Kapitel
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OC x Haikyuu!!
~ spielt während der Serie
Diese Geschichte behandelt viele sensible Themen.
Da diese einen sehr großen Rahmen umfassen, werde ich in nur Fällen, wo ich es als nötig empfinde, eine TW am Anfang des Kapitels oder vor der Szene platzieren. Passt trotzdem auf euch auf<3.
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Zwei Stunden bis Sonnenaufgang.
Auch wenn der Frühling schon eingetreten war, waren die Temperaturen um diese Uhrzeit beißend kalt. Die junge Japanerin trat von einem Bein auf das andere. Sie hatte den kleinen Kombi direkt vor dem Hotel geparkt. Dort galt zwar ein Halteverbot, sie war jedoch nicht davon ausgegangen, besonders lange warten zu müssen. Ein weiteres Mal schob sie sich den Ärmel hoch, um ihre Armbanduhr zu checken. Womöglich war es doch ein Fehler gewesen, zu erwarten, dass ihre Klientin pünktlich auftaucht.
Durch die große Fensterfassade, eine Schiebetür als Eingang in der Mitte eingebettet, schien das weiße LED Licht des Empfangsbereichs nach draußen.
Ihre Finger wurden langsam steif und krampften um das Pappschild in ihren Händen. Mit einem Edding hatte sie groß in lateinischen Buchstaben “Sasha Weber” darauf geschrieben, um ihre Klientin ursprünglich am Flughafen abzuholen. Es war zwar unwahrscheinlich, dass zu diesem Zeitpunkt noch jemand mit einem Kombi von diesem Hotel abgeholt werden sollte, doch zumindest zahlte sich so ihre Mühe aus.
Endlich regte sich was.
Eine Person löste sich aus dem Schatten des Treppenhauses und lief über die weißen Fließen auf den Ausgang zu. Die Schiebetür öffnete sich und die Frau atmete angespannt durch. Der Blick der Teenagerin blieb an ihrem Schild hängen.
“Sasha Weber?”, sprach die Frau sie an, nahm das Schild unter ihren Arm und stellte sich auf ein Händeschütteln ein. “Nice to meet you. My name is Naomi Suzuki.”, stellte sie sich in gebrochenem Englisch vor, ihre Hand vor sich ausgestreckt.
Zu ihrer Überraschung verbeugte sich ihre Klientin zur Begrüßung.
“Sie brauchen nicht Englisch mit mir sprechen. Ich spreche fließend Japanisch.”, behauptete sie akzentfrei. Über ihre Schulter trug sie einen großen Rucksack. Dunkle Locken fielen ihr ins Gesicht, die sie in einer Bewegung aus ihrer Sicht schüttelte. “Verzeihung für die Verspätung.”
“Schon in Ordnung.", Suzuki schenkte ihr ein freundliches Lächeln, dass ihr nicht erwidert wurde. Sofort räusperte sie sich und kehrte zu ihrer Professionalität zurück. “Wie du bereits erfahren hast, bin ich Beauftragte des Jugendamts Japan und werde für die kommenden Monate deine rechtliche Betreuung sein. Wir entschuldigen uns übrigens für die Unannehmlichkeiten die letzten Tage. Leider ist der Fluggesellschaft ein Fehler unterlaufen und-”
“Ich weiß schon Bescheid.”, unterbrach Sasha sie. “Ist das unser Auto?”
Sie deutete auf den Kombi. “Soll ich meinen Rucksack schon reintun?”
Suzuki, etwas überfordert, stimmte nickend zu. Sasha öffnete die Fahrertür und stockte kurz, machte sie dann wieder zu und umkreiste den Kombi zur Beifahrertür. Prompt schmiss sie die große Tasche auf den Sitz und wandte sich dann wieder Suzuki zu.
“Helfen Sie mir dabei, die Kisten zu holen?”
Suzuki, nachdem sie das Pappschild auf dem Armaturenbrett verstaute, blickte auf.
