Kapitel
Kapitel
Schön das ihr euch zu meiner Story verirrt habt. Es ist das erste Mal das ich über das DC Universum schreibe und es ist das erste Mal, dass ich ein Crossover schreibe. Natürlich hoffe ich trotzdem, dass ich mir nicht allzu große Schnitzer erlaube und dass ihr mir ordentlich Feedback gebt, so dass ich schnellstmöglich eine Idee davon bekomme, ob die Story eher Flop oder doch Top ist. Ich will euch aber auch gar nicht zu lange vom Lesen abhalten und wünsche euch deshalb schon mal viel Spaß.
1.
Arkady Rossovich war kein Mann mit dem man Späßchen trieb und wenn man ihn hinterging konnte man sich die Tage die man noch zu leben hatte im Normalfall an einer Hand abzählen. Nicht nur weil solch ein Handeln ihn in furchtbare Rage versetzte sondern auch weil er ein kaltblütiger Killer war, der es genoss, wenn sein Gegenüber vor Angst und Verzweiflung winselte und um Gnade flehte. Wenig überraschend, das er ihnen diese Gnade nie wirklich gewährte. Wenn sie ihm mehr Geld gaben als der ursprüngliche Auftraggeber, brachte er sie danach trotzdem um, um doppelt kassieren zu können. So weit war es mit dem Mann der als Omega Red bekannt war aber noch nicht. Er malte sich zwar schon im Kopf aus, wie er demjenigen die Gliedmaßen verdrehen und ausreisen würde der ihm diesen Mist hier eingebrockt hatte, aber er konzentrierte sich gerade eher auf seine Umgebung. Man konnte über Rossovich sagen was man wollte und glauben was man wollte, das änderte aber nichts an der Tatsache das er ein gerissener Taktiker und Stratege war, der bei weitem nicht nur auf seine enormen Kräfte zurückgreifen konnte. Er war gefährlich. Er hatte den Instinkt eines Tieres auf Jagd und es machte ihm Spaß zu quälen und zu vergewaltigen. Kurz gesagt es handelte sich bei ihm um ein ehrenloses sadistisches Arschloch. Und er genoss jede Sekunde davon. Im Moment war er nur etwas neben der Spur.
„Me-tro-po-lis?!? Aha, wo liegt das Kaff denn bitteschön?“, fragte er sich selbst mit seiner rauen, etwas metallisch klingenden Stimme. Er war kein Roboter, wohl doch aber ein Cyborg der bedeutend mehr Mechanik und Elektronik in sich hatte als Fleisch. Er kratzte sich an seinem Kinn und schaute die Straße hinunter. Er sondierte das kleine Diner, das sich auf der Gegenseite befand und das direkt neben einem Motel stand. Wahrscheinlich gehörten die beiden zusammen ein und derselben Familie. Er starrte auf das Schild und meinte: „14 Meilen. Na die latsch ich bestimmt nicht zu Fuß.“ Er ging über die Straße auf das Diner zu und öffnete die Tür. Kaum jemand war im Laden. Nur ein älterer Herr der in einer Zeitung blätterte, eine junge Frau und ein junger Mann, offensichtlich ein Paar und ein Trucker, der gerade einen großen Hamburger verdrückte. Die Bedienung an der Kasse sah auf und machte instinktiv einen Schritt zurück, starrte ihn ungläubig an und öffnete den Mund. „Ahm… Äh… Hallo Sir wie kann.. kann ich ihnen denn dienen?“ Verübeln konnte man es der Dame nicht. Omega Red war immerhin stattliche 2,12 m groß und brachte 195 Kilo auf die Waage. Dieses enorme Gewicht war natürlich zum größten Teil seiner metallischen Haut und den Einbauten die die russischen Geheimdienst an ihm vorgenommen hatten zu schulden. Aber das war natürlich nicht alles. Seine Unterarme und Beine waren genau wie sein Brustkorb von enormen Muskeln dominiert und sein Oberarm war so dick wie andere Männer es nur von ihrem Oberschenkel hoffen konnten. Seine Haut blitzte silbrig und rein und seine rote, wie hartes Leder erscheinende Uniform, gab ihm zusätzlichen Schutz. Sein langes hellblondes Haar, hatte er zu einem praktischen Zopf gebunden.
