Der zwölfte Name
Der zwölfte Name
POV: Serafina
Der Morgen fühlte sich falsch an.
Nicht still.
Nicht friedlich.
Einfach falsch.
Als hätte die Nacht zwar geendet, aber die Dunkelheit beschlossen, in den Räumen des sicheren Gebäudes zu bleiben.
Ich stand am Fenster und sah auf den grauen Himmel hinaus.
Hinter mir hörte ich leise Schritte.
Ich wusste sofort, wer es war.
„Du bist seit zehn Minuten wach?“, sagte Campino.
Ich drehte mich nicht um.
„Du doch auch.“
„Ja.“
Er trat neben mich.
Unsere Schultern berührten sich.
Draußen begann irgendwo eine Sirene zu heulen und verklang wieder in der Ferne.
„Hast du geschlafen?“, fragte er leise.
Ich lächelte traurig.
„Genug, um zu träumen.“
Er sagte nichts.
Ich wusste, dass er verstand.
„Wieder Dorn?“
Ich nickte.
„Er hat gar nichts gemacht.“
Campino runzelte die Stirn.
„Was meinst du?“
„Das war das Schlimmste.“
Ich sah hinaus.
„Er stand einfach nur da.“
Meine Stimme wurde leiser.
„Und hat mich angesehen.“
Campino verschränkte seine Finger mit meinen.
„Dann war es nur ein Traum.“
Ich schüttelte langsam den Kopf.
„Nein.“
Ich sah ihn an.
„Es war eine Erinnerung daran, dass ich immer noch Angst habe.“
Sein Blick wurde weich.
„Dann musst du heute keine Heldin sein.“
Ich musste kurz lachen.
„Ganz schlechter Zeitpunkt dafür.“
„Warum?“
„Weil wir heute möglicherweise zwölf Verräter finden.“
Er verzog den Mund.
„Stimmt.“
Für einen Moment standen wir schweigend nebeneinander.
Dann küsste er sanft meine Schläfe.
„Egal, was heute passiert.“
Ich sah ihn an.
„Hm?“
„Du gehst da nicht allein durch.“
Ich nickte.
„Versprochen.“
***
Der Besprechungsraum war bereits voll.
Mary saß vor dem Computer.
Andi lief unruhig auf und ab.
Breiti saß auf der Tischkante und beobachtete ihn mit diesem geduldigen Blick, den ich inzwischen nur zu gut kannte.
Kuddel hielt eine Tasse Kaffee in beiden Händen.
Susi blätterte durch mehrere Akten.
Vom hatte einen Stift zwischen den Fingern und ließ ihn ständig kreisen.
Elias stand im Hintergrund.
Als wir eintraten, hob Mary den Blick.
„Gut. Jetzt sind wir vollzählig.“
Andi blieb stehen.
„Dann los.“
Mary atmete tief durch.
„Ich habe die Liste überprüft.“
Sie klickte auf mehrere Dateien.
Auf dem Bildschirm erschienen zwölf Namen.
„Das sind die Personen, die eindeutig mit den Hütern verbunden sind.“
Kuddel nickte.
„Und?“
Mary schwieg.
„Es gibt ein Problem.“
Andi verschränkte die Arme.
„Natürlich gibt es das.“
Mary öffnete eine zweite Datei.
„Diese Liste wurde vor drei Tagen verändert.“
Stille.
Breiti sprang von der Tischkante.
„Verändert?“
„Ja.“
„Von wem?“
„Das versuche ich gerade herauszufinden.“
Vom beugte sich vor.
„Heißt das, jemand hatte Zugriff auf Elias' Daten?“
Elias nickte langsam.
„Oder jemand wollte, dass wir etwas Bestimmtes finden.“
Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken.
Campino bemerkte es sofort.
Sein kleiner Finger berührte meinen.
Nur ganz leicht.
Aber genug.
Mary scrollte weiter.
„Elf Namen waren ursprünglich identisch.“
„Elf?“, fragte Susi.
Mary nickte.
„Ein Name wurde nachträglich eingefügt.“
Niemand sagte etwas.
Andi sprach als Erster.
„Zeig mal her.“
Mary zögerte.
„Ich will vorher etwas erklären.“
Andi schloss kurz die Augen.
„Mary.“
„Ja?“
„Zeig. Den. Namen.“
Sie nickte.
Ein Klick.
Eine neue Zeile erschien.
Ich spürte, wie mein Herz schneller schlug.
Der Name stand dort schwarz auf weiß.
„Jonas Rehm.“
Kuddel ließ beinahe seine Tasse fallen.
„Nein.“
Vom hörte auf, den Stift zu drehen.
Breiti starrte auf den Bildschirm.
Andi flüsterte nur:
„Das kann nicht sein.“
Ich sah zu Mary.
„Wer ist Jonas?“
Sie blickte mich an.