“Natürlich.” Auf der Stelle folgte sie ihrer Klientin zurück ins Hotel. “Hoffentlich passt alles rein.”
Sasha schien sich darüber keine Sorgen zu machen.
“Die Kisten sind nicht das Problem. Charlie braucht nur genug Platz.”
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Genau eine Stunde und sechsundfünfzig Minuten fuhren sie bereits. Während der Fahrt zuckte Suzukis Blick immer wieder zu der Uhr auf der Anzeige. Ihre Hände lagen fest um das Lenkrad, auf ihrer Nase saß eine Sonnenbrille, da die Morgensonne ihnen inzwischen schon entgegen strahlte. Die meiste Zeit verbrachten sie im Schweigen. Anfangs hatte Suzuki ihr noch mehrere Komfort-Fragen gestellt, aber diese wurden alle abgewiesen.
Sasha hatte während der ganzen Fahrt ihren Kopf, auf einer Hand gestützt, gegen die Scheibe gelehnt und starrte aus dem Fenster der vorbeiziehenden Landschaft hinterher. Suzuki konnte nicht einschätzen, ob sie einfach nicht gesprächig war, oder ob sie die falschen Fragen stellte. Mit Einfühlsamkeit kam sie anscheinend nicht weit. Dafür war Sasha wohl die falsche Kandidatin.
“Frau Weber,”, meldete sich Suzuki schließlich zu Wort. Sasha hob den Kopf von ihrer Hand und schielte zu ihr rüber. “Nenn mich Sasha.”
“Na gut. Sasha, wie bist du die letzten Tage klargekommen?”, fragte sie von rechts, ihre Augen weiterhin auf die Landstraße gerichtet. Sie erhoffte sich, so zumindest eine Basis der Konversation zu bilden. "Du hast dich schließlich kaum gemeldet. Ich hoffe, der Aufenthalt im Hotel war zumindest angenehm.”
Sasha zuckte mit der Schulter. “ Hatte nicht viel zu machen. Ich habe Tokyo ein bisschen erkundet und ich habe mir eine SIM-Karte gekauft.”
“Du hast also schon vorgesorgt? Das ist gut.”, lobte sie. Diese Entwicklung hatte sie tatsächlich nicht erwartet.
“Ich habe auch versucht, ein Bankkonto zu erstellen. Hat aber nicht geklappt. Dafür brauche ich einen Vormund, weil ich noch nicht volljährig bin.”
Suzuki nickte verständnisvoll. “Ich bin sicher, das kannst du demnächst schon mit deinem Onkel einrichten lassen.”
In den letzten Wochen hatte sie den meisten Kontakt mit ihm. Sashas Übergang musste schließlich juristisch geklärt werden, bevor sie bei ihm aufgenommen werden konnte. Es war fast ein glücklicher Zufall, dass die Sorgerechtsverfügung ihrer Mutter, in der sein Name genannt wurde, in Deutschland vorher schon geprüft wurde. Da er einen pädagogischen Beruf ausübte und so die notwendigen Fähigkeiten besaß, musste die Entscheidung nicht einmal umfangreich diskutiert werden. Die Vermittlung gelang in Rekordzeit und nach nur knapp zwei Monaten war ihr Umzug nach Japan geplant.
“Trotz der Komplikationen ist er in völliger Bereitschaft dich aufzunehmen. Dies hat er uns gestern erneut bestätigt. Wahrscheinlich wirst du wegen der Umstände direkt am kommenden Montag deine neue Schule besuchen müssen. Deswegen weist dein Onkel dich bereits heute in alle Regeln ein."
“Ich habe schon recherchiert. Hat das Schuljahr nicht schon begonnen?”
“Ja, am 2. April. Es macht aber keinen großen Unterschied, dass du erst eine Woche später dazustößt.”
