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Years Of Trade — www.fanfiktion.de · All chapters

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Herzlich willkommen zum nächsten Kapitel meiner kleinen Story. Schauen wir doch mal ob euch auch diese Kapitel gefällt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf eure Meinung. Habt Spaß.

3.

Dick rieb sich den Nacken und gähnte vorsichtig. Bruce schien davon zum Glück nichts mitzubekommen. Er schaute auf den Bildschirm vor sich und fragte: „Hast du eine Vermutung? Ich kann mir keinen Reim auf diese Verwüstung machen. Es ist unvorteilhaft das der Inhaber keine Sicherheitskameras eingebaut hatte. So hätten wir wenigstens ein Gesicht bekommen.“ Batman hatte immer noch seinen Anzug an, Dick hingegen, hatte sein Nightwing Kostüm bereits abgelegt. Obwohl er nicht in der Stimmung dazu war irgendwelche Detektivarbeit zu leisten, versuchte er in seinem Kopf nach einer Idee zu graben. „Nun ich kenne nicht so viele von unseren Gegenspielern, die einfach so jemanden töten können, ohne ihm irgendeine Verletzung zuzufügen. Ich meine was hat der Obduktionsbericht gesagt? Tod durch Erschöpfung? Wie soll das denn funktioniert haben?“, fragte er und Batman lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Etwas sagt mir, dass er oder sie nicht mit irgendeinem Plan in dieses Motel gegangen ist. Das war eine Kurzschlussreaktion.“, bemerkte er einen Augenblick später und Dick legte den Kopf schief. „Lass uns schlafen gehen Bruce. Es ist schon ne Weile her das ich mein Bett gespürt habe und außerdem sind wir schon viel zu lange unterwegs.“ Obwohl Bruce keine Anzeichen von Müdigkeit zeigte, bemerkte auch dieser, dass er langsam an die Grenze seines physisch machbarem kam. „Nun gut. Kehrst du heute Nacht noch zu den Titans zurück?“ Dick seufzte und nickte.

Er hoffte, dass wenn er zurückkehren und Batman eine Theorie und eine Idee zum Hauptverdächtigen haben würde, die Zwei endlich mal wieder wie in alten Zeiten einen Täter dingfest machen würden. Er vermisste diese Zeit ein bisschen. Er war zwar stolz, auf das was die Titans mit ihm leisteten, aber im Grunde genommen gaben sie ihm für das was er tat einfach ein bisschen zu viele Lorbeeren. Immerhin leitete er ein ganzes Team und dessen Superkräfte miteinander vereint waren natürlich eine kaum zu unterschätzende Waffe gegen Kriminalität und Gewalt. Aber Dick wäre nicht Dick gewesen, wenn er nicht ab und an doch von einer höheren Bestimmung geträumt hätte, auch wenn es nicht die des Batman war. In seiner Abwesenheit hatte er Starfire das Kommando übergeben. Damian hatte ihn zwar wieder einmal finster angefunkelt, als er bei der Teamführung übergangen wurde, aber Dick empfand die Tatsache dass er sich mit einem unnötigen Kommentar zurückgehalten hatte schon als Fortschritt. Er checkte kurz sein Handy und sah dass ihm ein Bild gesendet worden war. Raven, Beast Boy und Kid Flash machten die Stadt unsicher. Einer von Garfields Freunden schmiss eine Party. Er wusste das Roy und Jaime im Titans Tower geblieben waren. Er brummte eine Verabschiedung in Richtung Bruce und schwankte die Treppe hinunter. „Master Wayne scheint in den letzten Wochen sehr fordernd zu sein, sehe ich das richtig?“, fragte Alfred und in seiner Stimme klang echte Besorgnis mit.

