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Ich bin nicht stark - ich bin kein Held

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Ich bin nicht stark - ich bin kein Held

Da bin ich wieder.

Und weiter geht es heute ohne langes Vorgeplänkel.

Ich bin nicht stark - ich bin kein Held

Nachdem der Schwarzhaarige so überstürzt und ohne direkt mit ihm zu reden verschwunden ist, hat Jan sich wieder an seine Arbeit gemacht. Jetzt ist es kurz vor 22.00 Uhr und ihm fallen langsam die Augen zu. Mit einem lauten und herzhaften Gähnen stemmt sich der Blonde aus seinem Stuhl hoch. Noch schnell den Laptop ausgeschaltet, dann geht er in die Küche, schafft seine Tasse weg und macht sich anschießend auf den Weg in sein Schlafzimmer.

Wie ein Stein fällt er auf die Matratze aber als er versucht die Augen zu schließen hält ihn etwas davon ab. Es dauert einige Augenblicke bis ihm klar wird, was es ist. Im Kopfkissen hängt ein fremder Geruch. Es riecht ein bisschen nach frisch gewaschenen Haaren mit einem Hauch von Tabak und auch ganz leicht kann er... Schokolade?... Riecht er wirklich Schokolade? Der Geruch hat etwas anregendes und Jan atmet ihn tief durch die Nase ein. Er gefällt ihm und mit einem Seufzen dreht er sich auf die Seite, um mehr davon einatmen zu können. Dann schließt er endgültig die Augen und schläft mit dem Geruch des Schwarzhaarigen in der Nase ein.

Den Sonntag nutzt Jan, um sich von diesem völlig verrückten Wochenende zu erholen. Mit Rod hat er auch nochmal gesprochen und sie haben sich darauf geeinigt, dass Jan auf gar keinen Fall nach dem jungen Mann suchen wird... Zumindest nicht aktiv. Sollte er ihn aber dennoch irgendwo zufällig in der Stadt sehen, so hat er Rod versichert, wird er ihn auf jeden Fall ansprechen.

Am Montag steht er wie immer früh auf, macht sich für die Arbeit fertig und öffnet dann pünktlich um 9.00 Uhr den Laden. Rod wird erst gegen 12.00 Uhr da sein, da er noch ein Mitternachts-Shooting in einem alten Lagerhaus hatte. Ist schon seltsam mit diesen Vampir- und Werwolf-Fans. Aber solche Aufträge bringen gutes Geld, also warum sollten sie darauf verzichten? Der Rest der Woche verläuft ruhig und eigentlich wie jede andere Woche auch. Fotos machen, diese auswerten, Kundengespräche, die Suche nach neuen und spannenden Locations, Studioaufnahmen und so weiter.

Am Samstag Mittag macht sich Jan auf zum Einkaufen, da er unter der Woche einfach keine Zeit dazu gefunden hat. Mit dem Handy am Ohr schlendert er durch die Reihen im Supermarkt, nimmt sich hier und da ein passendes Produkt aus einem Regal und macht sich anschließend auf den Weg zur Kasse. So richtig Lust hat er nicht, auf den heute dort sitzenden Kassierer zu treffen. Der Dunkelblonde ist ihm schon seit Monaten ein Dorn im Auge. Er ist unfreundlich, arrogant und ein richtiger Großkotz. Aber da dies der einzige Supermarkt ist, den Jan von seiner Wohnung aus zu Fuß erreichen kann ohne einen zwei-Stunden-Marsch absolvieren zu müssen, bleibt ihm nichts anderes übrig. Also stellt er sich in die Warteschlange. Vor ihm steht eine Mutter mit Kinderwagen und einem Kleinkind an der Hand. Davor schnattern zwei ältere Damen aufgeregt miteinander und der Teeny vor ihnen dreht sich immer wieder genervt um, weil die Ladies  doch recht laut sind. Kurz huscht ein Lächeln über die Lippen des Blonden, denn in den zwei Alten erkennt er sich und Rod wieder. Genau so würden sie wohl auch im Alter sein.

Während er noch in seinen Tagträumen hängt, nimmt er eine Bewegung am Anfang der Schlage wahr und richtet seinen Blick nach vorne. Augenblicklich erlischt sein Lächeln. Dort hat gerade der schmierige Kassierer nach dem Handgelenk eines jungen Mann gegriffen und flüstert ihm etwas zu. Dabei kann Jan kurz die Augen des Kunden sehen und ist überrascht.

Es sind genau die gleichen grünen Augen, mit genau dem gleichen geschockten Ausdruck darin, die ihm entgegen sahen, als der Schwarzhaarige von der Brücke gefallen ist. Jetzt fällt Jan auch der weite schwarze Mantel auf. Aber noch bevor er überhaupt reagieren kann, hat sich der Kleinere von dem Kassierer losgerissen und verlässt das Geschäft.