Ursprünglich sollte sie Ende März in Japan ankommen und vom Flughafen abgeholt werden. Es kam jedoch zu Komplikationen und sie musste einen anderen Flug besetzen. Nach ihrer Landung in Tokyo hatte sich erst herausgestellt, dass ihr Besitz gar nicht mitgeflogen war, was zu noch mehr Verzögerung führte. So brachte das japanische Jugendamt sie spontan in einem Hotel unter, bis die Situation geklärt war.
“Zumindest ist Charlie nun wohl auf.” Suzuki lächelte höflich, auch wenn Sasha es nicht erwiderte.
Der braune Mischling war im Kofferraum mit einem Geschirr zur Sicherheit befestigt und auf etlichen Decken gelagert. Unter dem verlorenen Gepäck war nämlich auch ihr Hund, der hinterher geschickt werden musste.
Wieder zuckte Sasha mit den Schultern. Suzuki beobachtete aus dem Augenwinkel, wie sie ihre Hand hinter den Sitz streckte, um Charlie vermutlich daran schnuppern zu lassen.
Ihr Blick fiel wieder auf die Anzeige. 08:23 Uhr.
“Wir sollten langsam eine Pause einlegen, nicht wahr?"
Sasha nickte und zog ihre Hand zurück.
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“Hast du Hunger? Du hast bestimmt noch nicht gefrühstückt.”
Sasha richtete sich wieder auf, stülpte die schwarze Plastiktüte um und knotete sie zu. Neben ihr saß Charlie hechelnd im Gras und wedelte vergnügt mit dem Schwanz.
“Ich frühstücke normalerweise nicht.”
Sasha blickte sich auf dem Parkplatz um. “Gibt es hier keine Mülleimer?”
“Es wäre mir wichtig, dass du etwas isst. Ich würde dir etwas bei dem Cafe hier besorgen.”, bot Suzuki an. Neben dem Parkplatz am Hang war ein flaches Gebäude, zu dem eine Treppe hoch führte. “Drei Mahlzeiten am Tag sind essentiell für die körperliche Gesundheit. Deswegen würde ich dich bitten, zumindest etwas Kleines zu essen."
“Besteht die Möglichkeit, Ihnen das auszureden?"
Suzuki schüttelte den Kopf. Sie vernahm ein Seufzen von Sasha und bemerkte den Hundebeutel in ihrer Hand.
“Es ist empfohlen, den Müll, den man verursacht, mit nach Hause zu nehmen und dort zu entsorgen.”
“Mitnehmen?” Sasha klang beinahe empört und knotete die Tüte enger zu. “Als ob ich Hundescheiße auf eine drei Stunden lange Autofahrt mitnehme.”
“Vielleicht fahren wir noch an einer anderen Raststätte vorbei, die öffentliche Müll- Hey!”
Bevor sie ihren Gedanken fertig sprechen konnte, beobachtete Suzuki, wie Sasha die Tüte im hohen Bogen den Abhang hinunter schleuderte. Gleichgültig klopfte sie sich die Hände sauber und lief mit Charlie an der Leine in Richtung Raststätte. Charlie folgte ihr brav.
Erschüttert stand Suzuki da und blickte den Hang hinab. Er war definitiv zu steil, um herunter zu klettern und die Tüte zu holen.
“Kommen Sie?”, rief Sasha hinter ihr. “Sie wollten doch, dass ich was esse!”
Gezwungenermaßen folgte sie ihrer Klientin zum Gebäude.
Charlie banden sie an einen Pfosten vor dem Eingang. Während Suzuki drinnen bestellte, verabschiedete Sasha sich auf die Toilette.
Mit einem Schwarztee und drei Onigiris auf einem Teller, wartete sie an einem der Tische. Fünf Minuten vergingen. Sasha war immer noch nicht wieder da. Ihr Tee war bereits deutlich weniger geworden. So langsam machte sich Suzuki Sorgen.
Gerade wollte sie aufstehen, um nachzusehen, wo sie blieb, da kam Sasha plötzlich durch den Haupteingang angelaufen. Beruhigt setzte sich Suzuki wieder.