Dick grinste und gähnte herzhaft. „Ich denke das liegt einfach daran, dass in den letzten drei Monaten kaum irgendetwas Nennenswertes passiert ist. Du weißt doch wie er ist Alfred. Wenn keine ernsthaften Verbrechen geschehen, fängt er an sie mit dem Mikroskop zu suchen.“ Alfred legte den Kopf etwas schief und zog eine Augenbraue hoch. „Offensichtlich ist er dabei fündig geworden.“ Er legte seine Hand auf Dicks Schulter und drückte zu. Mit einem Zischen knickte Dick ein. Er wusste woher das kam. „Calendar Men dieser hinterhältige Sack. Hat mir eins mit nem Stuhl übergezogen, als ich nicht hingeschaut habe. Wer ahnt den sowas auch, der Kerl muss doch normalerweise aufpassen das er nicht über seine eigenen Füße stolpert.“, jammerte er und rieb vorsichtig über die Stelle. „Schätze ich werde heute Nach nicht auf dem Rücken schlafen.“ Alfred nickte etwas: „Ich denke diese Wette gehe ich gemeinsam mit ihnen ein.“ Als Dick auf seinem Motorrad durch die Stadt brauste, nahm er das, was um ihn herum geschah nur nebensächlich war. Er war mit seinem Kopf immer noch bei der Auseinandersetzung mit dem Calender Men. Er und Mad Hatter hatten irgend so ein krummes Ding gedreht, das Batman und seine Wenigkeit aber relativ schnell beendet hatten. Zum Glück. Er betete nur, dass keiner von den Titans seine Schmach mitbekommen würde. Sonst konnte er sich auf ewig den Spot der anderen anhören. Vor allem Damian würde ihn damit nie wieder in Ruhe lassen. Er näherte sich New York und als er schlussendlich vor dem Titans Tower stand, nahm er den Helm ab und bugsierte seinen fahrbaren Untersatz in der Tiefgarage. Karen schlenderte ihm entgegen. Sie trug ihr Bumblebee Kostüm und streckte sich. Schweiß rann von ihrer Stirn.

„Wen hast du denn weichgeklopft?“, fragte Dick Karen grinste nur. Hinter ihr trottete Aqualad in die Dusche und Karen zuckte mit den Schultern. „Er musste es unbedingt wissen. Aber ich wollte ihn nicht so einfach davon kommen lassen verstehst du?“ Dick lächelte und erwiderte: „Klar doch. Sag mal, wer ist denn noch so hier? Sind die anderen schon von der Party wieder zurück?“ Karen schüttelte den Kopf und entgegnete: „Naja, Jackson und ich sind vorhin auch erst wiedergekommen. Kori wollte dich übrigens dringend mal sprechen. Sie sagte, die Justice League hätte irgendwen hier vor der Tür aufgesammelt und naja… jetzt vernehmen sie ihn wohl gerade.“ Dick runzelte die Stirn. „Irgendwen? Keine.. genauen Angaben?“ Hilflos hob Karen ihre Hände und antwortete: „Hey, ich sollte dir nur Bescheid sagen, falls du mir über den Weg läufst.“ Dick salutierte ihr mit zwei Fingern und Karen kicherte als er davon rannte. Er machte sich sofort auf die Suche nach Starfire und fand sie auch recht schnell. Sie war im Kontrollraum und betrachtete irgendeine Aufnahme von einer externen Sicherheitskamera. „Hey Süße. Sag mal was schaust du dir da an?, fragte Dick und sie drehte sich um. „Dick!“ Sie warf sich in seine Arme und er gab eine Mischung aus erfreutem Lachen und gequältem Seufzen von sich. Erschrocken rückte sie ein Stück von ihm ab. „Habe ich dir etwas wehgetan?“ Dick lachte und meinte: „Nein nicht wirklich nur.. Ich und Batman sind in eine kleine Schlägerei verwickelt worden und ich habe für einen Moment nicht aufgepasst.“ Starfire sah sich seinen Rücken an. Die Prellung war schön blau geworden und pochte heiß. Nichts was Dick nicht schon vorher abbekommen hatte, aber es verärgerte sie trotzdem. „Pass bloß auf dich auf Dick. So etwas darf nicht passieren.“

