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Kapitel 29

The Blossom & The Moon — www.fanfiktion.de · All chapters

Kapitel 29

Es war früher Vormittag, als Sakura an Sasukes Tür klingelte. Tsunade hatte sie vor wenigen Minuten entlassen. Sakura hatte das Mitleid in den Augen ihrer ehemaligen Sensei nicht ertragen. Ihre Füße hatten sie von alleine zu Sasukes Tür geführt. Sie wusste nicht was sie mit sich anfangen sollte. Die Nachricht der eventuellen Unfruchtbarkeit saß noch immer tief in ihren Gliedern. Der Gedanke eine andere Zukunft, als die welche sie sich heimlich erträumt hatte, zu leben kam ihr immer noch surreal vor.  Nach einem kurzen Moment öffnete sich die Tür und Sasuke sah sie kurz überrascht an. „Ich wollte nicht alleine sein“, gestand sie leise und vermied dabei, ihn direkt anzusehen. Sasuke nickte, nahm ihr die Tasche ab und ging voraus in die Wohnung. Sakura folgte ihm. Nachdem sie ihre Schuhe ausgezogen hatte, ging sie direkt in den Garten, während Sasuke ihre Tasche in seinem Schlafzimmer abstellte und danach in die Küche ging.

Im Garten angekommen, legte sich Sakura auf den Rücken ins weiche Gras und schaute stumm in den Himmel. Nach einigen Minuten kam auch Sasuke zu ihr und legte sich wortlos neben sie. Sie lagen in einer Stille, die alles andere als friedlich war.  „Wann ist deine nächste Mission?“, fragte Sakura beinahe gelangweilt, während sie weiter in den Himmel sah. „Ich habe noch keine zugeteilt bekommen“, antwortete Sasuke. Sie schwiegen erneut. „Du solltest eine Mission annehmen“, erwiderte Sakura nach ein paar Minuten. „Wenn du zu lange an einer Stelle bleibst geht es dir nicht gut.“„Jetzt geht es dir aber nicht gut.“, erwiderte Sasuke geradeheraus. Sakura war dankbar für sein selbstloses Handeln. Beide wussten, dass das Risiko groß war, dass Sasuke in seine dunklen Gedanken und eine depressive Phase fallen könnte, wenn er zu lange an einem Ort ohne Aufgabe blieb. Erneut vergingen weitere Minuten des Schweigens und sie lagen noch immer auf dem Rücken und sahen stumm in den Himmel. Es war ein warmer Sommertag. Der Himmel war blau und ein sanfter Wind wehte. Es hätte der perfekte Sommertag sein können, doch Sakuras Gedanken waren alles andere als hell. Sasuke war inzwischen aufgestanden. „Ich habe uns Tee gemacht“, sagte er ruhig und schaute auf sie herab. Widerwillig sah Sakura in seine Richtung und stand ebenfalls auf, während er bereits in die Küche ging. Dort goss er beiden Tee in Tassen und setzte sich mit seiner Tasse an den Tisch. Sakura blieb an der Arbeitsfläche stehen und starrte stumm in ihre Teetasse.

„Was denkst du?“, fragte Sasuke. „Ich bin schuld“, flüsterte Sakura und blinzelte.Es klang wie ein Geständnis. Sasuke wartete geduldig. „Ich bin schuld an meiner Lage“, fuhr sie fort. „Hätte ich meinen Körper auf Gifte untersucht, anstatt die Wunde sofort zu verschließen, hätte ich das Gift neutralisieren können.“ Ihre Stimme zitterte und es war deutlich zu erkennen das sie sich Vorwürde machte. „Sakura, du bist nicht schuld daran. Du hast an die Mission gedacht“, versuchte Sasuke ihr  das schlechte Gewissen zu nehmen. Sakura drehte sich zu Sasuke um und ihre Augen blitzen auf. „Ja, ich habe die Mission über mein Wohlergehen gestellt.“ „Du hast wie ein Shinobi gehandelt“, bekräftigte Sasuke. Sakura umklammerte sich selbst mit ihren Armen es sah aus als würde sie sich selbst umarmen. „Und das bereue ich“, flüsterte sie beschämt und ihre Augen wanderten auf den Küchenboden. Sasuke stand nun auf, ging mit wenigen Schritten zu ihr hinüber und sah auf sie herab. „Sakura, du solltest dich nicht so fertig machen. Du solltest die Ergebnisse der Tests abwarten und danach entscheiden, wie es weitergehen soll“, erklärte er sachlich. Sakura löste ihre Arme und sah dann erschrocken zu ihm auf: „Das ist nicht so einfach, Sasuke. Wie würdest du dich fühlen, wenn ich dir deinen Traum zerstören würde?“ Ihr Blick war nun herausfordernd. „Du weißt aber noch nicht, ob dein Traum zerstört wurde“, erwiderte er weiter sachlich und runzelte die Stirn. Ihm war nicht bewusst gewesen, dass es Sakura so wichtig war eine Familie zu gründen. Sie hatten nie darüber gesprochen. Ihre Beziehung war die meiste Zeit im Verborgenen gewesen und war erst seit kurzer Zeit öffentlich. Sie hatten sich noch nicht als Paar eingespielt, wenn sie in der Öffentlichkeit waren. Es war noch ungewohnt aber gleichzeitig befreiend und auch aufregend. So hatte er eigentlich immer nur in dem Moment mit Sakura gelebt.

