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Kapitel 7 - Lemon

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Kapitel 7 - Lemon

Achtung! Lemon. Detaillierte sexuelle Handlungen werden nun dargestellt.

Später saßen sie entspannt im Wohnzimmer, auf dem weichen Sofa versunken. Sakura kuschelte sich in eine warme Decke, während Sasuke neben ihr Platz nahm, ein Buch zur Hand nahm und darin blätterte. Die Stille zwischen ihnen war angenehm, doch die unterschwellige Spannung blieb spürbar. „Ich habe dieses Buch schon lange nicht mehr gelesen,“ bemerkte Sasuke, ohne den Blick von den Seiten zu heben. „Erzähl mir davon,“ bat Sakura und lehnte sich leicht zu ihm, ihre Augen glitten neugierig über die Zeilen. Doch Sasuke schloss das Buch abrupt. „Ich würde viel lieber etwas anderes mit dir anstellen,“ raunte er und hob mit zwei Fingern ihr Kinn an. Ihre Augen weiteten sich, doch er erkannte darin ein unmissverständliches Verlangen. Ohne zu zögern stand er auf und reichte ihr seine Hand. Sakuras Wangen färbten sich rot, doch sie nahm seine Hand ohne zu zögern. Das Buch fiel achtlos auf das Sofa, die Decke glitt zu Boden. Sasuke lächelte, ein geheimnisvolles, herausforderndes Lächeln, das ihren Herzschlag beschleunigte. Er zog sie an sich, und ihre Lippen fanden sich in einem leidenschaftlichen Kuss. Sakuras Finger vergruben sich in seinem Haar, als würde sie sich an ihm festhalten, um nicht die Kontrolle zu verlieren. Kurz lösten sie sich, bevor Sasuke seine Hände um ihre Taille legte und sie mühelos hochhob, sodass sie sich eng an ihn schmiegen konnte. Ihre Augen begegneten sich in wortlosem Verstehen, während er mit ihr zusammen in sein Schlafzimmer ging.

Sasukes Schlafzimmer reflektierte seine ruhige und dennoch düstere Natur auf perfekte Weise. Der Raum war in den Farben Schwarz, Grau und Dunkelblau gehalten, die seinen Charakter und seine Geschichte widerspiegelten. Das Bett war schlicht und funktional – ein minimalistisches schwarzes Gestell mit einer einfachen grauen Bettdecke, frei von überflüssigen Kissen oder Dekorationen. Die Möbel waren modern und schlicht, aus dunklem Holz und Metall gefertigt, was dem Raum eine nüchterne Eleganz verlieh. Die Wände waren in einem tiefen Grauton gestrichen, und das einzige Dekorationselement war ein subtil platziertes Uchiha-Familienwappen, was auch hier an seine Herkunft erinnerte. Die Beleuchtung war gedämpft und funktional, mit schlichten, modernen Lampen an den strategisch platzierten Punkten. In einer Ecke des Zimmers standen einige Kerzenhalter, die bei Bedarf für eine noch ruhigere Atmosphäre sorgten. Anstelle typischer Dekorationen fanden sich im Raum Waffenhalterungen, auf denen seine Kunai und das Kusanagi-Schwert ordentlich aufbewahrt wurden. Diese kleinen Details, unauffällig platziert, zeugten von seinem fortwährenden Kampfgeist und seiner Bereitschaft, in jedem Moment handeln zu können. In einer anderen Ecke des Zimmers befand sich ein kleiner Bereich für Meditation. Ein einfaches Kissen auf dem Boden und einige alte Schriftrollen und Bücher verliehen dem Raum eine Aura der Reflexion und des inneren Friedens. Das einzige persönliche Element im Raum war ein gerahmtes Bild von Team 7, das auf einem der Regale stand. Es fügte eine Note von Nostalgie und eine leise Erinnerung an die Vergangenheit hinzu, die ihm half, sich mit seiner eigenen Geschichte und seiner Suche nach Frieden und Gerechtigkeit zu verbinden. Insgesamt war Sasukes Schlafzimmer eine perfekte Spiegelung seines äußeren Erscheinungsbildes – ruhig, geordnet und immer bereit für die Herausforderungen, die das Leben mit sich brachte.

