Kapitel 17
Kapitel 17
Sasuke hatte nicht vergessen das er gemeinsam mit Sakura auf eine Mission gehen wollte. Seine Lungenentzündung war nun sechs Wochen her. Nach der Missionsfreigabe hatte er kleinere Missionen angenommen. Gestern hatte er zusammen mit Sakura bei Kakashi um eine Mission gebeten und vor einer Stunde hatten sich die beiden gemeinsam auf dem Weg gemacht.
Sakuras Missions-Look war eine durchdachte Kombination aus Schutz und Funktionalität, mit einem klaren Fokus auf medizinisches Ninjutsu und Nahkampf. Die Jonin-Weste ergänzte ihr Outfit mit zusätzlichen Taschen und Panzerung. Ihr Oberteil bestand aus einem langärmligen, dunkelroten Stoff mit hohem Kragen. Es reichte bis zur Taille und war aus flexiblem Material gefertigt, das sowohl Schutz als auch Bewegungsfreiheit bot. Die Weste war leicht gepolstert, um zusätzlichen Schutz zu bieten, und die Taschen eigneten sich ideal für medizinisches Equipment, Schriftrollen und Kunai. Ihre Unterbekleidung bestand aus einer schwarzen, eng anliegenden Shinobi-Hose mit verstärkten Knien. Um die Oberschenkel waren Bandagen gewickelt, die zusätzlichen Schutz und Stabilität boten. Die knöchelhohen, schwarzen Shinobi-Stiefel verfügten über verstärkte Sohlen, die sich hervorragend für lange Missionen und Kämpfe in schwierigem Gelände eigneten. Zu ihren Accessoires gehörten ein Kunai-Holster am rechten Oberschenkel und eine kleine medizinische Schriftrolle an der Hüfte. Die fingerlosen Handschuhe mit gepolstertem Handrücken boten zusätzlichen Schutz bei Nahkampfangriffen. Ihre langen Haare trug sie zu einem Zopf gebunden, und das klassische Konoha-Stirnband setzte sie wie einen Haarreifen ein.
Sasukes Look war dunkel und strategisch gestaltet, kombiniert mit der Jonin-Weste für mehr Funktionalität und Schutz. Er trug ein langärmliges, schwarzes Oberteil mit hohem Kragen und gepolsterten Schultern. Dieses Oberteil war schnittfest und feuerbeständig, perfekt für gefährliche Missionen. Die klassische grüne Konoha-Jonin-Weste war angepasst und leicht dunkler gefärbt worden, um besser zu seinem Stil zu passen. Sie verfügte über mehrere Taschen für Kunai, Shuriken, Schriftrollen und Rauchbomben, und das Uchiha-Wappen war dezent auf der Rückseite zu sehen. Sasuke trug eine schwarze, schmal geschnittene Shinobi-Hose aus strapazierfähigem Stoff mit mehreren Seitentaschen für zusätzliche Ausrüstung. Die Kniebereiche waren verstärkt. Seine schwarzen Shinobi-Stiefel hatten eine griffige Sohle – ideal für lautlose Bewegung und schnellen Rückzug. Zu seinen Accessoires gehörten ein Kunai-Holster am linken Oberschenkel, das mit mehreren Wurfwaffen ausgestattet war, sowie ein Katana (Kusanagi), das in einer schwarzen Scheide diagonal über seinem Rücken befestigt war und sich leicht für den Nahkampf erreichen ließ. Sasuke trug außerdem schwarze, fingerlose Handschuhe mit gepolsterten Handflächen, die ihm beim Schwertkampf besseren Griff boten. Eine größere Schriftrolle war an seinem Gürtel befestigt, die er für spezielle Techniken oder Beschwörungen nutzte. Seine Frisur war wie gewohnt zerzaust, und sein Konoha-Stirnband war um seine Stirn gebunden.