Am liebsten würde Jan ihm hinterher eilen aber dann müsste er seinen gesamten Einkauf zurück lassen. Hin und her gerissen bleibt er stehen und verfolgt den Anderen nur mit den Augen. Als er endlich an der Reihe ist, kann er seine Neugier nicht mehr unterdrücken. Was hat der Kassierer gesagt, dass der Schwarzhaarige ihn so geschockt angesehen hat?

„ Hallo Hans. Sag mal, was war das eben mit dem Schwarzhaarigen? Kanntest du den?“

„ Ich wüsste zwar nicht, was dich das angehen sollte, Blondie, aber ja. Die dreckige kleine Schwuchtel war mal mein bester Freund. Bis er mir gesagt hat, dass er auf Schwänze im Arsch steht. Kannst du das fassen? Das ist doch widerlich. Den müsste man mal so richtig verdreschen, damit er wieder normal wird. Obwohl... beim Letzten Mal hat es ja auch nichts gebracht...“

„ Was soll das denn heißen?“ Jan ist entsetzt. Er weiß ja, dass Hans nicht die hellste Kerze auf dem Kuchen ist aber er hätte ihn nicht als homophoben Arsch eingestuft.

„ Das soll heißen, wenn ich ihn das nächste Mal sehe, wird er nicht so gut weg kommen, wie noch vor ein paar Wochen. Dem muss man Vernunft einprügeln. Hätte sein Alter eigentlich machen müssen aber der hat sich ja verpisst. Vielleicht ist der kleine Perversling auch genau deshalb so geworden oder der Alte hat sich deshalb aus dem Staub gemacht,“ mault Hans munter weiter und bekommt nicht mit, dass sich Jan's Gesicht immer weiter verdunkelt.

„ Hast du eigentlich eine Ahnung, was du mit solchen Aktionen anrichten kannst? So treibst du jemanden direkt in den Selbstmord,“ zischt Jan gefährlich leise aber der Dunkelblonde registriert den Wandel in der Stimme nicht.

„ Na und? Eine Schwuchtel weniger. Wen stört's?“ gibt der nur von sich und nennt mit der gleichen gleichgültigen Stimme den Preis für Jan's Waren. Stinksauer klatscht er ihm die Scheine Und Münzen hin, nimmt seine Tüten und geht. Draußen vor dem Geschäft holt er sein Handy hervor.

„ Hey Jan, was gibt’s? Hast du schon nach zwölf Stunden Sehnsucht nach mir?“ meldet sich Rod gut gelaunt aber Jan geht gar nicht darauf ein.

„ Ich hab ihn wieder gesehen und ich glaube, ich weiß warum er es gemacht hat.“

„ Häh?... Was?... Wovon redest du da, Jan?“ Rod ist deutlich hörbar verwirrt.

„ Unser Springer! Ich hab ihn eben im Supermarkt gesehen. Und wie es scheint, hat sich sein bester Freund nach seinem Outing gegen ihn gewandt und ihn sogar schon mal deswegen zusammen geschlagen.“

„ Jan, jetzt mal ganz langsam! Woher hast du diese Infos?“ Der Chilene hat die Lage sofort erkannt.

„ Hans, der Kassierer aus dem Supermarkt. Er hat es mir erzählt,“ berichtet der Blonde.

„ Und seit wann glaubst du Hörensagen? Das sieht dir überhaupt nicht ähnlich,“ wundert sich Rod.

„ Nein, Rod! Er IST der ehemals beste Freund. Und wenn ich ihn richtig verstanden habe und das war eigentlich ziemlich eindeutig, würde er es auch gerne wieder machen. Der hat was gegen Schwule. Für den ist nur ein toter Schwuler, ein guter Schwuler,“ klärt er seinen Partner auf. Der zieht scharf die Luft durch die Zähne ein und bleibt einen Moment stumm. Denn er weiß genau, wie nahe Jan die ganze Sache geht, steht der Blonde schließlich selbst auf Männer.

„ Du solltest das Verhalten der Marktleitung melden. Es geht nicht, dass solche Menschen mit Kunden Kontakt haben dürfen. Aber mach es so, dass er es nicht mitbekommt, sonst bist du schneller auf seiner Abschussliste, als du schauen kannst,“ rät ihm der Dunkelhaarige und Jan nickt, auch wenn er weiß, dass sein Gesprächspartner das nicht sehen kann.

„ Ich glaube, du hast recht, das werde ich machen. Ich melde mich später noch mal bei dir.“

„ Sei bitte vorsichtig, Jan. Versprich es mir!“

„ Ja, versprochen. Bis später, Rod.“

„ Mach's gut, Jan.“

Nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Marktleiter, der sich herzlich für die Informationen bedankt und versprochen hat, sich darum zu kümmern, tritt Jan den Heimweg an.