„Dann zeig es mir, damit ich dich besser verstehe“, forderte Sasuke und aktivierte mit seinem rechten Auge das Sharingan. Sakura schnaubte und zog die Augenbrauen missbilligend zusammen. „Aber nur, wenn du mir deine Vergangenheit zeigst.“ Sakura wusste, dass Sasuke in die  Erinnerungen anderer Menschen schauen konnte. Es war ihm möglich, die Erinnerungen eins zu eins zu sehen und die Gefühle, Gerüche und Wahrnehmungen deutlich zu spüren. Sakura war sich sicher, dass auch er mit dieser Fähigkeit umgekehrt seine Erinnerungen teilen konnte, wenn er wollte. Energisch schüttelte Sasuke den Kopf, und sein Mund verzog sich zu einem schmalen Strich. Missbilligend sah er sie an. „Das werde ich dir niemals antun und das weißt du auch“, erklärte er kühl. „Du hast aber nicht zu entscheiden. Ich bin viel stärker, als du denkst“, erklärte sich Sakura. Sasuke seufzte und klang fast genervt, als würde er mit einem unbelehrbaren Kind sprechen. „Sakura, diese Bilder haben mich zerstört und mein Inneres zerfressen. Meinst du ich würde dir das antun wollen? Ich weiß das du stark bist aber das hier ist eine andere Art von Stärke. Diese kann man nicht trainieren.“ Sakura wusste, dass es keinen Sinn machen würde, weiter darüber zu sprechen oder zu versuchen ihn zu überzeugen. Sie wusste das er Recht hatte. Aber würde er ihr wenigstens einen Teil zeigen so würde sie ihn eventuell besser verstehen und ihm besser helfen können. Sie wollte ihm so gerne seine Last nehmen. Sie für ihn mittragen. Und doch wusste sie das sie in diesem Moment von sich ablenkte. Es ging jetzt nicht um Sasuke und seine Vergangenheit. Doch das war ihr egal. „Dann gibt es auch keinen Grund für dich, in meine Erinnerungen zu blicken“, erwiderte sie und verschränkte die Arme vor der Brust.

Nach der Unterhaltung sprachen beide nicht viel miteinander. Die Stimmung war noch immer gedrückt, weil Sakura so sehr in ihren negativen Gedanken gefangen war und Sasuke ihr den Raum geben wollte, den sie brauchte. Am späten Nachmittag fragte er sie, ob sie spazieren gehen wollten. Kaum hatten sie seine Wohnung verlassen, nahm er bereits ihre Hand, was für beide noch immer sehr ungewohnt war. Doch er war sich sicher, dass die Nähe zu ihr ihr bei der Heilung helfen würde. Gemeinsam schlenderten sie durch Konoha und entschieden sich, entlang des Flusses weiterzugehen. Der Weg entlang des Flusses war mit Kopfsteinpflaster bedeckt, das sich unter den Füßen angenehm anfühlte. Parallel zum Fluss erstreckte sich eine weite Grünfläche, die einen willkommenen Kontrast zur Umgebung bot. Auf diesem Rasen saßen vereinzelt Menschen im Gras, vertieft in Gespräche, Lachen oder einfach in stillem Nachdenken. Einige von ihnen waren Ninja-Schüler, während andere Bürger der Stadt waren, die die friedliche Atmosphäre genossen. Kleine, farbenfrohe Blumenbeete säumten den Rand des Rasens und boten einen Hauch von lebendigen Farben. Im Hintergrund hörte man das leise Rauschen des Wassers, das ein beruhigendes Gefühl der Harmonie und Gelassenheit verbreitete. Ein kleines hölzernes Brückchen verband die beiden Ufer des Flusses, und Kinder liefen fröhlich darüber, während sie mit Papierbooten spielten, die sie auf dem Wasser treiben ließen. Plötzlich ließ Sakura seine Hand los, ging hinüber zur Grünfläche und setzte sich ins weiche Gras. Sasuke folgte ihr stumm. Er legte sich ins Gras, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und sah hoch in den Himmel, der sich allmählich orange färbte, während die Sonne unterging. Einige Meter von ihnen entfernt saßen drei Schüler zusammen und spielten Karten.

