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Nachtschicht

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Nachtschicht

Hallo meine Lieben,

bevor es losgeht, hab ich eine kleine Warnung für euch. In diesem Kapitel wird es wieder spicy ;)

Wenn ihr das nicht lesen wollt ist das kein Problem. Ihr könnt den Teil nach Hermines Rückkehr auch überspringen ;)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen :D

LG

M.

Hermine schloss die schwere Tür hinter sich und zog den Mantel etwas enger um die Schultern. Die Gänge von Hogwarts lagen still vor ihr, nur das gedämpfte Flackern der Fackeln warf lange Schatten über die Steinwände. Zu Beginn war alles wie immer: ruhig, fast meditativ. Ihre Schritte hallten leise wider, während sie routiniert ihren Kontrollgang machte, hier eine Ecke prüfte, dort eine Tür, doch nach einer Weile änderte sich etwas.

Es war kein Geräusch, kein sichtbares Zeichen, eher ein Gefühl. Dieses feine Kribbeln im Nacken, als würde jemand sie beobachten. Hermine blieb stehen und lauschte. Nichts. Kein Rascheln, kein Flüstern, nicht einmal das leise Knacken alter Steine.

„Reiß dich zusammen“, murmelte sie kopfschüttelnd und ging weiter.

Ein paar Schritte später drehte sie sich abrupt um, den Zauberstab bereits in der Hand. Der Gang hinter ihr war leer. Zu leer. Die Schatten wirkten plötzlich tiefer, länger, als hätten sie sich verschoben. Hermine atmete langsam aus und zwang sich, ruhig zu bleiben. Hogwarts war alt, voller Magie, voller Eigenheiten und sie kannte dieses Schloss gut genug, um sich nicht von jeder Einbildung aus der Ruhe bringen zu lassen und doch ließ sie dieses Gefühl nicht los.

Bei der nächsten Abzweigung blieb sie erneut stehen. Sie hätte schwören können, eine Bewegung wahrgenommen zu haben, nur aus dem Augenwinkel. Wieder nichts. Nur Stille.

„Werde jetzt bloß noch paranoid“, sagte sie leise zu sich selbst.

Hermine setzte ihren Weg fort, nun wachsamer, jeden Sinn geschärft. Irgendetwas lag in der Luft – kein unmittelbarer Schrecken, aber eine Spannung, als würde das Schloss selbst den Atem anhalten und während sie weiterging, konnte sie das Gefühl nicht abschütteln, dass diese Nacht mehr bereithielt als nur einen gewöhnlichen Rundgang.

Hermine ging weiter, den Zauberstab locker, aber bereit in der Hand. Gerade als sie eine der breiteren Korridorstrecken erreichte, löste sich eine Gestalt aus dem Schatten.

Featherstone. Natürlich.

Im schummrigen Licht wirkte er größer, kantiger, sein Gesicht halb im Dunkeln, halb vom Fackelschein verzerrt. Ein dünnes, selbstzufriedenes Lächeln lag auf seinen Lippen, als hätte er genau auf diesen Moment gewartet.

„Na, na“, begann er mit gesenkter Stimme, „hat man die Referendarin wirklich allein auf einen nächtlichen Kontrollgang geschickt?“ Er trat einen Schritt näher. „Oder hat man festgestellt, dass das vielleicht doch eine Nummer zu groß für Sie ist – weshalb ich hier bin?“

Hermine blieb stehen. Sie hob ruhig den Blick, ließ sich nichts anmerken.

„Nun, aus allgemeiner Höflichkeit grüßt man eine Person, die man trifft. Daher, guten Abend Professor Featherstone“, sagte sie sachlich.

Er kniff leicht die Augen zusammen. Damit schien er nicht gerechnet zu haben.

„Der Kontrollgang ist mir zugeteilt. Wenn Sie ebenfalls unterwegs sind, gehe ich davon aus, dass wir beide unsere Aufgaben erledigen.“

Er schnaubte leise.