“Sorry. Ich habe Charlie noch etwas zu trinken besorgt.”, sagte Sasha, während sie sich setzte. Sofort griff sie nach einem Onigiri, hielt dann jedoch kurz inne. Sie zog ihre Hand zurück und legte beide zusammen, um für das Essen zu danken, bevor sie eins nahm und reinbiss.
Erleichtert seufzte Suzuki leise. “Für einen Moment dachte ich, du wärst abgehauen.”
Sasha hob eine Augenbraue, Mund voll mit dem Reisbällchen.
“Wohin hätte ich denn gehen sollen?”, nuschelte sie. “Es bringt mir doch nichts, mich zu verpissen. Dann bin ich doch noch mehr am Arsch als so schon.”
Peinlich berührt nippte Suzuki an ihrem Tee.
Das Restaurant war sehr belebt. Viele Menschen kamen her, um von ihren Fahrten eine Pause zu machen und zu essen. Teilweise schienen Menschen aus aller Welt unterwegs zu sein. Eine vierköpfige Familie zwei Tische weiter unterhielt sich in lautem Englisch, während ein Paar, das die Tür rein kam Spanisch miteinander sprach. Es war aber kein Chaos. Trotz der Anzahl an Menschen herrschte eine entspannte Atmosphäre in dem durchleuchteten Restaurant. Der Geruch von Fleisch und gedämpftem Reis lag in der Luft und die hölzerne, wie an vielen Stellen grüne Einrichtung, beruhigte die Augen.
Inzwischen war Suzukis Tee fast leer. Sasha war noch bei ihrem zweiten Onigiri.
“Sind Raststätten in Deutschland anders als diese?”, fragte sie, um das Schweigen zu brechen. Ihren Tee stellte sie auf der Untertasse ab, behielt aber ihre Hände an der Keramik.
“Keine Ahnung.”, behauptete Sasha trocken, “Ich war fast nie an einer. Wir sind nie in den Urlaub gefahren und es gab auch keine Familie, die man hätte besuchen können.”
Wieder nippte Suzuki an ihrem Tee und leerte ihn schließlich mit einem Schluck. So herausgefordert war sie noch nie in ihrem Leben. Trotz ihrer Ausbildung und der Vorbereitung sprengte ein echter Fall in der Praxis ihren Rahmen. Irgendwie müsste sie doch zu ihr durchkommen. Natürlich würde sich Vertrauen nicht innerhalb eines Tages aufbauen. Aber wenn sie doch zumindest eine Basis schaffen könnte. Sasha wollte offensichtlich nicht verhätschelt werden. Wenn sie sich aber auf eine neutrale Weise öffnen könnte…
Suzuki stellte ihre Tasse ab und fragte gewagt: “Wie empfindest du den Umzug?”
Sasha, anscheinend aus ihren Gedanken gerissen, blickte zu ihr auf, schob sich den letzten Onigiri in den Mund und kaute. Sie schnaubte.
“Eigentlich ist dieser ganze Umbruch völlig irrsinnig.”
“Irrsinnig?”
Wieder wurde Suzuki von ihrem Gegenüber angestarrt. Sasha musterte sie aufmerksam.
“Sie geben sich ganz schön Mühe, was?”
Suzuki war etwas sprachlos, Sasha zielte aber nicht darauf ab, ihren Punkt auszuführen.
Stattdessen stopfte sie sich den letzten Rest rein und wischte sich mit einer Serviette den Mund. Suzuki, immer noch an ihrer Professionalität festhaltend, räusperte sich.
“Weißt du, ich respektiere, wenn du nicht gerne redest. Aber du darfst mich gerne jederzeit ansprechen, falls etwas sein sollte.”
Sasha stand von ihrem Platz auf und zog ihr Handy aus der Hosentasche.
“Ist ja schön, dass sie das respektieren.” Für ein paar Sekunden tippte sie auf dem Bildschirm. “Ich gehe dann schon mal raus und hole Charlie.”
