Kapitel
Kapitel
Der laute Gong der Glocke, riss sie aus ihren Gedanken.
Die Stunde war zu Ende und die Mittagspause brach an. Sie hatte mal wieder kaum etwas mitbekommen und ihre Aufmerksamkeit ausschließlich dem Fenster gewidmet.
Sasha spürte, wie sich zwei Augen in ihren Hinterkopf bohrten.
Sie seufzte und drehte sich zu dem Mädchen.
“Was?”, raunte sie.
Michimiya lächelte sie an. Sasha starrte grimmig zurück.
“Hast du ein Problem?”, knurrte sie genervt.
“Hättest du Lust mit mir und meinen Freundinnen zu Mittag zu essen?”
“Deinen Volleyball-Freundinnen?”, riet Sasha.
“Ertappt.”, kicherte Michimiya vergnügt. “Aber das macht doch keinen Unterschied. Es ist doch blöd, wenn du die Mittagspause ganz alleine verbringen musst.”
Sasha musterte sie. Michimiyas Augen glänzten. Ihr Grinsen war nicht aufgesetzt. Das Angebot war also ernst gemeint. Ein unangenehmes Knäuel bildete sich in ihrer Brust.
“Nett, dass du dich so bemühst. Aber ich habe besseres mit meiner Zeit zu tun.” Ein sarkastisches Grinsen huschte ihr über die Lippen.
“Ach komm. Selbst wenn du uns nicht beitrittst, kannst du ja trotzdem Zeit mit uns verbringen.”
“Und wieso erwartest du, dass ich das auch will?”
Die Kapitänin stockte und rieb sich dann am Hinterkopf.
“Weißt du, ich meine das wirklich nicht böse. Mir gefällt die Vorstellung einfach nicht, dass du jede Pause alleine bist. Auf Dauer wird das doch sicher einsam…”
Seufzend lehnte Sasha sich auf ihrem Stuhl zurück und begann zu kippeln.
“Wen juckts denn, ob ich einsam bin? Außerdem will ich keine Mitleidsfreundschaft von dir. Das ist armselig.”
Michimiya ließ den Kopf hängen.
“Tut mir leid. Versteh mich nicht falsch. Ich mache das nicht ausschließlich aus Mitleid. Ich möchte dich auch ehrlich kennenlernen.”
Das Knäuel in ihrer Brust wuchs an. Sasha beugte sich zu ihrer Tasche und zog ihr Bento raus. Michimiya machte es ihr anschließend gleich.
“Stört es dich, wenn ich die Pause bleibe?”
Wieder lächelte sie. Es kam ihr vor, als könnte dieses Mädchen nie aufhören zu lächeln. Sasha schnaubte.
“Mach doch, was du willst…”
Ohne zu zögern rückte Michimiya an ihren Tisch und stellte ihr Bento neben Sashas. Sie dankten für ihr Essen und begannen.Die beiden Mädchen waren die einzigen in ihrem Klassenraum. Alle anderen Schüler verbrachten ihre Pause woanders. Oft draußen auf den Bänken oder folgten bereits ihren Clubaktivitäten.
“Du, sag mal… Ich habe heute etwas überhört. Etwas über dich.”
Sasha stockte. Ihre Stäbchen verharrten über der Box.
“Hast du dich wirklich gestern mit Tanaka geprügelt?”
Sie biss sich auf das Innere ihrer Wange.
Es hat sich also doch herumgesprochen.
Sie zuckte mit der Schulter. Ihr Blick war starr auf das Bento gerichtet.
“Nein! Wirklich?!”
Verwirrt schaute sie zu ihr hoch.
“Du bist ja krass! Dabei bist du doch gestern erst hier angekommen!”
Michimiya schlug sich eine Hand über den Mund.
“Am Anfang konnte ich es gar nicht glauben, aber Daichi hat mir davon erzählt. Du bist echt der Knaller.”
