LNCrawler

Kapitel 12

The Blossom & The Moon — www.fanfiktion.de · All chapters

Kapitel 12

Sakura und Sasuke saßen zusammen im Krankenhausgarten. Sasuke, immer noch bandagiert, versuchte, die ersten Sonnenstrahlen des Tages zu genießen. Seine schwarzen Haare waren zerzaust, und der Verband auf seinem Arm sowie die Nähte auf seiner Wange und Stirn zeugten noch immer von den Verletzungen des letzten Kampfes. Sein grünes Krankenhaus-Outfit unterstrich seinen Erholungsprozess.

Sakura, mit offenen Haaren, die mit einem Stirnband aus dem Gesicht gehalten wurden, trug ein enges  Oberteil  in einem sanften Rosa, während der schwarze Rock kurz über den Knien endete und ihre langen Beine zur Geltung brachte. Darüber trug sie ihren weißen Arztkittel. Ihre smaragdgrünen Augen strahlten trotz ihrer Müdigkeit der letzten Tage.

Sakura lächelte ihn an und sagte: „Weißt du, Sasuke, ich war fast schon eifersüchtig auf all die Aufmerksamkeit, die du hier im Krankenhaus bekommst. Du hast es wirklich geschafft, der Star der Station zu werden.“ Sasuke lächelte verschmitzt. „Wer braucht schon Krankenschwestern, wenn man eine so unwiderstehliche Ärztin hat?“ Seine Augen funkelten neckisch. Sakura errötete leicht und fragte scherzhaft: „Hast du Fieber?“ Sasuke schüttelte den Kopf. „Nein, aber ich mag es , wenn du so rot wirst. .“neckte er sie weiter.

Sakura wurde noch röter und sah verlegen zur Seite. „Du solltest dich wirklich ausruhen und nicht solche Dinge sagen.“ Sasuke lachte leise. „Ich kann nicht anders, es ist die Wahrheit .“ Er legte seine Hand auf ihre und lehnte sich zu ihr.„Danke, Sakura.“

Sakura wollte etwas erwidern, doch bevor sie es konnte, zog Sasuke sie plötzlich näher zu sich und küsste sie leidenschaftlich. Der Kuss war intensiv und für einen Moment schien die Zeit stillzustehen. Doch dann wurde Sakura bewusst, dass sie sich in der Öffentlichkeit befanden.

Erschrocken löste sie sich von ihm und sah sich hastig um. „Sasuke, wir sind im Krankenhausgarten! Was, wenn uns jemand sieht?“ Sasuke lächelte beruhigend und legte seine Hand auf ihre Wange. „Es ist mir egal, wer uns sieht. Ich wollte es.“ Sakura fühlte, wie ihr Herz schneller schlug. „Trotzdem, wir sollten...“ Sasuke zog sie wieder näher. „Ich liebe es, wenn du so verlegen bist.“ Er lächelte sanft und beugte sich vor, um sie erneut zu küssen. Dieses Mal war der Kuss noch intensiver als der vorherige, und Sakura konnte die Wärme und Zuneigung in jeder Berührung spüren. Ihre Augen trafen sich erneut, und beide wussten das sie kurz davor waren damit nicht aufzuhören. ,,Warum gehen wir nicht auf mein Zimmer und beenden das hier? „ Sasukes Augen blitzen sie an. Sakura sah ihn erschrocken an. Sie sah wie dunkel seine Augen waren , sah die Leidenschaft in ihnen. Und auch er hatte mit zwei einfachen Küssen ihre entfacht. Wie gerne würde sie sich ihm hingeben. So viele Tage war sie ohne ihn nur um ihn dann halbtot wieder zu bekommen und um sein Leben zu kämpfen. Sakura blieb jedoch standhaft. Ruckartig stand sie auf und blieb ganz in ihrer Rolle als Ärztin:,, Vergiss es! Du erholst dich von einer Lungenentzündung. Ruhe ist die beste Medizin.“ sie verschränkte die Arme vor der Brust um zu bestärken das Sasuke auf Abstand bleiben sollte. ,.Hn“ dieser schmunzelte nur und zuckte letztlich mit den Schultern. ,,Wir wissen beide das ich dich innerhalb von Sekunden umstimmen könnte“ mit dieser selbstbewussten Aussage war er aufgestanden und begab sich langsam richtig Krankenhaus. Sakura verzog das Gesicht gerne hätte sie aufgebracht das Gegenteil erwidert, doch auch sie wusste, dass er recht hatte.

Hinata war auf dem Weg, Sakura zu besuchen, um zu sehen, wie es ihr und Sasuke ging. Sie trug einen Korb mit frischen Kräutern und Tee, um Sakuras stressigen Tag etwas aufzuheitern. Als sie den Krankenhausgarten betrat, hielt sie abrupt inne. Ihre sanften, lavendelfarbenen Augen weiteten sich leicht, als sie sah, wie Sasuke und Sakura sich nahe beieinander befanden, ihre Gesichter nur wenige Zentimeter voneinander entfernt.

