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Ich weiß etwas, was du nicht weißt (Gaaras Sicht)

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Ich weiß etwas, was du nicht weißt (Gaaras Sicht)

„Gaara-nissan, hast du vielleicht Amaya gesehen?“

Temari trat ohne anzuklopfen in mein Büro. Ihr Tonfall war angespannt, und noch bevor sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, wusste ich, dass sie nicht nur aus Neugier hier war.

Ich hob den Blick von meinen Unterlagen. „Nein, Temari. Ich weiß nicht, wo sie ist. Ich habe sie heute auch noch nicht gesehen.“

Sie setzte sich auf die freie Kante meines Schreibtisches und verschränkte die Arme. „Bist du dir sicher? Hast du ihr vielleicht eine Mission gegeben?“

„Nein.“ Ich schob eine Akte zur Seite. „Dann hätte ich dir davon erzählt.“

Temari stieß ein kurzes, scharfes Seufzen aus. Sie machte sich offensichtlich bereits Sorgen, auch wenn sie es auf ihre übliche Weise überspielte.

„Sie wird schon irgendwo in Suna sein“, fügte ich hinzu.

Es klang überzeugender, als ich mich fühlte. Seit Amaya am Vorabend mit Luna verschwunden war, hatte ich mich mehr als einmal gefragt, ob alles in Ordnung war. Ihr Gesicht, als sie den Namen Mandura gehört hatte, war mir im Gedächtnis geblieben. Die plötzliche Anspannung, die Veränderung in ihrem Blick. Es musste etwas Wichtiges sein.

Trotzdem hatte sie mir nicht gesagt, wohin sie ging. Und ich hatte keinen Grund gehabt, sie aufzuhalten.

Temari verengte die Augen. „Gaara … verschweigst du mir etwas?“

„Nein.“ Ich bemühte mich um einen neutralen Ton. Wie schaffte es meine Schwester eigentlich immer, genau dann misstrauisch zu werden, wenn ich etwas nicht erzählen wollte?

„Ich wüsste nicht, was.“

„Ach ja?“ Sie hob eine Augenbraue. „Dann sag mir die Wahrheit. Du hast Amaya verärgert, stimmt’s? Und jetzt ist sie weggelaufen. Wie willst du das ihrer Klasse erklären?“

„Ich würde sie niemals absichtlich beleidigen.“

Das war die Wahrheit. Worte hatten Gewicht. Gerade deshalb wählte ich sie sorgfältig. Ich wusste, wie viel Schaden sie anrichten konnten, wenn man nicht darüber nachdachte, was sie für den anderen bedeuteten.

Temari musterte mich noch einen Moment, dann legte sie den Kopf schief.

„Wenn das so ist …“ Sie machte eine Pause, als würde sie gleich den Anfang einer besonders spannenden Geschichte erzählen. „… dann erzähl mir, was gestern passiert ist. Baki hat mir gesagt, dass du früher Feierabend gemacht hast. Und es gibt nur eine Person, für die du das tust.“

Ich seufzte leise und legte meinen Stift ab. Dann lehnte ich mich in meinem Stuhl zurück.

Es gab offenbar keinen Ausweg.

„Ich war gestern Abend bei ihr“, gab ich zu.

Temari stieß einen überraschten Laut aus. „Du WARST bei ihr?“

„Das habe ich gerade gesagt.“

„Und? Was habt ihr gemacht?“

„Gerede.“

Ihre Miene verriet ihre Enttäuschung. Offenbar hatte sie eine deutlich aufregendere Antwort erwartet.

„Wir haben uns unterhalten“, präzisierte ich.

„Das ist doch dasselbe.“

Ich beschloss, nicht darauf einzugehen.

„Zumindest … ist ihr plötzlich etwas Wichtiges eingefallen. Sie musste los.“

„Was denn Wichtiges?“

„Sie hatte vergessen, dass sie verabredet war.“ Das war nicht die ganze Wahrheit, aber nahe genug, um nichts zu behaupten, was ich nicht wusste.

„Mit wem?“

„Mit jemandem namens Luna.“

Temari verschränkte die Arme fester. „Und wie ich dich kenne, hast du natürlich NICHT nachgefragt.“

„Nicht jeder ist so neugierig wie du, Temari.“

„Gaara!“ Sie schlug beide Hände auf meinen Schreibtisch. Meine Schreibutensilien bebten leicht. „Amaya ist verschwunden! Wir müssen etwas tun!“

„Ich bezweifle, dass das nötig ist.“

Ich stand auf und ging zum Fenster. Von hier aus konnte ich einen Teil des Dorfes überblicken.

Amaya war nicht einfach verschwunden. Sie war mit ihrer Schwester verschwunden und sie hatte ihre Schüler nicht ohne Anweisungen zurückgelassen.

Sie würde zurückkommen. Ich wusste nur nicht, wann.