Dick seufzte und verdrehte die Augen. „Das weiß ich doch selbst. Sag mal, wolltest du mir nicht irgendetwas zeigen?“, fragte er und hoffte so das Thema wechseln zu können. „Oh ja, schau mal her.“, brachte sie hervor und drehte sich zu einem der Bildschirme. Dick folgte ihrem Blick und analysierte was er sah. Es war ein Mann, recht groß, vielleicht sechs oder sieben cm größer als Superman. Er war ziemlich muskulös gebaut, hatte lange blonde Haare, blaue Augen und trug eine Art Rüstung und einen Helm an dessen Seiten Flügel angebracht waren. In seiner Hand lag ein mächtiger Hammer, dessen Kopf mit Runen besetzt war. Seine Gestalt strahlte ein sicheres Bewusstsein und eine mächtige Präsenz aus. Er wusste nicht so ganz was er davon halten sollte. Hätte er raten müssen, hätte er ihn wahrscheinlich als einen Wikinger oder dergleichen bezeichnet. „Wer ist das?“, fragte Dick und er schaute sich mit wachsendem Interesse die Gruppe an die ihn konfrontiert hatte. Die Justice League besuchte in regelmäßigen Abständen die Titans, vor allem um sich nach ihren Fortschritten beim Training zu erkunden, aber Red Tornado und Black Canary fungierten zusätzlich als ihre Betreuer und ständigen Aufpasser, auch wenn Dinah natürlich eine Menge ihrer Zeit mit den Birds of Prey verbrachte. Hatte es Dick am Anfang noch etwas gewurmt, war er jetzt dankbar dafür, dass ihn die komplett Erwachsenen noch nicht allein ließen mit der Rasselbande. Das Teens war zwar aus dem Namen verschwunden, aber von dem was einen Erwachsenen ausmachte, hätte sicher der ein oder anderen unter den Titans noch eine ordentliche Prise vertragen können. Allerdings traf das auch auf den ein oder zwei Mitglieder in der Justice League zu, wenn es sich Dick so recht überlegte, man musste dabei nur mal an Shazam oder Flash denken.

„Und.. wie hat er reagiert? Ich meine was hat er gesagt?“, wollte er wissen und Koriand´r antwortete: „Nun er hat sich quasi ergeben und ist mit ihnen gegangen. Er hat ja quasi kein Verbrechen begangen, insofern konnten wir ihn natürlich nicht festnehmen, zumal wir ja auch nicht wissen was er eigentlich von uns wollte. Es ist irgendwie unangenehm oder? Ich meine.. er sieht für mich nicht wie ein Schurke aus.“ Da musste ihr Dick Recht geben. Er wirkte irgendwie zu aufrichtig. Auch wie er mit erhobenen Händen auf die League zu kam und dann mit einem vorsichtigen Lächeln erklärte wer er war. „Thor? So wie der Gott? Da muss aber einer mutig sein sich wie ein Gott zu benennen. Ich meine ich würde nicht die Wut von Zeus oder so auf mich ziehen wollen.“ Starfire meinte etwas wiederwillig: „Naja… er… hat Dinah wohl genug Anlass dazu gegeben ihm zu glauben. Sie hat nachdem sie ihn in die Hall of Justice gebracht haben noch mal angerufen. Ich sage es nur ungern, aber ich denke wir haben es mit dem echten Thor zu tun.“ Dick sah sie an und fragte sich für einen Moment was Dinah ihr erzählt hatte. „Kori ich bin tot müde und echt nicht für Scherze zu gebrauchen. Du willst mir doch nicht ernsthaft sagen, dass die League versucht einen Gott dingfest zu machen oder?. Ich meine überleg doch mal: Man muss sich doch nicht wirklich gut mit Mythologie auskennen um zu wissen das Thor zu den Göttern gehört mit denen man sich lieber nicht anlegt, wenn man weiß was gut für einen ist.“ Starfire schien das ganz ähnlich zu sehen und sie sah ihn entschuldigend an. „Ich kann dir auch nicht mehr sagen Dick. Ich hoffe auch dass sie mit ihm nicht auf Konfrontationskurs gehen. Andererseits ist die League wohl etwas zu erfahren, als das wir uns da wirklich Gedanken drüber machen sollten oder?“

