Hermines Saugen intensiver wurde und plötzlich spürte Minerva nicht nur ihre Zunge, sondern zusätzlich noch Hermines Finger. Sie keuchte, stöhnte und wandt sich unter Hermine, bis die Welle der Erlösung über sie hinweg rollte.

Langsam ließ sich Hermine neben Minerva sinken und zog die Decke über sie beide. Sanft zog Hermine ihre Partnerin in ihre Arme, küsste sie auf die Wange und legte dann ihren Kopf auf Minervas Schulter. Minerva lehnte ihren Kopf an Hermines, ließ die Schultern sinken und atmete tief durch. Ihr Herz pochte noch, aber langsam spürte sie wieder Kontrolle über ihren Atem. Ein leises Kichern entwich ihr, warm und unbeschwert.

„Na, das war ja ein… durchaus berauschender Auftakt für unser Wochenende“, sagte sie, die Stimme noch leicht heiser, aber mit einem Glitzern in den Augen.

Hermine lächelte verschmitzt, streichelte sanft Minervas Hand und lehnte ihre Stirn an die ihre.

„Das war es wirklich. Ich dachte, wir könnten so beginnen. Ganz ohne Regeln.“

Minerva schüttelte den Kopf, ein Lächeln auf den Lippen, halb amüsiert, halb überrascht.

„Du bist wirklich unverfroren, Hermine Granger.“

„Vielleicht“, antwortete Hermine leise, „aber ich habe das Gefühl, dass du das genießt.“

Minerva lachte leise und zog Hermine noch ein Stück näher.

„Das tue ich. Sehr sogar, aber ich warne dich, wenn das der Maßstab für dieses Wochenende ist, habe ich ein ziemlich hohes Niveau vor Augen.“

Hermine grinste, ihre Finger spielten wieder leicht mit Minervas.

„Dann haben wir ja noch einiges vor uns.“

Und für einen Moment lagen sie einfach nebeneinander, die Welt draußen völlig vergessen, nur die leise Vorfreude auf alles, was das Wochenende noch bringen würde, zwischen ihnen.