„Woher willst du das wissen, Gaara? Du machst dir nie Gedanken über andere!“

Die Worte trafen mich unerwartet. Sie waren ungerecht, und doch waren sie mir vertraut. Für einen Moment fühlte ich mich wieder wie früher, als hätte ich mich ständig dafür rechtfertigen müssen, wer ich war und was andere in mir sahen.

„Natürlich mache ich mir Gedanken!“, entfuhr es mir lauter als beabsichtigt. „Du hättest ihr Gesicht sehen sollen, als ihre Schwester auftauchte und von einem Mandura sprach.“

Kaum hatte ich den Satz ausgesprochen, erkannte ich meinen Fehler.

Hinter mir wurde es still.

Dann fragte Temari langsam: „Was? Amaya hat eine Schwester?“

Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen. Das hätte ich nicht sagen sollen.

„Sie ist nicht wirklich ihre Schwester.“ Ich wandte mich wieder dem Fenster zu, obwohl es keinen Grund gab, meinen Gesichtsausdruck zu verbergen. Zumindest keinen vernünftigen.

„Was soll das heißen?“

„Sie sind zusammen aufgewachsen. Mehr hat Amaya mir nicht erzählt.“

„Und dann?“

„Die beiden sind zusammen verschwunden.“

Temari schwieg kurz.

„Natürlich“, murmelte sie schließlich. „Und du hast wieder keine Ahnung, wohin.“

Ich schüttelte den Kopf.

„Weißt du wenigstens, wann sie zurückkommt?“

„Nein.“ Ich rieb mir über die Stirn. „Aber ihre Schüler haben mir erzählt, dass sie heute Morgen bei ihnen war und Aufgaben für die nächsten drei Tage verteilt hat. Sie hat also vorausgeplant.“

Temaris Anspannung ließ ein wenig nach. Die Information schien ihr zumindest einen Teil ihrer Sorgen zu nehmen. Amaya hatte ihre Verantwortung nicht einfach vergessen. Sie hatte Vorkehrungen getroffen, bevor sie gegangen war.

Das entsprach ihr.

Dann musterte meine Schwester mich auf eine Weise, die mir deutlich weniger gefiel. Ihr Blick wanderte über mein Gesicht, als könnte sie dort etwas entdecken, das ich selbst noch nicht erkannt hatte.

„Gaara, was geht da eigentlich zwischen euch beiden?“

Ich drehte mich zu ihr um. „Wir sind Freunde, Temari.“

Zumindest war das die naheliegendste Erklärung für das, was zwischen uns bestand. Wir verbrachten Zeit miteinander, unterhielten uns und vertrauten einander Dinge an, die wir nicht mit jedem teilten. Freundschaft war eine vernünftige Einordnung.

Temari hob beide Augenbrauen. „Ach ja? Wart ihr nicht schon zusammen essen? Hatte sie dich nicht eingeladen?“

Ich schwieg.

Wir waren tatsächlich zusammen essen gewesen. Allerdings hatte Amaya das vorgeschlagen, und ich war eher mitgezogen worden, als dass ich selbst etwas geplant hätte. Ob das als Einladung zählte, war eine andere Frage.

„Ja, waren wir“, sagte ich schließlich leise, mehr zum Fenster als zu meiner Schwester. „Worauf willst du hinaus, Temari?“

Sie verdrehte die Augen. „Worauf ich hinauswill? Dass ihr euch offenbar ziemlich gut kennt. Und so, wie es aussieht, interessiert ihr euch füreinander.“

Ich spürte, wie mir langsam Wärme in den Nacken stieg. Eine körperliche Reaktion, für die es keinen vernünftigen Grund gab. Temaris Vermutung war schließlich nur eine Vermutung.

„Woher willst du das wissen?“

„Weil ich nicht blind bin.“ Sie legte den Kopf schief. „Du verbringst mehr Zeit mit ihr als mit mir. Und du weißt Dinge über sie, die nicht einmal ich weiß.“

Darauf hatte ich keine Antwort. Denn sie hatte recht.

Ich wusste von Amayas Drachenanhänger, von ihrem Vater und davon, wie sehr sie sich danach sehnte, ihn wiederzusehen. Ich wusste, dass sie sich manchmal auf die Stadtmauer zurückzog, wenn sie allein sein wollte, und dass sie nicht leicht über das sprach, was ihr wichtig war. Ich wusste, dass sie mir vertraute.

Aber ich wusste nicht, wohin sie gestern mit Luna gegangen war. Ich wusste nicht, was Mandura mit ihrem Vater zu tun hatte oder ob die Nachricht, die sie erhalten hatte, Hoffnung oder Schmerz bedeutete.

Vielleicht wusste ich mehr, als ich sollte. Und trotzdem viel zu wenig.