Vor seinem Bett stellte er Sakura behutsam auf ihre Füße. Vor ihm stehend, blickte sie zu ihm auf, die Nähe und Intimität des Moments beinahe greifbar. Die Spannung welche den ganzen Abend sich unaufhörlich aufgebaut hatte erreichte nun ein neues Level. Ohne weiter zu warten trat er einen kleinen Schritt von ihr und streifte sich sein weißes Shirt über den Kopf nur um anschließend seine Hose samt Unterhose auszuziehen. Sakura sah ihm aufmerksam dabei zu und biss sich auf die Unterlippe als sie bereits sah das er völlig erregt war. Nachdem er fertig war hob er herausfordernd sein Kinn an und blickte sie aus dunklen, fast flüssigen Augen an. Eine Hitzewelle durchfuhr Sakuras Gesicht doch sie würde nicht klein beigeben. Es gab nichts für das sie sich schämen musste und es war durchaus nicht das erste Mal das er sie so sah. Also streifte auch sie ihr Top und die passende Shorts ab. Sasuke kniff scheinbar überraschend die Augen zusammen als er sah das sie keine Unterwäsche unter der Shorts trug. Fast schüchtern sah sie ihm in die Augen nur um sich dann langsam auf sein Bett zu setzten. Sasuke seinerseits ging langsam auf sie zu und als er sich hinabbeugen wollte krabbelte sie langsam weiter sein Bett empor. Sakura war unendlich erregt als sie seinen hungrigen Blick sah. Wie der Jäger seine Beute nun mal ansah. Sasuke stütze sich nun selbst auf das Bett und kam ihr nun immer nähe bis er schließlich gänzlich über ihr positioniert war.

Seine Finger überwanden zuerst den Abstand und strichen über ihre kleinen Brüste, zärtlich und forschend. Sofort stellten sich ihre Brustwarzen auf. Sakura schloss die Augen und genoss die Wellen der Lust, die bereits jetzt durch ihren Körper rollten. Sie hatte ihn und seine Berührungen  vermisst. Ihr Körper war bereits jetzt zum zerreißen gespannt. Fast schämte sie sich für ihre frühen Reaktionen. Sakura stöhnte leise, als seine Zunge plötzlich ihre linke empfindliche Brustwarze umkreiste. Seine Hände glitten über ihren Körper, streichelten ihren Bauch und ihre Hüften, bevor sie sich zwischen ihre Beine schoben. Er strich einmalig über ihre feuchte Spalte und Sakura bog sich unter der intensiven Berührung. Als Reaktion darauf fanden seine Lippen ihren Mund. Seine Küsse waren hungrig, fordernd, und er erkundete ihren Mund mit einer Leidenschaft, die sie atemlos machte. Danach küsste er ihren Hals, ihre Schlüsselbeine, ließ eine Spur von Küssen über ihren Körper hinunter. Sakura zitterte unter seiner Berührung, ihr Atem kam in kurzen, keuchenden Stößen. Sie fühlte sich schwach und mächtig zugleich, sich ihm völlig hingebend. Seine Finger fanden  erneut ihren Weg zu ihrer feuchten Stelle, und er strich über ihre Schamlippen, bevor er mit einem Finger in sie eindrang. Sakura stöhnte laut auf, ihre Hüfte hob sich von selbst, als sie nach mehr verlangte. Dieser  Bitte kam er ihr augenblicklich nach, denn er drang mit einem weiteren Finger in sie, während sein Daumen begann ihren Kitzler zu umkreisen, dabei verteilte er heiße Küsse entlang ihres Halses. Sakura stöhnte auf und krallte eine Hand in seine Haare, während sie mit der anderen über seinen Rücken strich. Automatisch stellte sie ihre Beine auf und spreizte diese weiter auseinander und Sasuke erhöhte das Tempo seiner Finger.