Am Abend führt er noch mal ein Telefonat mit Rod, in dem er ihm die Sache ein weiteres Mal und dieses Mal auch sehr genau schildert. Und auch Rod reagiert genauso entsetzt über das Verhalten von diesem Hans. Anschließend setzt sich Jan wieder in sein Büro und macht sich über den lästiger Papierkram her.

'Scheiß Finanzamt. Immer nur wollen aber wenn sie mal geben sollen, dann brauchen die dafür jedes Mal Monate.' schießt es ihm durch den Kopf, als er einen weiteren Antrag auf Steuererleichterung für Kleinunternehmen ausfüllt.

Als ihm nach über sechs Stunden die Augen schmerzen, beschließt er Schluss zu machen und den Rest am nächsten Tag zu beenden. Auch wenn ihm klar ist, dass damit sein Sonntag gelaufen ist.

Und genau so kommt es auch. Von 10.00 Uhr am Vormittag bis weit nach 18.00 Uhr wühlt er sich durch die Finanzunterlagen und ist am Ende des Tages zwar völlig erledigt aber trotzdem sehr zuversichtlich, dass er alles richtig ausgefüllt hat.

Am Montag Vormittag steht für beide ein Fotoshooting in einem nahen Kindergarten an und selbst Rod, der mit Kinder eigentlich so gar nichts am Hut hat, ist am Ende total begeistert von ihren kleinen Stars.

„ Gott sind die niedlich, wenn sie versuchen nur zu lächeln und dann doch wieder dieses breite Grinsen dabei heraus kommt,“ schwärmt der Dunkelhaarige.

„ Aber ich glaube, wenn die Kitaleitung wüsste, dass ich schwul bin, dann können wir uns von solchen Aufträgen verabschieden,“ grummelt Jan vor sich hin und packt kniend seine Kamera weg. Bestürzt wird er dabei von Rod beobachtet.

„ Wie kommst du denn jetzt auf den Scheiß?“ will er auch sofort wissen.

„ Ach, Rod... Die Sache am Samstag im Supermarkt hat mir mal wieder gezeigt, wie homophob diese Gesellschaft doch ist.“

In dem Moment legt sich eine zarte kleine Hand auf seine Schulter und Jan dreht sich erschrocken zur Seite. Neben ihm steht ein kleines Mädchen von etwa fünf Jahren, in einem leuchtend gelben Sommerkleid und grinst ihn breit an.

„ Mein Papa sagt immer, jeder darf lieben, wen er will. Und mein Papi ist der Meinung, wo die Liebe hinfällt. Obwohl ich nicht weiß, warum Liebe fallen sollte. Aber die beiden Mamas von Nick haben auch so was ähnliches gesagt,“ plappert die Kleine fröhlich drauf los und Rod bricht in schallendes Gelächter aus.

„ Da hörst du es Jan. Selbst die Kinder in der Kita haben schon mehr Verstand, als dieser Hans.“

Das Mädchen schaut aufmerksam zwischen den beiden Männern hin und her.

„ Habt ihr auch so lieb, wie meine Papas?“

Jetzt ist es Jan, der lachen muss.

„ Nein, wir sind nur beste Freunde und der da...“ dabei zeigt er auf Rod“... hat eine Freundin.“

„ Und du?“ will das Mädchen wissen.

„ Nein, ich hab keinen Freund. Aber ich hätte gern einen,“ gibt er leicht rot werdend zu.

„ Du bist lieb. Du findest auch noch einen.“

Mit diesen Worten dreht sie sich um und hüpft gut gelaunt zurück zu den anderen Kinder ihrer Gruppe.

„ Also ich glaube, hier werden wir immer neue Aufträge bekommen,“ grinst Rod und klopft Jan auf die Schulter.

Zurück im Laden Macht sich Rod  an die Aufarbeitung der geknipsten Fotos, als Jan's Blick auf den Kalender fällt.

„ Scheiße aber auch!“ flucht er laut los.

„ Was ist los?“

„ Morgen ist der Geburtstag von Opi. Hast du was dagegen, wenn ich mich zwischendurch mal kurz verdrücke und ihm ein paar Blumen vorbei bringe?“

„ Nee, kein Ding, wird ja wohl nicht den halben Tag kosten. Immerhin gibt es weder Kaffee noch Kuchen,“ willigt Rod schmunzelnd ein.

„ Du hast echt 'nen sehr schwarzen Humor... Aber wo du recht hast...“ lacht Jan und verschwindet kurz darauf in der Dunkelkammer.

Am Dienstag kommt Jan bereits eine Stunde eher als sonst. Er will schon mal etwas vorarbeiten, da er ein schlechtes Gewissen hat, dass er Rod später alleine lassen wird. Die Blumen für seinen Opa stellt er in einen Eimer mit Wasser und holt dann neues Fotopapier aus dem Lager. Als Rod pünktlich um 9.00 Uhr auftaucht ist Jan schon vollkommen in die Arbeit vertieft und sucht die besten Bilder der Kitagruppen raus, die er später noch ausdrucken will.

