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Kapitel 22

The Blossom & The Moon — www.fanfiktion.de · All chapters

Kapitel 22

Das Kapitel wird ein wenig anders sein als bisher. Dafür ist es auch länger.

Außerdem ist es ein Filler-Kapitel welches dazu dient  die Beziehung zwischen Sasuke und Sakura bewusster darzustellen. Statt actionreicher Szenen liegt der Fokus diesmal auf kleinen Gesten, unausgesprochenen Gedanken und Momenten der Nähe, die ihre Verbindung greifbarer machen.

Am nächsten Tag stand Sakura am Gelände ihres Balkons und sah rüber zum kleinen Park, die Sonne war dabei unterzugehen und ein weiterer sommerlicher Tag ging zu Ende. Sasuke war heute den ganzen Tag auf dem Trainingsplatz. Seine nächste Mission war noch nicht bekannt. Ihre Gedanken wanderten jedoch weiter. Um genauer zu sein dachte sie an die geheime Beziehung zu Sasuke. Sie dachte an die Art und Weise wie sie beide diese geheim hielten. Verschiedene Erinnerungen spielten sich nun in ihrem Kopf ab:

Auf dem Mark

Sakura und Sasuke gingen nebeneinander über den belebten Marktplatz von Konoha, umgeben von geschäftigen Dorfbewohnern. Die Luft war erfüllt vom Duft frisch gebackenen Brots und den Rufen der Händler. Naruto und Sai gingen ein paar Schritte voraus, vertieft in ein Gespräch über ihre neuesten Missionen. Plötzlich blieb Sakura stehen, um sich einen Stand mit exotischen Kräutern anzusehen. Sasuke nutzte den Moment, um sich unauffällig zu nähern. Seine Hand streifte kurz ihre, ein sanftes, fast unsichtbares Zeichen ihrer Zuneigung. Sakura spürte einen warmen Schauer über ihren Arm laufen und drehte sich leicht lächelnd zu ihm um „Interessierst du dich neuerdings für Kräuter, Sasuke?“ neckte sie ihn leise. Sasuke hob eine Augenbraue, sein Gesichtsausdruck blieb ruhig, aber in seinen Augen funkelte ein Hauch von Amüsement. „Vielleicht suche ich einfach nach einem Grund, in deiner Nähe zu sein.“ Naruto drehte sich zu ihnen um und grinste breit. „Hey, kommt ihr zwei oder wollt ihr den ganzen Tag bei den Kräutern verbringen?“ Sakura winkte ab, während Sasuke sich einen kleinen Schritt zurückzog, sein Blick blieb jedoch unverändert sanft.

Trainingseinheit

Bei einem Training, als die Sonne tief am Himmel stand, fanden sich Sasuke, Sakura, Ino und Neji auf dem Trainingsplatz wieder. Sie hatten beschlossen, gemeinsam zu trainieren, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. Nach einer intensiven Übungspause saßen sie alle im Gras und genossen die kühle Brise. Sakura wischte sich den Schweiß von der Stirn und bemerkte, dass Sasuke unauffällig seine Hand auf den Boden gelegt hatte, nur wenige Zentimeter von ihrer entfernt. Sie lächelte innerlich, während sie sich zu ihm hinüber lehnte und ihm einen leichten Stoß mit der Schulter gab. „Müde geworden, Uchiha?“ fragte sie mit einem schelmischen Grinsen. Sasuke antwortete nicht direkt, sondern ließ seine Finger unbemerkt kurz die ihren berühren. „Ich hätte nicht gedacht, dass du heute so hart trainieren würdest.“ Ino, die das Gespräch hörte, lachte. „Ihr zwei seid echt komisch. Ständig am Necken.“ Sakura und Sasuke tauschten einen schnellen, bedeutungsvollen Blick, bevor sie in das Lachen einstimmten.