Sakuras Atmung beschleunigte sich und sie legte ihren Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken. Ihr Körper bäumte sich auf und Sasukes Lippen fanden nun die andere Brustwarze. Neckisch biss er in diese. Er spürte das Sakura bald ihren Höhepunkt erreichen würde. Ihre Hand welche ihn vorher am Rücken gestreichelt hatte hatte nun seinen rechten Oberarm umklammert und die andere Hand war aus seinen Haaren gewichen und umklammerte nun das Bettlaken seitlich von ihr. Abrupt hielt Sasuke in seinen Bewegungen inne und löste seinen Mund von ihrem Nippel und entzog ihr seine Finger beinahe gleichzeitig. Es erregte ihn ungemein die junge Kunoichi so zappeln zu sehen. Zu sehen wie sie versuchte ihre Scham vor ihm zu verbergen. Dabei wusste Sasuke ganz genau welche Leidenschaft Sakura in sich trug und doch verstand er nicht wieso sie meistens so schüchtern, fast zögerlich in ihren Berührungen war sobald Sasuke auch nur ein Kleidungsstück weniger an hatte. Er hatte die Vermutung das er sie durch seine kühle Art verunsicherte. Das war etwas woran er arbeiten musste. Zumindest ihr gegenüber. Ihre Brust hob und senkte sich noch immer eilig und sie bewegte sich unruhig unter ihm. Nun öffnete sie die Augen und veränderte die Position ihres Kopfes so das sie ihn besser ansehen konnte. Er wusste genau das sie gleich sprechen würde aber ihm war nicht nach sprechen. Stattdessen schob er sich zwischen ihre Beine, positionierte sich an ihrem Eingang. Sakura hob ihre Hüfte an, um ihn willkommen zu heißen, und er drang langsam in sie ein, Zentimeter für Zentimeter. Sakura schluckte dabei und hielt seine Augen mit ihren Augen fest. Sie stöhnte auf als er in seiner vollen Länge in ihr war. Ihre Hände glitten zu seinem Gesicht und zogen es an ihres. Sanft küsste sie ihn. Sasuke zog sich langsam zurück und drang erneut in sie ein. Dabei intensivierte er den Kuss. Sakura krallte ihre Fingernägel in seinen Rücken, als sie sich an ihn klammerte und ihre Beine nun um ihn legte. Mit diesem Winkel konnte er noch tiefer in sie dringen und die Spannung erreichte nun ihren Höhepunkt voller Leidenschaft küsste er sie , während einer seiner Hände grob ihre rechte Brust griff und diese knetete. Sakura stöhne und presste ihn noch enger gegen sich, bewegte sich mit ihm im Einklang, und ihre Körper kommunizierten in einer Sprache, die keine Worte brauchte.

Sasuke beschleunigte sein Tempo, seine Bewegungen wurden kraftvoller, und Sakura spürte, wie sich ihr Orgasmus näherte, ein aufregendes Kribbeln, das sich in ihren Gliedmaßen ausbreitete. Er stieß noch tiefer in sie hinein, als sie sich um ihn krümmte, und schließlich stöhnte sie seinen Namen, was ihm eine Gänsehaut bescherte. Nach weiteren wenigen Stoßen errichte auch er seinen Höhepunkt. Den Kuss hatten sie irgendwann unterbrochen um besser Atmen zu können. Federleicht küsste Sasuke nun ihre Stirn, während sie noch immer die Nachwehen ihrer Höhepunkte genossen. Nach wenigen Sekunden begann Sakura jedoch langsam ihre Hüfte erneut zu kreisen, während Sasuke sie noch immer erfüllte. Er stütze sich auf seine Unterarme die inzwischen rechts und links neben ihrem Kopf waren, Seine Augen blitzen auf als er die Leidenschaft in ihren erneut erkannte. Sofort fing er an sich erneut zu bewegen. Er glitt gänzlich aus ihr nur um mit einem kräftigen Stoß erneut in sie zu dringen. Sakura stöhnte laut auf und war dabei die Augen zu schließen. ,,Sieh mich an, wenn du kommst“, forderte Sasuke rau. Es war unglaublich erregend Sakura so zu sehen und er wollte sehen wie das grün ihrer Augen förmlich schmolz, wenn er sie ein zweites Mal befriedigte. Und so dauerte es nicht lang bis beide das Tempo erhöhten. Sakuras Finger bohrten sich erneut in seinen Rücken was ihn erregt keuchen lies. Leise fing sie an zu stöhnen, während er ihr ansah das sie vor Genuss am liebsten die Augen hätte schließen wollen. Sie stöhnte lauter auf und er brachte sie zum verstummen indem er sie voller Hunger und Gier küsste. Sakura kam stöhnend in seinem Mund, ihr Körper zuckte unkontrolliert unter seinem und er selbst stieß noch ein letztes Mal zu ehe er auch stöhnend seinen zweiten Höhepunkt erreichte.

