Kapitel 1
Kapitel 1
Winx-Das Abenteuer geht weiter
Glaubt ihr an Magie? Ja? Dan seit ihr hier genau richtig. In diesen Buch geht es rund um Liebe, Freundschaft und natürlich um Magische Ereignisse. Kommt mit und taucht ein in eine Welt voller Feen, Meerjungfrauen und Hexen.
Bloom, eine mittlerweile 24-jährige Frau mit langem rot-orangefarbenen Haar und blauen Augen, führt kein normales Leben. Denn an ihrem 16. Geburtstag ereignete sich etwas, was alles verändert hat. Zum ersten Mal erschienen ihre Feuerkräfte und ihr wurde klar, dass sie von nun an eine Feuer Fee war. Mithilfe von Stella, einer wunderschönen blondhaarigen, 25-jährigen Frau mit braunen Augen, welche die Gabe besitzt, alles um sich herum in ein helles Licht zu tauchen, besuchte Bloom die Schule Alfea, sie liegt auf einen Planeten namens Magix. In dieser Schule, die wie ein Internat war, bildet die Direktorin Faragonda viele junge Feen aus und lehrt ihnen mit ihrer Magie umzugehen. Bloom und Stella fanden dort schnell neue Freunde und schon bald bildeten sie den "Winx" Club. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Stella, Layla, Musa, Tecna, Flora und den Spezialisten, eine Gruppe von Männern welche in der roten Fontaine-Schule dafür ausgebildet wurden, jeden Planeten mithilfe von Schwerter, Pfeilen und ähnlichen zu verteidigen, hat Bloom zahlreiche Abendteuer bestanden und des Öfteren die gesamte magische Dimension gerettet. Nach ihrer Ausbildung zur Schutzfee von Domino, ihren Heimatplaneten, ging jeder der damals noch Mädchen ihren eigenen Weg.
Vor zwei Tagen erhielt Bloom einen Brief von ihrer ehemaligen Direktorin, in welchen steht, dass sie bitte in ihr Büro nach Alfea kommen soll und dass es sehr wichtig sei. Doch nicht nur die Feuer Fee, sondern auch alle anderen Mitglieder des Winx Clubs und die Spezialisten wurden kontaktiert. Nach weiteren 48 Stunden war es endlich soweit, Bloom, Stella, Layla, Musa, Tecna, Flora, Sky, Brandon, Timmy, Riven und Helia gingen gemeinsam durch die breiten, kunstvoll verzierten Gänge der imposanten Schule in Richtung Direktorinnen Büro.
Es herrschte eine bedrückende Stille. Die Absätze der Frauen hallten durch den Korridor. Keiner wusste so wirklich was er sagen soll.
Nachdem sie ein weiteres mal nach rechts abbogen, kamen sie endlich an dem Zimmer an. Sie blieben vor der großen hölzernen Tür stehen.
Bloom gab sich einen Ruck und klopfte, dass durch den ganzen Gang dröhnte.
Ein leises "herein" vermittelte der Gruppe eintreten zu dürfe.
Die 24-jährige zögerte einen Augenblick, nahm dann schließlich die kalte Türklinke in die Hand und öffnete die Wand zwischen Gang und Büro. Ein lautes Quietschen ließ alle Anwesenden zusammenzucken.
Im Inneren des Zimmers roch es stark nach Kaffee. Bloom sah sich im Raum um, es sah noch genauso aus wie früher, die alten seitlich stehenden Bücherregale und der Bürotisch direkt vor ihr, hinter welchem Faragonda auf einen bequemen, drehbaren Stuhl saß, hinter ihr eine Fernster Wand mit Blick auf das gesamte Schulgelände.
Ihr Blick blieb an einer 30-jährigen Frau mit hellblonden, langen Haaren und haselnussbraunen Augen hängen, sie stand direkt neben dem voll beladenen Schreibtisch und betrachtete die Frauen und Männer mit einem Lächeln. Bloom konnte ihren Blick nicht von ihr wenden und starrte sie weiterhin an.
Daphne!? Ist sie das wirklich? Konnte das nach so vielen Jahren sein? Oder verwechselt ich sie bloß mit jemanden. Nein. Das muss sie sein. Ihre Augen, ihre Haare, ihr Gesicht. Ja, sie ist es wirklich!