„ Was machst du denn schon hier?“ erschreckt ihn Rod fast zu Tode und er zuckt zusammen.

„ Ich wollte dich nicht mit der ganzen Arbeit alleine lassen,“ erklärt sich der Blonde und sein Partner schüttelt nur mit dem Kopf.

„ Du bist nur 'ne knappe Stunde weg. In der Zeit werden mich die Kunden schon nicht überrennen.“

Dankbar nickt Jan ihm zu und macht sich anschließend wieder an die Arbeit. Als drei Stunden später die Glocken der nahen Kirche läuten ist Jan gerade mit dem letzten Foto fertig.

„ Ich bin dann mal schnell weg. Wenn was sein sollte, ich hab mein Handy dabei.“

„ Jetzt hau schon ab, du Riese,“ lacht Rod, der gerade ihren Kalender aktualisiert.

„ Grüß deinen Opa von mir,“ ruft er noch hinterher, als Jan gerade zur Tür raus geht und erhält dafür einen erhobenen Daumen vom Blonden.

Mit seinen Blumen in der Hand schlendert Jan gemütlich die Straße entlang, genießt das inzwischen wärmer gewordene Wetter und biegt dann ab, um durch das antik aussehende Eisentor zu gehen. Kaum hat er die hohen Mauern hinter sich gelassen, wird es schlagartig ruhig um ihn herum. Der hektische Alltagslärm scheint hier ausgeschlossen zu werden. Gemächlich überquert er den Friedhof um zur hintersten Seite zu gelangen.

Seit nun schon zehn Jahren kommt er mindestens dreimal im Jahr hier her. Einmal zum Geburtstag, dann zum Todestag und auch zu Weihnachten. Oft kommt es vor, dass er dann ein bis zwei Stunden einfach nur hier steht und die Ruhe genießt und, so blöd wie es auch klingen mag, mit seinem Opa erzählt. Denn der war der Einzige in der gesamten Familie, der wusste, dass Jan mit Frauen nichts anfangen kann und sich eher zu Männern hingezogen fühlt. Bis heute hat er nur Rod und seine kleine Schwester Julia eingeweiht.

Jan beugt sich nach unten, entfernt die alten Blumen und streicht etwas den Efeu vom Grabstein, der diesen langsam aber sicher immer mehr zu wuchert. Danach holt er Wasser für die Pflanzen und füllt damit auch gleich die Vase für die Blumen auf.

„ Ich soll dich lieb von Rod grüßen und von mir alles gute zum Geburtstag, alter Mann... Heute ist mal wieder so ein Tag, an dem du mir besonders fehlst und ich deinen Rat gebrauchen könnte,“ murmelt er und dann erzählt er dem leicht verwitterten Grabstein, was sich in den letzten Tagen und Wochen alles so zugetragen hat. Er weiß wie bescheuert das aussehen muss und auch, dass er keine Antwort bekommen wird aber es tut ihm gut, sich den ganzen Mist von der Seele reden zu können.

Nach etwa 20 Minuten dieser sehr einseitigen Unterhaltung, hat Jan genug und will sich auf den Weg zurück ins Geschäft und zu Rod machen, als er beim Umdrehen in einiger Entfernung einen Mann mit einer Kappe stehen sieht. Eigentlich ist es nicht ungewöhnlich, hier noch andere Personen anzutreffen aber es ist die Körperhaltung des Anderen, die Jan stutzig macht und ihn veranlasst, ihn weiter zu beobachten. Es hat etwas bedrohliches, wie er dort an einem Grabstein lehnt, die Arme hat er scheinbar vor der Brust verschränkt.

Dann taucht eine weitere, etwas kleinere Person auf. Sofort versteift sich der Blonde. Die schwarzen Haare und den übergroßen Mantel würde er mittlerweile überall wieder erkennen. Kurz reden die beiden miteinander aber Jan kann nicht verstehen was gesprochen wird, da er rund 15 Reihen von ihnen entfernt ist.

Und dann geht plötzlich alles ganz schnell. Der Größere der Beiden holt aus und zieht dem Schwarzhaarige einen Strauß Rosen quer über das Gesicht, nur um Sekunden später sein Faust in den Magen des Anderen zu rammen. Dieser geht augenblicklich zu Boden. Jan muss mit ansehen, wie der Kappenträger immer und immer wieder auf ihn eintritt und schlägt.

Nach fast einer Minute hat sein Hirn endlich verstanden, was er da gerade mit ansieht und umgehend setzen sich seine Beine in Bewegung. Mit schnellen, weit ausgreifenden Schritten überwindet er die Distanz, indem er über fremde Gräber und Grabsteine springt und sich nicht erst an die eigentliche Wegführung hält. Endlich hat er die Beiden erreicht. Mit einem raschen Blick erfasst er die Szene.

