Unter schwarzem Schnee
Unter schwarzem Schnee
Der Schnee fiel lautlos auf die Welt,
als hätte selbst der Himmel
das Urteil schon gefällt.
Im Kerker fror das Kerzenlicht,
warf Schatten an die Wand.
Ein Mann stand still im Dunkeln,
mit Kälte in der Hand.
Kein Name rief ihn heimwärts,
kein Herz schlug warm für ihn.
Nur alte Schuld lag schwer
wie Eis auf seiner Brust dahin.
Und wenn der Morgen kam,
war keine Spur zu sehen
nur schwarzer Schnee,
wo einst Severus Snape
gegangen war.