Sie wurden auf eine geheime Mission in das verborgene Dorf der Funken geschickt, das tief in einem verlassenen Gebiet lag. Dieses Dorf war berüchtigt für seine fortschrittliche, aber gefährliche medizinische Technologie. Gerüchten zufolge hatten sie Experimente durchgeführt, die gefährliche, mutierte Krieger hervorgebracht hatten. Die beiden Shinobi bewegten sich lautlos durch den dichten, nebelverhangenen Wald, ihre Sinne geschärft und bereit für jegliche Überraschungen. Plötzlich stoppte Sakura und hob die Hand, um Sasuke zum Anhalten zu bewegen. Sie hatte einen schwachen, süßlichen Geruch in der Luft wahrgenommen, ein starkes Betäubungsmittel. "Kannst du es riechen?", fragte sie leise und warf einen Blick über ihre Schulter zu Sasuke. "Das ist ein starkes Betäubungsmittel. Halte dein Chakra stabil."
Sasuke nickte, und sie setzten ihren Weg fort. Sakura konzentrierte sich und nutzte ihre erlernte Toleranz gegen Betäubungsmittel, die sie durch jahrelange Chakra-Umkonditionierung entwickelt hatte, um die Wirkung zu neutralisieren. Sasuke, der den gleichen Geruch wahrnahm, war beeindruckt von ihrer Fähigkeit, so sensibel darauf zu reagieren. Du hast dich wirklich weiterentwickelt, Sakura. Im Herzen des Dorfes, das von verfallenen Gebäuden und überwucherten Straßen geprägt war, fanden sie ein verstecktes Labor. Dort entdeckten sie Dokumente, die auf winzigen Schriftrollen geschrieben waren. Sasuke bewachte den Eingang, während Sakura das Labor durchsuchte. Schließlich beugte sie sich über die Schriftrolle und ihre Augen weiteten sich. "Es steht geschrieben, dass sie einen Angriff auf Konoha planen," flüsterte sie alarmiert. "Wir müssen diese Informationen sofort weitergeben."
Plötzlich ertönte ein lautes Geräusch, das den Boden unter ihnen erzittern ließ. Eine geheime Tür öffnete sich, und ein riesiger, mutierter Krieger sprang heraus. Der Krieger, bekannt als Haruto der Verwandler, war einst ein medizinischer Shinobi, der bei den Experimenten des Dorfes der Funken schwer mutierte. Sein Körper war massiv und von Narben übersät, und seine Angriffe waren unbarmherzig. "Trennen und angreifen," rief Sasuke, und die beiden sprangen in entgegengesetzte Richtungen, um Haruto zu verwirren. Doch Haruto war schneller als erwartet und schlug mit einem mächtigen Schlag in Sasukes Richtung, der ihn zur Seite schleuderte. "Sasuke!" rief Sakura, und ihre Augen weiteten sich vor Sorge. Sie wusste, dass sie schnell handeln musste. Sie konzentrierte sich und analysierte Harutos Bewegungen, während sie sich ihm vorsichtig näherte. Als Haruto einen weiteren Schlag ausführte, nutzte Sakura ihre Geschwindigkeit, um auszuweichen, und griff dann gezielt seine Chakrapfade an, um sie zu stören. "Deine Experimente haben dich stark gemacht, aber sie haben auch deine Chakrapfade anfällig gemacht," rief Sakura, während sie weiter angriff.
Haruto brüllte vor Schmerz und Wut, seine Angriffe wurden immer ungenauer. Schließlich, mit einem letzten kraftvollen Schlag, traf Sakura Haruto an einer entscheidenden Stelle und brachte ihn zu Fall. Haruto stöhnte und fiel zu Boden. Sakura atmete schwer, aber sie hatte es geschafft. Sie hatte ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten genutzt, um einen übermächtigen Feind zu besiegen. Erschöpft, aber erleichtert, eilte sie zu Sasuke, der sich langsam aufrichtete. "Alles in Ordnung?", fragte sie besorgt. Sasuke nickte und blickte sie mit Anerkennung an. Sakura und Sasuke waren entschlossen, die wichtigen Informationen nach Konoha zu bringen. Doch kaum hatten sie das versteckte Labor verlassen, ertönte ein ohrenbetäubender Alarm, und grelles rotes Licht durchflutete die Gegend. Harutos Sturz hatte anscheinend ein Sicherheitssystem ausgelöst. "Wir müssen uns beeilen!", rief Sasuke, und die beiden sprinteten durch die verlassenen Straßen des Dorfes der Funken. Ihre Schritte hallten wider, während sie durch das Labyrinth aus verfallenen Gebäuden und überwucherten Wegen eilten.