Ichirakus Ramen

An einem Abend traf sich das Team 7 mit einigen Freunden, darunter Neji, Ino und Shikamaru, im Ichiraku Ramen. Der kleine Laden war belebt, und das fröhliche Gemurmel der Gäste erfüllte die Luft. Sakura saß neben Sasuke, während die anderen eifrig ihre Bestellungen aufgaben. Während des Essens lehnte sich Sasuke leicht zu ihr, ihre Schultern berührten sich flüchtig. Es war eine subtile Geste, aber für Sakura ein wertvoller Moment der Nähe. „Der Ramen ist heute besonders gut“, flüsterte Sasuke leise, sodass nur sie es hören konnte. Sakura nickte und erwiderte ebenso leise: „Vielleicht liegt es einfach an der Gesellschaft.“ Neji, der ihnen gegenüber saß, bemerkte ihren leisen Austausch und zog eine Augenbraue hoch. „Ihr zwei seid wirklich ein Mysterium.“ Sasuke schenkte ihm ein rares, schiefes Lächeln, während Sakura sich bemühte, nicht zu sehr zu erröten. Die Bedeutung ihrer Berührungen und Blicke blieb nur ihnen bekannt, doch sie genossen jeden Augenblick in der Nähe des anderen, auch wenn sie von Freunden und Dorfbewohnern umgeben waren.

Missions Briefing

Sasuke, Sakura, Neji und Sai trafen sich im Hauptquartier, um ihre nächste Mission zu besprechen. Kakashi erklärte die Einzelheiten, während die Gruppe aufmerksam zuhörte. Sasuke und Sakura standen nebeneinander, ihre Hände berührten sich fast. Während Kakashi sprach, beugte sich Sasuke leicht zu Sakura hinüber und flüsterte: „Sei vorsichtig da draußen.“ Sakura nickte kaum merklich, ihr Herz schlug schneller. „Du auch“, flüsterte sie zurück. Neji, der in ihrer Nähe stand, bemerkte das leise Gespräch und warf ihnen einen neugierigen Blick zu. Er sagte nichts, aber seine durchdringenden Augen schienen mehr zu sehen, als sie wollten.

Im Krankenhaus

Sakura arbeitete im Krankenhaus und kümmerte sich um verletzte Ninja. Sasuke besuchte sie oft unter dem Vorwand, sich über den Zustand der Patienten zu informieren. Eines Tages, als Sakura einen Verband wechselte, trat Sasuke in den Raum und lehnte die Tür nur einen Spalbreit an. „Du arbeitest zu viel“, sagte er leise und trat näher. „Du solltest dich ausruhen.“ Sakura sah auf und lächelte ihn müde an. „Ich muss sicherstellen, dass alle versorgt sind.“ Sasuke legte seine Hand sanft auf ihre Schulter. „Dann sorge ich dafür, dass du auch versorgt bist.“ Ino, die zufällig vorbeikam, blieb an der Tür stehen und beobachtete die Szene. Ihre Augen weiteten sich leicht, und sie zog sich schnell zurück, bevor sie entdeckt wurde. Die kurze Berührung und die Zärtlichkeit in Sasukes Stimme weckten jedoch einen Verdacht in ihr.

Yakiniku Q

Die Freunde hatten beschlossen, sich zum Abendessen im Yakiniku Q zu treffen. Während des Essens saßen Sakura und Sasuke nebeneinander, ihre Beine berührten sich unauffällig unter dem Tisch. Die Nähe war ein stilles Versprechen, ein Gefühl von Sicherheit, auch wenn sie von ihren Freunden umgeben waren. Shikamaru, der gegenüber saß, beobachtete sie mit halb geschlossenen Augen. „Ihr zwei seid wirklich immer zusammen, was?“ Sasuke zuckte mit den Schultern. „Es ist effizienter, wenn wir zusammenarbeiten.“ Sakura nickte zustimmend, ihr Gesicht leicht gerötet. „Ja, wir ergänzen uns gut.“ Shikamaru runzelte die Stirn, sagte aber nichts weiter. Er konnte spüren, dass mehr hinter ihren Worten lag, aber er entschied sich, es vorerst ruhen zu lassen.

Weitere Trainingseinheiten

Sasuke und Sakura trainierten gemeinsam auf einem abgelegenen Trainingsplatz am Rande von Konoha. Die untergehende Sonne warf lange Schatten und tauchte alles in ein warmes Licht. Naruto und Sai hatten sich ihnen angeschlossen, um ihre Kampffertigkeiten zu verbessern. Während einer Pause setzte sich Sakura auf einen Stein und massierte ihre Schultern. Sasuke trat näher und kniete sich neben sie. Mit einer sanften Berührung strich er ihr über den Rücken, als ob er beiläufig einen Fleck von Staub entfernen wollte. Die Berührung war kurz, aber bedeutungsvoll. Naruto, der eine Wasserflasche in der Hand hielt, runzelte die Stirn. „Hey Sasuke, ich wusste nicht, dass du so fürsorglich sein kannst“, sagte er mit einem schelmischen Grinsen. Sasuke antwortete ruhig: „Man muss sich um seine Teamkameraden kümmern.“

