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Wait for me – What if

Torment Of Our Demons – Angstober 2026 — www.fanfiktion.de · All chapters

Wait for me – What if

What if…

Die Sterne funkelten am Himmel. Er sah zur Daedalus-Brücke in der Ferne am Horizont. Der Kristall strahlte in die Nacht.

Er stützte sich mit beiden Armen auf dem Geländer ab und beobachtete jedes Licht, sog deren Lebendigkeit auf.

Hinter ihm ertönte das Geräusch eines D-Wheels. Ohne sich umzudrehen wusste er, dass es Yusei war und so wartete er darauf, bis er ihn aus dem Augenwinkel sah.

Er lehnte sich ebenfalls über das Geländer und folgte seinem Blick. „Ich hab dir gesagt, du sollst auf mich warten“, sagte er scherzend, drehte sich direkt um und stützte die Ellenbogen auf das Metall.

Ein kleines Lächeln entfuhr Jack. „Und du glaubst wirklich, ich würde mir Zeit nehmen und extra auf dich warten? Du solltest mich besser kennen.“

„Stimmt, sollte ich.“ Er gab das Lächeln zurück und ließ den Blick durch die Gegend schweifen. „Ist nett hier.“

„Solange du auf die Stadt schauen kannst.“

„Mhmhm.“

„Hat es einen Grund, dass du so euphorisch bist?“, fragte er dann. Da bemerkte er Yusei aus dem Augenwinkel zögern. „… Euphorie ist kein Wort dafür. Vielleicht ein wenig erleichtert.“ Dann seufzte er, sprach leiser. „Andererseits werd ich sie vermissen und es tut mir so leid, dass sie mich auch vermissen werden.“

„Hm.“

„Sag mir nicht, dass du das anders siehst, Jack.“

Jack zuckte mit den Schultern und sah herab auf das silberne Metall. Es hatte bereits jeglichen Glanz verloren. „Sie haben das alles nicht verdient.“

„Nein, haben sie nicht…“ Yusei ließ den Kopf ein wenig hängen. „Vielleicht musste es so kommen. Vielleicht war es der richtige Schritt. Für die Zukunft.“ Er drehte sich wieder um und überblickte neben Jack die Skyline. „Es tut ganz schön doll weh, geb ich zu.“

Jack wurde hellhörig, sah endlich zu ihm rüber. Sein Helm war gebrochen, das Visier gesplittert. Die Fasern seiner Kleider waren aufgerissen, Schürfwunden bluteten. Der Bruch seines Kiefers blitzte rot auf und einmal mehr wischte er sich erfolglos das Blut von der Nase.

„Es hat einen Grund, warum ich die Stadt anschau“, entgegnete Jack. „Solang ich es nicht sehen muss, kann ich den Schmerz ignorieren.“

„Meinen Respekt.“ Yusei konnte nicht anders als zu schmunzeln. „Ich kann’s nicht. Es ist nur erträglicher.“

Da schnaubte Jack, schüttelte den Kopf. „Nein, das wird’s nicht, das wird nicht erträglich. Es wird kalt und dann wird es taub. Das ist alles.“

„Also hört es niemals auf, ja?“

Jack zuckte erneut mit den Schultern. „Woher soll ich das wissen? Ich hab schon mit abgefunden, dass es so bleiben wird.“

„Mit einem Loch in der Brust?“

„Hm.“

… Jack and Yusei died?