Sakura und Sasuke waren so in ihrem Moment vertieft, dass sie Hinata nicht bemerkten. Hinata beobachtete, wie Sasuke Sakura leidenschaftlich küsste und wie Sakura sich anschließend verlegen von ihm löste. Ein leises Lächeln huschte über Hinatas Gesicht, und ihre Wangen färbten sich leicht rosa. Sie freute sich still darüber, dass die beiden endlich die Gelegenheit hatten, ihre Gefühle füreinander zu zeigen. In ihrer typischen, zurückhaltenden Art trat Hinata leise zurück, um das Paar nicht zu stören und ihnen diesen kostbaren Moment zu lassen.

Während sie sich umdrehte und den Garten verließ, konnte sie ein warmes Gefühl der Zufriedenheit nicht unterdrücken. Sasuke und Sakura haben es wirklich verdient, glücklich zu sein dachte sie bei sich. Ihre Augen funkelten vor Freude, während sie sich auf den Weg machte, um Naruto von der schönen Szene zu erzählen. Nicht ohne vorher den Korb an der Rezeption für Sakura abzugeben.

Hinata kehrte in ihre Wohnung zurück, die sie mit Naruto teilte. Als sie die Tür öffnete, kam ihr der vertraute Duft von Ramen entgegen – Narutos Lieblingsessen. Er saß am Esstisch und blätterte in einem Stapel Papiere, als sie eintrat. „Hinata, du bist zurück!“ sagte Naruto, ein breites Lächeln auf den Lippen. „Wie geht es Sasuke und Sakura?“

Hinata setzte sich neben ihn und erzählte ihm von der Szene, die sie im Krankenhausgarten beobachtet hatte. Naruto hörte aufmerksam zu, seine blauen Augen funkelten vor Interesse.

„Ich hab's doch immer gewusst, dass da was zwischen den beiden läuft,“ sagte Naruto und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Sasuke tut manchmal so, als wäre ihm alles egal, aber ich habe schon längst bemerkt, dass Sakura ihm viel bedeutet.“ Belustigt hob Hinata hob eine Augenbraue ,noch gestern hatte Naruto nicht einmal ansatzweise Gedanken in diese Richtung geäußert. Er war einfach zu süß.. Sie lächelte sanft und legte ihre Hand auf seine. „Das hat man deutlich gesehen. Sie passen wirklich gut zusammen.“ Sie beugte sich ein wenig näher zu ihm und fügte leise hinzu: „Aber erzähl es bitte niemandem. Sie sollen ihre Privatsphäre haben.“

Naruto nickte nachdenklich. „Erinnerst du dich an den Kampf gegen Kaguya? Als Sasuke sich schützend vor Sakura gestellt hat?“ Naruto machte eine  kurze Pause ehe er weiter sprach: ,,Oh warte da wart ihr ja alle noch gefangen“, verlegen kratze er sich an der Wange, als er seinen Irrtum bemerkte. ,,Besseres Beispiel: erinnerst du dich wie Sakura sich verzweifelt um Sasuke gekümmert hat, als er schwer verletzt war? Ach warte das war ja erst vor ein paar Tagen“, nun lachte Naruto über sich selbst.

Hinata musste ebenfalls lachen und nickte. „ Ich verstehe was du meinst Naruto-Kun. Ja, aber ich erinnere mich auch an die Zeit, als Sasuke das Dorf verlassen hat. Trotz allem, was passiert ist, hat Sakura nie aufgehört, an ihn zu glauben.“

Naruto seufzte und lächelte. „Ich erinnere mich auch an die Mission, als wir gemeinsam gegen Zabuza und Haku gekämpft haben. Sasuke hat Sakura damals beschützt, obwohl er es nie zugeben würde. Und als er nach dem großen Krieg zurückkehrte, hat Sakura ihm vergeben, obwohl er ihr so viel Schmerz zugefügt hat.“

Hinata sah Naruto liebevoll an. „Ihre Liebe zueinander ist stark, trotz aller Hindernisse. So wie unsere Liebe.“

Naruto zog Hinata in seine Arme und drückte sie fest. „Wir hatten auch unsere Herausforderungen, aber wir haben sie gemeinsam gemeistert. Und ich bin mir sicher, dass Sasuke und Sakura das auch schaffen werden.“

Hinata legte ihren Kopf an seine Schulter und schloss die Augen. „Ich bin froh, dass wir zusammen sind, Naruto.“ Naruto lächelte und küsste sanft ihre Stirn. „Ich auch, Hinata. Und eines Tages werden wir auch unsere eigene Familie haben und noch glücklicher sein.“

Hinata war überrascht und erfreut über Narutos Worte. Ein sanftes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, und ihre Augen leuchteten vor Freude. „Du möchtest wirklich eine Familie mit mir gründen, Naruto?“ fragte sie leise, fast schüchtern und löste sich ein wenig aus seinen Armen um ihn besser anzusehen.