Sasha runzelte die Stirn.
“Du hast mal Kampfsport gemacht, nicht wahr? Ich bin trotzdem erstaunt, dass du dich mit Tanaka messen konntest.”
“Wieso freut dich das so?”, fragte sie und gab ihr einen misstrauischen Seitenblick. “Bist du irgendwie auf den Kopf gefallen?”
“Was? Nein. Ich hätte nur nicht gedacht, dass Tanaka sich mit einem Mädchen prügeln würde. Oder eher andersherum. Das passt eigentlich gar nicht zu ihm.”
Michimiya stopfte sich etwas Reis in den Mund.
“Das war eine Verwechslung. Er dachte, ich mach mich an dieses Mädchen ran.”
“Shimizu?”, nuschelte sie. “Ist er dich deswegen angegangen? Das macht schon mehr Sinn. Was wolltest du denn von ihr?”
Sasha aß ebenfalls weiter.
“Ich wollte sie nur fragen, wo der Volleyballclub stattfindet.”
Michimiyas Augen strahlten auf. Bevor sie etwas sagen konnte, hob Sasha den Finger.
“Den Jungen Volleyball Club. Takeda wollte, dass ich vorbeischaue.”
Ihr Gegenüber legte den Kopf schief.
“Takeda? Meinst du Herr Takeda, der Literatur Lehrer? Warum hat er dich denn zu den Jungs geschickt?”
Sasha zuckte wieder mit der Schulter und kaute auf dem Omelett rum.
“Er wollte mich jemandem vorstellen.”
“Den Jungs? Wenn du willst, kann ich das für ihn machen. Ich bin ja mit ihrem Kapitän Daichi befreundet. Dann stell ich dich einfach als eine Freundin vor.”
“Wir sind keine Freunde.”, fuhr Sasha ihr dazwischen.
Michimiya räusperte sich.
“Stimmt. Tut mir leid. Alles mit seiner Zeit.”
“Außerdem wird das heute nichts mehr. Die haben heute ein Trainingsspiel.”
Sie packte ihr Bento wieder zusammen und stand auf.
“Stimmt auch wieder… Wohin gehst du?”, fragte Michimiya, als sie sich ihre Tasche über die Schulter schmiss.
“Nach Hause. Für mich steht nichts mehr an.”
“Verstehe... Willst du nicht vielleicht doch-”
“Nein danke. Auf Wiedersehen.”
Sasha kehrte ihr den Rücken.
“Tschüss, bis morgen.”
Ohne zurückzuschauen verließ sie den Klassenraum.
Das Haus der Familie Takeda war leer, als sie zurückkam. Sie vergeudete nicht viel Zeit und kochte direkt Wasser und gab Charlie etwas zu fressen. Während er aß, streichelte sie dem Mischling über den Rücken. Sein warmes Fell tat ihren kalten Fingerspitzen gut.
Heute nahm sie den Nudelbecher, den sie gekauft hatte, mit nach oben. Charlie folgte.
Vor ihrer Tür blieb sie jedoch stehen. Sie steckte sich die Gabel in den Mund und zog mit der nun freien Hand den Zettel vom Holz. Eine Notiz von Takeda.
Denk bitte daran, morgen beim Volleyballclub vorbeizuschauen. Es ist noch gekochter Reis und Eier im Kühlschrank. Wir sehen uns später!
Sie zerknüllte das Stück Papier in ihrer Faust und warf es in ihrem Zimmer in den Müll.
-
Quietschen und Rufe füllten die Halle. Ein Ball nach dem anderen knallte auf das Feld.
Der Kapitän klatschte in die Hände.
“Okay! Wir machen eine Pause!”, rief er dem Team zu. “Ja!”, antworteten sie im Chor.
Sugawara nahm von Shimizu eine Trinkflasche an und trank einen großen Schluck.
Daichi gesellte sich neben ihn und wischte sich das Gesicht mit einem Handtuch.