„Ihre Aufgaben“, wiederholte er spöttisch. „Ich halte es für äußerst fragwürdig, jemanden mit so wenig Erfahrung nachts durch das Schloss streifen zu lassen und Ihnen somit die Autorität zugestehen, um Schülern bei Verstößen einen Tadel zu erteilen.“

„Interessant“, entgegnete Hermine ruhig, „denn Professor McGonagall sieht das offenbar anders.“

Der Name ließ seine Miene einen Moment verhärten. Dann trat er noch näher heran, so nah, dass Hermine seinen Atem hören konnte.

„Sparen Sie sich das“, zischte er. „Ich weiß genau, was hier gespielt wird.“

„Sie werden mich sicher gleich an Ihren Gedanken teilhaben lassen“, entgegnete Hermine und lächelte sanft.

Das schien den Mann vor ihr noch wütender zu machen. Sein Blick bohrte sich in ihren.

„Dieser… Vorfall heute. Glauben Sie wirklich, ich sei blind? Schüler, die plötzlich genau wissen, wie man einen solchen Zauber ausführt?“

„Möglicherweise haben Sie ein paar Details bei der Erläuterung eines Verwandlungenszaubers ausgelassen. Das wäre bekanntlich nicht das erste Mal.“

Er verzog den Mund zu einem kalten Lächeln.

„Sie haben sie angestiftet.“

Hermine hob leicht die Augenbrauen.

„Das ist eine schwere Anschuldigung.“

„Und eine, die zu Ihnen passt“, fuhr er fort. „Beliebt bei den Schülern. Zu beliebt. Immer die Heldin, die sich in ihrer Bekanntheit sonnt.“

Er verschränkte die Arme.

„Ich werde das melden.“

Hermine atmete ruhig ein. Ihr Puls beschleunigte sich, doch sie ließ sich nichts anmerken.

„Dann tun Sie das“, sagte sie gleichmäßig. „Denn ich habe weder Schüler angestiftet noch irgendeinen Streich geplant und ich werde mich nicht für etwas rechtfertigen, das ich nicht getan habe.“

Ein kurzer Moment der Stille entstand. Nur das Knistern der Fackeln war zu hören.

Featherstone musterte sie abschätzend, als würde er versuchen, einen Riss in ihrer Fassade zu finden. Schließlich lächelte er wieder – dieses schmale, selbstgefällige Lächeln.

„Wir werden sehen“, sagte er leise. „Diese Nacht ist noch lang.“

„Das ist sie in der Tat Professor. Daher würde ich Ihnen raten bis morgen zu warten, bevor Sie ein weiteres Mal versuchen mich bei der Schulleiterin anzuschwärzen. Allein mit Anschuldigungen kommen Sie nicht weit.“

„Wir werden es sehen, Miss Granger.“

Er trat an ihr vorbei, seine Schulter streifte fast ihre und verschwand im nächsten Schatten.

Hermine blieb einen Moment stehen, den Blick auf den leeren Korridor gerichtet. Erst als seine Schritte verklungen waren, setzte sie sich wieder in Bewegung – langsamer nun, wachsamer.

Sie wusste: Das war keine zufällige Begegnung gewesen und Featherstone hatte seinen nächsten Zug längst geplant.

Hermine zwang sich, weiterzugehen, auch wenn sich ein unangenehmes Ziehen in ihrem Magen festgesetzt hatte. War es klug, ihm so entgegenzutreten? Jeder Schritt kam ihr lauter vor als zuvor, jeder Schatten schien nun dichter und schwerer. Sie war allein und sie wusste, dass Featherstone genau das gewollt hatte.

Sie atmete tief durch und richtete sich innerlich auf.

'Keine Panik', sagte sie sich. 'Er lebt von Einschüchterung.'

Der Kontrollgang führte sie weiter Richtung Astronomieturm. Dort blieb sie kurz stehen, lauschte. Nichts. Keine Schritte, kein Flüstern, nur der Wind, der draußen an den alten Mauern zerrte. Dennoch blieb das Gefühl, beobachtet zu werden.