„Tja Puppe so ein Glas Wasser wäre vielleicht schon mal ein Anfang.“, brachte Rossovich hervor und grinste sie an. Sie wurde etwas weiß im Gesicht, stolperte nach hinten an die Theke und füllte ein Glas mit Wasser. In der Zwischenzeit betrachtete Red genüsslich ihren Hintern und wand sich dann den anderen Gästen zu. Der ältere Herr der die Zeitung las, schien sich gar nicht bewusst zu sein, dass er immer noch genau in Omegas Richtung starrte. Er schätzte den Mann auf Mitte sechzig und schaute nach draußen. Er konnte sich nicht genau vorstellen, welcher Wagen wohl zu dem Typen passte aber der große geräumige Ford passte wohl zu dem Paar, das wie er jetzt erst entdeckte auch ein Kind dabei hatte. Ein kleines Baby lag in einem Wiegekorb neben der Mutter auf der Bank. Die beiden Erwachsenen waren eingeschüchtert, versuchten jedoch krampfhaft ihn zu ignorieren. Das Glas wurde vor ihm abgestellt und er trank es in drei großen Zügen aus. „Nachschub.“, sagte er lediglich und gab ihr das Glas zurück. Noch einmal leerte er es und sah dann auf das Schild nach draußen. „Hab noch nie davon gehört. Was ist das für ne Ecke dieses Metropolis? Kann man sich da aufhalten?“ Die Bedienung schien wohl nicht so recht zu wissen wie sie auf diese Frage antworten sollte. Der ältere Herr half ihr aus. „11 Millionen Einwohner Ivan. Es ist eine der größten Städte dieser Erde. Sie kommen wohl nicht so oft raus hm?“ Verärgert wandte sich Rossovich mit einem angesäuerten Grinsen zu ihm. Omega hatte immer noch einen starken russischen Akzent und er hatte kein Problem damit wenn ihn Menschen als Russen erkannten. Immerhin war er „The big red Machine“ und hatte viele Jahre für sein Land als glühender Patriot eingestanden.
„Halt lieber dein Maul Opa sonst könnte es noch passieren, das Ivan da rüber kommt und deinen alten Arsch in seine Einzelteile zerlegt.“, sagte er langsam und bedrohlich und der Mann versank förmlich in seinem Sitz, begann zu zittern und sagte nichts mehr. „Könnten sie das vielleicht bleiben lassen? Meine Gäste zu bedrohen ist ja wohl ein Unding.“, erklang eine Stimme hinter Omega und er drehte sich um. Offensichtlich hatte er den Chef der ganzen Anlage vor sich. Knapp eins achtzig groß, kurze braune Haare, dunkle braune Augen und mit verschränkten Armen und schlaksiger Gestalt stand er vor ihm. Omega lachte nur ein tiefes Bass und fragte: „Wieso, was willst du denn machen? Die Bullen rufen? Das ich nicht lache.“ Sein Gegenüber versuchte so zu wirken als wäre er von Omega nicht eingeschüchtert. Klappte natürlich nicht, denn dieser war ein Meister darin, die Emotionen seiner Mitmenschen zu lesen. Kam sicherlich mit dem Job, so vermutete es Rossovich zumindest. „Nein Sir, wenn es sich vermeiden lässt, würde ich das ganze sehr gerne mit ihnen allein regeln, die Behörden einzuschalten ist doch eher unnötig.“, erwiderte er und Red seufzte. Keine dreißig Sekunden vor ihm und schon wollte er dem Typen am liebsten den Kopf abreißen. „Na dann Langweiler.“, gab er nur von sich und ließ eine seiner mächtigen Carbonadium Tentakel hervorschnellen. Wie eine Python wickelte sich der armdicke Tentakel um den Hals des Inhabers und hob ihn vom Boden.