Beide lösten ihre Lippen voneinander und schnappten keuchend nach Luft. Sasuke hatte seine Stirn neben Sakuras Kopf auf das Bettlaken gelegt. Zärtlich strich diese ihm nun über den Rücken und vorsichtig entzog er sich ihr. Sie seufzte kurz. Sasuke legte sich neben sie und zog sie an sich, so dass sie ihren Kopf auf seiner Brust ruhen lassen konnte. Sakura spürte seinen Herzschlag, der sich langsam beruhigte, und fühlte sich geborgen und erfüllt. Sie spürte bereits wie die Flüssigkeiten zwischen ihren Beinen hinablief. Also bewegte sie sich langsam aus Sasukes Armen nur um mit zittrigeren Beinen aufzustehen. Sasuke legte beide Arme unter seinen Kopf als er ihr dabei zusah wie sie langsam mit dem Rücken zu ihn aus dem Bett aufstand. Als nächstes legte sie ihre Hand über ihren Unterleib und violettes Chakra erfüllte den Bereich. Sasuke fragte sich jedes Mal wie sicher diese Art von Verhütung war und doch hatte er es nie angesprochen. Er vertraute ihren medizinischen Fähigkeiten. Im Anschluss verließ Sakura den Raum um sich frisch zu machen. Sasuke seinerseits schnappte sich ein Handtuch und machte auch sich sauber. Nachdem er sich herabgebeugt hatte, um seine Hose anzuziehen, ließ Sasuke sich zurück ins Bett sinken und wartete auf Sakura. Müdigkeit überkam ihn, und seine Augen waren bereits geschlossen, als er wieder ihr Chakra spürte. Ein leises Rascheln erfüllte den Raum, gefolgt vom dumpfen Geräusch einer sich öffnenden Schublade. Dann spürte er die sanften Bewegungen auf der Matratze, als Sakura sich neben ihn legte. Behutsam ließ sie ihren Kopf erneut auf seiner Brust ruhen. Sasuke zog die Decke halb über sie beide und schlang einen Arm um sie, um sie fester an sich zu drücken. „Ich habe dich vermisst“, murmelte er leise, und kaum hatten die Worte seine Lippen verlassen, fiel er in einen tiefen, traumlosen Schlaf, eine Ruhe, die er nur in ihrer Nähe fand. Sakura lächelte gerührt und schloss ihn noch fester in ihre Arme. Solche Worte waren selten und für sie wertvoller als Gold.