Plötzlich hörten sie das donnernde Stampfen von schweren Stiefeln und das Aufheulen von Verfolgungshunden. Eine Gruppe von bewaffneten Wachen tauchte auf und nahm sofort die Verfolgung auf. "Da vorne!", schrie einer der Wachen, und sie beschleunigten das Tempo. Sasuke warf einen Blick über seine Schulter. "Sakura, wir müssen sie abschütteln!" Die beiden nahmen eine scharfe Kurve und rannten durch eine enge Gasse, nur um vor einer hohen Mauer zum Stehen zu kommen. "Verdammt!", fluchte Sasuke und schaute sich hastig um. "Wir müssen sie umgehen." Sakura nickte, ihre Augen suchten nach einem Fluchtweg. "Hier entlang!" Sie deutete auf einen schmalen Durchgang zwischen zwei Gebäuden. Sie quetschten sich hindurch und tauchten auf einer anderen Straße auf. Doch die Wachen waren unerbittlich und nahmen die Verfolgung wieder auf. Sasuke und Sakura liefen weiter, die Anstrengung und das Adrenalin trieben sie voran. Doch die Geräusche der Verfolger kamen immer näher.
Plötzlich trat einer der Wachen aus einem Seiteneingang und trennte Sasuke und Sakura. "Weiterlaufen!", rief Sasuke, als er den Angriff des Wächters abblockte. Sakura zögerte kurz, aber sie wusste, dass sie die Informationen um jeden Preis nach Konoha bringen mussten. Mit einem entschlossenen Blick wandte sie sich ab und rannte weiter. Die Wachen waren dicht hinter ihr, und sie konnte ihre Schritte und das Bellen der Hunde hören. Sie sprang über Hindernisse und duckte sich unter herabhängenden Ästen hindurch, ihr Herz schlug wild vor Anstrengung. Sasuke, der nun allein gegen die Wachen kämpfte, setzte all seine Fähigkeiten ein, um sie aufzuhalten und Sakura genug Zeit zur Flucht zu verschaffen. Jeder Schlag, jeder Tritt war präzise und kraftvoll. Doch er wusste, dass die Mission noch lange nicht vorbei war.
Sakura rannte weiter. Sie musste es schaffen, Konoha zu erreichen und die drohende Gefahr zu melden. Ihre Gedanken waren bei Sasuke, der sich weiterhin den Wachen entgegenstellte, damit sie entkommen konnte. Der Schweiß lief ihr über die Stirn, doch sie durfte nicht anhalten. Sie musste es zurück nach Konoha schaffen. Plötzlich hörte sie das Aufheulen der Verfolgungshunde hinter sich und spürte das donnernde Stampfen der schweren Stiefel der Wachen, die sie jagten. Scheinbar war dies ein weiterer Trupp. Sie wusste, dass sie sie abschütteln musste, bevor sie weitergehen konnte. Mit einem entschlossenen Blick stellte sie sich ihren Verfolgern entgegen. Die erste Welle von Wachen kam aus den Büschen gestürmt, ihre Augen wild vor Entschlossenheit. "Da ist sie!", rief einer von ihnen, und sie stürmten auf sie zu.
Sakura hob ihre Hände und formte schnelle Handzeichen. Chakra-verstärkten Stärke rief sie, und ihre Faust leuchtete auf, als sie sich mit kraftvollem Chakra füllte. Der erste Angreifer erreichte sie, aber mit einem einzigen, gezielten Schlag schleuderte sie ihn mehrere Meter zurück, wo er bewusstlos liegen blieb. Doch die Wachen waren nicht alleine. Aus den Schatten sprangen Verfolgungshunde hervor, ihre scharfen Zähne blitzten im Mondlicht. Sakura hatte keine Wahl, sie musste rasch und mit absoluter Genauigkeit reagieren. Sie konzentrierte ihr Chakra in ihren Füßen und sprang hoch in die Luft, um den Hunden auszuweichen. Mit einem kraftvollen Tritt traf sie einen der Hunde, der jaulend zu Boden stürzte. Als sie landete, griffen zwei weitere Hunde gleichzeitig an. Sakura wich geschickt aus und griff einen der Hunde am Nacken, bevor sie ihn mit einem schnellen Schlag außer Gefecht setzte. Der zweite Hund schnappte nach ihrer Hand, aber Sakura brachte ihn mit einem gezielten Tritt zu Fall.