Der Schwarzhaarige liegt am Boden, hat die Arme schützend um den Kopf geschlungen und sich zu einer kleinen Kugel zusammen gerollt, um dem Schläger so wenig wie möglich Angriffsfläche zu bieten. Dieser tritt  aber auch weiterhin immer wieder gegen Kopf und Oberkörper des Kleineren.

„ Hey! Sag mal spinnst du?! Was soll der Scheiß?“ brüllt Jan wutentbrannt laut los und der Schläger lässt sofort von seinem Opfer ab.

„ Misch dich nicht ein Blondie. Die Schwuchtel hat es nicht anders verdient,“ keift der Mützenträger zurück. Doch dann blitzt so etwas wie Erkennen in seinen Augen auf und auch Jan weiß nun, wen er hier vor sich hat. In dem Moment sprintet der Typ los. Jan ist so erstaunt, dass er einige Momente braucht, um zu verstehen, dass er ihm hinterher sollte, wenn er ihn zur Rechenschaft ziehen will. Doch nach einen kurzen Blick auf den Schwarzhaarige, der sich träge rührt und vorsichtig die Augen öffnet, flitzt auch er los und dem Anderen hinterher.

Auf der Straße hat er ihn fast schon eingeholt, als dieser ein unerwartetes Manöver wagt. Er läuft einfach diagonal über die vierspurige Kreuzung und verschwindet auf der anderen Seite in einer kleinen Seitenstraße.

„Hans! Du miese Ratte! Warte nur, bis ich dich in die Finger bekomme!“ brüllt Jan ihm noch hinterher und erhält als Antwort nur noch den erhobenen Mittelfinger. Völlig außer Atem bleibt de Blonde am Fahrbahnrand stehen und versucht wieder genug Luft in seine Lungen zu bekommen. Nach wenigen Minuten hat er sich wieder beruhigt und auch das Seitenstechen lässt langsam nach.

Als er sich umdreht, tritt eine älter Frau mit einem Strauß gelber Blumen aus einem Floristikgeschäft und schlagartig fällt ihm der Schwarzhaarige wieder ein. Er legt einen weiteren Sprint, dieses Mal in die entgegensetzte Richtung, hin.

Total aus der Puste erreicht er wenig später den Friedhof wieder und fängt an, die Grabreihen abzusuchen. Doch er kann den Schwarzhaarigen nirgendwo entdecken. Das einzige, das er findet ist der komplett zerstörte Strauß mit gelben Rosen. Gerade mal vier der insgesamt zwanzig schönen Blüten sind noch in Ordnung.

Mit einen traurigen Seufzer sortiert Jan die kaputten und abgebrochenen aus und stellt die übriggebliebenen in die Vase. Dann ließt er den Text auf dem Grabstein.

'Anneliese – Geliebte Oma – unvergessen und immer in meinem Herzen'

Ein dicken Kloß bildet sich im Hals des Blonden und er muss mit den Tränen kämpfen.

„ Ich versuche ihn zu finden und ihm zu helfen. Versprochen,“ flüsterte er dem fast weißen Stein zu. Danach dreht er sich um und verlässt die Stätte des Todes endgültig. Zurück im Geschäft spürt Rod sofort, dass etwas ganz und gar nicht mit seinem Partner stimmt.

„ Hey, Jan. Was ist los? So niedergeschlagen hab ich dich das letzte Mal am 3. Todestag von deinem Opa gesehen. Willst du mir erzählen, was passiert ist?“ Rod hat so etwas wie eine Antenne für Jan's Gefühle und der Große versucht gar nicht erst, sich irgendwie raus zureden und berichtet in der folgenden halben Stunde von dem gesamten Vorfall auf dem Friedhof. Und je mehr er sagt, umso geschockter ist der Dunkelhaarige. Am Ende hat er die braunen Augen vor Entsetzen weit aufgerissen.

„ Und der hat sich nicht mal gewehrt?“ hakt Rod ungläubig nach.

„ Ich hab zumindest nichts davon mitbekommen.“

„Wie sehr kann ein Mensch nur in seinem Hass feststecken.“

„ Das Schlimmste an der Sache ist aber, dass ich den Kleinen danach nicht mehr finden konnte. Da war nur noch der zerstörte Strauß, der auf dem Grab lag. Wie es aussah, wollte er die Blumen seiner Oma zum Todestag mitbringen. Das ist nicht nur traurig sondern auch frustrierend. Da willst du deiner Oma die letzte Ehre erweisen und dann wirst du direkt an ihrem Grab zusammen geschlagen.“

Jan kann seine Enttäuschung fast nicht mehr zurück halten und läuft unruhig im Hauptraum des Laden hin und her.

„ Was willst du jetzt machen?“ stellt Rod eine offensichtliche Frage.