„Der Sicherheitsbeauftragte des Rates.“
Ich erstarrte.
Campino wurde sofort ernst.
„Der Mann, der gestern noch mit uns am Tisch saß?“
Mary nickte.
„Ja.“
Mir fiel plötzlich ein Gespräch wieder ein.
Jonas hatte mir vor zwei Wochen eine Decke gebracht, weil mir nachts kalt gewesen war.
Er hatte gelächelt.
Er hatte gesagt:
„Nach dem Krieg sollte niemand mehr frieren müssen.“
Ich presste die Lippen zusammen.
Nicht schon wieder.
Nicht noch jemand.
***
„Wir dürfen ihn nicht sofort verurteilen“, sagte Breiti ruhig.
Andi fuhr herum.
„Sein Name steht auf der Liste!“
„Auf einer Liste, die manipuliert wurde.“
„Du willst ihn verteidigen?“
„Nein.“
Breitis Stimme blieb ruhig.
„Ich will verhindern, dass wir genau das tun, was Dorn von uns erwartet.“
Stille.
Andi atmete schwer.
Dann senkte er den Blick.
„Verdammt.“
Breiti trat zu ihm.
„Ich weiß.“
„Ich will einfach endlich jemanden packen.“
„Ich auch.“
Sie sahen sich einige Sekunden an.
Dann nahm Breiti seine Hand.
„Aber nicht den Falschen.“
Andis Finger schlossen sich um ihre.
„Du bist echt nervig.“
Breiti lächelte.
„Deshalb liebst du mich.“
Andi schnaubte.
„Leider.“
Zum ersten Mal huschte ein kleines Lächeln durch den Raum.
Es hielt nur wenige Sekunden.
Dann sagte Elias:
„Jonas muss beobachtet werden.“
Alle sahen ihn an.
„Nicht konfrontiert.“
Kuddel nickte.
„Das ergibt Sinn.“
Susi legte eine Karte auf den Tisch.
„Er hat heute Nachmittag eine Sitzung im Westflügel.“
Mary ergänzte:
„Mit vier Ratsmitgliedern.“
Vom hob eine Augenbraue.
„Sind die auch auf der Liste?“
Mary prüfte.
„Zwei ja.“
„Na wunderbar.“
Campino sah zu mir.
„Wir teilen uns auf.“
Ich nickte.
Doch plötzlich sagte ich:
„Nein!“
Alle blickten mich an.
„Ich gehe mit!“
Campino wollte sofort etwas sagen.
Ich hob jedoch leicht die Hand.
„Bitte. Lasst mich mitgehen.“
Er schwieg.
Ich trat näher.
„Jonas kennt mich.“
Meine Stimme wurde ruhiger.
„Wenn er tatsächlich zu Dorn gehört, wird er auf mich reagieren.“
Elias nickte nachdenklich.
„Das könnte stimmen.“
Campino sah mich lange an.
„Und wenn es gefährlich wird?“
Ich hielt seinem Blick stand.
„Dann vertraust du mir.“
Er atmete langsam aus.
„Das tue ich.“
Eine Pause.
„Aber ich komme trotzdem mit.“
Ich lächelte.
„Damit habe ich gerechnet.“
***
Später saßen Campino und ich allein in einem kleinen Nebenraum.
Eigentlich sollten wir uns vorbereiten.
Stattdessen saß ich auf dem Fensterbrett und schwieg.
Er lehnte an der Wand gegenüber.
„Du denkst wieder zu laut.“
Ich sah ihn an.
„Kannst du Gedanken hören?“
„Nein.“
Er grinste schwach.
„Aber dein Gesicht schreit.“
Ich verzog den Mund.
„Frech.“
„Stimmt.“
Dann wurde er wieder ernst.
„Was ist los?“
Ich spielte nervös mit meinem Ärmel.
„Ich frage mich, wie viele Menschen in meinem Leben wirklich ehrlich waren.“
Er antwortete nicht sofort.
„Das ist eine Frage, die niemand beantworten kann.“
„Ziemlich hilfreich.“
„Warte.“
Er kam näher.
Setzte sich vor mich.
Seine Hände ruhten auf meinen Knien.
„Ich kann dir aber etwas anderes sagen.“
Ich sah ihn an.
„Was?“
„Du bist nicht die Summe der Menschen, die dich belogen haben.“
Meine Augen wurden feucht.
Er sprach weiter.
„Dorn hat gelogen. Der stellvertretende Vorsitzende hat gelogen. Vielleicht Jonas auch.“
Er schüttelte den Kopf.
„Aber ihre Lügen erzählen etwas über sie.“
Sein Daumen strich sanft über meinen Handrücken.
„Nicht über dich.“
Ich schluckte.
„Warum fühlt es sich dann so an, als hätte ich versagt?“
Er lächelte traurig.