“Hinata! Du Idiot!”, hörte man von der anderen Seite der Halle.
Sugawara schaute zu den beiden Jungs rüber. Kageyama klatschte Hinata auf den Hinterkopf. “Aua! Halt die Klappe! Du bist doch genauso blöd wie ich!”, beschwerte er sich.
Sugawara schüttelte mit dem Kopf. “Immer das gleiche mit den beiden.”
Daichi beugte sich runter, um seinen Schuh zu schnüren.
“Ich bin froh, dass sich Hinata gestern noch eingekriegt hat. Einen zweiten Satz mit ihm so nervös hätte ich, glaube ich, nicht ausgehalten.”
“Ja, ich auch nicht. Dabei habe ich nur zugesehen.”
Die Tür flog auf und eine Person kam reingestolpert. Alle Köpfe drehten sich zum Eingang der Sporthalle. Suga erkannte den Eindringling auf den ersten Blick wieder. Sofort stieß er Daichi mit dem Ellenbogen an.
“Hey, das ist der Junge aus dem Gang.”, flüsterte er dem Kapitän zu.
Daichi schaute hoch zu dem Fremden. Direkt hinter ihm betrat Takeda die Halle. Anscheinend waren sie zusammen gekommen. Der Kapitän richtete sich auf und ging auf die beiden zu, um sie zu begrüßen.
“Dich kenn ich doch!”, kam ihm jemand zuvor.
Suga folgte Daichi. Auch die anderen Teammitglieder kamen näher ran.
“Daichi, das ist dieser Schmarotzer, von dem ich dir- Aua!”
Daichi warf Sugawara einen dankenden Blick zu, der sich sicherheitshalber neben den Brüllaffen stellte. Gekränkt verschränkte Tanaka die Arme vor der Brust.
“Hallo Herr Takeda! Wen haben sie denn da mitgebracht?”, grüßte der Kapitän die Besucher schließlich.
“Hallo allerseits! Ich wollte euch nur meine Nichte vorstellen. Wir wollen gar nicht lange stören.”
Takeda deutete auf den- das Mädchen? Das Mädchen, das sich am Montag mit Tanaka geprügelt hatte.
Der Schock hielt einige Sekunden an. Sugas Blick wanderte zu Tanaka, dessen Gesichtsfarbe beinahe einer Leiche glich.
“Mein Name ist Sasha Weber. Ihr könnt mich aber Sasha nennen. Schön euch kennenzulernen.”
Mit den Händen in den Taschen verbeugte sie sich vor ihnen. Das Team verbeugte sich zurück. Suga sah, wie ihre Augen lässig über seine Teamkameraden glitten und ein paar Momente länger an ihm hängen blieben. Schnell sprang ihr Blick woanders hin.
“Warum sollen wir dich nur Sasha nennen?”, rief Hinata in die Runde. “Also, wenn ich fragen darf.”, fügte er als Höflichkeit noch hinzu.
Sasha verkreuzte die Arme vor der Brust und zuckte mit der Schulter.
“Du kannst mich auch Weber nennen, wenn du willst. Der Name Sasha ist halt deutlich einfacher.”
Als wäre es eine Herausforderung, versuchte der kleine Mittelblocker für die nächsten Minuten den Namen richtig auszusprechen.
“Gut, dass das geklärt ist. Ihr könnt gerne mit dem Training weitermachen. Nur du, Sugawara, bleib doch nochmal kurz da.”
Sugawara nickte und schaute zu Daichi.
“Keine Sorge, ich bekomme die auch allein unter Kontrolle.”, versicherte ihn der Kapitän und rief kurz darauf die nächsten Anweisungen in die Runde.
Als Suga sich zurück drehte, kniete Tanaka plötzlich vor Sashas Füßen.
Sein Kopf war zum Boden geneigt. Suga konnte sich schon denken, was er machte und kam auf Takeda zu.
