Heimweh
Heimweh
Heimweh
Das Feuer knisterte laut; die Flammen tanzten in der kühlen Brise der Nacht.
Etwas huschte durchs Gebüsch, vermutlich ein aufgescheuchtes Tier.
Eike kauerte vor der Feuerstelle, eingewickelt in eine warme Decke.
Ein Windhauch fuhr durch seine weißen Haarsträhnen.
Fröstelnd zog er die Decke enger um sich. Dabei fiel sein Blick auf die Schale mit Eintopf vor ihm, den der Koch der Karawane hastig zubereitet hatte.
Überraschend schmackhaft für einfachen Reiseproviant.
Dennoch brachte Eike keinen Bissen hinunter.
Missmutig seufzte er.
Er vermisste seine Schneiderstube, seine Stoffe, sein Zuhause.
Das Händlersiegel seiner Familie wog schwer in seiner Tasche.
Er wollte nach Hause.