„Hast du schon deine Kleidung für Narutos Hochzeit?“, fragte Sakura einige Minuten später. Die Einladung hatte das Paar bereits im Frühjahr verschickt und die Hochzeit stand in wenigen Wochen bevor. „Fast. Unglaublich, dass der Dummkopf heiratet“, murmelte Sasuke hörbar.

„Sie sind glücklich und haben das beide verdient“, verteidigte Sakura ihren besten Freund.

„Du hast es auch verdient, glücklich zu sein“, sagte Sasuke und schaute zu ihr hinüber. Sie hatte die Beine angezogen und die Unterarme auf die Knie gelegt, während sie aufs Wasser starrte. Er sah die Traurigkeit in ihren Augen. Es war falsch Sakura so traurig und hoffnungslos zu sehen. Sie war der positivste Mensch den Sasuke kannte. Für Sakura gab es immer nur Lösungen, egal wie Aussichtslos die Lage schien. Sie war für sich aber auch für ihre Mitmenschen immer stark und kämpfte für sie. Auch für Sakura war es ungewohnt sich so schwach und machtlos zu fühlen. Diese negativen Gedanken und die Hoffnungslosigkeit gefielen ihr gar nicht.

Bis vor wenigen Wochen hatte sie gedacht, es würde genügen, wenn sie ihre Beziehung zu Sasuke öffentlich machen würde. Wie banal dieses Problem ihr nun erschien. Sie wollte sich nicht mehr so klein und schwach fühlen. Das war sie einfach nicht. Und doch passierten manchmal Dinge im Leben die nicht in der eigenen Kontrolle lagen und die einen herausforderten.

Es war Vollmond und Sakura drehte sich nun seit einigen Minuten von links nach rechts und umgekehrt ohne Schlaf zu finden. Jetzt lag sie auf dem Rücken. Ihr Kopf war voller Gedanken, Ängste und Sorgen um die Zukunft. Sie blickte zu Sasuke rüber. Die Decke bedeckte ihn bis zur Hüfte und er trug kein Shirt. Er lag seitlich abgewandt von ihr und schlief scheinbar friedlich.

Schließlich entschied sie sich, aufzustehen. Leise schlich sie sich aus dem Schlafzimmer und trat hinaus in den Garten. Sie setzte sich auf die Holzbank und lehnte sich zurück. Sie ignorierte das kühle Holz auf ihrer Haut. Sie trug eine weiße kurze Baumwoll Shorts und ein dunkelgrünes bauchfreies Shirt. Der kühle Nachthauch umhüllte sie sofort, aber die erfrischende Brise half ihr, einen klareren Kopf zu bekommen. Sie blickte gedankenverloren in den Himmel, wo der Vollmond wie ein treuer Wächter über sie wachte. Sie wusste nicht wie lange sie da saß und gedankenverloren entweder zum Mond oder in die dunklen Ecken des Gartens sah.  Irgendwann hörte sie leise Schritte die sich näherten. Sasuke hatte inzwischen bemerkt, dass Sakura das Bett verlassen hatte und war ihr nun nachgegangen. Ohne ein Wort zu sagen ging zu ihr mit der Decke in der Hand. Sanft legte er diese um sie beide, während er Platz neben sie nahm. Sakura sah ihn dankbar an, Tränen in ihren Augen. Sasuke zog sie auf seinen Schoß, um sie in seiner Wärme zu wiegen. Ihre Haut war kalt und das bewies das sie schon länger hier draußen war.