Daphne ist die ältere Schwester von Bloom und eine Lehrerin von Alfea. Als die Urhexen den Planeten Domino angriffen hatte Daphne Bloom, die damals noch ein Baby war in ein Portal auf die Erde, zu einer netten Familie geschickt, sie selbst wurde zu einem Geist verflucht und die Urhexen zerstörten Domino. als die 24-jährige, älter wurde und ihre Kräfte wuchsen baute sie Domino wieder auf und befreite ihre Schwester von dem Fluch. Später heiratete die 31-Jährigen Thoren, einen ausgebildeten Spezialisten, und wurde zur Kronprinzessin von Domino.
Bloom war immer noch in ihren Gedanken vertieft.
Wie es ihr wohl geht? oder ihren Mann? Sie blickte auf den Bauch ihrer älteren Schwester. Er war dünn. Ganz anders als beim letzten Mal, als dort noch ein Baby gewesen war.
Meine Nichte!?. Inzwischen müsste sie neun sein. Ich wünschte ich hätte Daphne öfter besuchen können. Aber ich hatte selbst so viel Stress durch die Ausbildung zur Team-Anführerin.
Die rothaarige Frau wurde aus ihren Gedanken gerissen als Faragonda anfing zu reden: "Winx, Spezialisten, danke das ihr gekommen seit. Es gibt ein Problem auf der Erde".
Über Blooms rücken lief ein Schauer und sie bekam Gänsehaut. Ist was in Gardenia passiert, geht es meinen Adobtiv Eltern gut?
Faragonda fuhr fort: "Die Trix und weitere Hexen wurden auf der Erde gesehen" sie machte eine kurze Pause und fuhr fort
"Ihr als voll ausgebildeten Feen und Spezialisten müsst zur Erde reisen und dort verhindern, dass die Trix niemanden schaden" sie machte wieder eine kurze Pause. Stille.
"Ich habe für jeden von euch eine Mappe zusammengestellt, dort findet ihr alles zu eurer Person, ihr wohnt alle zusammen in einer großen WG mit sieben Zimmern und ich habe euch alle an einer Berufsschule angemeldet, ihr müsst euch so unauffällig wie möglich verhalten. Daphne und Thoren werden euch begleiten und mich oder Saladin auf dem Laufenden zuhalten" die Direktorin stand auf, öffnete eine Schublade und nahm dreizehn blaue Mappen, welche einer Bewerbung mappen ähneln, heraus und verteilte sie an die Männer und Frauen.
"In diesen Mappen findet ihr euren Ausweis, den WG-Schlüssel und etwas Bargeld und noch viele weitere Informationen." Als sie alle Mappen verteilt hatte fragte die Direktorin mit ernster Stimme: "Seid ihr bereit euch den ungewissen, für eine ungewisse Zeit zu widmen?"
Sie schaute von einen zum anderen. Stille. Nach einigen Minuten entgegneten sie alle mit einen Nicken.
"Gut" fuhr Faragonda fort "Morgen in der Früh treffen wir uns alle vor den Torbogen, dort werdet ihr mit zwei Limousinen abgeholt, danke das ihr gekommen seid, ihr könnt jetzt gehen".
Nach einen kurzen zögern gingen die ersten aus den großen Raum. Bloom wartete noch, in der Hoffnung noch kurz mit Daphne zu reden, doch sie war schon weg. Enttäuscht verließ sie das Büro und ging in Richtung der Schlafzimmer.
Nach ungefähr fünf Minuten kam sie bei den Gemächern an. Stella kam ihr mit einen strahlendem Lächeln entgegen: "Da bist du ja! Faragonda hat uns genau das selbe Zimmer wie früher gegeben. Komm mit" sie nahm Blooms Hand und zog sie in zu einer großen Flügeltür, welche mit Blumen und weitern Mustern verziert ist.
Voller Freude stieß die blondhaarige Frau einen der Flügeln auf. Bloom betrachtete das innere. vor ihr war ein großer Raum, welcher der Aufenthaltsraum war, mit einen großen Tisch und einer gemütlichen Couch. Sie erinnerte sich an all die schönen Spieleabende und die langen lustigen Unterhaltungen über viele verschiedene Themen.
Nach ungefähr einer halben Stunde erwähnte Musa, eine ebenfalls 24-jährige Frau mit schwarzen mittellangem Haar und dunkelblauen Augen, dass sie jetzt Duschen gehe, doch eigentlich war es nur eine Ausrede um der bedrückende Stimmung zu entkommen.