„Gaara …“ Temaris Stimme wurde weicher und riss mich aus meinen Gedanken. „Denk einmal darüber nach. Du könntest sie zum Sommerfest einladen. Sie scheint dich schließlich auch sehr zu mögen.“

Ich sah sie an. „Das Sommerfest ist noch nicht einmal angekündigt.“

„Dann ist es ja gut, dass ich es dir jetzt sage.“

Bevor ich etwas erwidern konnte, klopfte sie mir auf die Schulter und ging zur Tür.

„Und denk nicht zu lange darüber nach, ja? Manchmal muss man Dinge einfach tun.“

Damit ließ sie mich allein.

Die Tür fiel ins Schloss, und Stille senkte sich über mein Büro. Es war dieselbe Ruhe wie zuvor, doch plötzlich fühlte sie sich schwerer an.

Amaya zum Sommerfest einladen?

Bis zu Temaris Vorschlag hatte ich diesen Gedanken nicht einmal in Erwägung gezogen.

Mein Blick fiel auf den Kalender auf meinem Schreibtisch. Bis zum Fest lag noch ein Berg aus Besprechungen und Verpflichtungen vor mir. Das Sommerfest selbst war lediglich als kleine Notiz eingetragen, eine Pflichtveranstaltung wie jede andere. Ich würde die Eröffnungsrede halten, Hände schütteln, freundlich lächeln und mich irgendwann in eine ruhige Ecke zurückziehen, bis der Abend vorbei war.

So hatte ich es in den vergangenen Jahren immer gehalten.

Nur fühlte sich diese Vorstellung plötzlich falsch an. Leer.

Ich versuchte, mir das Fest mit Amaya vorzustellen. Sie zwischen den Laternen, vor einem der Stände, vielleicht mit etwas in der Hand, das sie genauer betrachtete. Dabei würde sie die Stirn krausen, wie sie es immer tat, wenn sie sich konzentrierte.

Das Bild entstand mühelos vor meinem inneren Auge.

Zu mühelos.

Unwillkürlich hob ich die Hand und berührte das Kanji auf meiner Stirn.

Sofort kehrte die Erinnerung zurück: Amayas Fingerspitzen, die vorsichtig über die Narbe gestrichen waren. Sie hatte nicht gezögert, aber mich auch nicht bedrängt. Sie hatte einfach gefragt, ob sie sie berühren durfte, und meine Antwort abgewartet.

Dann hatte sie die Narbe berührt, als wäre sie nichts, wovor man sich fürchten müsste.

Meine Finger lagen nun an derselben Stelle. Doch so sehr ich mich auch auf die Berührung konzentrierte, sie fühlte sich anders an. Meine eigene Hand konnte die Erinnerung an ihre nicht ersetzen.

Ich ließ den Arm sinken.

Du bist fähig zu lieben, Gaara. Das Zeichen hat nur länger gebraucht, um wahr zu werden, was es sagt.

Hatte es das wirklich?

Der Gedanke ließ mich nicht los. Liebe.

Woher wusste man, dass man jemanden liebte? Gab es eindeutige Anzeichen? Etwas, das sich erkennen ließ, wenn man nur genau genug hinsah?

Ich dachte an die letzte Beraterrunde zurück. Einer der älteren Männer aus dem Rat hatte mitten in einer trockenen Diskussion, plötzlich von seiner Frau erzählt. Eine belanglose Geschichte über ihr gemeinsames Abendessen, die mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun gehabt hatte.

Während er sprach, hatte sich etwas an ihm verändert. Seine Stimme war weicher geworden, seine Schultern hatten sich entspannt. Für einen kurzen Moment hatte es gewirkt, als hätte allein der Gedanke an seine Frau das Gewicht der Sitzung von ihm genommen.

Die anderen hatten gelächelt, als wäre das etwas völlig Selbstverständliches.

Damals hatte ich es lediglich registriert und mich wieder den Berichten zugewandt.

Jetzt fragte ich mich, ob es mir bei Amaya ähnlich erging.

Wurde meine Stimme weicher, wenn ich von ihr sprach? Entspannten sich meine Schultern, ohne dass ich es bemerkte? Hatte Temari etwas erkannt, das mir selbst entging?

Es war schwierig, sich aus der Perspektive eines Außenstehenden zu betrachten. Ich konnte beobachten, wie andere sich verhielten, und daraus Schlüsse ziehen. Bei mir selbst fehlte mir dieser Abstand.

Vielleicht war genau das mein Problem.

Warum konnte Liebe nicht so klar strukturiert sein wie eine politische Konferenz? Dort wusste ich, worum es ging, welche Position ich vertrat und welche Entscheidungen getroffen werden mussten. Selbst bei schwierigen Verhandlungen ließen sich die möglichen Folgen zumindest abschätzen.

Liebe hingegen war unkalkulierbar.