Die verbleibenden Wachen, die ihre gefallenen Kameraden und Hunde sahen, zögerten für einen Moment. Doch dann zogen sie ihre Waffen und warfen Kunai in ihre Richtung. Sakura wich geschickt aus, ihre Bewegungen waren flink und geschmeidig. Mit einem gezielten Schlag auf den Boden riss sie einen Baumstamm aus dem Boden und warf ihn auf ihre Angreifer, was sie weiter zurückdrängte. "Sie ist zu stark!", schrie einer der Wachen panisch. Doch Sakura zeigte keine Gnade. Sie konzentrierte ihr Chakra und setzte ihre Angriffe fort, jeden Gegner mit tödlicher Präzision zu Boden zu bringen. Trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten bemerkte Sakura, dass immer mehr Wachen auftauchten. Sie musste einen Weg finden, um zu entkommen. Mit einem letzten, entschlossenen Blick rannte sie los und sprang über das Dickicht, ihre Bewegungen waren flink und behände. Sie wusste, dass sie Sasuke wiederfinden musste, um gemeinsam nach Konoha zurückzukehren.
Nach einem langen Lauf durch den Wald tauchte sie auf eine Lichtung auf, die von einem gespenstischen Violett erleuchtet war. Die Energie des bevorstehenden Kampfes ließ die Luft vibrieren. Sakura spürte, wie sich ihre Muskeln anspannten und sie ihre Haltung einnahm, entschlossen, sich zu verteidigen. Ihren Gegner erkannte sie nun einige Meter entfernt von ihr. Es war ein furchteinflößender Krieger mit kalten Augen, der auf sie zu warten schien. Er schien keinen Funken Gnade in sich zu tragen und bereitete sich bereits auf den Kampf vor. Sakura wusste, dass sie keine andere Wahl hatte, als sich diesem Krieger zu stellen, um zu überleben und ihre Mission zu erfüllen.Der Kampf begann, als Sakura mit einem kraftvollen Schlag auf ihren Gegner zustürmte. Ihre geballte Faust durchbrach die Luft und zielte auf die Brust des Kriegers. Doch dieser wich geschickt aus, seine Bewegungen geschmeidig wie die eines Panthers. Dabei schien er auf den ersten Blick massig und träge. Er konterte problemlos mit einem schnellen Hieb seines Schwertes, das knapp an Sakura vorbeizischte.
Sakura wich zurück, ihre Sinne geschärft. Sie setzte ihre überlegene Körperkraft ein, um dem Gegner schwere Schläge zuzufügen, doch er parierte jeden Angriff mit präziser Geschicklichkeit. Sie wechselte ihre Techniken, ihre Bewegungen fließend und stark, um die Verteidigung des Gegners zu durchbrechen. Der Gegner konterte mit einer überwältigenden Geschwindigkeit und Präzision. Ein brutaler Schlag traf Sakura an der Seite und ließ sie für einen Moment benommen zurück. Der Schmerz durchfuhr sie wie ein Blitz, doch sie biss die Zähne zusammen und kämpfte weiter. Jeder Schlag, den sie landete, schien weniger Wirkung zu zeigen, während der Gegner immer aggressiver wurde. Schließlich fand der Feind eine Lücke in Sakuras Verteidigung und nutzte sie gnadenlos aus. Mit einem schnellen Schnitt seines Schwertes fügte er ihr eine tiefe, blutige Wunde zu. Sakuras Schrei durchdrang die Luft, als sie zu Boden fiel, ihre Hände drückten gegen die Wunde, um das Blut zu stoppen. Die Bewegung war so schnell gewesen das sie nicht rechtzeitig reagieren konnte. Ihr Atem wurde schwer und unregelmäßig, ihr Bewusstsein schwankte.