Ihre Gedanken rasten. Featherstones Worte hallten nach.

'Ich werde das melden.'

Natürlich würde er das und natürlich würde er es so drehen, dass es glaubwürdig klang. Schüler, die ihn bloßstellten. Hermine, die sich schützend vor sie stellte. Minerva, die ihn öffentlich zurechtgewiesen hatte.

Ein Muster. Sein Muster.

Hermine blieb erneut stehen und lehnte sich kurz an die kalte Steinwand. In ihr mischten sich Wut und Sorge – nicht um sich selbst, sondern um Minerva. Featherstone zielte nicht nur auf sie. Er sammelte weiter Material, baute Druck auf, wartete auf einen Fehler.

„Dann musst du eben fehlerfrei bleiben“, murmelte Hermine leise zu sich selbst.

Sie setzte den Kontrollgang fort, gewissenhaft, sichtbar, ließ sich von nichts ablenken. Als sie schließlich den letzten Abschnitt beendet hatte, verspürte sie eine seltsame Mischung aus Erleichterung und Anspannung. Diese Nacht war glimpflich verlaufen, aber sie wusste, dass sie nur ein Vorgeschmack gewesen war.

Als Hermine später wieder in ihre Wohnung trat, war es still. Sie blieb einen Moment stehen, den Mantel noch um die Schultern, und dachte an Minerva. An ihre Ruhe, ihre Stärke und daran, wie viel auf dem Spiel stand.

Sie würde nichts Unüberlegtes tun.

Nicht für Featherstone.

Und erst recht nicht auf Kosten von Minerva.

Aber eines wusste sie sicher: Sie würde sich nicht brechen lassen. Und sie würde Minerva morgen alles erzählen.

Hermine ließ den Blick einen Moment auf der Tür zu ihrem Schlafzimmer ruhen. Allein der Gedanke daran, dass Minerva dort drinnen war – ganz nah, nur wenige Schritte entfernt – ließ etwas Warmes in ihr aufsteigen, das die Kälte der nächtlichen Korridore endgültig vertrieb. Ein leises Lächeln huschte über ihr Gesicht, weich, fast scheu.

Sie löste den Verschluss ihres Mantels, hing ihn ordentlich über die Stuhllehne und fuhr sich mit einer ruhigen Bewegung durchs Haar. Die Anspannung der Begegnung mit Featherstone begann langsam von ihr abzufallen. Stattdessen drängte sich ein anderes Bild in den Vordergrund: Minerva, wie sie vorhin dagestanden hatte, selbstbewusst, wissend, mit diesem Blick, der Hermine jedes Mal den Atem raubte.

Hermine schnaubte leise amüsiert über sich selbst.

'Konzentration', ermahnte sie sich, doch ohne wirklichen Ernst.

Sie ging zur Schlafzimmertür, legte die Hand an den Rahmen und lauschte. Kein Geräusch. Vielleicht schlief Minerva bereits. Vielleicht wartete sie auch wach, in Gedanken versunken, so wie sie es oft tat. Der Gedanke, sie zu überraschen, ihr einfach nahe zu sein, ließ Hermines Herz ein kleines bisschen schneller schlagen.

Vorsichtig öffnete sie die Tür einen Spalt breit. Das Zimmer lag im Halbdunkel, nur vom schwachen Schein der Kerzen erhellt. Hermine trat ein, schloss die Tür leise hinter sich und bewegte sich behutsam weiter, als wollte sie diesen Moment nicht stören.

Ganz egal, was der nächste Tag bringen würde, ganz egal, welche Spiele Featherstone noch zu spielen gedachte – hier, in dieser Stille, bei Minerva, fühlte sich Hermine für einen Augenblick sicher und genau dieses Gefühl hielt sie fest, während sie näher ans Bett trat.