„Weil Menschen, die verletzt wurden, oft glauben, sie hätten die Verletzung verhindern müssen.“
Ich sah ihn schweigend an.
Dann flüsterte ich:
„Ich habe Angst, dich irgendwann auch zu verlieren.“
Sein Blick veränderte sich.
Nicht erschrocken.
Nur unglaublich sanft.
„Dann hör mir jetzt gut zu.“
Ich nickte.
„Du schützt mich nicht, indem du mich wegstößt.“
Meine Lippen zitterten.
Er rückte näher.
„Wenn du Angst hast, sagst du es mir.“
„Und wenn ich weine?“
„Dann weinst du.“
„Und wenn ich irgendwann zusammenbreche?“
Er legte seine Stirn gegen meine.
„Dann sitze ich neben dir auf dem Boden.“
Ich schloss die Augen.
Eine Träne lief über meine Wange.
Er wischte sie nicht sofort weg.
Er ließ sie einfach da sein.
„Du musst mich nicht retten, Campi.“
„Gut.“
Ich öffnete die Augen.
Er lächelte.
„Ich wollte sowieso lieber bei dir bleiben.“
Ich musste leise lachen.
Dann küsste ich ihn.
Langsam.
Mit dieser stillen Verzweiflung, die keine Worte brauchte.
Als wir uns lösten, flüsterte ich:
„Ich liebe dich.“
Er lächelte.
„Ich weiß.“
Ich hob eine Augenbraue.
„Nur das?“
Er lachte leise.
„Ich liebe dich auch, du Chaosfrau.“
Ich boxte ihn leicht gegen die Schulter.
„Idiot.“
„Deiner.“
Mein Herz wurde plötzlich leichter.
Nur für einen Moment.
Aber dieser Moment gehörte uns.
***
Am Nachmittag begann die Beobachtung.
Mary und Vom blieben im Kontrollraum.
Kuddel und Susi nahmen den Nordkorridor.
Andi und Breiti den westlichen Ausgang.
Elias hielt sich im Hintergrund.
Campino und ich gingen durch den Hauptflur.
Alles wirkte normal.
Zu normal.
Menschen liefen mit Akten durch die Gänge.
Jemand lachte in einem Büro.
Eine Tür fiel ins Schloss.
Ich sah mich ständig um.
Campino bemerkte es.
„Nicht jede Bewegung ist ein Angriff.“
„Ich weiß.“
„Aber?“
„Mein Körper weiß das offenbar nicht.“
Er drückte kurz meine Hand.
Dann hörte ich eine vertraute Stimme.
„Serafina!“
Ich blieb stehen.
Jonas Rehm kam den Flur entlang.
Freundliches Gesicht.
Ordentliche Kleidung.
Dasselbe ruhige Lächeln.
„Ich wollte gerade zu dir.“
Mir wurde übel.
Doch ich lächelte zurück.
„Zu mir?“
„Ja.“
Sein Blick wanderte kurz zu Campino.
„Und zu Ihnen natürlich.“
Campino nickte lediglich.
Jonas hielt eine Mappe hoch.
„Es geht um die Sicherheitsprotokolle.“
Ich sah auf die Mappe.
„Jetzt?“
„Wenn du Zeit hast.“
Ich spürte Campinos Blick.
Er sagte nichts.
Er vertraute mir.
Ich nickte langsam.
„Natürlich.“
Wir gingen gemeinsam los.
Jeder Schritt fühlte sich an wie ein Test.
Im Inneren hoffte ich beinahe, dass Mary sich irrte.
Dass dieser Mann unschuldig war.
Dass nicht noch ein Gesicht zerbrechen würde.
***
Kurz vor dem Sitzungssaal blieb Jonas stehen.
„Serafina?“
Ich sah ihn an.
„Ja?“
Sein Lächeln verschwand.
Nur ganz kurz.
„Wie geht es dir wirklich?“
Mein Herz setzte aus.
Genau diese Frage.
Genau derselbe Ton.
Wie damals.
Ich zwang mich zur Ruhe.
„Gut.“
Er nickte.
„Du musst nicht immer stark sein.“
Meine Finger wurden eiskalt.
Campino trat unmerklich einen halben Schritt näher.
Jonas bemerkte es.
Er lächelte wieder.
„Verzeihung.“
Dann öffnete er die Tür.
„Nach euch.“
In diesem Moment knackte es leise in meinem Ohr.
Marys Stimme über das Funkgerät.
„Serafina.“
Ich hielt den Atem an.
„Nicht reagieren.“
Ich ging weiter.
Mary flüsterte:
„Ich habe gerade eine Verbindung abgefangen.“
Mein Puls raste.
„Von wem?“
Ein leises Rauschen.
Dann:
„Jonas sendet verschlüsselte Daten.“
Campino hörte jedes Wort.