„ Was kann ich denn machen? Ich hab keine Beweise und das eigentliche Opfer ist verschwunden.“ Jetzt macht sich Resignation in dem Blonden breit.

„ Stimmt auch wieder... Na komm, ich lad dich erst mal auf ein spätes Mittagessen ein,“ lächelt Rod, legt seinem Freund den Arm um die Schulter und der lässt sich widerstandslos mitziehen.

Das Essen verläuft überwiegend schweigend und auch der Rest des Tages ist von einer seltsamen und erdrückenden Schwere geprägt. Jan ist tief in Gedanken versunken, während er seiner Arbeit nachgeht und Rod behält ihn die ganze Zeit besorgt im Auge.

Am Abend, als die beiden jungen Männer vor der abgeschlossenen Ladentür stehen, hält es der Chilene nicht mehr aus.

„ Was geht dir durch den Kopf, Jan? Ich kann doch sehen, dass du schon den gesamten Nachmittag am grübeln bist,“ stellt er offen fest.

„ Ich weiß es noch nicht genau. Ich werde wohl erst noch eine Nacht drüber schlafen müssen,“ murmelt Jan.

„ Du weißt, dass du immer auf mich zählen kannst, oder?“ versichert sich Rod und zieht den Blonden in eine feste Umarmung.

„ Danke Rod.“ Danach trennen sich ihre Wege.

Am Mittwoch und Donnerstag sehen sie sich nicht, da beide Aufträge in verschiedenen Stadtvierteln haben. Rod wurde beauftragt Fotos für einen neuen Stadtführer zu machen und Jan ist am Donnerstag mit einer Hochzeitsgesellschaft verabredet. Er wurde für Fotos von der Zeremonie und der anschließenden Feier gebucht. Somit wird sein Tag, beziehungsweise sein Abend sehr lang werden.

Trotzdem ist er am Freitag Morgen wieder pünktlich am Laden, um die Tür aufzuschließen.

„ Morgen Jan. Und wie war dein Abend?“ grinst Rod, als er den müden Blick seines Partners sieht. Aber der schnaubt nur und verzieht sich in die Dunkelkammer. Erst gegen 11.00 Uhr öffnet sich die Tür wieder, Jan tritt mit einem Stapel Fotos heraus und muss sich sofort dem besorgten Blick von Rod stellen.

„ Du siehst scheiße aus, Jan,“ ist dessen nüchterne Analyse.

„ Na danke auch. Was für ein tolles Kompliment,“ knurrt der Größere und schiebt Rod bei Seite.

„ Kopfschmerzen?“

„ Wie die Hölle.“

„ Warte, ich hol dir eine Tablette. Willst du auch einen Tee?“ Rod kennt seinen Partner manchmal zu gut.

„ Gerne. Danke. Entschuldige bitte,“ murmelt Jan jetzt kleinlaut und lässt sich auf die Besuchercouch fallen. In der Zwischenzeit kramt Rod in einer Schublade hinter dem Kassentisch.

„ Ach verdammt auch!... Jan es tut mir leid aber wir haben nichts mehr da. Ich geh schnell zur Apotheke und hol neue. Soll ich zuschließen? Dann kannst du dich etwas hinlegen und ausruhen.“

„ Nee lass mal, ich geh selbst. Etwas frische Luft wird mir bestimmt auch ganz gut tun.“ Mit diesen Worten erhebt sich der Blonde.

„ Gib mir 'ne Stunde, dann bin ich wieder da und auch wieder fit...  Soll ich gleich was zum Mittag mitbringen?“

„ Brauchst du nicht. Ich hab noch Rester von Gestern,“ grinst Rod.

„ Und jetzt verschwinde schon.

Mit einem leicht gequälten Lächeln auf den Lippen schlüpft Jan aus der Tür. Zehn Minuten später steht er in der Apotheke.

„ Hallo, Frau Paschulke. Ich bräuchte ganz dringend was gegen Kopfschmerzen.“

„ Jan, mein lieber Junge. Wie oft soll ich dir eigentlich noch sagen, du sollst mich Erna nennen? Bei Frau Paschulke komm ich mir immer so alt vor,“ lächelt die Dame hinter dem Tresen. Auch Jan kann sich ein freudiges Grinsen nicht verkneifen, weiß er doch, dass sie schon über 80 Jahre alt ist und schon sein Opa immer zu ihr gegangen ist. Sie ist ein Unikat und jeder hier im Stadtviertel kennt sie, genau wie auch umgekehrt.

„ Brauchst du gleich was?“

„ Ja, das wäre lieb, danke.“

Erna Paschulke drückt ihm eine kleine weiße Kapsel in die Hand und stellt ihm auch noch einen Becher mit Wasser hin.