Picknick

An einem freien Tag beschlossen Sasuke, Sakura, Naruto und Hinata, ein Picknick im Wald zu machen. Sie breiteten eine Decke unter einem großen Baum aus und genossen das Essen und die Gesellschaft. Sasuke und Sakura saßen nebeneinander, ihre Schultern berührten sich leicht. Hinata, die neben Naruto saß, bemerkte die Nähe zwischen den beiden und lächelte leise. „Es ist schön, euch beide so glücklich zu sehen“, sagte sie sanft. Naruto, der gerade in ein Stück Obst biss, nickte zustimmend. „Ja, es ist gut, wenn alle Freunde zusammen sind.“

Ein besonderer Moment stach besonders in Ihren Gedanken hervor:

Sakura saß am Ufer eines ruhigen Sees, die Beine leicht angewinkelt, und starrte in das glitzernde Wasser. Die Abendsonne tauchte den Himmel in ein warmes Orange und Rosa, und die Vögel zwitscherten leise im Hintergrund. Sie seufzte, tief in Gedanken versunken, als sie leise Schritte hinter sich hörte. „Du weißt, dass es gefährlich ist, so allein hier draußen zu sitzen, oder?“, bemerkte Sasuke, als er sich ihr näherte. Seine Stimme klang wie gewohnt ruhig und kühl, aber heute lag ein Hauch von Sanftmut darin. Sakura drehte sich um und lächelte ihn an. „Mach dir keine Sorgen, Sasuke. Ich kann auf mich aufpassen. Außerdem, wer sagt denn, dass ich allein bin, wenn du hier bist?“ Ein leichtes Schmunzeln huschte über Sasukes Gesicht, und er setzte sich neben sie. „Also habe ich mich in eine Babysitter-Rolle gedrängt, was?“ Sakura lachte leise. „Vielleicht mag ich einfach deine Gesellschaft.“ Sasuke sah hinaus auf den See, sein Blick wurde sanfter. „Es ist friedlich hier, nicht wahr? Manchmal wünschte ich, ich könnte öfter solche Momente genießen.“ „Dann genieße diesen Moment jetzt“, antwortete Sakura und legte ihre Hand sanft auf seine. Sasuke warf ihr einen schelmischen Blick zu. „Bist du immer so aufdringlich?“ Sakura stieß ihn spielerisch in die Seite. „Nur wenn ich es für nötig halte.“ Einen Moment herrschte Stille zwischen ihnen, nur unterbrochen von den leisen Geräuschen der Natur. Dann sprach Sasuke wieder, diesmal leiser, nachdenklicher. „Ich habe viel Zeit damit verbracht, zu kämpfen und zu rennen. Aber manchmal frage ich mich, was ich wirklich will. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht auch mal die kleinen Dinge zu genießen.“ Sakura lächelte sanft und legte ihren Kopf an seine Schulter. „Manchmal sind es die kleinen Dinge, die am meisten bedeuten. Sasuke, der sonst so verschlossen war, ließ diesen Moment zu. Er legte seinen Arm um Sakura und zog sie näher zu sich. „Vielleicht hast du recht“, murmelte er und drückte ihre Hand leicht zurück. Ein warmer Wind wehte durch die Bäume, und für einen kurzen Moment schien die Welt perfekt zu sein.

Ihre Gedanken schweiften weiter, als sie sich nun mit dem Rücken gegen die Brüstung ihres Balkons lehnte und hoch zum Himmel sah.

Abendliche Patrouille

Es war eine ruhige Nacht in Konoha, als Sakura und Sasuke gemeinsam auf Patrouille gingen. Der Mond warf ein sanftes Licht auf die Straßen, und die Luft war kühl und frisch. Ino hatte sich ihnen angeschlossen, um sicherzustellen, dass das Dorf sicher war. Während sie durch die Gassen gingen, hielt Sasuke kurz an, um einen entfernteren Schatten zu überprüfen. Sakura nutzte den Moment, um sich ihm unauffällig zu nähern und flüsterte: „Immer so wachsam, hm?“ Sasuke lächelte schwach und antwortete leise: „Nur wenn du dabei bist.“ Ino, die ihre Unterhaltung bemerkte, trat näher. „Ihr zwei seid in letzter Zeit viel zusammen, findet ihr nicht?“ Sakura errötete leicht und versuchte, ruhig zu bleiben. „Wir sind ein gutes Team. Das ist alles.“ Ino schien nicht ganz überzeugt, nickte aber. „Hmm, wenn du das sagst.“

