Kapitel 34
Kapitel 34
Ich wünsche euch ein schönes Silvester morgen und einen guten Rutsch in das neue Jahr!
Ab nächster Woche geht es gewohnt am Wochenende mit einem neuen Kapitel weiter.
Der Frühherbst war in Konoha eingezogen und verwandelte das Dorf in eine Symphonie aus goldenen und roten Blättern. Sasuke und Sakura verbrachten den Tag gemeinsam, genossen die kühle Luft und die angenehme Ruhe des Waldes. Sasuke, immer zurückhaltend und nachdenklich, hatte den Plan für diesen besonderen Tag sorgfältig überlegt. Er führte Sakura zu einem abgelegenen Ort im Wald, den er und Itachi oft besucht hatten. Es war eine versteckte Lichtung, umgeben von hohen Bäumen, deren Blätter im sanften Wind tanzten. Auf der Lichtung entdeckten sie eine vorbereitete Picknickdecke, die bereits sorgfältig mit verschiedenen Leckereien wie frischen Früchten, Brot und Käse sowie einem warmen Tee gedeckt war. Sakura konnte es kaum erwarten, diesen besonderen Moment mit Sasuke zu genießen. „Was ist das, Sasuke?“ fragte Sakura verwundert, während sie die Szenerie betrachtete. Sasuke schwieg eine Weile, seine Hände in den Taschen vergraben, wie es seine typische Haltung war. Dann sah er ihr in die Augen und sprach ruhig: „Ich wollte dir diesen Ort zeigen, weil er für mich etwas Besonderes ist. Hier habe ich oft mit Itachi Zeit verbracht, gesprochen und trainiert. Es ist ein Ort voller Erinnerungen.“
Sie setzten sich zusammen auf die Decke und genossen den Moment. Es war ein seltenes und kostbares Geschenk von ihm, Sakura an diesen Ort teilhaben zu lassen. Das war ihr durchaus bewusst und sie war dankbar dafür. Während sie die köstlichen Speisen aus dem Picknickkorb genossen, sprachen sie über Sasukes letzte Mission und über die Hochzeit von Naruto und Hinata welche nun über einen Monat her war. Der Duft von frischen Herbstblumen und das Rascheln der Blätter erfüllten die Luft. Sasuke beobachtete Sakura, wie sie sich an den einfachen Dingen des Lebens erfreute. Als die Sonne den Himmel in weiche Rosa- und Violetttöne tauchte, erhob sich Sasuke langsam. Ohne ein Wort griff er in seine Tasche und holte einen kleinen, kunstvoll gearbeiteten Ring hervor. Ein Stück, das er mit mehr Bedacht ausgewählt hatte, als er je zugeben würde. Der Ring war schlicht aber von einer stillen Eleganz, die perfekt zu Sakura passte. Gefertigt aus hellem Platin, spiegelte seine glatte Oberfläche das warme Licht des Abends wider. Im Zentrum saß ein zarter rosafarbener Saphir, dessen Farbton an die Kirschblüten erinnerte, die im Frühling durch Konoha tanzten. Eine leise, aber bedeutungsvolle Anspielung auf Sakuras Namen und ihr Wesen. Um den Saphir herum funkelten winzige Diamanten, so fein geschliffen, dass sie das Licht wie kleine Sterne einfingen. Sie bildeten ein dezentes Muster, das den Ring nicht überladen wirken ließ, sondern ihm eine fast magische Tiefe verlieh. Der Stein war bewusst nicht zu groß gewählt, ebenso wenig die Diamanten. Sakura war zierlich, und Sasuke wollte, dass der Ring ihre Hand schmückte, ohne sie zu beschweren. Er sollte leicht sein, unaufdringlich und dennoch wunderschön. Genau wie sie.Die Innenseite des Rings war sorgfältig graviert. Dort standen die Worte „Für immer im Licht“ in feinster, eleganter Schrift eine stille, aber tief bedeutungsvolle Erinnerung an Sasukes Versprechen und an die Verbindung, die sie trotz aller Dunkelheit immer wieder zueinander geführt hatte. Zugleich war es ein unausgesprochener Dank an Sakura, denn sie war das Licht, das ihn auf seinen schwersten Wegen nie ganz verlassen hatte. Diese Gravur war ein intimer Teil des Rings, verborgen vor der Welt, sichtbar nur für Sakura, wenn sie ihn abnahm. Ein Geheimnis, das nur ihnen beiden gehörte.
