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Ein interessanter Abend Teil 2

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Ein interessanter Abend Teil 2

So ihr Lieben,

ACHTUNG: es wird scharf ;) Wer das nicht mag, sollte dieses Kapitel besser überspringen. Ich habe meiner lieben Viola freie Hand gelassen und sie hat sich ausgetobt und ja - ein ganzes Kapitel... ;)

Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß beim Lesen, ansonsten sehen wir uns im nächsten Kapitel wieder :D

Liebe Grüße M.

Minerva hatte gerade ihr Nachthemd aus dem Schrank genommen und es ordentlich über den Stuhl gelegt. Sie hatte bereits ihre Hände am Saum ihres Pullovers und wollte beginnen, sich umzuziehen. Da öffnete sich plötzlich die Tür - ohne anzuklopfen. Minerva fuhr erschrocken herum.

„Hermine…“

Hermine stand bereits im Zimmer, schloss die Tür hinter sich und legte den Finger kurz an die Lippen.

„Anklopfen wäre möglicherweise etwas auffällig gewesen“, sagte sie frech. „Wenn man sich gerade über den Flur schleicht.“

Minerva sah sie einen Moment sprachlos an.

„Du bist unmöglich“, begann sie schließlich.

Doch weiter kam sie nicht. Im nächsten Moment hatte Hermine die wenigen Schritte zwischen ihnen überbrückt, zog Minerva in ihre Arme und küsste sie so plötzlich und intensiv, dass Minerva tatsächlich kurz das Gefühl hatte, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ihre Hände landeten automatisch an Hermines Schultern, um sich festzuhalten. Der Kuss dauerte einen Moment länger, als er vermutlich hätte sein dürfen. Als sie sich schließlich wieder voneinander lösten, blieb Hermine dicht vor ihr stehen. Ein triumphierendes Grinsen lag auf ihrem Gesicht.

„Endlich“, sagte sie leise.

Minerva atmete noch einmal tief durch, um ihre Fassung wiederzufinden.

„Endlich was?“

Hermine strich eine Locke aus Minervas Gesicht.

„Endlich kann ich dich ungehemmt küssen.“

Minerva schüttelte leicht den Kopf, doch das Lächeln auf ihren Lippen ließ sich nicht mehr ganz verbergen. Hermine ließ ihren Blick ganz offen über Minerva gleiten und grinste zufrieden.

„Perfektes Timing“, murmelte sie.

Minerva zog eine Augenbraue hoch.

„Perfektes Timing?“

Hermine deutete mit einem kleinen Nicken auf die Kleidung auf dem Stuhl.

„Ich komme offenbar genau richtig, um die Aussicht zu genießen.“

Minerva schnaubte leise.

„Ich hätte wohl besser die Tür abschließen sollen.“

Hermine trat noch einen Schritt näher und nahm Minervas Hand.

„Aber dann würdest du dir doch den ganzen Spaß nehmen.“

Minerva rollte amüsiert die Augen.

„Du definierst Spaß sehr großzügig.“

Erst jetzt fiel ihr etwas auf. Ihr Blick wanderte an Hermine hinunter und blieb dort kurz hängen. Hermine trug nur ein Strickkleid. Ein sehr kurzes Strickkleid. Eindeutig zu kurz, um im Haus vor den Augen anderer wirklich angemessen zu sein. Minerva sah wieder zu Hermines Gesicht auf.

„Du bist so durch das Haus gelaufen?“

Hermine zuckte unschuldig mit den Schultern.

„Natürlich.“

„Hermine.“

„Was denn?“ fragte sie grinsend.

Minerva schüttelte leicht den Kopf, konnte sich aber ein kleines Lächeln nicht verkneifen.

„Du hast wirklich keinerlei Angst, entdeckt zu werden.“

Hermine trat noch näher an sie heran.

„Doch“, sie senkte die Stimme leicht. „Aber ich wusste ja, wohin ich unterwegs bin.“

Ihr Blick wurde weich.

„Zu dir.“

Hermine ließ ihre Finger langsam über den Saum von Minervas Pullover gleiten, ganz leicht, als würde sie den Stoff nur zufällig berühren.

„Brauchst du vielleicht Hilfe beim Ausziehen?“ fragte sie mit einem unschuldigen Ton, der so gar nicht zu ihrem Blick passte.