Dick nickte und grübelte. „Ich denke du hast Recht. Mit Hal, Donna und Katar sollten sie eigentlich genug Muskeln im Spiel haben um ihn am Boden halten zu können wenn nötig.“ Starfire grinste, nahm seine Hand und zog ihn zu sich. „Siehst du? Gar kein Grund zur Sorge.“ Er bekam gar nicht mehr die Gelegenheit irgendeine Antwort oder Gegenwehr zu liefern. Wen würde es aber auch überraschen dass er das gar nicht wollte? Die beiden standen dort einfach für einen Moment, bis jemand sich räusperte und die beiden auseinanderfuhren. „Wenn du damit fertig bist ihre Zunge zu verschlucken, kannst du dich dann dem Notruf zuwenden Dick?“, fragte Roy ironisch und lehnte mit einem süffisanten Grinsen an der Tür. „Kann ich.“, bemerkte dieser nur säuerlich und zog Kori mit aus dem Raum. „Was ist überhaupt los? Schon Informationen bekommen?“ Aqualad stand vor dem Holotisch, der normalerweise alles wiedergab, was an wichtigen Details über den Notruf abgesetzt und gesammelt wurde. „Bisher eher dürftig. Wie es aussieht einige Ladenüberfälle. Es sind wohl Superkräfte mit im Spiel. Die Cops kommen nicht klar. Es scheint als hätten sich die Täter einige Sachen geschnappt und wären dann abgehauen. Dann habe sie sich eine Straßenschlacht mit der Polizei geliefert, wohl um sich etwas Luft zu verschaffen und jetzt sind sie in irgendeine Einkaufsmeile geflüchtet und haben sich da wohl verschanzt.“ Dick versuchte sich selbst ein Bild davon zu machen. „Haben wir denn schon Angaben zu der Anzahl der Täter?“

„Es sollen wohl fünf sein.“, berichtete Aqualad und Kori schnaubte: „Fünf? Das sollte für uns keine allzu große Herausforderung sein. Auch bei nicht voller Sollstärke.“ Dick seufzte und erwiderte: „Sicher auch ohne mich. Mit meinem Rücken bin ich gerade für so etwas nicht zu gebrauchen. Kori? Nimm Arsenal, Bumblebee, Blue Beetle und Aqualad mit und ich kontaktiere in der Zwischenzeit unsere Partylöwen. Die werden so schnell wie es geht zu euch stoßen.“ Starfire nickte schmunzelnd und sagte lediglich: „Dräng sie aber nicht zu sehr Dick, es ist schon ein bisschen her, das sie mal wieder richtig Spaß hatten.“ Dick verdrehte die Augen und entgegnete: „Von mir aus können sie danach ja auch wieder zurück, vorausgesetzt sie sind dann nicht zu kaputt. Und wo zum Teufel steckt Damian eigentlich schon wieder?“

Ich hoffe dass euch das Kapitel gefallen hat und natürlich würde ich mich wie immer sehr freuen, wenn ihr mir eure Meinung oder einen Verbesserungsvorschlag mitteilen würdet. Da ich nicht so bewandert im DC Universum bin, bin ich natürlich auch ein klein wenig auf eure Hilfestellung angewiesen, so lange sie denn wirklich von Nöten ist. Aber ich danke natürlich erst einmal allen die meine Geschichte lesen.

HG Elixier