Er kniete sich vor Sakura nieder, und obwohl er in typischer Sasuke-Manier ruhig und gefasst wirkte, konnte Sakura die tiefe Emotion in seinen Augen sehen. Ihr Herz schlug wie wild und mit großen Augen sah sie ihn an. „Sakura,“ begann er, seine Stimme leise, aber fest. „Ich habe lange darüber nachgedacht und ich weiß, dass es das Richtige ist. Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Du bist mein Licht und der Grund wieso ich lerne das Leben zu genießen. Du bist der Grund wieso ich wieder Glück und Liebe empfinden kann. Das Mindeste was ich dir dafür geben kann ist ein gemeinsames Leben mit mir an deiner Seite. Willst du meine Frau werden?“
Sakura war überwältigt. Sie hatte viele Dinge erwartet aber nicht diesen Moment, so perfekt und so typisch für Sasuke. Es war unwichtig wie viele Worte er verwendete , der Inhalt war das was für sie zählte. Sie konnte die Tränen der Freude nicht zurückhalten und nickte stumm, bevor sie ihn in die Arme schloss. „Ja, Sasuke,“ flüsterte sie. „Ja, ich will.“ Danach löste sie sich von ihm und er setzte ihr vorsichtig den Ring auf. Mit verträumtem Blick betrachtete Sakura ihre Hand, während sie die Finger spreizte und den funkelnden Ring bewunderte. Ein glückliches Lachen entfuhr ihr, als sie ihre Hand mit dem Ring gen Sonnenuntergang hochhielt. Sasuke betrachtete sie lächelnd dabei.
Dann warf sie sich erneut in seine Arme und umschlang seinen Hals. Beide fielen nach hinten und Sakura küsste Sasuke mit all ihren Emotionen. Der Kuss war intensiv und voller Liebe. Sie spürte die Wärme seiner Lippen auf ihren und es war, als ob die Zeit stillstand. Ihre Hände glitten sanft über seinen Rücken, während sie sich noch enger an ihn schmiegte. Sasuke erwiderte den Kuss mit ebenso viel Gefühl, seine Arme hielten sie fest und sicher. „Ich wusste, dass du ja sagen würdest,“ flüsterte Sasuke selbstbewusst an ihren Lippen, als sie den Kuss beendeten. Sakura rappelte sich auf und Sasuke tat es ihr gleich. Sie blinzelte und ein schelmisches Lächeln bildete sich auf ihren Lippen. „Oh, wirklich?“ fragte sie und lehnte sich leicht zurück, ihre Augen funkelten vor Belustigung. „Wie sicher warst du dir, Sasuke? 99%? 100%? Oder eher 99,9%?“ Sasuke hob eine Augenbraue und betrachtete sie mit einem amüsierten Ausdruck. „Ich würde sagen, ziemlich sicher,“ antwortete er ruhig. Sakura lachte leise und tippte ihn spielerisch auf die Brust. „Du bist so selbstbewusst. Aber weißt du, ein bisschen Unsicherheit hätte dich auch nicht umgebracht.“ Sie grinste und fügte neckisch hinzu: „Vielleicht hätte ich ja auch 'nein' sagen können, nur um zu sehen, wie du reagierst.“ Sasuke schüttelte leicht den Kopf und erwiderte ihren Blick mit einem leichten Lächeln. „Nein, das hättest du nicht. Ich kenne dich zu gut, Sakura.“ Sakura lachte erneut und kuschelte sich näher an ihn. „Vielleicht hast du recht. Aber es macht Spaß, dich ein wenig zu ärgern.“ Sie sah ihm tief in die Augen und lächelte. „Ich liebe dich, Sasuke. Und ich freue mich darauf, den Rest meines Lebens mit dir zu verbringen.“ Sakura lächelte und schloss die Augen, als Sasuke sich zu ihr beugte. Ihre Lippen trafen sich in einem sanften, liebevollen Kuss.