Noch während sie sprach, beugte sie sich vor und begann, sanfte Küsse an Minervas Hals zu platzieren. Langsam. Bedacht. Minerva schnaubte leise.

„Du verlierst wirklich keine Zeit.“

Hermine lächelte gegen ihre Haut.

„Warum auch?“

Ihre Finger glitten nun etwas höher über Minervas Rücken, während sie einen weiteren Kuss an ihrem Hals hinterließ. Minerva schloss für einen Moment die Augen und atmete ruhig durch, bevor sie leicht den Kopf schüttelte.

„Du bist unmöglich.“

Hermine sah wieder zu ihr auf.

„Und trotzdem hast du mich hereingelassen.“

Minerva erwiderte den Blick halb amüsiert, halb ergeben.

„Ich fürchte, ich hätte dich ohnehin nicht aufhalten können.“

Hermine grinste nur noch breiter. Sie sah Minerva wieder mit diesem herausfordernden Lächeln an.

„Also…“, murmelte sie leise. „Brauchst du nun Hilfe?“

Ihre Hand war längst unter Minervas Pullover verschwunden und strich langsam über die warme Haut ihres Rückens. Minerva zog scharf die Luft ein. Dann legte sie beide Hände an Hermines Taille und zog sie näher zu sich. Der Abstand zwischen ihnen verschwand sofort. Minerva küsste sie sanft. Nicht so überrumpelnd wie zuvor im Flur. Diesmal ruhiger, tiefer. Ihre Hände glitten über Hermines Rücken, doch plötzlich hielt sie inne. Ihre Stirn legte sich leicht in Falten. Sie ließ ihre Hände noch einmal über Hermines Rücken gleiten. Dann sah sie sie an.

„Hermine…“

Hermine zuckte nur mit den Schultern. Ganz selbstverständlich.

„Unterwäsche zieht das Ganze nur unnötig in die Länge.“

Minerva starrte sie einen Moment an. Dann schüttelte sie langsam den Kopf – halb fassungslos, halb amüsiert.

„Das ist wirklich vorausschauend geplant.“

Hermine grinste nur zufrieden.

„Ich wusste ja nicht, wie schnell ich dich rumkriege.“

Kaum hatte Hermine zu Ende gesprochen, griff sie nach dem Reißverschluss von Minervas Rock. Mit einer schnellen Bewegung zog sie ihn auf. Der Stoff glitt lautlos zu Boden. Minerva zog überrascht die Luft ein, doch bevor sie etwas sagen konnte, hatte Hermine bereits den Saum ihres Pullovers erfasst.

„Hermine…“

Doch der Pullover war im nächsten Moment über ihren Kopf gezogen. Hermine ließ das Kleidungsstück achtlos zur Seite fallen und sah Minerva einen kurzen Augenblick an. Ihr Blick war warm, beinahe bewundernd. Dann zog sie Minerva wieder an sich. Der nächste Kuss war intensiver. Minervas Hände glitten über Hermines Rücken, während Hermine sie näher an sich zog. Das Zimmer war still, nur ihr leiser Atem war zu hören. Minerva löste sich schließlich einen Moment von dem Kuss, ihre Stirn ruhte kurz an Hermines.

„Du bist wirklich sehr entschlossen heute Abend.“

Hermine lächelte nur leise.

„Ich habe lange genug gewartet.“

Hermine ließ ihre Hände weiter über Minervas Körper gleiten. Mit einer geübten Bewegung löste sie schließlich auch den Verschluss ihres BHs. Das Kleidungsstück glitt zu Boden, wo sich bereits Rock und Pullover gesammelt hatten. Minerva wollte gerade etwas erwidern, doch Hermine nutzte den Moment, um sie sanft – aber bestimmt – ein Stück nach hinten zu drängen. Einen Augenblick später stieß Minerva an der Bettkante an. Noch einen Schritt. Dann verlor sie das Gleichgewicht und fiel rückwärts auf die weichen Kissen. Hermine blieb vor dem Bett stehen. Für einen Moment sagte sie nichts. Ihr Blick glitt langsam über Minerva, als würde sie sich dieses Bild bewusst einprägen. Ein warmes, beinahe ehrfürchtiges Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.

„Du bist wunderschön“, sagte sie leise.

Minerva schnaubte leise, doch ihre Wangen färbten sich leicht.