„ Kann ich dir noch was gutes tun?“

„ Nein, nur die Tabletten. Ich muss auch gleich wieder zurück. Rod ist allein im Geschäft.“

„ Grüß ihn von mir und du kannst ihm auch gleich ausrichten, dass sein Spray gekommen ist.“

„ Werd ich machen. Einen schönen Tag noch.“

Jan hebt zum Abschied den Arm und tritt auf den belebten Fußweg. Da er aber immer noch das Pochen in seinem Schädel nur all zu gut spüren kann, beschließt er einen kleinen Umweg zunehmen und noch einige Zeit die frische Luft zu genießen.

Etwa 15 Minuten schlendert er langsam an den Schaufenstern entlang bis er sich im Schatten einer großen alten Kastanie auf einer Bank niederlässt und mit geschlossenen Augen den Kopf in den Nacken legt.

Doch sehr lang kann er nicht so sitzen bleiben. Denn an einer nahen Kreuzung ist ein lauter Tumult entstanden und Jan hebt vorsichtig den Kopf. Bei dem Bild, das sich ihm bietet, bleibt ihm fast das Herz stehen. Sofort erkennt er den jungen schwarzhaarigen Mann wieder und sieht wie er stark wankend immer wieder mit anderen Passanten zusammen stößt. Dann rempelt er einen weiteren Mann an und der wehrt sich.

„ Verschwinde, du elender Säufer und wag es dir bloß nicht, mich auch noch an zu schnorren. Widerlicher Penner!“ Dann gibt er ihm einen heftigen Stoß, der Schwarzhaarige gerät ins Straucheln, stolpert scheinbar über seine eigenen Füße und knallt hart mit der Schulter gegen den Ampelmast.

In dem Moment als er auf die Straße stürzt und mit dem Rücken aufschlägt, springt Jan auf und rennt auf die kleine Ansammlung von Menschen zu. Als er schlitternd neben dem Kleineren auf den Knien ankommt fallen diesem die Augen zu und Jan kann noch ein leise gemurmeltes:“ Meine Medizin,“ hören, dann dann scheint er ohnmächtig zu werden.

“ Hey, Kleiner. Was ist mit dir?“ spricht Jan ihn an.

„ Welche Medizin?“ versucht er noch in Erfahrung zu bringen aber er erhält bereits keine Antwort mehr.

Sanft greift Jan ihn unter den Kniekehlen, doch als er auch noch seine andere Hand in den Nacken des jungen Mannes schieben will, um ihn von der Straße tragen zu können, erschrickt er.

„ Mensch Kleiner, du glühst ja förmlich... Hey antworte mir doch... los mach die Augen auf...“ fleht der Blonde schon fast.

„ Der ist doch sturzbetrunken. Sollen sich die Bullen um die Saufnase kümmern,“ grollt der Mann, der den Stoß ausgeführt hat. Mit blanker Wut im Blick schaut Jan zu ihm hoch.

„ Die 'Saufnase', wie sie ihn nennen, ist komplett nüchtern aber er glüht wie ein Hochofen. Wahrscheinlich steckt er gerade mitten in einem Fieberschub. An ihrer Stelle würde ich jetzt ganz schnell meine Hilfe anbieten oder sie können sich auf eine Klage einstellen. Aber selbst wenn er...“ Jan deutet auf den weggetretenen Mann in seinen Armen,

"... es nicht machen sollte, ich werde sie auf jeden Fall verklagen. Wegen Körperverletzung und unterlassener Hilfeleistung,“ faucht er ihn an und dreht sich anschließend sofort wieder um.

So vorsichtig wie nur möglich hebt er den Anderen endlich hoch, trägt ihn über den Fußweg und setzt ihn anschließend an eine schattige Hauswand gelehnt wieder ab. Als sich ein Schatten über ihn legt, fährt er herum, bereit, wieder los zu giften. Aber vor ihm steht nur ein Mädchen von vielleicht 13 oder 14 Jahren.

„ Die hat er fallen gelassen, als er gestürzt ist,“ erklärt sie und hält Jan eine kleine Papiertüte entgegen. Der Blonde erkennt auf den ersten Blick das Logo des  Äskulapstab darauf, das für Apotheke steht, wirft einen Blick hinein und sieht seinen Verdacht bestätigt. In der Tüte sind neben den verschiedensten Tabletten auch Tropfen um Fieber zu senken.

Ohne nachzudenken öffnet er die Verpackung, legt den Kopf, der schlaff auf der Brust des Schwarzhaarigen liegt, in den Nacken und träufelt ihm einige der Tropfen in den Mund. Danach greift er nach seinem Handy. Wieder einmal muss Rod herhalten.

„ Rod, ich brauch dringend deine Hilfe. Ich hab unseren Springer wieder getroffen aber er ist zusammen gebrochen. Wie es scheint hat er extrem hohes Fieber. Du musst sofort hier her kommen aber mit dem Auto!“ Ohne noch weiter auf eine Reaktion des Chilenen zu warten, nennt er ihm die Adresse und legt auf. In dem Moment, als er das Handy beiseite legt, taucht der Mann wider neben ihm auf.