Ihre Gabe, wenn man es Gabe nennen kann, ist es die Gefühle ihrer Mitmenschen jederzeit zu spüren auch wenn sie es nicht wollte. Mithilfe ihrer Kopfhörer und der Musik kann sie sich nur auf sich Konzentrieren und sich etwas entspannen.
Bei den anderen Frauen herrschte währenddessen wieder Stille. Jeder tut sein eigenes Ding.
Der nächste Morgen war regnerisch. Layla, genauso alt wie Bloom, hat lange, lockige, braune Haare und grau-blaue Augen, war als Erste wach. Sie starrte aus dem Fenster.
Oh Nabu. Du fehlst mir so. Nabu war Layla ihr Verlobter. Sie waren sehr glücklich zusammen und hatten schon Pläne für die Hochzeit, doch vor einiger Zeit gab er sein Leben in einer Mission auf, um den Rest der Gruppe zu retten.
Bei dem Gedanken an seine letzten Minuten traten Layla Tränen in die Augen.
Warum musstest du dich für uns alle opfern? Werde ich jemals wieder jemanden lieben können, ohne an dich denken zu müssen? Werde ich überhaupt jemals jemanden wieder Lieben?
Sie zuckte zusammen als sie hinter sich ein Geräusch hörte. Bloom war aufgewacht und schaute zu Layla, welche immer noch am Fenster stand. Die Feuerfee ging auf die Braunhaarige zu, welche sich schnell die warme Tränen von der Wange wischte. Auch wenn Layla versucht, ihre Trauer nicht zu zeigen, wusste Bloom genau was los war und nahm sie schließlich sanft in die Arme.
"Bloom!, Layla! Kommt ihr? Wir müssen in genau fünf Minuten unten an Torbogen sein" rief Tecna, eine Frau mit pinken kurzen Haaren und blauen Augen, von Gemeinschaftsraum aus. Sie war eine Technologiefee und hasste es, zu spät zu kommen. Bloom löste sich von Layla und sagte sanft zu ihr: "Keine Sorge, ich finde schon eine Ausrede." Dann verließ sie das Zimmer und sagte den anderen, dass Layla sich noch schnell umziehen müsse, doch anstatt genau das zu tun streifte sie ihre Tränen weg und frischte ihre Schminke wieder auf. Sie atmete tief ein und dann wieder aus. Schließlich ging die Wasserfee zu ihren Freundinnen.
Mit schnellen Schritten gingen die Frauen gemeinsam die Gänge entlang und die Treppe hinunter. Schon als sie über das gigantische Schulgelände mit großen Wiesen, Büschen und Bäumen gingen, sahen die Frauen mehrere Personen am Torbogen stehen. Es waren sieben große, kräftige Männer, zwei schlanke, mittelgroße Frauen und eine kleine Gestalt, welche wie ein Kind aussah.
"Da seit ihr ja endlich", entgegnete Faragonda. Sie fuhr fort: "Naja, wie dem auch sei, ich möchte euch noch jemanden vorstellen" Sie nahm die Hand von einen der Spezialisten und schob ihn neben sich "Das ist Noel. Er ist einer der besten Spezialisten und wird euch auf der Reise bestimmt behilflich sein". Bloom blickte auf den Neuling er hat braune Augen und braune kurze Haare. Sie erwiderte die Direktorin mit einem kurzen Okey und schaute dann weiter in die runde währenddessen die ältere Frau noch die Regeln für das Leben auf der Erde erklärte. Die 24-Jährige Frau ließ ihren Blick über die ganze Spezialisten Gruppe, unter welchen auch ihr Freund Sky war, schweifen, er blieb an einem Muskulösen großen Mann hängen. Thoren.
Neben ihm stand seine Frau, Daphne. Er hatte seine Hand um ihre Taille gelegt und blickte liebevoll auf das Kind vor sich. Bloom erstarrte.
Ist das meine Nichte, Mila? Ja das muss sie sein, sie sieht den beiden so ähnlich! Mila hat blonde, wellige mittellange Haare und blaue Augen.
Am liebsten würde Bloom gleich zu ihrer Schwester laufen und sie fest im Arm halten, doch dafür blieb keine Zeit denn genau in diesen Moment kamen die schwarzen Limousinen angefahren.