Training mit Shikamaru

Sakura und Sasuke trainierten auf dem Übungsplatz mit Shikamaru, der ihre Taktiken beobachten und Ratschläge geben sollte. Nach einer intensiven Übungsrunde standen sie am Rand des Platzes und holten Atem. Sasuke berührte kurz Sakuras Hand, als er sich vorbeugte, um etwas zu sagen. „Gut gemacht“, flüsterte er leise. Sakura lächelte schwach, ihre Wangen leicht gerötet. „Danke, Sasuke.“ Shikamaru, der in der Nähe stand, runzelte die Stirn. „Ihr versteht euch wirklich gut. Fast schon zu gut für ein normales Training.“ Sasuke zuckte mit den Schultern. „Es ist wichtig, sich aufeinander verlassen zu können.“ Shikamaru schüttelte den Kopf, aber sagte nichts weiter. Dennoch blieb ein misstrauischer Blick auf seinem Gesicht.

Blumenladen von Ino

Eines Tages besuchte Sasuke den Blumenladen von Inos Mutter, um ein kleines Geschenk für Sakura zu besorgen. Während er durch die Blumen stöberte, kam Ino auf ihn zu und beobachtete ihn neugierig. „Blumen, Sasuke? Für jemand Besonderen?“ fragte sie, während sie eine Augenbraue hochzog. Sasuke hielt inne und wählte vorsichtig einen Blumenstrauß aus. „Vielleicht. Hast du ein Problem damit?“ Ino lächelte leicht. „Nein, aber es ist ungewöhnlich, dich so zu sehen. Du und Sakura, ihr seid in letzter Zeit sehr oft zusammen. Es ist fast... als ob da mehr wäre.“ Sasuke hielt ihren Blick fest, antwortete aber nicht direkt. „Wir sind Freunde, Ino. Mehr musst du nicht wissen.“

Mittagessen mit Sai

Sasuke, Sakura und Sai saßen zusammen in einem kleinen Café und genossen ein einfaches Mittagessen. Während des Gesprächs lehnte sich Sasuke leicht zu Sakura hinüber, ihre Knie berührten sich unter dem Tisch. Sai, der ihre Nähe bemerkte, lächelte unschuldig. „Ihr zwei seid wirklich eng befreundet, nicht wahr?“ Sakura räusperte sich und nickte. „Ja, wir sind ein gutes Team.“ Sai sah von einem zum anderen und schüttelte den Kopf. „Ich verstehe nicht ganz, aber solange ihr glücklich seid.“

Gemeinsamer Spaziergang

An einem sonnigen Nachmittag beschlossen Sasuke und Sakura, einen Spaziergang durch den Wald rund um Konoha zu machen. Naruto und Hinata schlossen sich ihnen an, um die frische Luft zu genießen. Während sie durch die Bäume gingen, lehnte sich Sasuke leicht zu Sakura, ihre Hände berührten sich flüchtig. Naruto, der hinter ihnen ging, bemerkte dies und rief fröhlich: „Hey, was geht da vor sich? Ihr zwei seid in letzter Zeit wie Kletten.“ Sakura lachte nervös und versuchte, ruhig zu bleiben. „Wir sind einfach gute Freunde, Naruto. Nicht wahr, Sasuke?“ Sasuke nickte, sein Blick blieb auf den Weg vor ihnen gerichtet. „Ja, Freunde.“ Hinata sah ihnen neugierig nach, aber kommentierte nichts.