Sakura hatte sich mit ihren Freundinnen bei Ino verabredet, um über die jüngsten Ereignisse zu sprechen und die wunderschöne Herbstzeit zu genießen. Ino und Sai hatten erst vor zwei Wochen geheiratet und ihre Feier war ein unvergessliches Ereignis gewesen. Sie waren am Vortag aus ihren Flitterwochen zurückgekehrt. Seit Ende des Frühlings hatten sich die Freundinnen oft getroffen, um über die Hochzeitsvorbereitungen zu sprechen. Anfänglich über die Hochzeit von Hinata und Naruto und dann auch über Inos und Sais. Das hatte die Frauen enger verbunden. Nun, da Ino und Sai verheiratet waren, standen Temari und Shikamaru als nächstes auf der Liste der Hochzeiten und die Vorfreude war groß. Beide wollten am Anfang des nächsten Jahres heiraten. Sakura, Ino, Hinata, Tenten und Temari saßen mit Decken zusammen auf der großen Terrasse von Inos und Sais Haus. Ein herrliches Buffet aus herbstlichen Leckereien war vorbereitet, und die Gespräche drehten sich um die kommende Hochzeit und die neuesten Neuigkeiten aus dem Dorf. „Ich kann es kaum erwarten, bis Temari und Shikamaru heiraten,“ sagte Ino und grinste. „Es wird sicherlich eine weitere unvergessliche Feier.“ Temari lächelte und nickte. „Wir haben schon einige Pläne gemacht, aber es gibt noch so viel zu tun.“ Sakura konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Sie hatte die ganze Zeit über eine große Neuigkeit für ihre Freundinnen, die sie kaum erwarten konnte, ihnen zu erzählen. Während sie ihre Tasse Tee abstellte, ließ sie ihren Ring absichtlich in das Licht der Herbstsonne funkeln.
Ino bemerkte den Ring als Erste und schnappte überrascht nach Luft. „Sakura!“ rief sie aus und ihre Augen weiteten sich. „Was ist das?“ Blitzschnell ergriff sie die Hand ihrer Freundin und streckte diese ein wenig in die Luft, sodass man den Ring deutlich erkennen konnte. Alle Blicke richteten sich auf Sakuras Hand und ihre Freundinnen starrten den wunderschönen Ring an. Hinatas Augen wurden groß und Tenten lächelte breit. Temari lehnte sich vor, um einen genaueren Blick zu erhaschen. „Sasuke hat dir einen Antrag gemacht!“ schrie Hinata aus , ihre Stimme erfüllt von Freude und Überraschung. Sakura nickte und konnte ein breites Lächeln nicht zurückhalten. „Ja, er hat es vor zwei Tagen getan. Es war so ein wunderschöner Moment.“ Ino sprang auf und umarmte Sakura fest. „Ich kann es nicht glauben! Das ist unglaublich! Ich freue mich so sehr für dich!“ „Erzähl uns alles,“ forderte Tenten, und die anderen nickten zustimmend.