Als die Stille des Morgens langsam verblasste, erwachte Sasuke und spürte Sakura eng an sich geschmiegt. Ihre Wärme war angenehm, doch er wusste, dass er aufbrechen musste. Behutsam und lautlos löste er sich aus ihrer Umarmung, darauf bedacht, sie nicht zu wecken. Mit kontrollierten Bewegungen verließ er das Schlafzimmer und zog sich in einem anderen Raum an – er wusste, wie empfindlich ihr Schlaf war. Während er sich ankleidete, durchliefen ihn gemischte Gefühle. Er hatte ihr nichts von der Mission erzählt, die er so schnell angenommen hatte. Die Enttäuschung in ihren Augen hätte er nicht ertragen. Nur zwei Tage war er im Dorf gewesen – zu wenig, und doch unvermeidlich. Natürlich fühlte er sich schuldig, aber er verdrängte es. Schließlich war er Sasuke Uchiha, und es gab Dinge, die wichtiger waren als Sentimentalitäten. Seine Ausrüstung und sein Missionsoutfit hatte er bereits am Abend zuvor vorbereitet. Sein Look war dunkel und strategisch, eine Mischung aus seinem typischen Stil und der Jonin-Weste für Funktionalität und Schutz. Das langärmlige, schwarze Oberteil mit hohem Kragen und gepolsterten Schultern bot Sicherheit gegen Schnitte und Feuer. Die klassische Konoha-Jonin-Weste war leicht abgedunkelt und mit mehreren Taschen für Kunai, Shuriken und Schriftrollen ausgestattet. Auf der Rückseite prangte dezent das Uchiha-Wappen. Seine Hose war schmal geschnitten, strapazierfähig, mit verstärkten Knien und praktischen Seitentaschen für zusätzliche Ausrüstung. Lautlose, schwarze Shinobi-Stiefel sorgten für schnellen, unbemerkten Rückzug. An seinem Oberschenkel war ein Kunai-Holster befestigt, auf seinem Rücken ruhte das Katana Kusanagi in einer schwarzen Scheide – jederzeit griffbereit für den Kampf. Bevor er die Wohnung verließ, schrieb er einen kurzen Zettel. "Bis bald." Ein kleiner Trost, aber mehr konnte er ihr nicht geben. Lange, emotionale Abschiede lagen ihm nicht, und er wollte vermeiden, dass Sakura in Panik verfiel, wenn sie glaubte, er würde wieder wortlos verschwinden. Er strich sich einmal durch die zerzausten Haare, atmete tief durch und trat hinaus in das gedämpfte Morgenlicht.

Als die ersten Strahlen der Morgendämmerung durch das Fenster fielen, erwachte Sakura mit einem sanften Lächeln. Die Erinnerung an die vergangene Nacht mit Sasuke erfüllte sie mit einer warmen Zufriedenheit. Doch als sie sich umdrehte, traf sie die unerwartete Leere neben ihr. Das Bett war kalt. Ihr Lächeln verblasste leicht, doch sie blieb ruhig. Vielleicht war er nur kurz aufgestanden – um etwas zu trinken, um frische Luft zu schnappen. Mit leiser Neugier erhob sie sich und durchsuchte die Wohnung. Doch je länger sie suchte, desto klarer wurde ihr: Sasuke war wirklich fort. Ein leises Unbehagen breitete sich in ihr aus, ihr Herz begann schneller zu schlagen. Sie öffnete jede Tür, warf Blicke in jedes Zimmer – aber nichts. Schließlich fiel ihr Blick auf den Esstisch. Ein einzelner Zettel lag dort.  "Bis bald". Die Worte wirkten so beiläufig, so endgültig. Ihre Stimmung kippte sofort. Enttäuschung mischte sich mit Wut, eine kalte Welle brandete in ihr auf. Er hatte seine Ausrüstung und Kleidung bereits am Vorabend gepackt, und sie hatte es nicht einmal bemerkt. Hatte er wirklich geglaubt, sie sei so schwach, dass sie in Tränen ausbrechen würde? Der Gedanke brannte in ihr. Es verletzte sie. Es ärgerte sie. Sakura schloss die Augen und atmete tief durch, versuchte, die Wut hinunterzuschlucken, doch der Schmerz blieb. Er hatte sie übergangen. Nicht ernst genommen. Nicht einbezogen. Als wäre sie nur eine Randfigur in seinem Leben. Mit schweren Schritten zog sie sich an, räumte das abgewaschene Geschirr weg, brachte den Müll hinaus und verließ somit seine Wohnung um sich auf den Nachhauseweg zu machen, Schließlich verließ sie die Wohnung und machte sich auf den Heimweg. Ihr Herz fühlte sich schwer an, ihre Gedanken kreisten unablässig, und die Erkenntnis, dass er fort war, zog sich wie ein enger Knoten um ihre Kehle. Sie wusste nicht, wie lange er dieses Mal wegbleiben würde – und dass er sich nicht einmal verabschiedet hatte, machte seine Abwesenheit noch schmerzhafter.