Minerva lag ruhig da, die Züge entspannt, der Atem gleichmäßig. Im flackernden Licht der Kerzen wirkte sie jünger, verletzlicher als am Tag, wenn sie Haltung und Autorität wie eine zweite Haut trug. Hermine blieb einen Moment stehen und betrachtete sie, ein leiser Anflug von Bedauern in ihr, dass die Nacht einen anderen Verlauf genommen hatte als erhofft und gleichzeitig eine tiefe Zärtlichkeit. Es war in Ordnung. Minerva brauchte Ruhe. Vielleicht mehr als sie selbst.

So leise sie konnte, zog Hermine ihr Kleid aus, dann die Schuhe. Jeder Handgriff war bedacht, beinahe feierlich, als wollte sie die Stille nicht beschmutzen. Sie setzte sich auf die Bettkante, den Rücken Minerva zugewandt und atmete einmal tief durch.

Mit einer routinierten Bewegung löste sie ihr Haarband. Die Locken fielen ihr über die Schultern, schwer und warm. Sie legte das Band neben sich, dann öffnete sie den Verschluss ihrer Kette und legte auch sie auf den Nachttisch. Das leise Klirren ließ sie kurz innehalten, doch Minerva rührte sich nicht.

Hermine blieb sitzen. Einfach so. Die Hände locker im Schoß, den Blick auf den dunklen Boden gerichtet. Die Ereignisse der Nacht – Featherstones Stimme, der dunkle Korridor, die unterschwellige Bedrohung – wollten sich noch einmal melden, doch sie schob sie beiseite. Jetzt nicht. Jetzt war nur dieser Raum, dieses Bett, diese Nähe wichtig.

Ganz vorsichtig lehnte sie sich ein wenig zurück, sodass sie Minervas Wärme spüren konnte, ohne sie zu berühren.

Hermine hielt unwillkürlich den Atem an, als sie die Bewegung spürte. Erst ganz sacht, fast zögerlich, dann deutlicher: ein Arm, der sich um ihre Taille legte und sie näher zog. Wärme. Vertrautheit. Zuhause.

Ein leiser Kuss streifte ihre Schulter, dann noch einer, langsamer, inniger. Hermine lächelte sofort, das Lächeln breitete sich warm in ihr aus, bevor sie überhaupt etwas sagen konnte. Ein weiterer Kuss traf ihren Nacken und sie schloss die Augen. Sie wollte sich gerade umdrehen, da spürte sie Minervas Lippen an ihrem Hals, sanft, wach, ganz eindeutig präsent. Ein genießerischer Seufzer entwich durch ihre halb geöffneten Lippen.

„Da bist du ja“, murmelte Minerva dicht an ihrem Ohr, die Stimme noch etwas rau vom Schlaf oder vom Warten.

Sie küsste Hermines Hals noch einmal und streifte mit ihren Lippen hinauf zu ihrem Ohr, um einen Moment an Hermines Ohrläppchen zu knabbern.

„Das nenne ich eine Begrüßung“, murmelte Hermine lächelnd.

Sie drehte sich halb zu ihr um, überrascht und glücklich zugleich.

„Ich dachte, du schläfst“, flüsterte sie und hob eine Hand, um Minervas Arm zu berühren, als müsste sie sich vergewissern, dass das hier wirklich geschah.

Minerva schmunzelte leise.

„Ich habe es versucht.“ Ein weiterer Kuss, diesmal an Hermines Wange. „Aber das Schloss ist erstaunlich laut, wenn man auf jemanden wartet.“

Hermines Blick wurde weich.

„Du hast wirklich gewartet?“

Minerva sah sie an, offen, ohne Umwege.

„Natürlich habe ich das.“ Sie strich Hermine eine Locke aus dem Gesicht. „Ich wollte da unbedingt noch etwas nachholen.“

Hermine schluckte, drehte sich nun ganz zu ihr und sah in Minervas Augen, doch das hielt nicht lange. Ihr Blick wanderte nach unten und zu ihrer Freude stellte sie fest, dass Minerva immer noch erstaunlich wenig anhatte.