Sakura begann, die Geschichte von dem besonderen Ort im Wald zu erzählen, an dem Sasuke und Itachi oft Zeit miteinander verbracht hatten und wie Sasuke sie dorthin geführt hatte. Sie beschrieb das liebevoll vorbereitete Picknick und die herbstliche Szenerie, die den Moment so perfekt gemacht hatte. Als sie den Antrag und den Ring erwähnte, waren ihre Freundinnen sichtlich gerührt. „Das ist so romantisch,“ sagte Temari und wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel. „Sasuke hat wirklich etwas Besonderes geplant. Das hätte man ihm ja nicht zugetraut.“ „Und der Ring ist wunderschön,“ fügte Hinata hinzu. „Er passt perfekt zu dir, Sakura.“ „Wann soll es soweit sein?,“ hakte Ino nach. Sakura legte überlegend ihren Zeigefinger ans Kinn:,, Hmm also ich weiß nicht so recht. Sasuke war mit mir nach der Hochzeit von Hinata und Naruto zu dem Viertel her gekommen und hatte mir ein Grundstück gezeigt. Er meinte hier würden wir im nächsten Jahr wohnen, wenn wir verheiratet wären. Die anderen Frauen seufzten verträumt auf. ,,Aber das ist ja über einen Monat her!“, rief Hinata aus. ,,Sieht ganz so aus als hätte Sasuke das alles geplant“, nickte TenTen. ,,Das mag ja alles sein. Wir brauchen aber trotzdem einen Zeitraum damit wir eure Hochzeit auch gleich planen können“, seufzte nun Ino. Sakura blickte ihre Freunden mit leicht geröteten Wangen an:,, Also ich würde gerne zur Spätblüte der Kirschblüten heiraten wollen. Dann wäre das um unseren Jahrestag herum.“ ,,Das klingt perfekt und würde am besten zu dir passen“, bekräftigte Hinata die Überlegungen ihrer Freundin. ,,Aber wird das nicht zu kurzfristig?“, fragend blickte Sakura nun in die Runde. Es war Oktober und die Hochzeit könnte im März stattfinden.
Konohas Klima besteht überwiegend aus warmen Monaten. Der Winter ist sehr kurz, meist dauert er nur drei bis fünf Wochen und ist voller Schnee und Kälte. Der Frühling und Herbst sind deutlich wärmer und dauern beide fast zwei Monate im Durchschnitt an. Der Rest des Jahres besteht aus warmen Wochen mit Sonne und leichtem Wind, richtig heiß wurde es eigentlich nur im August. ,,Nichts da! Das kriegen wir hin.“, in Inos Augen war ein Feuer der Motivation ausgebrochen als sie sprach. Nun verzog sie die Augenbrauen und sah fast wütend zu Sakura rüber:,, Viel wichtiger ist die Frage warum du uns nicht gesagt hast das ihr seit März ein Paar seid.“ Schuldbewusst sah Sakura Ino an. Offiziell war sie mit Sasuke erst seit Sommer ein Paar. ,,Ach weißt du wir hatten nie darüber nachgedacht es früher offiziell zu machen. Vielleicht haben wir die Zeit einfach für uns gebraucht.“ , versuchte sie sich zu erklären. ,,Ach das ist doch egal jetzt. Hauptsache sie sind glücklich und das sind sie scheinbar sonst würden sie ja nicht heiraten“, verteidigte nun Temari die rosahaarige. ,,Nun gut so lange wir eingeladen sind“, Ino verschränkte die Arme vor der Brust und hatte mit strenger Stimme gesprochen doch man hatte die Wärme in ihren Augen deutlich gesehen. ,,Natürlich! Ich könnte niemals auf euch verzichten“, lachte Sakura und die Freundinnen lächelten sich an.