Wie der Wind, den Amaya kontrollierte. Wie Amaya selbst.

Und damit blieb die Frage, die Temari mir hinterlassen hatte: Wie sollte ich sie überhaupt einladen?

Ich kannte die Protokolle für Staatsgäste, Bündnisverhandlungen und sogar für Beileidsbekundungen. Für eine solche Situation gab es keine Richtlinien, an denen ich mich orientieren konnte.

Ich dachte an die Männer im Dorf, die ich gelegentlich beobachtet hatte, wenn sie eine Frau um ein Treffen baten. Manche stotterten, andere stellten scheinbar beiläufig Fragen wie: „Hast du am Samstag schon etwas vor?“ Die Frauen lächelten oder lachten, als wäre das Ganze ein Spiel, dessen Regeln allen vertraut waren. Außer mir.

Ich versuchte, mir vorzustellen, wie ich Amaya fragen würde.

Amaya, ich hätte gern, dass du mich zum Sommerfest begleitest.

Nein. Das klang wie ein Befehl. Als würde ich ihr eine Mission zuteilen.

Hättest du Lust, mit mir zum Sommerfest zu gehen?

Besser.

Aber was, wenn sie ablehnte?

Sie hatte mir keinen Grund gegeben, eine Ablehnung zu erwarten. Trotzdem war sie zurückhaltend, wenn es um Nähe ging. Sie ließ mich an sich heran, Stück für Stück, und schloss manche Türen behutsam wieder, sobald sie genug von sich gezeigt hatte.

Ich hatte gelernt, das nicht als Zurückweisung zu verstehen.

Dennoch bestand ein Unterschied darin, mit ihr abends auf einer Mauer zu sitzen oder gemeinsam vor den Augen des ganzen Dorfes auf einem Fest zu erscheinen. Sie war die Leiterin ihrer eigenen Truppe und lebte nur vorübergehend in Sunagakure. Wenn der Kazekage sie an seiner Seite zum Sommerfest begleitete, würde das Aufmerksamkeit erregen. Es würde Fragen geben, vielleicht Gerüchte.

Wollte ich das?

Die Blicke. Das Getuschel. Die unausgesprochenen Erwartungen.

Die Antwort kam schneller, als mir lieb war.

Ja.

Wenn Amaya neben mir stand, war mir das alles gleichgültig.

Ich stellte mir vor, wie sie Nein sagte. Wahrscheinlich würde sie es freundlich tun, vielleicht mit einem kleinen Lächeln, um mir die Ablehnung leichter zu machen. Ich würde nicken, ihre Entscheidung akzeptieren und mich wieder meiner Arbeit zuwenden.

Es wäre nicht das Ende der Welt.

Ich könnte damit umgehen.

Dann stellte ich mir vor, wie sie Ja sagte.

Mein Herz geriet für einen Schlag aus dem Takt.

Eine bemerkenswerte Reaktion, wenn man bedachte, dass mir niemand auch nur einen Angriff angedroht hatte.

Ich lehnte mich zurück und betrachtete die Decke.

Ich muss sie fragen. Bald.

Nicht hier im Büro. Zwischen Akten und Berichten würde selbst eine persönliche Frage nach Arbeit klingen. Auch nicht zwischen Tür und Angel oder vor ihren Schülern.

Vielleicht am Abend, wenn wir wieder auf der Mauer saßen. Wenn die Sterne über der Wüste standen und sie von selbst zu erzählen begann.

Ich erinnerte mich daran, dass sie mir von ihrem Tanz erzählt hatte, davon, dass sie tanzte, wenn sie sich einsam fühlte. Vielleicht würde ich sie irgendwann danach fragen. Nicht, um eine Antwort auf meine eigenen Fragen zu bekommen, sondern weil ich mehr von ihr verstehen wollte.

Der Gedanke daran fühlte sich richtig an.

Mein Blick wanderte durch das Büro. Alles hatte seinen Platz. Die Akten waren ordentlich gestapelt, die Schriftrollen nach Dringlichkeit sortiert, der Kalender auf dem neuesten Stand. Es war ein Raum, in dem sich Probleme lösen und Entscheidungen treffen ließen.

Und trotzdem erschien er mir auf einmal leer.

Ich hätte jetzt gern mit Amaya gesprochen. Sie gefragt, wie es ihr ging, oder einfach neben ihr gesessen und geschwiegen. Beides wäre mir recht gewesen.

Aber sie war nicht da.

Und ich wusste nicht, wann sie zurückkommen würde.

Ich konnte nichts daran ändern. Nicht, ohne Antworten zu verlangen, die sie mir vielleicht noch nicht geben konnte. Also atmete ich tief durch, zog die nächste Akte heran und zwang mich, die ersten Zeilen zu lesen.

Arbeit blieb geduldig.

Gefühle offenbar nicht.