Naruto nickte bestimmt. „Ja, Hinata. Ich habe lange darüber nachgedacht. Wie eben gesagt: wir hatten viele Herausforderungen, aber wir haben sie alle gemeistert. Es gibt niemanden, mit dem ich mir eine Zukunft und eine Familie mehr vorstellen könnte als mit dir. Außerdem heiraten wir doch im Spätsommer ich dachte das wäre Beweis genug.“

Hinata erinnerte sich an einige ihrer gemeinsamen Herausforderungen und sprach sie leise an. „Wir hatten es nicht immer einfach. Du warst oft unterwegs, um das Dorf zu schützen, und ich habe oft um dich gebangt.“  Für Naruto mochte es logisch sein eine Familie zu gründen doch so offen hatte er das noch nicht ausgesprochen.

Naruto seufzte und nahm ihre Hände in seine. „Ich weiß, Hinata. Es war hart, dich zurückzulassen, aber ich wusste immer, dass du an mich glaubst und mir Kraft gibst. Und es war nicht leicht für dich, deinen eigenen Weg zu finden, besonders mit deiner Schüchternheit und den Erwartungen deiner Familie.“

Hinata nickte. „Ja, es war schwer, aber deine Unterstützung hat mir geholfen, stärker zu werden. Und ich erinnere mich an die Zeit, als wir nach dem Krieg versucht haben, ein normales Leben zu führen. Es war nicht einfach, sich an den Frieden zu gewöhnen und unsere Rolle darin zu finden.“ Naruto lächelte. „Genau. Aber wir haben es geschafft, und wir sind daran gewachsen. Und ich erinnere mich auch an die Herausforderungen, die wir als Paar hatten. Zum Beispiel, als ich immer wieder zu spät zu unseren Verabredungen kam, weil ich von meiner Arbeit abgelenkt war.“ Hinata lächelte schüchtern. „Ja, und ich musste lernen, meine Gefühle und Wünsche klarer auszudrücken, damit du weißt, was ich brauche.“ Naruto drückte ihre Hände fester. „Wir haben viel voneinander gelernt, und das hat uns nur stärker gemacht. Deshalb weiß ich, dass wir eine großartige Familie haben werden.“ Hinata lehnte sich in seine Arme und flüsterte: „Ich freue mich so sehr auf unsere Zukunft, Naruto.“

Naruto küsste sie sanft auf die Stirn. „Ich auch, Hinata. Und ich verspreche, dass ich immer für dich da sein werde, genauso wie du immer für mich da warst.“

Hinata sah tief in Narutos Augen. In seinem Blick lag ein warmes, vertrautes Leuchten – ein stilles Versprechen, das nur sie verstand. Ihre Herzen schlugen wie im Einklang, und für einen Moment schien die Welt um sie herum zu verschwinden.

Ein sanftes Lächeln breitete sich auf Hinatas Gesicht aus, das ihre Züge zum Strahlen brachte. Mit einem leisen Atemzug, fast wie ein Aufatmen der Sehnsucht, legte sie ihre Hände auf seine Wangen und zog ihn behutsam zu sich. Dann küsste sie ihn – intensiv, liebevoll, voller Tiefe. Kein Wort hätte ausdrücken können, was zwischen ihnen in diesem Augenblick flackerte: Zuneigung, Geborgenheit, eine fast greifbare Verbindung.

Langsam lösten sich ihre Lippen wieder voneinander, doch ihre Stirn blieb an seiner ruhen. Es war ein Moment zwischen dem Herzschlag und der nächsten Sekunde. Naruto grinste – dieser typische Naruto-Ausdruck, halb schelmisch, halb ernst. „Also... vielleicht sollten wir das mit der Familiengründung schon mal üben?“, sagte er, seine Stimme tief, aber mit diesem augenzwinkernden Ton, der ihn so unverwechselbar machte. Hinata japste leise und errötete schlagartig bis zu den Ohren. Ihre Augen weiteten sich, und sie stieß empört hervor: „Naruto!“ Doch bevor sie weitere Worte finden konnte, hatte er sich mit einem schelmischen Lachen bereits nach vorn geworfen. Sie quietschte überrascht auf, als sie beide auf dem Teppich landeten – ein verworrener, lachender Haufen aus Armen, Beinen und Gefühlen. Naruto stützte sich über ihr ab, sein Gesicht nur Zentimeter von ihrem entfernt. In seinen Augen funkelte ein liebevolles Leuchten – frech, aber aufrichtig. „Was denn?“, murmelte er grinsend, während er sich erneut zu ihr hinunterbeugte. „War doch nur ein Vorschlag...“ Hinata konnte kaum noch atmen – nicht wegen des Sturzes, sondern wegen des warmen Wirbels in ihrer Brust, der mit jedem Blick, jedem Lächeln von ihm immer stärker wurde.