„Du übertreibst.“

Hermine schüttelte langsam den Kopf.

„Ganz und gar nicht.“

Dann stieg sie auf das Bett, beugte sich über Minerva und stützte sich neben ihr ab. Ihre Haare fielen leicht über ihre Schultern, während sie näher kam. Der nächste Kuss war langsamer. Zärtlicher. Als würde Hermine jeden Moment bewusst genießen wollen. Hermine blieb über Minerva gebeugt, ihr Gesicht ganz nah an ihrem. Sie ließ ihre Lippen immer wieder sanft über Minervas Haut gleiten – über ihre Wange, ihren Hals, zurück zu ihren Lippen. Zwischen zwei dieser Küsse flüsterte sie leise:

„Ich liebe dich.“

Minerva sah sie an und lächelte.

„Ich liebe dich auch.“

Dann küsste sie Minerva wieder. Langsam. Zärtlich. Minerva erwiderte jeden dieser Küsse, ihre Hände glitten über Hermines Rücken. Ihre Finger fanden schließlich den Saum des kurzen Strickkleides. Vorsichtig zog sie daran. Hermine verstand sofort. Sie setzte sich auf, zog das Kleid über den Kopf und warf es achtlos neben das Bett. Minerva schluckte, als sie Hermines Körper betrachtete.

„Und? So ist es doch gleich viel besser, nicht wahr?“

Minerva lachte und zog Hermine wieder zu sich, um sie wieder zu küssen. Jetzt war zwischen ihnen nur noch Wärme und Haut und Minerva Höschen. Hermine legte ihre Stirn gegen Minervas, während ihre Hände sanft über Minervas Brust glitt. Der Raum war still, erfüllt nur von ihrem leisen Atem und dem Knistern des Feuers.

Die Küsse wurden intensiver. Was eben noch ruhig und zärtlich gewesen war, bekam nun etwas Drängenderes, als würden beide versuchen, die Zeit aufzuholen, die sie sich zuvor hatten versagen müssen. Hermine löste sich einen Moment von Minervas Lippen. Sie betrachtete sie. Minervas Haare hatten sich inzwischen völlig aus ihrer sonst so ordentlichen Frisur gelöst, dunkle Strähnen lagen wirr über ihrer Stirn. Hermine lächelte und strich ihr diese Strähnen sanft aus dem Gesicht.

„Du siehst wunderschön aus“, flüsterte sie.

„Du bist verrückt.“

Ihre Hand blieb an Minervas Wange liegen. Dann glitt sie langsam weiter über ihren Hals, erneut über ihre Brust und weiter an ihren Seiten entlang. Minerva zog scharf die Luft ein. Ihre Finger krallten sich leicht in das Laken unter ihr. Hermine bemerkte die Reaktion sofort. Ein warmes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Dann beugte sie sich wieder zu ihr hinunter und küsste sie erneut. Diesmal tiefer. Länger. Während draußen der Wind leise gegen das Fenster strich und im Zimmer nur ihr Atem und das leise Rascheln der Decke zu hören war.

Hermine küsste sich langsam weiter nach unten, ihre Lippen hinterließen eine Spur aus warmen, sanften Berührungen. Dabei verschränkte sie ihre Finger mit Minervas Händen, als wollte sie sie festhalten oder ihr zeigen, dass sie ganz bei ihr war. Minervas Atem ging schneller, je tiefer Hermines Lippen glitten. Ihre Finger drückten Hermines Hände leicht, während sie den Kopf zurück in die Kissen sinken ließ. Ein leises Lachen mischte sich mit einem Atemzug, halb überrascht, halb glücklich. Hermine hielt kurz inne und sah zu ihr auf. Ihre Haare fielen über ihre Schultern und ihr Blick war weich.

„Alles gut?“ flüsterte sie.

Minerva nickte, noch immer leicht außer Atem und zog Hermine wieder ein Stück zu sich hoch. Ihre Hände lösten sich aus der Verschränkung und wanderten an Hermines Rücken.

„Komm her“, murmelte sie leise.

Hermine ließ sich wieder neben sie sinken, und sofort fanden sich ihre Lippen erneut. Diesmal ruhiger, aber nicht weniger intensiv. Minervas Hand glitt durch Hermines Haar, während sie den Kuss vertiefte. Nach einer Weile lösten sie sich voneinander, ihre Stirn berührten sich. Beide lächelten. Mit einem kräftigen Ruck drehte sich Minerva und Hermine lag im nächsten Moment unter ihr.