Fest in Konoha

Ein großes Fest fand in Konoha statt, und das ganze Dorf war erfüllt von Musik, Gelächter und den fröhlichen Stimmen der Dorfbewohner. Bunte Lichter und Laternen schmückten die Straßen, und überall waren Stände mit Essen und Spielen aufgebaut. Sasuke und Sakura schlenderten durch die Menge, ihre Hände berührten sich flüchtig unter dem Mantel der Dunkelheit. Ein paar ihrer Freunde, Naruto, Hinata, Ino und Sai, waren ebenfalls dort, und die Gruppe hatte beschlossen, gemeinsam den Abend zu verbringen. Sakura zog Sasuke zu einem abgelegenen Stand, der hinter einem kleinen Schuppen versteckt war. „Lass uns kurz hier bleiben“, flüsterte sie und zog ihn näher. Sasuke, der ihre Sehnsucht und Zuneigung in ihren Augen sah, beugte sich vor und küsste sie leidenschaftlich. Ihre Lippen verschmolzen zu einem Moment voller Verlangen. Gerade als sie sich voneinander lösten, hörten sie Schritte hinter sich. Ino tauchte plötzlich auf und sah sie mit großen Augen an. „Was macht ihr zwei hier hinten?“ Sakura errötete tief und versuchte, ruhig zu bleiben. „Oh, wir... wir haben nur nach einem ruhigeren Platz gesucht.“Ino schien skeptisch, aber sie lächelte und zog eine Augenbraue hoch. „Kommt, die anderen warten auf uns.“

Auf Mission

Während einer Mission im Wald, waren Sasuke und Sakura zusammen mit Neji und Tenten unterwegs. Sie hatten ihr Lager für die Nacht aufgeschlagen und saßen zusammen um das Feuer, um Pläne für den nächsten Tag zu besprechen. Nachdem die Diskussion beendet war und die anderen sich zurückzogen, blieben Sasuke und Sakura einen Moment länger am Feuer. Das sanfte Licht der Flammen tanzte auf ihren Gesichtern und ließ ihre Augen glitzern. „Ich wünschte, wir hätten mehr solche Momente“, flüsterte Sakura und sah Sasuke tief in die Augen. Sasuke nickte und zog sie näher zu sich. Er nickte und legte seine Stirn gegen ihre. Sakura lächelte und schloss die Augen, als Sasuke sie sanft küsste. Ihr Kuss war voller Sehnsucht. Plötzlich hörten sie ein Rascheln im Gebüsch und zogen sich schnell voneinander zurück. Tenten tauchte aus dem Dunkel auf und sah sie neugierig an. „Was macht ihr zwei noch wach?“ Sakura errötete und lächelte nervös. „Wir haben nur noch ein paar Dinge besprochen.“ Tenten nickte, sie schien nicht ganz überzeugt zu sein. „Okay, dann lasst uns schlafen gehen. Wir haben morgen einen langen Tag vor uns.“

Sakura fuhr sich durch die Haare und seufzte frustriert. Nun erinnerte sie sich an die letzte Begegnung vor seiner letzten Mission. Beide hatten sich am Fluss getroffen. Die letzten Sonnenstrahlen tauchten die Umgebung in ein warmes, goldenes Licht. Ein leichter Wind wehte durch die Blätter und erzeugte eine beruhigende Atmosphäre. Sasuke lehnte sich gegen einen Baum und beobachtete Sakura, die verträumt ins Wasser blickte. Ihre Augen funkelten im letzten Licht des Tages, und er konnte nicht anders, als ein Lächeln zu unterdrücken. Er trat näher und sagte mit einem Anflug von Neckerei in seiner Stimme: „Träumst du schon wieder von mir?“ Sakura drehte sich um und funkelte ihn an, bevor sie in ein leises Lachen ausbrach. „Natürlich“, antwortete sie mit einem schelmischen Grinsen. „Wie könnte ich nicht, wenn du so ein arroganter Idiot bist?“ Sasuke schmunzelte und setzte sich neben sie. „Na, wenn du es so siehst, kann ich wohl nicht widersprechen.“ Seine Stimme klang ungewöhnlich leicht und locker, eine Seite von ihm, die er nur selten zeigte. „Aber weißt du, trotz meiner Arroganz...“ Seine Stimme wurde leiser, fast flüsternd. „...finde ich immer wieder den Weg zu dir.“ Sakura stieß ihn spielerisch mit dem Ellbogen an, doch ihre Augen verrieten die tiefe Rührung, die seine Worte in ihr auslösten. Er legte seinen Arm um sie und zog sie näher zu sich, obwohl er darauf achtete, dass niemand sie sehen konnte.  Sakura lehnte ihren Kopf an seine Schulter und genoss die Wärme und Geborgenheit seiner Nähe. Energisch schüttelte sie den Kopf und ging wieder in ihr Wohnzimmer. Sakuras Stimmung kippte, sie setzte sich in den Schneidersitz auf ihre Couch und verschränkte die Arme vor der Brust.