Sasuke hielt Sakura fest in seinen Armen, seine Wärme spendete ihr Trost und Geborgenheit. Sie schmiegte sich eng an ihn, ihren Kopf an seine Brust gelehnt und lauschte dem gleichmäßigen Schlag seines Herzens, was sie beruhigte. Sie fühlte sich sicher und geborgen in seiner Nähe, als könnten all ihre Sorgen und Ängste in diesem Moment verschwinden. Langsam stiegen Tränen in ihren Augen auf und sie fing leise an zu weinen. Sasuke sagte nichts und drückte sie enger an sich. Es war schmerzhaft Sakura so zu sehen. Er dachte daran wie schwer sie es manchmal mit ihm hatte. Er wollte ebenso für sie da sein. Im Gegensatz zu ihr suchte er immer Abstand und keine Nähe. Wenn es darum ging nahm er sich ihre körperliche Nähe um mal ein paar Stunden schlafen zu können oder durch Intimität seine Gedanken abzulenken. Sanft strich Sasuke ihr über den Rücken, während er darauf achtete das sie weiterhin bedeckt war. Nur langsam versiegten ihre Tränen, welche sie nun mit einem Stück der Decke von ihrem Gesicht abwusch. Sie atmete tief durch und war Sasuke in diesem Moment unendlich dankbar das er einfach da war. Ihr den Raum und die Zeit lies. Instinktiv hatte er gewusst das Worte nicht geholfen hätten. Sakura genoss die Wärme und Zuneigung, die von Sasuke ausgingen, und ließ sich von diesen Gefühlen einhüllen. Langsam begannen ihre Augen sich zu schließen und sie fühlte, wie der Schlaf sie überkam. Schließlich schlief sie in seinen Armen ein, das sanfte Murmeln der Nacht und die beruhigende Präsenz von Sasuke halfen ihr, Ruhe zu finden. Er blieb wach und hielt sie weiter fest, sich ihrer gemeinsamen Zukunft bewusst und entschlossen, sie in allem zu unterstützen. Er hatte keinen Langzeit Plan für sein Leben entwickelt und nun begriff er das es sinnvoll wäre. Bisher hatte er von Mission zu Mission gelebt und mit all seinen Gefühlen in seinem Inneren. Aber das konnte nicht alles sein, das durfte nicht alles sein. Er spürte Sakuras Nähe und ihre Haut an seiner. Sie war noch immer sein Licht und sie würde es bleiben. Sie war seine Zukunft und er würde alles dafür geben sie zu beschützen. Sein Herz zog sich kurz zusammen und Sasuke hatte das Gefühl das er endlich begriffen hatte welche Rolle Sakura in seinem Leben einnahm. Gleichzeitig spürte er das er ein Stück seiner Vergangenheit hinter sich gelassen hatte. Irgendwann hatte er sie vorsichtig hochgehoben und in sein Bett getragen. Dort hatte er sie zu sich gezogen und beide erneut zugedeckt um dann selbst ein wenig Schlaf zu finden.

Sasuke hörte schon seit einigen Minuten leise Geräusche in seiner Wohnung, doch er war zu erschöpft um nachzusehen. Stattdessen umklammerte er sein Kissen fester. Er hörte wie sich die Tür öffnete und wie die schweren Vorhänge geräuschvoll zur Seite gezogen wurden. Plötzlich wurde es extrem hell im Raum und er musste die Augen fest zusammenkneifen. ,,Sasuke! Aufstehen! Heute ist so ein schöner Tag!“, Sakuras melodische Stimme hallte fröhlich durch den Raum. Sasuke ließ sein Kissen los und drehte sich auf dem Rücken. Die Decke hing halb vom Bett runter. Er öffnete ein Auge und sah Sakura an, welche ihn warm lächelnd von der Tür aus ansah. Ihre Augen leuchteten voller Energie und Entschlossenheit. Sie war mit neuem Kampfgeist erwacht. Es schien so, als wenn sie die Schatten der letzten Tage einfach abgestreift hatte. Sie wirkte nun wie die alte Sakura. "Sakura?" fragte Sasuke verschlafen und verwirrt. "Was machst du da?" Er stütze sich nun auf die Unterarme und besah sie skeptisch. "Guten Morgen, Sasuke!" rief sie ihm abermals fröhlich entgegen und ihr lächeln wurde noch breiter.  Sasuke setzte sich vollends auf und rieb sich die Augen. "Geht es dir gut?" fragte er skeptisch. "Die letzten Tage und gestern... es schien du wärst noch nicht soweit." Sakura lächelte weiter und setzte sich zu ihn auf das Bett. "Ich weiß," sagte sie sanft. "Aber ich habe erkannt, dass ich nicht aufgeben kann. Egal, was passiert, ich werde kämpfen. Ich werde mich nicht von dieser Nachricht unterkriegen lassen. Ich möchte mich nicht mehr so fühlen wie die letzten Tage." Sasuke betrachtete sie für einen Moment schweigend, die Überraschung und Sorge waren ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. "Ich verstehe," sagte er schließlich vorsichtig. "Aber... ich verstehe nicht so ganz...." Sakura legte ihre Hand auf seine. "Ich weiß, es ist schwer zu verstehen. Aber ich habe mich entschieden, positiv zu bleiben und nach vorne zu schauen. Ich habe dich und das gibt mir Kraft." Sasuke nickte langsam und drückte ihre Hand. Die beiden sahen sich an. Das morgendliche Licht, das in den Raum strömte, schien eine neue Hoffnung zu bringen.