“Gibt es da irgendwas Wichtiges zu wissen?”, fragte der Lehrer ihn und schaute zu Tanaka, wie er sich vor einer überforderten Sasha entschuldigte.
“Es gab nur eine kleine Auseinandersetzung, das ist alles.”, winkte Sugawara ab. “Sie wollten mich sprechen?”
“Ja! Erinnerst du dich, worüber wir am Montag schon miteinander gesprochen haben? Einen Moment. Sasha kommst du bitte kurz? Ich möchte euch einander vorstellen.”, bat er seine Nichte her.
Sasha tauschte ein letztes Händeschütteln mit Tanaka aus und kam dann zu ihnen rüber.
“Also, Sasha, das hier ist Sugawara Koushi. Er wird dir in nächster Zeit Nachhilfe geben, worin auch immer du sie brauchst.”
Sugawara nickte zustimmend und verbeugte sich nochmal vor ihr.
“Schön dich kennenzulernen, Sasha. Auf gute Zusammenarbeit.”, grüßte er lächelnd.
Sasha nickte nur leicht. Dabei schaute sie ihn noch nicht einmal an.
“Vielen Dank nochmal, Sugawara, dass du dich dafür bereit stellst. Es ist wirklich eine große Hilfe. Mir ist bewusst, dass du mit deinem letzten Jahr und dem Volleyball stark beschäftigt bist. Also hab wirklich vielen Dank, dass du Sasha diese Chance ermöglichst.”
“Mache ich doch gerne. Außerdem hilft es mir genauso, wenn ich den gelernten Stoff mit ihr wiederhole.”
Takeda lächelte breit.
“Trotzdem ist es nicht selbstverständlich. Ich schätze deine Hilfsbereitschaft.”
Schweißperlen bildeten sich auf Sugawaras Stirn.
“Wärst du bereit, heute schon anzufangen? Je früher desto besser.”
Er kratzte sich am Nacken. Sashas eindringlicher Blick durchbohrte ihn quasi. Es fühlte sich an, als würde sie ihn physisch auseinandernehmen und jede seiner Eigenschaften genauestens analysieren.
“Ähm, klar. Die Frage wäre wahrscheinlich nur wo.”
Takeda nickte. “Sasha, was sagst du dazu?”
Seine Nichte reagierte nicht. Sugawara traf ihre Augen. Ein Schauer lief seinen Rücken hinab. Als würde sie ihn mit ihrem Blick in den Bann ziehen.
“Sasha?”. Takeda tippte Sasha an der Schulter an. Sie zuckte zusammen und blinzelte heftig.
“Ja, sorry?”
“Schon gut. Wir haben nur gerade überlegt, wo ihr denn am besten nach dem Training lernen könntet.”, erklärte Takeda den Sachverhalt.
Sasha schaute zwischen ihm und Suga hin und her, offensichtlich überfragt.
“Ähm… Also…”
“Der Sakanoshita würde sich doch anbieten, oder? Nach dem Training gehen wir sowieso manchmal dort hin.”, schlug Sugawara zu ihrer Erlösung vor.
“Gute Idee! Das passt doch perfekt. Sasha, macht es dir etwas aus, hier zu warten, bis das Training vorbei ist?”
Still schüttelte sie den Kopf.
“Na dann. Du kannst von einem der Stühle aus zuschauen. Ich glaube, den Jungs wird das nichts ausmachen.”
Aufs Wort entfernte sie sich vom Gespräch und suchte sich eine Sitzgelegenheit. Sugawara sah ihr für einen Moment nach und drehte sich dann zu Takeda.
“Aber sie kann doch fließend Japanisch, nicht wahr?”, flüsterte er dem Lehrer unsicher zu.
“Ja. Das auf jeden Fall. Schreiben ist eher das Problem.”, versicherte Takeda.