Die Fahrzeuge bleiben direkt vor dem imposanten Torbogen stehen. Die Fahrer stiegen aus und öffneten die hintere Tür. Faragonda verabschiedete sich von der Gruppe: "So, jetzt ist es also so weit," sie schaut von einer zur anderen "Ich bin mir sicher, ihr bekommt das hin, die Erde liegt in guten Händen. Auf wiedersehen"
"Tschüss" entgegneten alle fast in Chor.
Dann gingen Flora, Helian, Tecna, Timmy, Musa, Riven, Stella und Brandon in den ersten Wagen, der Fahrer schloss die Tür, verstaute das Gepäck und fuhr los. Danach stiegen Bloom, Sky, Layla, Daphne, Thoren, Mila und Noel in die andere Limousine, der Chauffeur wiederholte die Schritte des ersten und fuhr schließlich los.
Nach einigen Minuten des Schweigens brach Bloom schließlich die Stille: "Und...wie geht es euch so?"
"Uns geht's gut, und dir?", fragte Daphne.
"Auch gut soweit", "Daphne...es tut mir so leid das ich euch nicht öfter besucht habe..."
"Nein, Bloom, ist schon okey. Ich habe mich ja auch nicht gemeldet und es tut mir echt sehr leid. Ich hab es nicht mal geschafft dir Fotos von Mila zu schicken". Daphne schaute auf ihre Tochter.
"Nein, ist schon in Ordnung. Du hattest so viel zu erledigen...Ich bin einfach froh, dich, euch zu sehen und endlich wieder mit euch zusammen zu sein.
"ich auch".
Während Bloom und Daphne sich unterhielten, stellte Layla dem Neuzugang einige Fragen: "Also du bist Noel, wie alt bist du? Und woher kommst du eigentlich?"
Er schaute sie verwundert an, aber antwortet dennoch in einen netten Ton: "Ich komme vom Planeten Andros und bin 26 Jahre alt. Von welchem Planeten kommst du?"
"Auch von Andros. Haben dich meine Eltern geschickt? Wenn ja, dann sag ihnen ich brauche ihre Hilfe nicht, um einen Freund zu finden!"
"Nein, ich kennen deine Eltern nicht einmal, bis heute wusste ich nicht einmal, wer du bist" entgegnete er.
"Ich bin die Prinzessin von Andros." Noel war sichtlich Überrascht
"Oh!...Eure Majestät." Er machte ehrfürchtig im sitzen eine Verbeugung. Layla lachte
"Lass den Quatsch" und boxte ihn leicht in die Schulter. Dann herrschte wieder Stille.
Als Bloom nach weiteren zwei Stunden zu Daphne schaute, merkte sie das die kleine Familie eingeschlafen war. Daphne hatte ihren Kopf auf Thorens Seite abgelegt, währenddessen Mila sich auf den Sitzt neben sich hingelegt hatte, sie nutzte Thorens Fuß als Kopfkissen. Er selbst legte seinen linken Arm auf den Oberschenkel seiner Tochter und sein rechten um seine Frau. Sein Kopf war auf den von Daphnes gelegt.
Bei diesem Anblick musste Bloom lächeln, ihre Schwester sah so glücklich aus. Sie freute sich für sie. Bei ihr und Sky ging es eher weniger romantisch zu. Beide hatten Pflichten, welche sehr viel Zeit beanspruchten.
Nach ungefähr einer Stunde kamen sie endlich an einem großen Haus an. Die beiden Limousinen blieben vor einem kleinen Garten Zaun stehen und die Fahrer öffneten die hintere Tür des Autos. die große Gruppe stieg aus, während die Chauffeure alle Gepäcksachen aus den Wagen nahmen, schauten sich die anderen schon einmal um. Vor ihnen lag ein großer Garten mit einen eingebauten Pool, zudem gab es ein Trampolin und eine Feuerstelle für Lagerfeuer. Das weiße Haus selbst war in zwei Stockwerken unterteilt. Es war riesig.
Als dann alle Koffer in einen großen Haufen nebeneinander standen, nahm jeder seinen. Bloom ging als Erstes in Richtung des Hauses. Die Gruppe ging einen schmalen, gepflasterten Weg entlang. Dieser führte direkt zu einer großen, hellen Haustür.
Die 24-Jährige nahm den kleinen Schlüssel in die Hand, steckte ihn in das Schlüsselloch, drehte ihn nach rechts und drückte die Türklinke nach unten. Sie schaute zu den anderen, welche sie aufgeregt anstarrten.