Sakura schien wie auswechselt, während sie am Vortag ein Schatten ihrer selbst gewesen war, strahlte sie nun eine positive Energie aus, die den Raum erhellte. Er war skeptisch, konnte jedoch nicht leugnen, dass ihre Entschlossenheit und ihr Optimismus beeindruckend waren.

"Also, wie geht es weiter?" fragte Sasuke schließlich, bemüht, ihren Enthusiasmus nicht zu zerstören. Sakura stand auf und ging zum Fenster, wo sie tief die frische Morgenluft einatmete. "Ich werde mich meinen Forschungen widmen und wieder arbeiten gehen. Wenn es soweit ist werde ich die Untersuchungen machen und wie es dann weiter geht entscheide ich wenn es soweit ist," erklärte sie entschlossen. "Egal was das Ergebnis sein wird so lange du an meiner Seite bist schaffe ich alles." Sakura drehte sich nun weg vom Fenster und stand wieder auf Höhe der Tür. Sie blickte ihn direkt an:,, Wirst du das sein Sasuke? Wirst du an meiner Seite sein?“ Die jüngere Sakura hätte gewiss Angst gehabt ihn das direkt zu fragen aber die Sakura welche nun vor ihm stand war eine starke, selbstbewusste Version. Ihre Augen leuchteten förmlich als sie direkt in seine sah. Sasuke nickte, stand ebenfalls auf und trat zu ihr "Ich bin bei dir, Sakura. Egal, was passiert." Danach schlang er seine Arme um sie und drücke sie gegen seine nackte Brust. Sakura umschlang auch ihn mit seinen Armen und seufzte erleichtert aus. Beruhigt schloss sie ihre Augen und lehnte ihren Kopf seitlich gegen seine Brust.

"Sasuke," sagte sie, während sie am Frühstückstisch saßen, "ich weiß, dass du Bedenken hast, aber mir geht es wirklich gut. Du solltest nun auf eine Mission gehen. Ich möchte nicht, dass du wegen mir zurückbleibst." Sasuke, der gerade dabei war, seinen Tee zu trinken, setzte die Tasse langsam ab und sah sie skeptisch an. "Sakura, ich weiß, dass du stark bist. Es ist normal, dass es Zeit braucht, um das zu verarbeiten." Aber das war ein zu schneller Wandel in zu kurzer Zeit. Sakura lächelte sanft. "Ich weiß und ich danke dir für deine Fürsorge. Aber ich bin wirklich in Ordnung. Ich habe nun genug geweint. Ich möchte, dass du dich auf deine Mission konzentrierst, ohne dir Sorgen um mich zu machen." Sasuke blickte in ihre Augen und sah die Entschlossenheit darin. Trotz ihrer Worte konnte er die Sorge nicht ganz abschütteln. Er wusste, wie tief der Schock sie getroffen hatte und es fiel ihm schwer zu glauben, dass sie sich so schnell erholt hatte. Er ergriff ihre Hand und drückte sie nun leicht, während er den Blickkontakt hielt. "Ich weiß nicht, Sakura," zögerte er. "Ich kann einfach nicht aufhören, mir Sorgen zu machen. Was, wenn du es doch schwerer hast, als du zugibst?" Sakuras Augen blitzen auf "Sasuke, du kennst mich. Ich werde kämpfen. Ich brauche, dass du mir vertraust. Ich verspreche, dass es mir gut geht. Aber ich brauche dich jetzt auf deiner Mission. Das ist wichtig für uns beide." Sasuke seufzte und nickte schließlich. "In Ordnung," Sakura lächelte und nickte zur Bekräftigung. Trotz ihrer Worte konnte Sasuke die Sorge in seinem Herzen nicht ganz loslassen. Aber er wusste, dass er Sakura vertrauen musste. Er würde also noch heute den Hokage um eine neue Mission bitten.