Die Bedienung schrie auf und rannte zurück hinter die Theke. Fast wäre sie gestolpert und hätte sich den Kopf aufgeschlagen, als der zweite Tentakel in Omegas linkem Arm nach ihr griff und sie von den Füßen hob. Sie baumelte vor ihm und kreischte und schlug um sich. Der alte Mann rannte so schnell ihn seine Beine trugen aus dem Diner. Der Trucker hatte sich gerade auf die Toilette verzogen und hörte wahrscheinlich nur etwas von dem Trubel im Essbereich. Die kleine Familie kauerte sich in eine Ecke und beobachtete Red. Er hatte schon angefangen dem Typen die Energie zu rauben und er fühlte wie sein Körper mit Kraft gefüllt wurde. Auch die Bedienung wurde schwächer und schwächer und im Bruchteil einer Minute wimmerten die beiden nur noch und sprachen mit schwacher und von Entkräftung gezeichneter Stimme. „Bitte Sir… bitte wir… bitte wir wollten sie doch… nicht verärgern… lassen sie uns gehen bitte… wir haben ihnen doch nichts getan… ich… nehmen sie sich aus der Kasse was sie brauchen wir… bitte töten sie uns nicht…“, flehte ihn der Inhaber an und die Bedienung weinte und Rossovich grinste sie an. „Na gut, dann will ich mal nicht so sein. Wir machen einen kleinen Deal.“ Er griff mit seiner kräftigen Pranke nach dem Gesicht des Inhabers und quetschte es zusammen: „Du kleine Missgeburt gehst jetzt nach hinten und machst mir den geilsten und größten Burger der auf deiner Speisekarte. Und mach mir einen großen Teller voll mit Fritten, ach was gib mir zwei. Bring mit vier große Colas und einen Eimer voll Eiscreme vorbei. Oh und wehe ich finde irgendwelchen Salat auf meinem Burger ich will verdammtes Rindfleisch essen und keinen elenden Komposthaufen schmecken.“ Er ließ den bedauernswerten Kerl fallen und dieser zog sich an der Theke hoch. „W… Wird gemacht Sir ich… es kann wohl… ein bisschen dauern.“, gab er zu bedenken und Omega lachte nur.
Er nahm die junge Bedienung etwas in Augenschein und schaute sie genauer an. Ihr Blick flog immer wieder zu der Familie die immer noch in der Ecke kauerte. „Verpisst euch endlich oder braucht ihr ne Extraeinladung?“, fragte Omega und die drei machten dass sie davon kamen. „Wartet!“, brüllte er und sie blieben erschrocken direkt neben ihm stehen. Die Frau hatte bereits ein paar Tränen vergossen, der Mann wirkte allerdings noch recht gefasst. Das Baby starrte Rossovich an, als wäre es mit einem übergroßen Cartoon Roboter konfrontiert. Es kicherte belustigt und griff mit seinen kleinen Händen nach Rossovich, völlig den Ernst der Lage verkennend. Mit einem Schmunzeln meinte er etwas freundlicher als beabsichtigt: „Die Handys wenn ich doch bitten darf. Ich will doch nicht das ihr die Bullen ruft.“ Er bekam zwei Handys zugeworfen und dann machten sie sich aus dem Staub. Sie brausten mit dem Ford in Richtung Metropolis. Rossovich setzte wieder ein diabolischen Grinsen auf und wandte sich der Bedienung zu: „Was dich angeht Bitch, werde ich wohl ein bisschen gnädiger sein. Du darfst mir ein bisschen Gesellschaft leisten und während ich mich an dem ergötze was dein Chef da so ran schafft, besorgst du es mir kapiert?“ Sie wimmerte und eine neue Flut an Tränen kam aus ihren Augenwinkeln geschossen. Aber sie nickte. Was blieb ihr auch schon groß anderes übrig. „Oh und bevor ich es vergesse, hat dein Chef eigentlich irgend eine Knarre hier im Laden?“ Sie nickte und deute mit zitternder Hand auf die Unterseite des Tresens. Er griff hinein und fand eine Winchester Model 1912 Schrotflinte. „Kein schlechter Start. Und jetzt komm mit.“, meinte er nur, während er die Waffe betrachtete. 14 Slugs Munition hatte er gefunden. Er seufzte und setzte sich an einen der Tische und starrte nach draußen.