„ Ich hab Wasser besorgt,“ gibt er nun kleinlaut von sich und reicht Jan die Flasche. Doch statt wieder zu gehen bleibt er unschlüssig stehen und schaut betroffen auf die zusammengesunkene Person an der Hauswand.

„ Ist noch was?!“ fragt der Blonde immer noch sauer nach, ohne den Blick zu heben.

„ Es tut mir leid...Ich dachte... er will mich beklauen,“ verteidigt sich der Ältere leise.

„ Ja ja, schon gut. Aber sie können mir mal helfen. Ich warte auf meinen Partner, der uns hier abholen soll. Wenn er da ist, müssen sie mir helfen den Kleinen ins Auto zu setzen,“ ordnet Jan an und seine Stimme duldet keinerlei Widerspruch, also gibt der Mann nur ein zustimmendes Brummen von sich.

Keine fünf Minuten später taucht der Chilene auch schon auf und stellt den Wagen kurzerhand einfach mitten auf dem Fußweg ab.

„ Man, Jan. Dich kann man noch nicht einmal eben zur Apotheke schicken ohne dass du schon wieder Streuner aufsammelst,“ begrüßt er den Blonden mit ironischem Ton in der Stimme und kniet sich neben ihn.

„ Wie geht es ihm,“ wird er dann aber sofort ernst und betrachtet den Schwarzhaarigen mit kritischem Blick.

„ Gar nicht gut. Er hat hohes Fieber und ist nicht bei Bewusstsein... Aber letzteres liegt wohl eher daran, dass ihn jemand so heftig geschubst hat, dass er auf die Straße gestürzt ist.“ Er wirft dem Mann einen kurzen zornigen Blick zu.

„ Es tut mir doch wirklich leid... ganz ehrlich,“ meldet sich der Herr nochmals zu Wort.

„ Schon gut. Fassen sie lieber mit an, damit wir ihn hier wegschaffen können,“ knurrt Jan und erhebt sich auch schon. Gemeinsam legen sie den schlaffen Körper auf die Rückbank von Rod's Auto und Jan zwängt seine langen Beine mit rein. Dann zieht er sich den Kopf auf seinen Schoss und hält ihn fest, damit er während der Fahrt nicht runter fallen kann. Rod braucht gar nicht erst nachfragen, sondern steuert ganz von sich aus die Wohnung des Blonden an. Ihm ist klar, dass Jan nicht zum Krankenhaus will.

20 Minuten und viele Anstrengungen später liegt der Schwarzhaarige ein weiteres Mal innerhalb von zwei Wochen nur in Unterhose bei Jan im Bett.

„ Bist du sicher, dass du das hinbekommst?“ Der Dunkelhaarige wirkt leicht unsicher aber Jan strahlt absolute Zuversicht aus.

„ Mach dir nicht immer so viele Gedanken. Ich komm schon klar. Und wenn wirklich was sein sollte, dann kann ich immer noch einen Rettungswagen rufen.“

„ Na wenn du das sagst... Meldest du dich am Sonntag, damit  ich weiß, ob ich nächste Woche alleine im Laden stehe?“

„ Mach ich. Danke Rod... Schon wieder,“ grinst Jan etwas verlegen.

„ Nich dafür, Jan, nich dafür. Ich kenn dich schließlich schon ein paar Tage und weiß, dass du immer gerne anderen helfen willst... Der Kleine hat es dir angetan, hab ich recht?“

„ Ja... irgendwie schon... Er ist süß... Ich würde gern mehr über ihn in Erfahrung bringen... Und wer weiß, vielleicht rennt er dieses Mal nicht gleich wieder vor mir weg.“ Mit einem letzten lächelnden Blick auf den jungen Mann verlässt Jan, dicht gefolgt von Rod, sein Schlafzimmer. An der Wohnungstür verabschiedet er sich von dem Dunkelhaarige mit einer festen Umarmung und lässt sich anschließend auf sein Sofa fallen. Es ist erst 14.15 Uhr aber Jan zieht es erbarmungslos die Augen zu.

Noch eine Kleinigkeit in eigener Sachen.

So langsam würde mich wirklich mal interessieren, ob euch der Mist, den ich hier immer hochlade, auch gefällt.

Ich sehe zwar an der Anzahl der Aufrufe, dass ihr meine Geschichten lest aber wie ihr darüber denkt weiß ich nicht so recht.

Nur ein ganz winzig kleiner Bruchteil von euch gibt auch mal einen Kommentar dazu ab oder schenkt mir ein Herz oder Sternchen.

Haut mir eure Kritiken um die Ohren, überschüttet mich mit Lob oder bringt ein paar Vorschläge, wie es weitergehen soll oder was ihr euch in den folgenden Kapiteln oder späteren Geschichten so wünscht und vorstellt.

Eure kleine Fledermaus