Ein Platz am Tisch
Ein Platz am Tisch
Ein Platz am Tisch
Eike hastete die Eingangstreppe hinauf.
Sorgsam zupfte er sein Hemd zurecht, dann erst klopfte er.
Die Tür ging auf. Elsbeth, die neue Haushälterin, bat ihn herein und führte ihn durchs Haus ins Esszimmer.
Als würde er den Weg nicht kennen.
Als wäre er ein Fremder.
Eike runzelte die Stirn, rückte sich die Brille zurecht.
„Du bist zu spät!“, begrüßte Inka ihn empört.
„Da bist du ja, mein Schatz.“ Mutter erhob sich aus ihrem Stuhl und schloss ihn in die Arme.
Er versank in der Umarmung, mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.
Noch immer hatte er einen Platz am Tisch.