„Es tut mir leid, dass es so spät wurde“, sagte sie grinsend und legte ihre Hand unter Minervas Kinn.

„Nun bist du ja hier“, antwortete Minerva ruhig.

Hermine beugte sich vor, um Minerva zu küssen. Dann legte sie ihre Stirn an Minervas.

„Ging alles gut?“, fragte Minerva schließlich leise, nicht bohrend, nur aufmerksam.

„Ja. Mehr oder weniger.“

Minerva hob den Kopf.

„Wie soll ich das verstehen?“

„Willst du wirklich jetzt darüber reden?“, fragte Hermine und ließ ihre Hand über den dünnen Stoff von Minervas Nachthemd gleiten. Sie strich langsam über ihre Brust.

„Liebling…“, begann Minerva, doch als Hermine ihren Hals küsste, verstummte sie.

„Liebling du kannst morgen gerne wieder die strenge Schulleiterin sein und mich über den Kontrollgang ausfragen, aber jetzt habe ich andere Pläne, die keinen Aufschub dulden“, sagte Hermine.

„Keinen Aufschub also? Hm, was das wohl bedeuten könnte“, schmunzelte Minerva.

Minerva küsste sie sanft, lang und zog Hermine langsam näher zu sich, als hätte sie alle Zeit der Welt. Ihre Stirn berührte Hermines, Nasenspitzen streiften sich und für einen Moment atmeten sie nur gemeinsam, ruhig, vertraut. Dann fand Minervas Mund wieder Hermines, erst vorsichtig, fast fragend, doch Hermine antwortete sofort, vertiefte den Kuss, ließ all das Ungesagte darin mitschwingen. Langsam sanken sie zurück auf die Matratze, Hermine halb über Minerva.

Ihre Hände begannen zu wandern, nicht hastig, sondern aufmerksam, als würden sie einander neu entdecken. Hermine spürte Minervas Finger an ihrem Rücken, warm, sicher und ein leises Seufzen entwich ihr, als Minerva sie näher an sich zog. Haut unter Stoff, Herzschlag gegen Herzschlag – es reichte schon fast, um ihr schwindlig zu werden.

„Ich will dich spüren“, flüsterte Hermine kaum hörbar, mehr ein Gedanke als ein Satz.

Minervas Antwort war ein sanftes Lächeln gegen ihre Lippen. Behutsam half sie Hermine, das Nachthemd über den Kopf zu ziehen, als wäre es etwas Zerbrechliches, das man nicht einfach achtlos abstreifen durfte. Hermine erwiderte die Geste, ihre Finger zitterten leicht vor Wärme und Erwartung, als sie Minervas Nachtgewand löste.

Als schließlich nichts mehr zwischen ihnen war, außer Nähe, lagen sie einen Moment still da. Haut an Haut. Kein Versteck mehr, keine Distanz. Minerva schloss kurz die Augen, als würde sie dieses Gefühl bewusst in sich aufnehmen. Hermine kniete sich über sie und bedachte sie mit einem hungrigen Blick.

„So ist es richtig“, murmelte sie leise.