“Ist gut. Ich kümmere mich um das Geschirr. Wir treffen uns am Auto.”
Ohne weiteren Austausch entfernte sich Sasha von ihrem Platz.
Während Suzuki das Geschirr weg brachte, hinterfragte sie zum ersten Mal ihre Berufswahl.
Sie wurde aus dem Mädchen einfach nicht schlau.
Den Rest der Fahrt schwiegen sie.
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Genau drei Stunden und neunundzwanzig Minuten später kam ein Kombi in einer Ortschaft in Miyagi an. Zwischendurch waren sie in einen Stau geraten, weswegen ihre Fahrt sich etwas verlängerte. Vor dem Haus der Adresse stand ein junger Mann von kleiner Statur, mit einem Schopf dunkler Locken und einer großen Brille auf der schmalen Nase. Sobald das Auto vor ihm parkte, straffte er seine Schultern mit einem tiefen Atemzug.
Eine junge Frau stieg von der Fahrertür aus und grüßte ihn mit einer Verbeugung.
Er machte es ihr gleich. “Guten Morgen! Sie müssen Naomi Suzuki sein.”
“So ist es. Sie sind Ittetsu Takeda?” Takeda nickte bestätigend.
Die Beifahrertür öffnete sich.
Ein Junge stieg aus. Seine Haare glichen der Farbe und Form seiner eigenen, waren aber deutlich länger. Als er sein Gesicht zu erkennen gab, erkannte er die durchbohrenden Augen seiner Schwester in seinen. Schon Jahrzehnte war es her, seit er diese zuletzt gesehen hatte. Takeda ließ einen Atemzug von sich, den er unterbewusst gehalten hatte.
Sasha war ein Stück größer als er. Dies beeindruckte ihn aber nicht. Außer ihm waren die meisten seiner Familie relativ groß gewachsen.
Nervös wischte er sich seine schwitzigen Hände an der Hose ab und streckte sie aus.
“Hello Sasha, I’m Ittetsu Takeda. The brother of your mother. It’s nice to finally meet you.”
Sasha verbeugte sich vor ihm.
“Ich kann Japanisch.”
“Ah, achso.” Schnell zog er seine Hand zurück und verbeugte sich ebenfalls. “Das ist ja fantastisch. Ich war mir nicht sicher, da mit mir viel in Englisch kommuniziert wurde.”
Sasha steckte ihre Hände in die Hoodietasche.
“Ich beherrsche Kanji nicht, deswegen habe ich hauptsächlich in Englisch geschrieben.”
Suzuki stellte sich neben die beiden. Takeda verbeugte sich ein weiteres Mal auch vor ihr.
“Vielen Dank, dass Sie Sasha sicher hergebracht haben.”
Suzuki hob die Hand und wollte gerade abwinken, stockte jedoch. Denn kurz darauf verbeugte sich Sasha ebenfalls. “Vielen Dank, dass Sie sich so gut um mich gekümmert haben.”
Überrascht trat Suzuki ein Stück zurück. Sasha richtete sich wieder auf und beurteilte ihren verwirrten Blick.
“Was? Ich bin vielleicht ein Arschloch. Das heißt aber nicht, dass ich keine Manieren habe.”
Suzuki bekam kein Wort raus.
Sasha wendete sich an Takeda.
“Wir sollten wahrscheinlich die Sachen reinbringen.”
Zusammen trugen sie die Kisten aus dem Auto und Sasha kümmerte sich um Charlie. Sein struppiges Fell war etwas platt gedrückt durch die lange Fahrt. Als sie fertig waren, verabschiedeten sie sich von Suzuki und gingen zurück ins Haus. Das Haus war größer als ihre Wohnung in Deutschland. Alles war sehr ordentlich und einladend eingerichtet. Im Vorbeilaufen kraulte Sasha ihrem Hund den Kopf.
Nach einer Woche Komplikationen waren sie nun endlich in Japan angekommen.
Ihrem neuen Zuhause.