„Hm, was für eine Aussicht“, sagte Minerva mit sanfter Stimme und betrachtete Hermine einen Moment.

Hermines Hände hoben sich und strichen sanft über Minervas Schultern und berührten zärtlich ihre Brüste. Minerva atmete tief durch, schloss einen Moment die Augen und genoss jede einzelne Sekunde. Hermine setzte sich plötzlich auf und hatte Minerva nun rittlings auf dem Schoß. Sie hielt sie fest, beugte sich vor und nahm Minervas Brust in den Mund. Die Ältere hielt sich an Hermines Schultern fest und atmete scharf ein. Ein leises Stöhnen entwich ihren Lippen, als sie Hermines Zunge und das leichte Saugen spürte. Hermine ließ sich Zeit und widmete sich auch der anderen Brust ausgiebig, während Minervas Atem schneller ging. Hermines Hände hielten ihren Hintern und sie bewegte sanft ihr Becken gegen Minerva. Die Ältere stöhnte auf.

„Liebling…“

Hermine hob den Kopf und grinste, ohne die Bewegung zu unterbrechen.

„Wir sollten…“

Hermine ließ sich wieder nach hinten fallen, zog Minerva mit sich und drehte sich mit ihr, sodass sie wieder über Minerva war.

„Wir sollten was?“, fragte Hermine mit einem Blick, der Minerva einen Moment den Atem nahm.

Sie sah es. Pure, brennende Lust und sie war sich sicher, dass es ihr genauso ging. Hermine begann erneut ihr Becken gegen Minerva zu bewegen. Es war berauschend, obwohl sie noch durch das letzte Stück Stoff getrennt waren.

„Accio“, sagte Minerva mit zitternder Stimme und ihr Zauberstab flog in ihre Hände.

Sie sprach einen Zauberstab und Hermine grinste breit.

„Vorausschauend gedacht Professor“, neckte Hermine sie. „Heute Nacht wird es in diesem Zimmer nicht still bleiben.“

Sie beugte sich zu Minerva. Minervas Atem ging schneller. Ihre Finger hielten sich noch immer an Hermine fest, während sie leise flüsterte:

„Ich kann nicht glauben, was wir hier tun.“

Hermine hob den Kopf und sah sie an. Ihr Ausdruck war weich, fast zärtlich. Langsam strich sie mit den Fingern über Minervas Wange, ließ ihre Hand kurz dort ruhen.

„Dann hör auf darüber nachzudenken“, murmelte sie leise. „Und genieß es einfach.“

Minerva schloss für einen Moment die Augen. Hermine beugte sich wieder hinunter, ihre Lippen wanderten erneut über Minervas Haut, langsam und liebevoll, als würde sie sich Zeit lassen wollen. Ihre Küsse folgten dem Weg ihres Körpers, während Minervas Hände sich in den Laken verkrampften und ihr Atem unruhiger wurde. Für einen Moment blieb die Welt außerhalb dieses Zimmers völlig still. Das leise Rauschen des Windes draußen, das schwache Knarren des Hauses – alles trat in den Hintergrund, während sie sich ganz aufeinander konzentrierten.

„Hermine…“, flüsterte Minerva, als die junge Frau Minervas Beine auseinander schob und über ihre Schenkel streichelte und ihr nun auch das letzte Stück Stoff auszog.

Hermine sah zu ihr auf, ein warmes Lächeln in den Augen und dann tat sie es. Sie versenkte ihren Mund und ihre Zunge in Minerva, die sich nun nicht mehr zurückhalten konnte. Sie stöhnte laut auf. Hermine verwöhnte sie unanständig gut, ließ ihre Zunge kreisen, saugte mal leicht, mal intensiver und sie streichelte immer wieder die Innenseite von Minervas Schenkel, die schon leicht zu zittern begannen. Minervas Herz raste, ihr Atem ging schneller, ihr Verstand hatte sich längst verabschiedet. Sie wollte nur fühlen. Hermine spürte, dass Minerva es gleich nicht mehr aushalten würde und sie machte weiter, während ein sanftes Lächeln auf ihre Lippen glitt. Minervas Beine begann zu zittern und sie konnte es nicht mehr halten. Sie stöhnte immer wieder auf und kam mit einem letzten tiefen Stöhnen und sackte zurück auf das Bett. Hermine leckte noch ein letztes Mal über Minervas pulsierende Mitte und bewegte sich langsam wieder zu ihr hinauf. Langsam und zärtlich streichelte sie über Minervas Brust, die sich unkontrolliert schnell hob und senkte. Sie küsste ihren Hals und spürte den rasenden Herzschlag und dann lachte sie.