Sein Gesicht wurde vollkommen ruhig.
Zu ruhig.
Wir betraten den Sitzungssaal.
Vier Ratsmitglieder warteten bereits.
Zwei davon standen auf Elias' Liste.
Einer nicht.
Der vierte war eine Frau mittleren Alters, die ich nie zuvor gesehen hatte.
Jonas schloss die Tür.
Ein leises Klicken.
Abgeschlossen.
Campino sah sofort zur Klinke.
Ich sah Jonas an.
„Warum schließt du ab?“
Er lächelte.
„Damit uns niemand stört.“
Ich wusste es.
Noch bevor jemand etwas sagte.
Diese Wärme in seinem Blick.
Diese Freundlichkeit.
Sie war dieselbe Maske gewesen wie damals.
„Du warst es.“
Der Raum wurde still.
Jonas neigte leicht den Kopf.
„Interessant.“
Campino stellte sich neben mich.
„Tür auf!“
Jonas ignorierte ihn.
Sein Blick blieb auf mir.
„Ich habe mich schon gefragt, wann du die Zusammenhänge erkennen würdest.“
Meine Kehle wurde trocken.
„Wie lange?“
„Seit deiner Ankunft.“
Ich spürte, wie etwas in mir zerbrach.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Einfach still.
„Die Decke.“
Er lächelte.
„Ja.“
„Der Tee.“
„Ja.“
„Die Gespräche.“
„Ja.“
Meine Augen brannten.
„Du hast mir zugehört, nur um Berichte zu schreiben?“
„Unter anderem.“
Campino machte einen Schritt vor.
„Unter anderem?“
Jonas lächelte ihn an.
„Du bist wirklich verliebt.“
Campinos Stimme war eisig.
„Nimm ihren Namen nicht in den Mund!“
Die vier Ratsmitglieder standen plötzlich auf.
Nicht alle gleichzeitig.
Aber entschlossen.
Ich sah zu ihnen.
Zwei griffen langsam in ihre Jacken.
Kuddel meldete sich hektisch über Funk.
„Serafina, wir kommen!“
Jonas schüttelte den Kopf.
„Dafür ist es zu spät.“
Dann erklang plötzlich eine Stimme aus dem Lautsprecher an der Decke.
Ruhig.
Kalt.
Unverwechselbar.
„Guten Abend, Serafina.“
Mein Blut gefror.
Magnus Dorn.
Ich konnte nicht atmen.
Die Stimme sprach weiter.
„Ich wollte sehen, ob du dich verändert hast.“
Campino stellte sich schützend vor mich.
Dorn lachte leise.
„Interessant.“
Eine Pause.
„Du stehst immer noch hinter anderen Menschen.“
Campino antwortete laut:
„Nein!“
Er sah zur Decke.
„Ich stehe neben ihr!“
Stille.
Dann sagte Dorn:
„Dann wirst du mit ihr fallen.“
Ich griff nach Campinos Hand.
Fest.
Nicht weil ich gerettet werden wollte.
Sondern weil ich wusste, dass ich stehenbleiben würde.
Gemeinsam.
Jonas zog langsam einen kleinen Sender aus seiner Tasche.
Mary schrie über Funk:
„Er aktiviert etwas!“
Die Lampen flackerten.
Alarm.
Rote Lichter.
Die Tür verriegelte endgültig.
Andi brüllte irgendwo draußen meinen Namen.
Breiti versuchte offenbar, die Tür aufzubrechen.
Vom fluchte.
Susi rief nach Kuddel.
Alles wurde zu einem einzigen Chaos aus Stimmen.
Jonas sah mich an.
„Du hast immer geglaubt, Hoffnung sei Freiheit.“
Er lächelte kalt.
„Dabei ist Hoffnung nur ein Werkzeug, wenn man weiß, wie man Menschen führt.“
Ich hob langsam den Blick.
Meine Hände zitterten.
Aber meine Stimme nicht.
„Nein!“
Er runzelte leicht die Stirn.
Ich trat neben Campino.
Nicht hinter ihn.
Neben ihn.
„Hoffnung gehört niemandem!“
Der Lautsprecher knackte.
Dorns Stimme wurde leise.
Fast enttäuscht.
„Dann sehen wir, wie lange du das noch glaubst.“
Im selben Moment erlosch das Licht.
Völlige Dunkelheit.
Ein einziger dumpfer Schlag.
Jemand schrie.
Campino zog mich sofort an sich.
„Sera!“
„Ich bin hier!“
Dann hörte ich direkt vor uns Jonas' Stimme.
Ganz nah.
Flüsternd.
„Das Spiel hat gerade erst begonnen.“
Und irgendwo in der Dunkelheit klickte erneut ein Schloss.
Diesmal nicht, um jemanden einzusperren.
Sondern um etwas hereinzulassen.