„Give me what I want.“ – mild spoiler
„Give me what I want.“ – mild spoiler
Violette Sterne funkelten, tanzten hinauf in die unendliche Finsternis. Verliehen ihr ein merkwürdig wohliges Licht.
Sie sah hinauf, rang nach Atem. Ihr wurde kalt.
„Der Tod ist unvermeidlich“, erklang die tiefe, kratzige Stimme. Ohne einen Mund sprach sie, hallte von allen Richtungen wider. „Der Tod ist nur ein Teil des Kreislaufs… ich kann lediglich anbieten, den Kreislauf hinauszuzögern und zu betrügen. Ein zweites Leben nach dem Tod, eine Chance, all die Menschen, die du liebst, zu retten.“
Sie sah zu dem riesigen Ungetüm, das in der Finsternis verweilte. Es schien geduldig und liebevoll.
Und dann fiel ihr Blick wieder auf das Opfer in seiner Hand.
Das war alles, das war der Trick. Das waren die süßen Versprechungen, wie eine Decke, die sie ihnen umlegten. Eine Umarmung voller Mitleid, nur um sie wie Marionetten benutzen zu können, um alles zu zerstören.
„Was willst du?!“, rief sie, schniefte. Die Tränen brannten auf ihren Wangen, bei dem Anblick der Gestalt in den Fängen dieser Klaue.
„Gib mir, was ich will.“
Natürlich .
Es hätte ihr klar sein sollen.
Sie kniff die Augen zusammen, schniefte nochmal.
War das möglich? War es das wert?
Schluckend nahm sie endlich die Hand von der klaffenden Wunde und sah auf all das Blut.
Er wollte mit ihren Leben spielen, das war alles.
Einer würde leben, einer sterben.