Ihre Hände glitten über Minervas Körper, zeichneten die sanften Rundungen nach und verweilten einen Moment länger an den besonders einladenden Stellen. Minervas atmen beschleunigte sich und sie schloss ihre Augen, als Hermine sich nach unten beugte und sich mit ihren Lippen ausgiebig Minervas Brüsten widmete. Hermine tastete nach Minervas Händen, ohne sich von der weichen Haut zu lösen. Sanft verschränkte sie ihre Finger mit Minervas und schob sie über ihren Kopf, presste sie dort auf die Matratze und biss im selben Moment sanft in ihre Brust. Minerva keuchte auf. Sie versuchte ihre Hände zu befreien, doch Hermine festigte ihren Griff. Minerva zog scharf die Luft ein und presste sich noch enger an Hermine. Langsam hob die junge Frau ihren Kopf und sah mit einem zärtlichen Lächeln auf Minerva. Sie suchte einen Moment in ihren Augen nach Zweifel oder Angst, doch sie sah etwas anderes. Es war Lust. Brennende Lust. Hermine beugte sich hinunter und küsste Minervas Lippen. Minervas Lippen öffneten sich bereitwillig und ihre Zungen trafen sich und spielten miteinander. Hermines Griff um Minervas Handgelenke lockerte sich und Minerva nutzte den Moment, um sich zu befreien. Mit einem Ruck lag Hermine mit einem überraschten Gesichtsausdruck auf dem Rücken und hatte Minerva über sich. Ihre Finger glitten über Hermines Hals nach unten, bis ihr Daumen sanft ihre Brust streichelte.

„Mein Kätzchen kennt die Spielregeln“, sagte Hermine grinsend und strich durch Minervas Haar.

Geschickt wickelte sie die langen Wellen um ihre Hand und zog Minerva sanft, aber bestimmt wieder zu sich.

„Und du änderst die Regeln“, schmunzelte Minerva.

Hermine zog noch einmal an Minervas Haar und küsste sie wieder. Minerva hatte keine Ahnung, dass das so erregend sein konnte. Sie senkte ihre Lippen auf Hermines Hals und küsste sich über ihren Körper. Während sich nach unten arbeitete, ließ sie ihre Finger spielerisch über Hermines Mitte gleiten und küsste dann die Innenseite ihrer Oberschenkel, umkreiste dabei aber immer wieder das Ziel. Hermine wimmerte und drängte sich weiter an Minerva. Zitternd vor Verlangen hob sie ihr das Becken entgegen und Minerva beschloss Hermine zu erlösen. Sie begann sie mit ihrer Zunge voller Hingabe zu verwöhnen, bis Hermine mit einem spitzen Aufschrei kam. Minerva tauchte wieder auf und küsste Hermine.

„Du bist verrückt“, hauchte Hermine lachend.

Minerva lächelte triumphierend auf sie hinunter. Sie hatte allerdings nicht lange die Gelegenheit, um es zu genießen, denn im nächsten Moment lag sie wieder auf dem Rücken und hatte Hermine über sich. Minerva erkannte das Verlangen in Hermines Blick.

„Hermine…“

„Sshh, genieß es“, sagte Hermine und küsste sie.

Lächelnd arbeitete sich Hermine weiter vor, küsste Minervas flachen Bauch, streichelte zärtlich ihre Hüften und wanderte immer weiter Minervas Körper hinab, bis ihre Lippen Minervas Mitte berührten. Minerva stöhnte laut auf und hob ihr Becken Hermines Liebkosungen entgegen. Sie nahm ihre Finger dazu und trieb Minerva beinahe in den Wahnsinn, bis sie von einer Welle der Erlösung überrollt wurde. Langsam zog sich Hermine zurück und bewegte sich nach oben. Minervas Atem ging unkontrolliert schnell. Hermine grinste zufrieden und zog sie in ihre Arme und küsste ihre Stirn.

„Du bist wirklich ein Erlebnis“, murmelte Minerva, als sie wieder ruhig atmen konnte.

„Hm, genau wie du.“

Hermine küsste Minerva noch einmal sanft auf die Lippen und schmiegte sich an sie. Hermine schmiegte sich an sie, legte den Kopf an Minervas Schulter und zog mit den Fingerspitzen kleine, verträumte Linien über ihre Haut.

„Ich liebe dich“, murmelte Hermine.

„Ich dich auch mein Liebling“, erwiderte Minerva und hielt Hermine fest und nah bei sich.

Erschöpft, aber glücklich schliefen die beiden Frauen ein.

Draußen lag Hogwarts still und dunkel. Drinnen zählte nur das leise Atmen, die Wärme und die Liebe, die sie miteinander teilten.