Mit einem Ruck setzte er die Bedienung auf seinen Schoß und legte die Schrotflinte neben sich ab. Er begann an der Frau herum zu fummeln und meinte: „Was macht eine wie du eigentlich in so einer Spelunke wie dem Laden hier? Du solltest in die Stadt gehen. Bessere Chancen.“ Er las ihren Namen von dem Namensschild ab und fuhr fort: „Also Kelly. Bist du eine brave Bitch oder eine böse Bitch?“ Sie wusste wieder nicht was sie antworten sollte, also drückte er sie einfach zwischen seine Beine und deutete auf den Reisverschluss an seiner Uniform. „Umso eher du anfängst, umso eher hast du es hinter dir.“ Sie konnte ihre Tränen nicht zurück halten und zitterte als sie versuchte seinen Reisverschluss zu öffnen. Da kam der Inhaber mit Omegas bestelltem Essen. „Hast dir ja richtig Mühe gegeben. Schade nur dass ich Kochkünste, wenn sie von so einem Spielverderber wie dir kommen nicht zu würdigen weis.“ Er wickelte den Tentakel seines rechten Arms um den Körper des Mannes und saugte auch noch den verbliebenen Rest seiner Energie aus seinem Körper. Mit einem amüsierten Grinsen nahm er das von Terror und Furcht dominierte Gesicht der Bedienung war. „Mach lieber etwas schneller, sonst geht es dir genauso.“ Sie fügte sich und fuhr mit ihrer demütigenden Peinigung fort. Er lachte nur und verdrückte in Windeseile das Menü, spülte alles mit der Cola nach unten und stand dann auf. Mit einem Seufzen streckte und reckte er sich, schloss seinen Hosenstall und nahm die Schrotflinte. „Und jetzt bist du ganz leise, verstanden Bitch?“ Sie nickte nur und versteckte sich unter dem Tisch.
Omega schlich hinter den Tresen, bis er genau neben der Tür zur Toilette stand. Er wartete vielleicht drei Minuten, dann öffnete sich die Tür und der Trucker kam heraus. Er wollte gerade seinen Mund öffnen, da legten sich auch schon die beiden Tentakel um seine Kehle und seine Hüfte und in wenigen Sekunden hatte auch sein Herz aufgehört zu schlagen. Rossovich nahm den Schlüssel des Trucks an sich und ging wieder zu dem Tisch unter dem sich Kelly versteckte. Panisch drückte sie sich an die Rückseite der Wand und er befahl ihr hervor zu kommen. „Weißt du Kelly, du hast mich als einzige hier gut behandelt. Deshalb will ich dir ein kleines Geschenk machen.“ Sie nickte und der Hoffnungsschimmer in ihren Augen verschwand mit den Schrotpellets die durch ihren Schädel drangen und sie quasi enthaupteten. „Einen schnellen Tod.“, sagte Omega mit einem Ton der Belustigung und ging zum Ausgang. Flüchtig warf er einen Blick auf die Zeitung die dort vom dem älteren Herrn fallen gelassen worden war. „Justice League rettet Stadt vor Tsunami Welle, Wissenschaftler gehen von künstlichem Ursprung aus. Noch so ein Idiotenverein der sich der Gerechtigkeit verschrieben hat.“ Mit einem Kopfschütteln und einem Schnauben begab er sich zum dem Truck und stieg ein. Er hatte das Glück und fand im Handschuhfach des Fahrzeugs einen .38 Revolver. Mit einem Grinsen bewegte er das große Gefährt auf die Straße und fuhr Richtung Metropolis.
Ich hoffe dass euch das erste Kapitel gefallen hat und dass mir der Einstieg in die Story halbwegs gelungen ist. Ich bete jetzt nur noch dass ich die Altersbeschränkung passend setzte. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mir ja einen Verbesserungsvorschlag oder einfach nur eure Meinung da lassen, das würde mich sehr freuen. Ich hoffe euch auch beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen.
HG Elixier