Zeitgleich hatten sich die Männer bei Shikamaru versammelt, um die Verlobung von Sasuke und Sakura zu feiern. Die Stimmung war ausgelassen und das Wohnzimmer war erfüllt von Gelächter und Gesprächen. Choji hatte eine riesige Auswahl an Snacks mitgebracht, von knusprigen Chips bis hin zu süßen Leckereien und bot sie großzügig den anderen an. Naruto, der immer der Mittelpunkt jeder Feier war, stand auf und hob sein Bierglas. „Sasuke, mein Freund, herzlichen Glückwunsch zur Verlobung! Sakura ist wirklich die Beste und ihr seid ein großartiges Paar!“ Die anderen Jungs stießen auf Sasuke an und klopften ihm freundschaftlich auf die Schulter. Lee, der immer voller Enthusiasmus war, umarmte Sasuke fest und sagte: „Ich wünsche euch beiden nur das Beste! Eure Liebe ist wirklich inspirierend!“ Sai überreichte Sasuke eine seiner Skizzen, die das glückliche Paar zeigte, und lächelte. „Das ist für euch“, sagte er ruhig und Sasuke nickte. Choji hob sein Bier und prostete Sasuke zu: „Auf euch, Sasuke und Sakura! Möge eure Zukunft voller Glück und Freude sein!“ Neji nickte anerkennend und fügte hinzu: „Ihr habt beide viel durchgemacht und ich bin froh, dass ihr nun zusammen seid. Auch wenn es für alle offensichtlich war das ihr zusammengehört.“ Die anderen nickten bestätigend.
Naruto, inzwischen leicht angetrunken, hatte plötzlich eine Idee für einen Streich. „Hey, Jungs, wie wäre es, wenn wir einen Streich spielen? Ich habe da eine witzige Idee!“ Die anderen waren begeistert und hörten gespannt zu wie Naruto seinen Plan erklärte. „Wir verkleiden uns als Ninja und machen eine Patrouille durch die Stadt!“ Gesagt, getan. Die Jungs zogen sich alberne Ninja-Kostüme an, welche aus verschiedensten Kleidungsstücken bestanden die Naruto mitgebracht hatte und verließen das Haus. Da alle ein wenig unter dem Alkoholeinfluss standen gab es niemanden der sich sträubte. Selbst der stets ernste und rationale Sasuke ließ sich auf den Spaß ein. Sie schlichen durch die Straßen, sprangen über Zäune und rollten sich über den Boden, während sie lautstark „Ninja!“ riefen und verrückte Posen einnahmen. Ihre albernen Aktionen zogen die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich und sorgten für viel Gelächter.
Währenddessen machten sich Sakura, Tenten, Temari und Hinata nach ihrem Mädelsabend bei Ino auf den Heimweg. Sie schlenderten lachend und plaudernd durch die Stadt, als sie plötzlich die Jungs in ihren lustigen Ninja-Kostümen entdeckten. Sakura blieb stehen und starrte die Jungs fassungslos an. „Was macht ihr da?“, rief sie lachend. Naruto, in seinem albernen Ninja-Kostüm, sprang vor und sagte: „Wir feiern Sasukes Verlobung, sieht man doch!“ Hinata, die ebenfalls lachen musste, zog an Narutos Jacke: „Naruto, du bist wirklich verrückt.“ Temari stemmte die Hände in die Hüften und schaute Shikamaru streng an,während sie breit grinste: „Was habt ihr euch dabei gedacht?“ Tenten lachte und sagte zu Neji: „Neji, als nächstes üben wir besser diese beeindruckenden Posen!“ Sasuke, inzwischen etwas angetrunken und in ausgelassener Stimmung, näherte sich Sakura und flüsterte ihr ins Ohr: „Sakura-chan, wie wäre es, wenn wir später eine kleine Mission nur zu zweit unternehmen? Ich habe da ein paar geheime Pläne.“ Seine Worte waren zweideutig. Sasuke hatte lauter als gedacht gesprochen und sorgten für einige Lacher bei den anderen, während Sakura rot wurde und liebevoll über seine Dreistigkeit schmunzelte.
