Cheating – additional content [zeitlich nach den Ereignissen aus The Glimpse of Us]
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Alles davon ist eine Lüge, er verarscht dich.
„Hör auf.“
Ich sag dir nur, wie es ist, wenn du mich das schon nicht übernehmen lässt.
„Du hast die letzten Monate bei unserer Therapeutin nur davon gesprochen, wie sehr du das bereust und dass es dir leidtut.“
Und du glaubst, das war die Wahrheit, ja? Bei Ra, bist du leichtgläubig.
Sie setzte das Messer ab, ließ es auf dem Schneidebrett liegen, starrte es an. „Warum tust du das?“ Ihre Sicht verschwamm schon, sie kniff die Augen zusammen, stützte sich an der Küchenzeile ab. „Lass mich in Ruhe, du hast gar kein Recht, dich hier einzumischen“, schluchzte sie.
Oh doch, Aki. Er ist nicht ehrlich zu dir, ich bin es. Ich versteh nicht, wie du das nicht sehen kannst.
„Wir haben das so oft in der Therapie durchgekaut ... ich dachte, du hättest es endlich verstanden. Yusei hat sich entschuldigt, er ist hier, er versucht wirklich alles! Warum tust du das?“
Sie schluchzte auf, wischte sich Tränen weg, stützte sich fester an der Küchenzeile ab.
Es war kurz nach Schulschluss. Yusei hatte versprochen, Yurai von der Schule abzuholen. Sie sollten jeden Moment zur Tür hereinkommen und ihr Sohn würde sie umarmen, sich freuen und sich darüber beschweren, dass sein Papa ihn wirklich abgeholt hatte, aber gleichzeitig würde er auch froh darüber sein und er hätte um sich geschlagen, wäre es anders gewesen.
Er war erst acht Jahre alt.
Er tut das nur, weil er ein schlechtes Gewissen hat, wann verstehst du das endlich?!
Roses Stimme hallte in ihrem Inneren wider, ohne, dass sie etwas dagegen tun konnte. Sie konnte nicht gehen, sie konnte Rose nicht stummstellen, nicht ignorieren. Rose war immer da. Sie spuckte ihr Gift jedes Mal, wenn Yusei es nicht sofort mitbekam.
Sie schrie, war sauer, hielt Aki all das vor, was sie verletzt hatte.
Aki konnte nichts tun.
Er tut so, als würde er es jetzt versuchen, um dich sicher zu wiegen, Aki. Vertrau mir, sobald er dich um den Finger gewickelt hat, wird er tun und lassen, was er will, dann fährt er zurück nach Nizza und fickt Sherry.
„Sei leise!“ Die Faust geriet auf die Küchenzeile. Das Messer klirrte auf dem Boden. Ihr lautes Schluchzen drang durch die ganze Wohnung. „Hör auf, das zu sagen! Genau das hat uns kaputtgemacht! Hör auf! Hör auf, sowas zu sagen, das stimmt nicht!“
Red dir das nur ein. Ruf nicht wieder heulend bei Crow an, wenn er sich verpisst.
Akis Schluchzen war unaufhaltsam. Nein, das war alles eine Lüge, Rose log sie an, das tat sie extra, um genau das gleiche Spiel wieder zu spielen. Ihre Beziehung sabotieren, einen Keil zwischen Yusei und ihr schieben, bis sie es nicht mehr aushielt und Yusei loswerden würde, nur damit Rose endlich still wäre und ihr ihren Frieden lassen würde.
Das war alles.
Rose hatte nicht recht.
Yusei würde bei ihr bleiben, er würde all das tun, was er ihr versprochen hatte und sich so bemühen, wie er es sich selbst geschworen hatte. Es gab keinen Grund mehr, sich vorzustellen, wie er lieber Sherry küsste und Zärtlichkeiten mit ihr austauschte.
Er würde nicht mehr gehen, sie hatte es ihm erklärt, er hatte keinen Grund mehr, zu gehen.
Es war alles wieder in Ordnung.
Sie schniefte, schluchzte auf.
Oder?