„Ich schätze, ich habe dich ein kleines Bisschen glücklich gemacht.“

Minerva sah sie an, strich ihr sanft über die Wange und küsste sie.

„Du hast mich in den Himmel befördert“, flüsterte sie gegen Hermines Lippen und küsste sie zärtlich.

„Dafür schulde ich dir etwas“, sagte sie und ihre Hand lag bereits zwischen Hermines Beinen.

Sie spürte, dass Hermine mehr als bereit war und langsam umkreiste sie das Ziel. Hermine drängte sich ihrer Hand ungeduldig entgegen und Minerva drang in sie ein. Tief und langsam. Sie sah, wie Hermine die Augen schloss und sich auf die Lippen biss. Langsam begann sie, zwei Finger zu bewegen. Sie fand einen langsamen Rhythmus und ihr Daumen strich dabei sanft über Hermines Mitte. Die junge Frau stöhnte auf, als Minervas Bewegungen schneller und intensiver wurden. Dann stöhnte Hermine plötzlich laut auf, als Minerva einen dritten Finger dazu nahm und Hermine zärtlich auf die Lippen und auf ihren Hals küsste. Die junge Frau bog ihren Rücken durch, als Minervas Lippen sich langsam tiefer bewegte. Plötzlich zog sie ihre Finger zurück, nur um sie sogleich durch ihre Zunge zu ersetzen. Ein neues Gefühl breitete sich in Hermine aus und sie stöhnte ungehemmt und laut. Eine Hand krallte sich in das Kissen über ihr, die anderen vergrub sich in Minervas Haar und streichelte sanft darüber, während Minerva ihre Bewegungen noch intensiver werden ließ. Plötzlich hob sie Hermines Beine über ihre Schultern und hielt ihr Becken fest. Sie trieb Hermine bis an den Rand und sie kam mit einem lauten Schrei. Langsam legte sich Minerva wieder neben sie und zog Hermine wieder zu sich, sodass ihre Lippen sich erneut fanden – ein Kuss voller Nähe, Wärme und all der Gefühle, die sie so lange hatten verbergen müssen.

„Du bist wirklich ein Erlebnis mein Schatz“, sagte Hermine, als sie wieder Luft bekam.

„Oh, das kann ich nur zurückgeben.“

Sie lächelten einander an und Hermine nahm sanft Minervas Gesicht in ihre Hände, um sie zärtlich zu küssen. Nach und nach verlor die Leidenschaft ihre Dringlichkeit und wurde wieder ruhiger, zärtlicher. Hermine zog Minerva schließlich wieder zu sich, sodass sie nebeneinander in den Kissen lagen. Ihre Finger strichen sanft über Minervas Rücken, während Minerva ihren Kopf an Hermines Schulter legte. Für einen Moment sagten sie nichts. Ihre Hände fanden wieder einander. Minerva schloss die Augen und atmete langsam aus.

„Du weißt, dass das hier sehr unvernünftig war“, murmelte Minerva leise, doch ihre Stimme klang warm.

Hermine lächelte.

„Und trotzdem liebst du mich für meine Unvernunft.“

Minerva hob den Kopf ein wenig, sah sie an und küsste sie noch einmal sanft.

„Ja“, flüsterte sie. "Mehr, als alles Andere."

Die Müdigkeit des Tages und der intensiven Stunden holte sie schließlich ein. Hermine zog die Decke über sie beide und legte einen Arm um Minerva. Minerva rückte näher zu ihr, ihre Stirn an Hermines Schulter, ihre Beine ineinander verschlungen. So blieben sie liegen. Erschöpft, glücklich und eng umschlungen.

Und während draußen der Schnee weiter fiel und der Fuchsbau in die Ruhe der Nacht sank, glitten auch sie schließlich in einen tiefen, zufriedenen Schlaf.