Nach ihrem verrückten Ninja-Streich und der unerwarteten Begegnung mit den Mädchen entschieden sie sich, den Abend gemeinsam draußen fortzusetzen. Sie schlenderten durch die belebten Straßen, bis sie auf einen gemütlichen Park mit ein paar Bänken und einem kleinen Pavillon stießen. Die Gruppe ließ sich auf den Bänken nieder, und Choji hatte natürlich ein paar Snacks und Getränke im Rucksack dabei, die er großzügig verteilte. „Hier, greift zu!“, rief er und bot den anderen Chips und Getränke an. Die Jungs und Mädchen saßen zusammen, plauderten und genossen einfach die entspannte Atmosphäre unter dem sternenklaren Himmel. Lee stellte sich nun mit einem breiten Grinsen vor die Gruppe und sagte: „Auf unsere Freundschaft und auf die Liebe! Möge sie ewig brennen wie die Flamme der Jugend!“ Seine Worte lösten ein zustimmendes Lachen aus und Tenten zog ihn spielerisch zu sich. „Lee, du und deine Flamme der Jugend! Vergiss nicht, dass wir auch mal entspannen müssen“, sagte sie und Lee lachte herzlich. Shikamaru und Temari saßen etwas abseits und beobachteten die Szene. „Diese Jungs sind echt unverbesserlich“, sagte Temari schmunzelnd. Shikamaru nickte. „Ja, aber das macht sie aus. Es wäre langweilig ohne sie.“ Er legte einen Arm um ihre Schulter, und Temari lehnte sich leicht gegen ihn. „Das stimmt. Und du bist auch nicht besser“, erwiderte sie mit einem Augenzwinkern. Sai saß auf einer Bank und betrachtete seine Skizzen, während Sakura ihm über die Schulter schaute. „Du hast wirklich Talent, Sai“, bemerkte sie anerkennend. Sai lächelte leicht. „Danke, Sakura. Es macht mir Spaß, die Momente festzuhalten. Und ich denke, es ist eine nette Erinnerung an diesen Abend.“ Sakura nickte zustimmend und warf einen Blick auf die Skizze von Sasuke und ihr. „Diese hier ist besonders schön“, murmelte sie.
Als der Abend voranschritt, begannen sich die Freunde nach und nach zu verabschieden. Lee stand auf und sagte: „Es war ein fantastischer Abend, aber ich sollte mich auf den Heimweg machen. Gute Nacht, alle zusammen!“ Tenten erhob sich zusammen mit Neji und fügte hinzu: „Ja, es war wirklich schön. Passt gut auf euch auf!“ Naruto und Hinata winkten den beiden nach. „Tschüss, bis bald!“, rief Naruto. Shikamaru und Temari machten sich ebenfalls bereit zu gehen. „Es war ein witziger Abend, aber es wird Zeit, dass wir uns verabschieden“, sagte Shikamaru. Temari fügte hinzu: „Ja, lasst uns bald wieder so etwas machen. Gute Nacht, alle zusammen!“ Sai sammelte seine Skizzen ein und stand auf. „Ich werde auch aufbrechen. Ino macht sich bestimmt schon Sorgen. Es war schön, mit euch allen zusammen zu sein.“ Sakura lächelte und sagte: „Danke, Sai. Pass gut auf dich auf.“ Am Ende blieben neben Sakura und Sasuke nur noch Hinata und Naruto übrig. Die vier genossen die entspannte Atmosphäre unter dem sternenklaren Himmel, während sie gelegentlich miteinander sprachen und lachten. Plötzlich wurde Naruto ernst: „Es ist schön zu sehen, wie weit wir alle gekommen sind.“ Sakura nickte zustimmend und sagte: „Ja, es ist erstaunlich, was wir alles zusammen erlebt haben.“ Sasuke blickte in die Ferne und murmelte: „Und es ist noch lange nicht vorbei.“ Sakura drückte seine Hand. Nachdem sie noch eine Weile beisammen saßen und die Stille genossen, begann Naruto sich zu strecken und sagte: „Es wird langsam spät. Vielleicht sollten wir uns auf den Heimweg machen.“ Hinata nickte und stand auf. „Ja, es war ein langer aber schöner Tag.“ So verabschiedeten sich beide Paare voneinander und machten sich auf den Weg nach Hause. Sakura nahm Sasukes Hand und lehnte sich gegen seinen Arm, während sie zu seiner Wohnung liefen.