Das Training fühlte sich heute deutlich länger an als sonst. Möglicherweise lag das daran, dass jede seiner kleinsten Bewegungen beobachtet wurde. Genauso wirkte der Weg zum Sakanoshita diesmal Kilometer länger. Er hatte bereits versucht, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Sashas Antworten überschritten aber nie mehr als einen Satz.
Sie öffneten die Tür zum Sakanoshita und traten ein.
“Willkommen zurück.”, sagte der Verkäufer. Zuerst dachte Sugawara, der Blonde meinte ihn. Der Gruß war aber an Sasha gerichtet. “Bist du wieder hier, um mich nach Zigaretten zu fragen?“
Sugawara schaute zu Sasha, die den Verkäufer mit bösen Blicken peinigte.
“Wenn du es schon so anbietest.”
“Kannst du gleich vergessen.”
“Wir sind nur hier, um zu lernen.”, meldete sich Sugawara peinlich berührt zu Wort.
Der Verkäufer schnalzte mit der Zunge. “Solang ihr dabei keinen Lärm macht, soll es mir recht sein.”
Sasha und Sugawara zogen die Stühle am weißen Tisch zurück und setzten sich gegenüber voneinander. Aus ihren Taschen zogen sie Papier und Stift. Sasha legte ihr Handy neben sich.
“Also gut. Wo brauchst du denn am meisten Hilfe?”
Sasha schaute zu ihm auf. “Wie bitte?”
“Wo du am meisten Hilfe brauchst?”
Wieder starrte sie für einen Moment und antwortete dann: “Äh. Kanji…”
“Kanji Komposita?”, hakte er nach.
“Nein. Generell Kanji. Lesen kann ich nur die bekanntesten und schreiben schon gar nicht.”
Das machte alles ein ganzes Stück komplizierter. Sugawara überlegte angestrengt und rieb sich die kalten Hände.
“Na gut. Dann würde ich sagen, wir gehen die verschiedenen Radikale durch und fangen dann mit den einfachen an. Das Lernen von Kanji basiert schließlich hauptsächlich auf Auswendiglernen.”
Sasha nickte nur wieder.
Sugawara malte ihr einige Radikale auf und erklärte alles, was sie wissen musste. Jedes Mal, wenn er nachfragte, nickte sie nur. Dabei war er sich nie sicher, ob sie es wirklich verstanden hatte, oder nur so tat. Die meiste Zeit starrte sie ihn nur schweigend an. Ihr Blick ähnelte dem, den sie ihm schon am Montag im Gang gegeben hatte. Er war sich immer noch nicht hundertprozentig sicher, ob er sich ihr Verhalten nicht einbildete. Doch je mehr sie starrte, desto mehr verunsicherte es ihn. Erklärte er ihr die Dinge zu kleinschrittig? Oder kam sie erst gar nicht mit?
Es gab eine Frage, die ihn jedoch schon seit Montag plagte.
Eine halbe Stunde unangenehme Stille brauchte es, bis er sich endlich traute, sie auszusprechen.
“Entschuldige, Sasha?”
Sie malte die letzten Striche des Kanji und sah von ihrem Blatt auf.
“Neulich, es tut mir leid wenn ich dich erschreckt habe oder so. Hab ich irgendwas falsch gemacht?”
Er versuchte so freundlich wie möglich zu klingen. Schließlich wollte er sie auf keinen Fall verurteilen.
“Wie bitte?”
“Am Montag. Du bist so plötzlich geflüchtet. Ich war nur neugierig. Du musst nicht antworten, wenn es dir unangenehm ist.”
Ihr Blick fiel zurück auf ihr Blatt. “Ach das.”
Sie fing wieder an zu schreiben. Sugawara horchte auf.
“Vergiss das am Besten einfach wieder... Du hast mich nur an jemanden erinnert.”
“Wirklich?” Er legte den Kopf schief.
“Darf ich fragen an wen?”